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Saarland-Nachrichten: Das sind die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Die tagesaktuellen Nachrichten aus dem Saarland gibt es auf SOL.DE. Foto: BeckerBredel

64 Corona-Neuinfektionen festgestellt - RKI-Zahlen für das Saarland

Für das Saarland hat das Robert-Koch-Institut (RKI) insgesamt 64 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Regeln verändern sich in den Landkreisen vorerst nicht. Alle aktuellen Zahlen gibt es in dieser Übersicht: "Corona im Saarland aktuell: Inzidenz in Landkreisen und RKI-Zahlen heute (4. Mai 2021)".

Mehrere Flüchtlinge in Lebach mit Corona infiziert

In der Landesaufnahmestelle in Lebach ist bei einigen Flüchtlingen eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden. Die meisten von ihnen seien schon bei ihrer Ankunft positiv getestet worden, teilte das Innenministerium mit. Mehr dazu: "Mehrere Flüchtlinge in Lebach mit Corona infiziert".

Doch keine Corona-Verstöße bei Autokorso-Feier von Abiturient:innen in Homburg?

Bei einem Autokorso in der Homburger Innenstadt (Mitte März) hatten sich Abiturient:innen der Polizei zufolge nicht an die Corona-Regeln gehalten - es drohte ein Bußgeld. Nun ist es doch anders gekommen als erwartet. Der ganze Artikel: "Doch keine Corona-Verstöße bei Autokorso-Feier von Abiturient:innen in Homburg?".

Gäste flüchten durch Bach: Ordnungsamt löst illegale Grillparty in Gersheim auf

Das Ordnungsamt hat am Wochenende eine größere Grillparty in Gersheim aufgelöst. Die rund 15 Partygäste flüchteten durch einen Bachlauf und in den Wald. Mit Konsequenzen müssen die Feiernden dennoch rechnen. Mehr: "Gäste flüchten durch Bach: Ordnungsamt löst illegale Grillparty in Gersheim auf".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Kabinett beschließt Lockerungen für Geimpfte

Amtliche Warnung vor schweren Sturmböen im Saarland

Für den heutigen Dienstag hat der Deutsche Wetterdienst eine amtliche "Warnung vor markantem Wetter" herausgegeben. Der Prognose zufolge sind schwere Sturmböen im gesamten Saarland möglich. Hier geht's zur Vorhersage: "Amtliche Warnung vor schweren Sturmböen im Saarland".

Flugstrecke zwischen Saarbrücken und Hamburg gestartet

Erst kürzlich ist die Airline DAT erstmals die Strecke zwischen Saarbrücken und Hamburg geflogen. In der Hansestadt angekommen, gab es für die Crew und das Flugzeug etwas Besonderes. Weitere Informationen: "Flugstrecke zwischen Saarbrücken und Hamburg gestartet".

Heizkraftwerk in Völklingen-Fenne soll vorläufig stillgelegt werden

Der Essener Energiekonzern Steag hat nun auch die vorläufige Stilllegung des Heizkraftwerks Völklingen-Fenne beantragt. Ausschlaggebend für die Entscheidung sei Folgendes gewesen: "Heizkraftwerk in Völklingen-Fenne soll vorläufig stillgelegt werden".

Gesunkenes Shisha-Schiff sorgt für Ärger in Saarbrücken: Rechtsstreit droht

Das im Februar gesunkene Shisha-Schiff ist auch Monate später immer noch nicht geborgen worden. Nun droht ein Rechtsstreit, wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet. Mehr: "Gesunkenes Shisha-Schiff sorgt für Ärger in Saarbrücken: Rechtsstreit droht".

Crash mit Lkw: 70-jährige Frau schwer verletzt bei Unfall in Freisen-Asweiler

Am heutigen Dienstag (4. Mai 2021) kam es auf der L315 bei Freisen-Asweiler zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 70-jährige Frau geriet mit ihrem Auto in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem Lkw. Die Frau musste schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden: Crash mit Lkw: 70-jährige Frau schwer verletzt bei Unfall in Freisen-Asweiler

Aufgemalter Zebrastreifen darf nicht bleiben

"Die Idee war ja nicht schlecht", so Boneraths Bürgermeisterin zum aufgemalten Zebrastreifen in der Hexennacht. Doch der Straßenübergang muss entfernt werden. Die ganze Geschichte: "Aufgemalter Zebrastreifen darf nicht bleiben".

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Der Zebrastreifen wurde nach Angaben der Polizei in der Nacht zum 1. Mai vor einer Bushaltestelle angebracht. Foto: dpa-Bildfunk/Polizeiinspektion Hermeskeil/Bernd Barthen

 

Mehr Blaulicht-Meldungen:
- Seniorin verliert gesamte Ersparnisse - Betrügerinnen täuschen lebensrettendes Ritual vor
- Saar-Polizei meldet erneut zwei Drogentote
- Versuchter Schatzraub in Trier: Verdächtiger festgenommen
- Crash mit Lkw: 70-jährige Frau schwer verletzt bei Unfall in Freisen-Asweiler

Ein Special haben wir zum heutigen "May the Fourth" (Star Wars Day) noch für euch:
- Diese Storys aus dem Saarland lassen die Herzen von "Star Wars"-Fans höher schlagen

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Diese Storys aus dem Saarland lassen die Herzen von "Star Wars"-Fans höher schlagen

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Über manchen "Star Wars" Fan im Saarland könnte auch Baby Yoda nur staunen. Die schönsten Geschichten zum "May the Fourth" im SOL.DE-Überblick. Foto: Lucasfilm/Disney+

Verwendete Quellen:
- Eigene Recherche

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Chance für Saar-Firmen: go-digital übernimmt Kosten für Shop oder Website

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Digital neue Geschäftsfelder erschließen: Ein Online-Shop kann zum Beispiel neue Kunden anlocken oder neue Absatzmärkte erschließen. Foto: Jenko Ataman

Wer aktuell in einem Geschäft einkaufen will, muss zuvor einen Termin vereinbaren. Mit einem digitalen Terminkalender auf einer mobilen Website ist dies spontan vor Ort möglich. Web-Adresse oder QR-Code an der Ladentür anbringen. Schon können Kunden spontan online ihren Terminslot buchen. Der Besuch ist sofort registriert, der Einkauf kann beginnen.

Die Corona-Krise hat Firmen vor Augen geführt, wie wichtig gute digitale Lösungen sind. Sei es die Online-Terminvergabe, ein Shop, eine informative Website oder ein guter Socialmedia-Auftritt. Damit gelingt es Unternehmen, mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, Abhol-, Lieferdienste oder Click & Collect zu organisieren und Präsenz zu zeigen.

Mehr Infos zur Förderung

Das Bundeswirtschaftsministerium greift Firmen bei diesen Investitionen unter die Arme. Das Programm go-digital fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Maximal übernimmt das Ministerium 16.500 Euro.

Im Mittelpunkt von go-digital stehen kleine und mittlere Unternehmen, die jetzt wichtige Digitalisierungsschritte gehen müssen: Die Firmen dürfen maximal 99 Mitarbeiter und nicht mehr als 20 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr erzielt haben.

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Beliebter Service: Kunden schätzen die Möglichkeit Termine direkt online buchen zu können. Foto: ra2 studio

Wie können Unternehmen im Saarland profitieren?

Was können Unternehmen im Saarland tun, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten? Klar ist: Viele müssen digital nachlegen. Ihre Präsenz verbessern, neue Wege gehen. Corona hat vieles beschleunigt. go-digital fördert diese Investitionen.

Mehr Infos zur Förderung

Kunden binden: Eine professionelle Website, ein Shop oder digitales Marketing helfen dabei, mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Das sichert langfristig Umsatz.

Neue Kunden gewinnen: 90 Prozent der Kunden in den kaufrelevanten Zielgruppen informieren sich vor einer Kaufentscheidung oder einer Anbietersuche zuerst digital. Eine gut gemachte Website dient hier als wichtiger Erstkontakt.

Konkurrenzfähig bleiben: Für lokale Händler gilt: Attraktiv bleiben, auf sich aufmerksam machen. Online-Marketing, zum Beispiel über Google und Facebook, ist deutlich günstiger und meist effizienter als klassische Werbemaßnahmen.

Förderung für Shop, Website, Marketing

Für die digitale Markterschließung ist im Saarland die Agentur N49 qualifiziert. Die Experten für Webdesign und digitales Marketing sitzen in der Saarbrücker Gutenbergstraße.

Mehr Infos zur Förderung 

"Beratungstermine finden aktuell vor allem unkompliziert per Videokonferenz statt", sagt Christian Lauer, Chef der Digitalagentur. Termine können ganz unkompliziert über die Website gebucht werden. "Die Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos", sagt Christian Lauer. "Nach 30 Minuten können wir sagen, ob eine Förderung durch das go-digital-Programm möglich ist und in welche Richtung es gehen kann." Damit möglichst viele Saar-Unternehmen die Chance haben, das Förderprogramm zu nutzen, hat N49 kürzlich auch im Rahmen eines Webinars bei IHK Rgional über go-digital informiert.

Das go-digital-Programm fördert den Aufbau einer professionellen Website, die Einführung eines Online-Shops, Digitales Marketing (z.B. Google, Facebook, Socialmedia etc.) sowie die Entwicklung einer grundsätzlichen Online-Marketing-Strategie.

Mehr als 100 Unternehmen bisher beraten

Seit Januar hat die Saarbrücker Agentur rund 100 Unternehmen zu go-digital beraten. Zu den Kunden der Saarbrücker Agentur gehören kleinere und mittlere Unternehmen, genauso wie saarländische Städte und Gemeinden, Verbände oder Ministerien.

"Wir analysieren gemeinsam mit unseren Kunden den Bedarf und definieren die Schritte für eine erfolgreiche, digitale Umsetzung", sagt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. Insgesamt kümmern sich 35 Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter um die Kunden. "Digitalisierungsideen finden wir eigentlich immer", sagt Manuel Trutter, "wenn wir es schaffen, ein saarländisches Unternehmen ein Stück zukunftsfähiger zu machen, freut uns das besonders."

Mehr Infos zur Förderung 

Damit nicht nur Amazon & profitieren

In der aktuellen Krise profitieren aktuell die großen Online-Händler. Amazon hat kürzlich aktuelle Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn von Amazon hat sich während der Corona-Krise verdoppelt. Kunden gewöhnen sich an die Vorteile des Online-Shoppings. 50% der Menschen haben im Jahr 2020 Produkte im Internet gekauft, die sie zuvor noch nie online kauften. Plötzlich liebgewonnene Gewohnheiten legen Kunden wahrscheinlich auch nach der Krise nicht mehr so leicht ab. Das sollte nicht so bleiben. Deshalb unterstützt go-digital insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. 

Kontakt:

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-beratung.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

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Gäste flüchten durch Bach: Ordnungsamt löst illegale Grillparty in Gersheim auf

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In Gersheim hat das Ordnungsamt am Wochenende eine illegale Grillparty aufgelöst. Symbolfoto: picture alliance / dpa | Rolf Vennenbernd

Verstöße gegen Corona-Regeln durch Grillparty in Gersheim

Wie die Pressestelle der Gemeinde Gersheim am Dienstag (4. Mai 2021) mitteilte, kam es dort am 1. Mai zu massiven Verstößen gegen die aktuell geltenden Corona-Beschränkungen. So stellte die Ortspolizeibehörde der Gemeinde bei einer routinemäßigen Kontrollfahrt eine größere Grillparty fest.

Partygäste flüchten durch Bach

Als die Mitarbeiter:innen des Ordnungsamtes vorgefahren sind, um das Fest aufzulösen, "flüchteten alle 10 bis 15 Teilnehmer:innen der Party zu Fuß durch den angrenzenden Bachlauf oder in den Wald hinein", wie es in einer aktuellen Mitteilung der Gemeinde heißt.

Zahlreiches Party-Equipment zurückgelassen

Dabei ließen die Partygäste zahlreiche Sachen zurück. Laut Angaben der Gemeinde fand die Ortspolizeibehörde unter anderem Aufbauten der Veranstaltung wie Bierzeltgarnituren, zahlreiche Bierkästen, einen Schwenkgrill, diverse Salate und Müllsäcke. Darüber hinaus hatten die feiernden Personen aber auch noch persönliche Gegenstände wie Jacken oder Rucksäcke zurückgelassen. In der Mitteilung schreibt die Gemeinde weiter, dass die zurückgelassenen Sachen "auf eine längere Nutzung des Geländes schließen" lassen.

Verstöße sollen sanktioniert werden

Was die Partygäste im Rahmen ihrer impulsiven Flucht wohl nicht mehr bedacht hatten, ist der Umstand, dass sie zuvor ihre Fahrzeuge in der Nähe der Grillfeier abgestellt hatten. "Die Kennzeichen der abgestellten Fahrzeuge konnten notiert und dokumentiert werden", versicherte ein Pressesprecher. Trotz zunächst "erfolgreicher Flucht" wird die Party also für die beteiligten Personen Konsequenzen nach sich ziehen. Entsprechende Verfahren prüfe man derzeit.

Bürgermeister Clivot verärgert über unsolidarisches Verhalten

Gersheims Bürgermeister Michael Clivot ärgert sich über die illegale Feier: "Die beste Antwort zur Überwindung der aktuellen Krise ist Solidarität. Wir alle nehmen seit über einem Jahr massive Einschränkungen in Kauf. Ich empfinde es als unfair gegenüber all jenen, die sich an die Regeln halten und sich dadurch solidarisch mit Beschäftigten in Gesundheitsberufen, den Sozial- und Erziehungsdiensten und den Beschäftigten im Einzelhandel zeigen – also all denen, die täglich das Risiko einer Covid-19-Erkrankung auf sich nehmen, um unsere Gesellschaft am Laufen zu halten", erklärte Clivot.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Gemeinde Gersheim, 04.05.2021

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Gesunkenes Shisha-Schiff sorgt für Ärger in Saarbrücken: Rechtsstreit droht

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Das Schiff war Mitte Februar gesunken. Archivfoto: BeckerBredel

Shisha-Schiff in Saarbrücken im Februar gesunken

Bereits am 14. Februar 2021 ist das Schwimmschiff "Vaterland", auf dem sich zuletzt die "Emfina Cocktail- und Shisha-Lounge" befand, am Willi-Graf-Ufer in Saarbrücken gesunken. Das sogenannte Shisha-Schiff befindet sich seither auf dem Grund der Saar.

Schiff bei Einsatz gesichert

Grund für das Sinken des Schiffs war damals wohl eine gefrorene und im Anschluss geplatzte Wasserleitung. In einem stundenlangen Einsatz wurde das Shisha-Schiff gesichert. Dabei mussten sämtliche Versorgungen des Schiffs gekappt werden, damit keinerlei Betriebsstoffe in die Saar laufen. Zudem musste ein extern gelegener Gastank seitens der Feuerwehr und dem Wasserschifffahrtsamt geborgen werden.

Damals waren zahlreiche Kräfte von der Polizei, der Berufsfeuerwehr Saarbrücken, der Freiwilligen Feuerwehr Malstatt/Burbach, des Wasserschifffahrtsamt, des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz sowie Mitarbeitende der Stadtwerke vor Ort im Einsatz.

Weitere Bergung eigentlich Sache der Eigentümerin

Nachdem sichergestellt worden war, dass von dem gesunkenen Schiff keinerlei Gefahren mehr für Dritte oder die Umwelt ausgehen, erklärte ein Sprecher der Polizei bereits im Februar, dass die weitere Bergung des Schiffes nun Sache der Eigentümerin sei. "Nach den durchgeführten Maßnahmen vor Ort wurde die weitere Bergung des Pontons gegen 09.15 Uhr der Verantwortung des Eigentümers übertragen", teilte die Polizei damals nach der Sicherung des Schiffes mit.

Schiff auch im Mai noch nicht geborgen

Doch die Eigentümerin des sogenannten Shisha-Schiffes hat sich auch Monate später noch nicht um die Bergung gekümmert. So liegt die "Vaterland" immer noch auf dem Grund der Saar am Willi-Graf-Ufer.

Saarbrücker Zeitung berichtet von drohendem Rechtsstreit

Wie die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf Angaben der Landeshauptstadt sowie des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) nun berichtet, habe die Eigentümerin immer noch keinerlei Bergungskonzept vorgelegt und soll sogar abgetaucht sein. Es drohe nun ein Rechtsstreit. 

Weitere Hintergründe dazu findet ihr auf saarbruecker-zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigener Bericht

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Crash mit Lkw: 70-jährige Frau schwer verletzt bei Unfall in Freisen-Asweiler

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Am Dienstag (4. Mai 2021) kam es auf der L315 bei Asweiler zu einem schweren Unfall. Foto: Dirk Schäfer/Feuerwehr

Schwerer Unfall bei Freisen-Asweiler

Am Dienstagmorgen kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L315 zwischen der Einmündung B41/L315 und dem Freisener Ortsteil Asweiler. Gegen etwa 11.15 Uhr befuhr eine 70-jährige Frau aus Gimbweiler die L315 und wollte einen vor ihr fahrenden Klein-Lkw überholen. Als die 70-Jährige auf die Gegenfahrbahn wechselte, bemerkte sie einen entgegenkommenden Lkw zu spät.

Auto prallt in Lkw

Als der Lkw-Fahrer das auf seiner Fahrbahn entgegenkommende Auto bemerkte, versuchte er noch zu reagieren und lenkte seinen Lastwagen nach rechts zum Fahrbahnrand, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Auch wenn es dem Lkw-Fahrer hierdurch gelang, einen Frontalcrash zu verhindern, prallte das Auto der 70-Jährigen mit voller Wucht in die Seite des Lkw, wie es in einer Mitteilung der Polizei St. Wendel heißt.

70-jährige Fahrerin wird schwer verletzt

Die 70-jährige Autofahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste nach Versorgung durch die Ersthelfer der First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Freisen sofort in ein umliegendes Krankenhaus transportiert werden.

Unfallstrecke stundenlang gesperrt

Durch den Zusammenprall wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Da der Dieseltank des Lkw bei dem Unfall aufgerissen wurde, musste die L315 aufgrund umfangreicher Bergungs- und Reinigungsarbeiten seitens der Feuerwehr sowie einer zudem angeforderten Spezialfirma für mehrere Stunden gesperrt werden. 

Polizei sucht wichtigen Zeugen

Die polizeilichen Ermittlungen wurden aufgenommen und dauern noch an. Wie die Polizei mitteilt, suche man derzeit noch nach dem Fahrer des Lkw, den die 70-jährige Autofahrerin überholen wollte. Dieser sei zwar nicht an dem Unfall beteiligt gewesen, könne aber zur Klärung des Unfallgeschehens entscheidend mithelfen. Es handelte sich laut Angaben der Polizei um einen weißen Klein-Lkw mit grüner Beschriftung. Der Fahrer wird gebeten, sich mit der Polizei St. Wendel in Verbindung zu setzen.

Im Einsatz waren neben der Polizei, die Feuerwehr mit den Löschbezirken Asweiler, Freisen, Oberkirchen, Haupersweiler, ein Rettungswagen des DRK Freisen sowie ein Notarzt aus St. Wendel.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei St. Wendel vom 04.05.2021
- Mitteilung der Feuerwehren im Landkreis St. Wendel vom 04.05.2021

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Heizkraftwerk in Völklingen-Fenne soll vorläufig stillgelegt werden

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Das Heizkraftwerk in Fenne soll vom Netz gehen. Foto: Wikimedia Commons/David Rasp/CC4.0-Lizenz/Bild unbearbeitet

Steag beantragt Stilllegung von Heizkraftwerk Fenne

Mittlerweile hat Steag auch die vorläufige Stilllegung des Heizkraftwerks Völklingen-Fenne beantragt. Bereits Anfang April war ein solcher Antrag für das Modellkraftwerk in Fenne ergangen, teilte Steag am heutigen Dienstag (4. Mai 2021) mit.

Die Begründung der Entscheidung

Ausschlaggebend für die Entscheidung seien erneut "wirtschaftliche Erwägungen" gewesen, so die Angaben des Konzerns. Einerseits verhinderten "wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf absehbare Zeit einen auskömmlichen Betrieb". Zum anderen sei ein Weiterbetrieb über das Jahr 2026 hinaus durch die gesetzlichen Regelungen für den Ausstieg aus der Steinkohleverstromung "praktisch ausgeschlossen", hieß es in der Mitteilung. Auch das Kraftwerk Bergkamen in Nordrhein-Westfalen soll demnach vom Netz gehen.

Antrag werde nun überprüft

Auf den Antrag folge nun eine Prüfung des Übertragungsnetzbetreibers Amprion, ob die Anlagen als systemrelevant einzustufen sind, so Steag. Eine endgültige Entscheidung, ob sie zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit erforderlich seien, treffe die Bundesnetzagentur. Die Außerbetriebnahme werde keine Auswirkungen auf die Wärmeversorgung an der Saar haben, hieß es.

Planung von Elektrolyseur für grünen Wasserstoff

Der Standort Völklingen-Fenne behalte für Steag "eine zentrale Bedeutung". Unter dem Projekttitel "HydroHub Fenne" plane das Unternehmen dort die Errichtung eines Elektrolyseurs zur Erzeugung grünen Wasserstoffs. Dieser solle künftig von Fenne aus einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Stahlindustrie und des Mobilitätssektors im Saarland leisten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Verwendetes Foto: Wikimedia Commons/David Rasp/CC4.0-Lizenz/Bild unbearbeitet

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Kabinett beschließt Lockerungen für Geimpfte

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Die Lockerungen könnten schon am Wochenende in Kraft treten. Foto: Christophe Gateau/dpa-Bildfunk

Die Bundesregierung hat den Weg frei gemacht für rasche Lockerungen der Corona-Regeln für vollständig Geimpfte und Genesene. Das Kabinett habe eine entsprechende Verordnung am Dienstag (4. Mai 2021) beschlossen, sagte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD).

Lockerungen für Geimpfte und Genesene sollen kommen

Vorgesehen ist einerseits eine rechtliche Gleichstellung von Geimpften und Genesenen mit Menschen, die negativ getestet sind. Geimpfte und Genesene sollen auch ohne vorherigen Test in Geschäfte, Zoos oder zum Friseursalon gehen dürfen. Im Saarland entfiel die Testpflicht bereits am Montag. Auch die Quarantäne-Pflicht nach der Einreise aus einem Risikogebiet gilt nicht mehr.

Ausgangssperre und Kontaktegeln könnten für Geimpfte aufgehoben werden

Zudem sollen nach den Plänen der Bundesregierung für Geimpfte und Genesene aber auch die Kontaktbeschränkungen und Ausgangsbeschränkungen gelockert oder aufgehoben werden. Nach Reisen müssten sie nicht in Quarantäne - es sei denn, sie reisen aus einem Virusvariantengebiet ein. Die Pflicht zum Tragen einer Maske an bestimmten Orten sowie das Abstandsgebot im öffentlichen Raum sollen aber für alle weiter gelten.

Treten sie schon am Wochenende in Kraft?

Noch in dieser Woche sollen Bundestag und Bundesrat endgültig darüber entscheiden. "Ein wichtiger Schritt hin zur Normalität", sagte Lambrecht. Wenn alles beschlossen werde, wie geplant, könnten die Lockerungen schon am Wochenende gelten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Flugstrecke zwischen Saarbrücken und Hamburg gestartet

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Bedient wird die Strecke von der Airline DAT. Archivfoto: BeckerBredel

Fluglinie zwischen Saarbrücken und Hamburg gestartet

Seit dem gestrigen Montag (3. Mai 2021) bedient die dänische Airline DAT die Strecke Saarbrücken-Hamburg. Nach der Ankunft des Jungfernflugs in der Hansestadt wurde das Flugzeug mit einer sogenannten Flugzeugtaufe empfangen. Das geht aus der Webseite des Saarbrücker Flughafens hervor. Einen persönlichen Empfang der Crew durch Vertreter:innen des Hamburger Airports gab es den Angaben zufolge auch.

"Wir freuen uns auf die Herausforderung, nun auch die Strecke nach Hamburg fliegen zu dürfen", sagte Jesper Rungholm, CEO sowie Captain bei DAT, zum Start. "Hamburg liegt nur gute zwei Stunden von unserem Firmensitz in Süd-Dänemark, sodass ich es persönlich kaum erwarten kann, nun öfter unsere deutschen Strecken selbst fliegen zu können und das wunderschöne Saarland im Sommer zu besuchen."

Flüge bis zu dreimal pro Woche

Nach Angaben des Flughafens Saarbrücken werde die Strecke zwischen der saarländischen Landeshauptstadt und Hamburg bis zu dreimal wöchentlich bedient. Die Flugzeit belaufe sich auf eineinhalb Stunden. One-way-Tickets seien ab 66 Euro erhältlich.

Die Flugzeiten gibt der Saarbrücker Flughafen (nachfolgend als SCN gekennzeichnet) wie folgt an:
- Abflug SCN um 10.40 Uhr, Ankunft HAM um 12.10 Uhr
- Abflug HAM um 15.40 Uhr, Ankunft SCN um 17.10 Uhr

Verwendete Quellen:
- Webseite des Saarbrücker Flughafens, 03.05.2021
- eigener Bericht

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Versuchter Schatzraub in Trier: Verdächtiger festgenommen

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Die Täter wollten den Trierer Goldschatz stehlen. Foto: Polizei

Gut eineinhalb Jahre nach dem versuchten Raub eines riesigen Goldschatzes aus dem Rheinischen Landesmuseum in Trier/Rheinland-Pfalz ist ein mutmaßlicher Täter verhaftet worden. Der 28-jährige Niederländer sei anhand einer DNA-Spur, die an einer am Tatort zurückgelassenen Sporttasche gesichert wurde, überführt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Trier am heutigen Dienstag (4. Mai 2021) mit.

Sie wollten mehr als 2.600 Münzen klauen

Man gehe davon aus, dass er einer von mindestens drei Tätern war, die die mehr als 2.600 Münzen aus purem Gold stehlen wollten. Der weltweit größte Goldschatz der römischen Kaiserzeit ist das Aushängeschild des Museums in Trier.

Täter flüchten ohne Beute

Die Täter waren am 8. Oktober 2019 über ein Baugerüst und ein ausgehebeltes Fenster in das Museum eingedrungen. Sie hätten sich "zielgerichtet" zum Münzkabinett begeben, wo der Schatz ausgestellt war, hieß es. Trotz brachialer Gewalt gelang es ihnen aber nicht, den Kubus aus Panzerglas über den Goldmünzen - mit einem Gewicht von insgesamt 18,5 Kilogramm - zu öffnen. Sie flüchteten ohne Beute, da die Alarmanlage ausgelöst worden war und die Polizei kam.

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Diesen Hammer ließen die Unbekannten zurück. Foto: Polizei

Niederländer bestreitet Tat

Der 28-Jährige sei aufgrund eines europäischen Haftbefehls in den Niederlanden festgenommen und Mitte Dezember 2020 an Deutschland ausgeliefert worden. Die Staatsanwaltschaft habe Anklage wegen gemeinschaftlich begangenen versuchten Diebstahls im besonders schweren Fall erhoben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft und hat die Vorwürfe bestritten. Die Mittäter konnten noch nicht ermittelt werden.

Wert des Schatzes wohl unschätzbar

Der Trierer Goldschatz war 1993 überraschend bei Bauarbeiten für ein Parkdeck in der ehemaligen Römerstadt gefunden worden. Sein archäologischer Wert ist nach Angaben der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz unschätzbar. Er soll vermutlich im Sommer 2021 wieder im Museum zu sehen sein. Das Münzkabinett wurde in der Zwischenzeit sicherheitstechnisch aufgerüstet. Über den versuchten Gold-Raub war auch in der Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" berichtet worden.

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Der Schatz besteht aus mehr als 2.600 Münzen. Archivfoto: Thomas Frey/dpa-Bildfunk

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Mehrere Flüchtlinge in Lebach mit Corona infiziert

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In der Einrichtung leben rund 1.000 Personen. Archivfoto: BeckerBredel

In der Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge in Lebach sind in der vergangenen Woche 51 Corona-Fälle gezählt worden. Das berichtete der "SR" am Montag (3. Mai 2021) mit Berufung auf das Innenministerium.

Einige Fälle an Landesaufnahmestelle

Die Fälle seien bekannt geworden, nachdem die Bewohner:innen einer Reihentestung unterzogen worden waren. Zwischen dem 5. April und dem 2. Mai habe es laut Medienbericht 97 Fälle in der Einrichtung gegeben.

Menschen schon bei Ankunft positiv getestet

Laut Ministerium sei die Mehrzahl der Personen, die infiziert sind, "unmittelbar nach ihrer Ankunft positiv getestet worden", schreibt der "SR". Die Behörden gehen demnach davon aus, dass sich die Menschen bereits vor der Ankunft in Lebach und wohl auch vor dem Eintreffen in Deutschland mit Sars-CoV-2 angesteckt haben. Neu ankommende Personen werden laut Ministerium unmittelbar nach ihrer Ankunft getestet und getrennt voneinander untergebracht. Wer Symptome hat, könne sich an Ärzt:innen wenden und testen lassen. Menschen, die in Isolation müssen, kommen in speziellen Quarantäne-Häusern unter. Das Gesundheitsamt Saarlouis kümmere sich um die Nachverfolgung der Kontakte.

Wie es in dem Rundfunkbericht weiter heißt, soll den Bewohner:innen der Landesaufnahmestelle in den kommenden Tagen ein Impfangebot unterbreitet werden. In der Einrichtung leben rund 1.000 Menschen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Mitteilung des saarländischen Innenministeriums, 17.04.2021

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Doch keine Corona-Verstöße bei Autokorso-Feier von Abiturient:innen in Homburg?

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Der Autokorso von Abiturient:innen in Homburg bleibt ohne Folgen. Foto: dpa-Bildfunk/Ole Spata

Autokorso-Feier in Homburg

Die Polizeiinspektion Homburg hatte am 13. März 2021 über Corona-Verstöße von Abi-Anwärter:innen in der Kreisstadt informiert. Zu diesen sei es im Rahmen eines Autokorsos in der Innenstadt gekommen. Zum Zeitpunkt der Fahrzeug-Kontrollen sollen sich nach Angaben der Polizei zu viele Insassen aus verschiedenen Hausständen in den einzelnen Autos aufgehalten haben, hieß es. Die Folge: Ordnungswidrigkeitenverfahren, so die Polizei. Jetzt ist es aber doch anders gekommen als erwartet.

Verfahren eingestellt

Zum aktuellen Sachstand antwortete die Kreis-Pressestelle auf "SZ"-Anfrage: Alle Bußgeldverfahren habe die zuständige Bußgeldstelle eingestellt. Die Begründung: Erstens sollen alle Insassen der am Autokorse teilnehmenden Fahrzeuge Masken getragen haben. Zweitens seien im Rahmen einer genaueren Überprüfung "keine weiteren eindeutigen Verstöße gegen die zum Tatzeitpunkt gültige Corona-Verordnung festgestellt" worden, schreibt die "SZ" auf Grundlage des Pressestelle-Statements des Kreises.

Weitere Hintergründe dazu finden sich auf saarbruecker-zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigener Bericht

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Mann aus Wadern versteckt Drogen in seinem Essen

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Als die Polizei den Mann festnehmen wollte, aß der gerade einen Burger. Symbolfoto: Unsplash

Die Polizei hat am Montag (3. Mai 2021) im Waderner Stadtteil Lockweiler einen 29-Jährigen festgenommen. Dabei entdeckten die Beamt:innen im Essen des Mannes einen Behälter mit Drogen, teilten sie mit.

Drogen im Essen versteckt

Gegen den Saarländer hatte ein Haftbefehl wegen einer nicht näher benannten Strafe von vor fünf Monaten vorgelegen. Als die Polizei ins Zimmer des Mannes gelangte, aß der gerade einen Burger. Nachdem die Beamt:innen ihm die Festnahme erklärt hatten, fanden sie im Essen einen Kunststoffbehälter mit Amphetaminen. Diesen hatte der 29-Jährige wohl dort versteckt, als er die Polizei bemerkte, vermuten die Ermittler:innen.

In JVA gebracht

Der Waderner wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ihn erwartet jetzt noch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 03.05.2021

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Aufgemalter Zebrastreifen darf nicht bleiben

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Der Zebrastreifen wurde nach Angaben der Polizei in der Nacht zum 1. Mai vor einer Bushaltestelle angebracht. Foto: dpa-Bildfunk/Polizeiinspektion Hermeskeil/Bernd Barthen

Der in der Hexennacht aufgemalte Zebrastreifen vor einer Bushaltestelle in Bonerath nahe Trier/Rheinland-Pfalz darf da nicht bleiben. "Die Idee war ja nicht schlecht", sagte Ortsbürgermeisterin Gabriele Terres am Montag (3. Mai 2021). Aber der aufgebrachte Fußgängerüberweg sei nicht konform - weder von der Breite her noch bei der Beschilderung. Zudem berge der nicht offizielle Streifen die Gefahr, dass sich Fußgänger:innen darauf verlassen könnten, während Autofahrer:innen sich nicht daran halten müssten.

Zebrastreifen auf Straße gemalt

In der Nacht zum 1. Mai hatten Unbekannte den Zebrastreifen mit nicht abwaschbarer weißer Farbe auf die Straße gemalt. Die Stelle sei als Unfallschwerpunkt nicht bekannt, hatte ein Sprecher der Polizei gesagt. Aber es gebe schon Leute, die auf der dortigen Kreisstraße zu schnell unterwegs seien, fügte die Ortsbürgermeisterin hinzu. Dort ist maximal Tempo 50 erlaubt. Bonerath ist eine kleine Gemeinde mit rund 260 Einwohner:innen im westlichen Rheinland-Pfalz.

Bürgermeisterin will mit Expert:innen sprechen

Terres kündigte an, sie werde das Gespräch mit Verkehrsexpert:innen der Polizei suchen, um zu klären, was für Möglichkeiten es denn für Bonerath an dieser Stelle gebe. Bislang sei ihr der Wunsch von Bürger:innen, dort einen Zebrastreifen anzubringen, nicht zu Ohren gekommen.

Noch keine Hinweise auf Täter:innen

Da die Farbe nicht abwaschbar sei, müsse man mit dem Landesbetrieb Mobilität klären, wie die weiße Farbe entfernt werden könnte. "Eine einfache Lösung könnte schwarze Straßenfarbe sein", vermutete sie. Die Polizei ermittelt wegen "Sachbeschädigung". Terres sagte, es sei für alle "klug, es als Scherz in der Hexennacht abzutun". Laut Polizei gab es am Montag noch keine Hinweise auf die Täter:innen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Seniorin verliert gesamte Ersparnisse - Betrügerinnen täuschen lebensrettendes Ritual vor

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Infolge eines Betrugs hat eine Seniorin in Kaiserslautern ihre gesamten Ersparnisse verloren. Foto: Presseportal/Polizei

Frauen verwickeln Seniorin in Gespräch

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Westpfalz hat sich der Vorfall am Mittwochnachmittag (28. April 2021) in der Zollamtsstraße in Kaiserslautern ereignet. Vor einem Einkaufsmarkt sei hier eine Seniorin von zwei Frauen angesprochen worden. "Die Unbekannten gaben sich als Wunderheilerinnen aus", teilte die Polizei mit.

Ritual vorgetäuscht und Geld ergaunert

Die mutmaßlichen Wunderheilerinnen sollen der Seniorin suggeriert haben, dass sie sterben müsse, wenn sie sich nicht an die Anweisungen der Frauen halten würde. Anschließend forderten die Täterinnen das Opfer dazu auf, ihr zu Hause aufbewahrtes Bargeld zu holen. "Damit wollten sie ein Ritual durchzuführen, um ihr Leben zu retten", so die Polizei zur Betrugsmasche.

"Aus Angst ging die Seniorin in ihre Wohnung zurück und brachte wenig später in einer Tüte ihre gesamten Ersparnisse mit", hieß es weiter. Bei der Durchführung des "Rituals" vertauschten die dreisten Trickdiebinnen den Angaben zufolge unbemerkt die Tüte mit dem Bargeld mit einer Tüte voller Papier. Den Betrügerinnen gelang es, "mit einem sehr hohen Bargeldbetrag unerkannt" zu entkommen.

Polizei bittet um Hinweise

Die Beamt:innen des Polizeipräsidiums Westpfalz bitten um Hinweise. Folgende Personenbeschreibungen der Gesuchten liegen vor:

Täterin 1:
- etwa 175 cm groß
- schlank
- kurze blonde Haare
- sportliche Figur
- osteuropäisches Erscheinungsbild
- dunkler Teint
- trug einen grauen, knielangen Mantel und Handschuhe
- sprach Russisch

Täterin 2:
- etwa 170 cm groß
- mollig
- blonde Haare
- osteuropäisches Erscheinungsbild
- dunkler Teint
- sprach Russisch

Hinweise an das Polizeipräsidiums Westpfalz, Tel. (0631)369-2620.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Polizeipräsidiums Westpfalz, 04.05.2021

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Patryk Kubek

RKI-Zahlen für das Saarland: 64 neue Fälle

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat binnen eines Tages 64 neue Infektionen mit dem Coronavirus im Saarland gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 136,7 (Vorwoche: 139,4), wie aus den Angaben vom heutigen Dienstag (4. Mai 2021) hervorgeht.

Das ist der aktuelle Stand in den Kreisen

In den Landkreisen im Saarland verändern sich die Corona-Regeln vorerst nicht. Die Läden in Saarlouis und Umgebung können zunächst weiter offen bleiben. Die 150er-Inzidenz wurde am Dienstag nicht zum dritten Mal hintereinander überschritten.

Notbremse: Diese Corona-Regeln gelten in den einzelnen Landkreisen

Ein weiterer Todesfall registriert

Seit Beginn der Pandemie zählte das RKI im Saarland insgesamt 37.776 Corona-Fälle. Das Institut meldete am Dienstag einen Todesfall im Kreis Merzig-Wadern. Damit liegt die Zahl der Saarländer:innen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, jetzt bei 962. Aktiv mit Sars-CoV-2 infiziert sind derzeit rund 2.500 Menschen. Die Zahl der Genesenen liegt bei etwa 34.300.

Hinweis

Für die Bundes-Notbremse sind die Zahlen des RKI maßgeblich. Die Daten können sich wegen Meldeverzugs von den eigenen Daten der Saar-Kreise unterscheiden. Über die Zahl der Testungen werden keine Angaben gemacht.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Inzidenz: Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Rechtsmediziner:innen schätzen, dass der überwiegende Teil der Corona-Toten wegen der Infektion verstarb.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie gibt an, wie viele Menschen im Moment mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Zahl ist ein Schätzwert des RKI.

Zahl der Genesenen: Der Schätzwert des RKI gibt an, wie viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren und ihre Infektion mittlerweile wieder überstanden haben. Die Zahl zeigt nicht an, wie viele Menschen an möglichen Spätfolgen (Long-Covid) leiden.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Saarland ist gestiegen. Foto: Europa Press/Niaid/dpa-Bildfunk

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mjs

Amtliche Warnung vor schweren Sturmböen im Saarland

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Einer Prognose des Deutschen Wetterdienstes zufolge könnten im Saarland am heutigen Dienstag (4. Mai 2021) Sturmböen auftreten. Foto: dpa-Bildfunk/Roberto Pfeil

Amtliche Warnung vor Sturmböen im Saarland

Im Regionalverband Saarbrücken sowie allen Landkreisen im Saarland können am heutigen Dienstag (4. Mai 2021) schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde auftreten. In diesem Zusammenhang hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine amtliche Warnung veröffentlicht ("Warnung vor markantem Wetter"), die insbesondere für exponierte Lagen gilt.

Prognose für den heutigen Dienstag

Für das stürmische und kühle Wetter im Saarland soll heute das Sturmtief "Eugen" sorgen. Der DWD-Vorhersage zufolge sind bereits am Dienstagmorgen starke Böen möglich, die im Laufe des Vormittags noch stärker werden. Von Nordwesten zieht demnach am Vormittag Regen auf. Zum Abend hin soll der Wind dann wieder abschwächen. Die Höchstwerte geben die Expert:innen mit 11 bis maximal 15 Grad an.

Wann könnten die Sturmböen im Saarland auftreten?

Laut DWD besteht die Gefahr des Auftretens von Sturmböen im Saarland (in der Stufe 2 von 4) am heutigen Dienstag von 04.00 bis 19.00 Uhr.

Was kann bei Sturmböen passieren?

"Vereinzelt können Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden", so die Warnung der Meteorolog:innen. Insbesondere solle man auf herabstürzende Dachziegel, Äste und Gegenstände achten.

Aussichten für Mittwoch und Donnerstag

Laut DWD bleibt es auch am morgigen Mittwoch (5. Mai 2021) stürmisch im Saarland. Zudem soll es stark bewölkt werden. Vorhergesagt sind ebenso kurze Gewitter sowie Graupel- und Regenschauer. Bei Höchstwerten von 9 bis maximal 13 Grad bleibe es voraussichtlich eher kühl.

Auch für Donnerstag erwarten die Wetter-Expert:innen viele Wolken im Saarland. Darüber hinaus sei mit Regen zu rechnen. Die Höchsttemperaturen: 8 bis maximal 12 Grad.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst
- Deutsche Presse-Agentur

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