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Saarland-Nachrichten: Alles Wichtige vom Donnerstag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland und Umgebung vom heutigen Donnerstag (6. Mai 2021) gibt es in unserer Übersicht. Foto: BeckerBredel

Aktuelle RKI-Zahlen für das Saarland - Schulen im Regionalverband könnten bald wieder öffnen

Innerhalb eines Tages sind im Saarland 260 neue Corona-Infektionen gezählt worden. Im Regionalverband Saarbrücken zeichnet sich eine Öffnung der Schulen und Kitas ab. Alle aktuellen Zahlen des RKI im Überblick: "Corona im Saarland aktuell: Inzidenz in Landkreisen und RKI-Zahlen heute (6. Mai 2021)".

Bald wieder Lockerungen in Teilen des Saarlands? Was sich nächste Woche ändern könnte

Auf Basis der RKI-Zahlen könnte es womöglich schon nächste Woche in Teilen des Saarlandes Lockerungen der Corona-Regeln geben. Insbesondere im Regionalverband Saarbrücken scheinen sich Öffnungen abzuzeichnen. Die Aussichten: "Bald wieder Lockerungen in Teilen des Saarlands? Was sich nächste Woche ändern könnte".

Nahezu 100 Personen in Quarantäne: Corona-Fälle an Kitas und Schulen im Kreis Saarlouis

Der Landkreis Saarlouis hat neue Corona-Fälle an Schulen und Kitas registriert. Fast 100 Menschen wurden in Quarantäne geschickt. Mehr dazu: "Weitere Fälle an Kitas und Schulen im Kreis Saarlouis".

Saarland bereitet sich auf Impfungen von Kindern und Jugendlichen vor

Nach aktuellem Stand der Gesundheitsminister:innenkonferenz ist mit einer Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Personen ab zwölf Jahren im Juni zu rechnen. Das Saarland will jetzt vorsorglich ein entsprechendes Impfkonzept für die Personengruppe erarbeiten. Weitere Informationen: "Saarland bereitet sich auf Impfungen von Kindern und Jugendlichen vor".

Tobias Hans will sofortige Freigabe von AstraZeneca für alle

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans unterstützt die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU), den Impfstoff von AstraZeneca für alle Impfwilligen sofort freizugeben. Hans sagte, dass man den Personen, die sich impfen lassen wollen, keine bürokratischen Steine in den Weg legen sollte. Der ganze Artikel: "Tobias Hans will sofortige Freigabe von AstraZeneca für alle".

Schülerinitiative Saarland: Wir sind an der Belastungsgrenze

Die Schüler:innen der Oberstufen im Saarland haben sich zu einer Initiative zusammengeschlossen und in einem offenen Brief an die Landesregierung auf aktuelle Missstände aufmerksam gemacht. Man befinde sich aufgrund der aktuellen Situation an der Belastungsgrenze und fühle sich von der Regierung vergessen, erklärte die Gründerin der Initiative gegenüber SOL.DE. Mehr unter: Schülerinitiative Saarland: Wir sind an der Belastungsgrenze

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Ausgangsbeschränkungen werden zunächst nicht untersagt - Entscheidung des Verfassungsgerichts
- Spahn will Astrazeneca für alle freigeben
- Luxemburg will Innen-Gastro bald öffnen
- Corona-Schnelltestzentrum am Neunkircher Zoo eröffnet
- Astrazeneca-Impfstoff wird freigegeben

Saarbrücken gehört weiter zu Deutschlands gefährlichsten Großstädten

Die saarländische Landeshauptstadt hat weiterhin mit einer hohen Kriminalitätsrate zu kämpfen. Das geht aus Zahlen des BKA hervor. Saarbrücken belegt im sogenannten Gefährlichkeits-Ranking der deutschen Großstädte den vierten Rang. Mehr dazu: "Saarbrücken gehört weiter zu Deutschlands gefährlichsten Großstädten".

SPD greift Innenminister Bouillon an und fordert mehr Polizei in Saarbrücken

Saarbrücken gehört weiterhin zu den gefährlichsten Städten Deutschlands. Die SPD erhebt deshalb schwere Vorwürfe gegen den saarländischen Innenminister Klaus Bouillon und fordert mehr Polizeipräsenz in der Landeshauptstadt. Der ganze Artikel: "SPD greift Innenminister Bouillon an und fordert mehr Polizei in Saarbrücken".

Mobiler Blitzer am Ludwigspark: Stadt Saarbrücken klärt auf

Wenige Meter hinter der Säule am Ludwigsparkstadion in Saarbrücken steht derzeit ein mobiler Blitzer. Die Stadt hat jetzt erklärt, was es damit auf sich hat. Mehr: "Mobiler Blitzer am Ludwigspark: Stadt Saarbrücken klärt auf".

Polizei nimmt betrügerischen Immobilienmakler in Saarlouis fest

Zielfahnder:innen des Landespolizeipräsidiums Saar ist es gelungen, einen international gesuchten Betrüger (70) festzunehmen. Die Vorwürfe gegen den Mann wiegen schwer. Die ganze Geschichte: "Polizei nimmt betrügerischen Immobilienmakler in Saarlouis fest - Mann international gesucht".

Homburg: Autofahrer (87) erfasst Fußgängerin und kracht in Schaufenster

In Homburg hat ein 87 Jahre alter Autofahrer eine Fußgängerin übersehen und mit seinem Pkw erfasst. Beide Personen wurden bei dem Zusammenstoß verletzt. Mehr: "Homburg: Autofahrer (87) erfasst Fußgängerin und kracht in Schaufenster".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Unbekannte Personen klauen Solarmodule aus Solarpark bei Freisen
- Aufgemalter Zebrastreifen wieder weg - Wer steckt hinter dem Vorfall?

30 Grad im Saarland am Muttertag?

Im Saarland könnte es am Wochenende sommerlich warm werden. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für Sonntag 25 bis vereinzelt 30 Grad. Die Wetter-Übersicht: "30 Grad im Saarland am Muttertag?"

Outlet-Store von "Charlotte Eismanufaktur" in Tholey eröffnet

Seit wenigen Tagen gibt es am Werk der "Charlotte Eismanufaktur" in Tholey nun auch einen Outlet-Store. Auf interessierte Personen warten dort zahlreiche Angebote. Mehr: "Outlet-Store von 'Charlotte Eismanufaktur' in Tholey eröffnet".

Jonny feiert seinen 60. Geburtstag: Im Zoo Saarbrücken lebt einer der ältesten Schimpansen

Mit seinem runden Geburtstag macht Jonny Schlagzeilen: 60 Jahre alt ist er geworden - und damit womöglich einer der ältesten Schimpansen überhaupt. Immer noch gerne macht er eine große Show. Weitere Informationen: "Im Zoo Saarbrücken lebt einer der ältesten Schimpansen".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Bald wieder Lockerungen in Teilen des Saarlands? Was sich nächste Woche ändern könnte

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In einigen Teilen des Saarlands sind Lockerungen der Corona-Regeln in Sicht. Das hängt allerdings von der Entwicklung des Infektionsgeschehens ab. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Regionalverband Saarbrücken

Im Regionalverband Saarbrücken liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am vierten Werktag in Folge unter 165 (Sonntage werden nicht als Werktage für mögliche Lockerungen herangezogen). Sollte der Wert auch am morgigen Freitag (7. Mai 2021) unterschritten werden, bedeutet das eine Rückkehr der Schulen in den Wechselunterricht ab Montag (10. Mai 2021). Ebenso wäre dann der Kita-Betrieb wieder möglich. Aktuell befinden sich die Schulen im Distanzunterricht; Kitas bieten Notbetreuungen an.

Zur weiteren Aussicht: Seit zwei Tagen liegt die Inzidenz im Regionalverband Saarbrücken unter 150. Sollte sich dieser Trend an drei weiteren Werktagen fortsetzen (also Freitag, Samstag und Montag), könnten die Geschäfte zum Mittwoch (12. Mai 2021) das "Click-and-Collect"-Modell verlassen. Ab dann wäre frühestens wieder Terminshopping möglich.

Landkreis Neunkirchen

Im Landkreis Neunkirchen könnte, wenn der Trend beibehalten wird, bereits am Montag (10. Mai 2021) auf Terminshopping umgestellt werden. Hier liegt die Inzidenz seit drei Tagen in Folge unter der 150er-Schwelle. Bleibt das auch am Freitag und Samstag so, könnten die Lockerungen zum Beginn der neuen Woche greifen.

Landkreis Merzig-Wadern

Erstmals wieder Werte unter 100 hat das RKI am heutigen Donnerstag (6. Mai 2021) für den Landkreis Merzig-Wadern festgestellt. Kann die Schwelle vier weitere Werktage unterschritten werden, träte zum kommenden Mittwoch (13. Mai 2021) die Bundesnotbremse außer Kraft. Ab dann würden wiederum die Regelungen des Saarland-Modells in der "Stufe gelb" gelten.

Landkreis St. Wendel

Im Landkreis St. Wendel verhält es sich derzeit analog zum Landkreis Merzig-Wadern. Für den heutigen Donnerstag hat das RKI einen Wert von unter 100 gemeldet. Somit wäre das erneute Inkrafttreten des Saarland-Modells frühestens zum kommenden Donnerstag denkbar.

Verwendete Quellen:
- RKI-Dashboard
- eigene Berichte

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Belastbar, gesund und attraktiv durchs Leben: 10 gute Gründe für regelmäßiges Muskeltraining

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Effektives Training verbesert die Lebensqualität (Foto Verena Meier Fotografie).

Muskeltraining kann auf dem Weg zu einer rundum guten Gesundheit eine enorm wichtige Rolle spielen. Auf dem Weg zum Aufbau einer starken Muskelstruktur gilt es jedoch, viele Aspekte zu beachten. Die Experten von Kieser Training haben exemplarische verschiedene Argumente aufgelistet, weshalb regelmäßiges Muskeltraining enorm positive Effekte zur Folge hat.

Zehn gute Gründe für Muskeltraining

Ein stabiler Nacken schützt vor Rückenproblemen: Nach einem langen Arbeitstag treten bei vielen Menschen Verspannungen und Schmerzen auf. Eine gute Nachricht für alle, die z.B. jeden Tag am Computer arbeiten: Diese Probleme lassen sich mit gezielter Muskelkräftigung dauerhaft und effektiv bekämpfen. 

Eine stabile Wirbelsäule bietet Lebenslangen Schutz: Auch eine stabile Wirbelsäule schützt lebenslang vor Rückenproblemen und beugt vorzeitigem „Verschleiß“ vor. Wichtig sind hierbei vor allem der Aufbau und Erhalt der tiefen Rückenmuskeln. Damit können laut den Experten bereits vorhandene Beschwerden bei über zwei Drittel der Fälle deutlich gebessert werden.

Herz und Kreislauf stärken: Wenn Muskulatur aufgebaut wird, sprießen darin neue Blutgefäße und der lebensnotwendige Sauerstoff wird ökonomischer im Körper transportiert. Dies hat zur Folge, dass die Herzarbeit optimiert wird. Besonders bei intensiven Belastungen ist das Herz ein Dienstleister der Muskeln. Es passt sich den neuen Anforderungen an und bleibt somit ebenfalls stark.

Senkung des Blutdrucks mindert Risiko für Schlaganfälle: Von Experten früher noch kritisch gesehen, wird Muskeltraining heute selbst Patienten mit Bluthochdruck empfohlen. Wichtig ist hierbei allerdings eine qualifizierte Anleitung. Die so erreichte Senkung des Ruheblutdrucks hat beispielsweise 8 bis 14 Prozent weniger Schlaganfälle zur Folge.

Senkung des Diabetesrisikos: Auch das Risiko, an Altersdiabetes zu erkranken kann durch eine gut trainierte Muskulatur gesenkt werden. Die Muskelzellen nutzen daraufhin den Blutzucker besser, dessen Spiegel sinkt und die Bauchspeicheldrüse muss weniger Insulin produzieren. Der Stoffwechsel bleibt somit im Gleichgewicht. Bei Diabetikern ist Training also Medizin.

Stärkung des Immunsystems: Eine trainierte Muskulatur schärft das Immunsystem und schenkt dem Körper mehr Abwehrkraft. Risikofaktoren, die zu schweren Verläufen – beispielsweise bei COVID-19 –führen können, werden nachweislich reduziert. Da auch Atmen Muskelarbeit ist, hilft Kraft damit auch der Lunge.

Vorbeugung von Depressionen und Burn-Out: Regelmäßiges Muskeltraining beeinflusst die Psyche sowohl von Gesunden als auch von Kranken. Das Risiko von Depressionen und Burn-Out sinkt, und selbst einer Demenz kann vorgebeugt werden. Intensive körperliche Aktivität fördert zudem auch einen gesunden Schlaf, wenn diese nicht erst am Abend erfolgt.

Verringerung des Krebsrisikos: Ein gestärktes Immunsystem schützt vor Tumoren wie Darm- oder Brustkrebs. Bei manifester Erkrankung verbessert trainierte Muskulatur die Prognose und optimiert die Verträglichkeit der oft aggressiven Therapien. Eine häufig vorhandene chronische Müdigkeit wird reduziert und die Lebensqualität der Betroffenen spürbar gesteigert.

Erhöhte Lebenserwartung: Eine Untersuchung an über 250.000 Menschen belegt den positiven Effekt von körperlichem Training auf die Lebenserwartung. In der Studie führte moderates Training bei 50 bis 70-Jährigen bereits zu einer Senkung der Sterberate um 27 Prozent, intensives Training sogar um 32 Prozent. Wer aktiv bleibt, lebt also tatsächlich länger.

Massive Senkung des biologischen Alters: Wer seine Muskeln trainiert, aktiviert in seinem Körper einen Jungbrunnen. Dies wurde zumindest durch eine Untersuchung deutlich, bei der 70-jährige Personen nach einem halben Jahr körperlichen Trainings untersucht wurden. Die Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Muskelzellen, arbeiteten danach wieder genauso wie die von 26-Jährigen. Starke Menschen bleiben daher länger jung.

Anhand der beispielhaft aufgelisteten Argumente (und das sind noch längst nicht alle!) wird deutlich: Der menschliche Muskelapparat ist enorm wichtig und muss gepflegt werden. Ab dem 50. Lebensjahr verlieren wir jährlich zwischen 0,6 und 2 Prozent Muskelmasse. Die Folgen sind weitreichend: Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und Beweglichkeit nehmen ab, die Risiken für Beschwerden steigen. Um dies zu verhindern hilft regelmäßiges, intensives Training. Eine gute Adresse hierfür ist Kieser Training in Saarbrücken.

 

Regelmäßiges, intensives Training gegen Muskelschwund

Bei jeder Trainingseinheit werden die Muskeln bis an ihre Leistungsgrenze belastet – da nur so eine effektive Wirkung erzielt werden kann. Dafür nutzt das Unternehmen hochspezialisierte Maschinen, die ganz gezielt Muskeln und Muskelgruppen beanspruchen. Egal ob Rücken-, die Rumpf- oder die Nackenmuskeln, die Beine oder Armpartien oder spezielle Gruppen wie die tiefen Rückenmuskeln, welche die Wirbelsäule stabilisieren, die Fußmuskeln oder die Beckenbodenmuskeln. Viele der professionellen Kraftgeräte, mit denen bei Kieser trainiert werden kann,  sind im Laufe der letzten Jahrzehnte in der eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung konzipiert worden - und regelmäßig kommen neue hinzu.

Kompetente Betreuung für individuelle Bedürfnisse

Natürlich werden die Kundinnen und Kunden bei ihrem Trainingsbesuch nicht in einem Dschungel von Maschinen alleine gelassen. Bei Ihrem ersten Besuch entwickeln die Instruktoren von Kieser Training einen auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmten Trainingsplan und begleiten die Besucherinnen und Besucher mehrmals durch Ihr Programm. Dieses wird bei Bedarf angepasst und optimiert. Ein Besuch bei Kieser-Training soll dabei nicht zur Entspannung dienen, sondern den Muskelaufbau massiv fördern. Ideal ist ein intensives Training von 30 Minuten, zweimal pro Woche.

>>> BEILAGE: Kieser Training stärkt seit mehr als 16 Jahren Saarbrücken den Rücken!

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Alle Kunden werden bei Kieser zuverlässig betreut (Foto: Verena Meier Fotografie).

Expertinnen und Experten für alle Belange

Der menschliche Bewegungsapparat ist ein komplexes System. Zusammengehalten wird er von rund 650 verschiedenen Muskeln. Muskeln, die bei Überbeanspruchung oder Unterforderung verschiedenste Beschwerden verursachen können. Seit über 50 Jahren ist Kieser Training auf gesundheitsorientiertes, effizientes Krafttraining an Maschinen spezialisiert. Die ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen jederzeit sowohl vor Ort im Studio als auch online mit Rat und Tat zur Seite. 

Das Konzept von Kieser Training:  Selbstständiges Training an Maschinen ohne Ablenkung in ruhiger, konzentrierter Atmosphäre. Die Kunden trainieren bei Kieser nicht in Gruppen, sondern treiben Ihre Muskeln gemäß Ihrem individuellen Trainingsplan für 30 Minuten an ihre Grenzen

Durchdachte Maschinenstellpläne und eine geräumige Trainingsfläche gewährleisten automatisch angemessenen Abstand.

Auf der Website und auf dem Social Media Account des Unternehmens sind regelmäßig neue Artikel und Filme mit Informationen und konkreten Trainingstipps abrufbar – zuletzt etwa ein Video zum Thema Rückenmuskulatur:

- Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz 

Sicheres Training während Corona-Pandemie

Selbstverständlich verfügt Kieser Training über ein hervorragendes Hygienekonzept, das aus vier Elementen besteht:

1. Hygieneplan

2. Sicherheitskonzept zum Studiobetrieb nach behördlichen Vorgaben

3. Ausbildung des Personals hinsichtlich des Hygienekonzepts

4. Überprüfung der Umsetzung durch die Qualitätsentwicklung

Auch in Zeiten der Pandemie das Trainieren also problemlos möglich.

Weitere Infos zu Kieser Training:

- www.kieser-training.de/ruecken

- https://www.facebook.com/KieserTrainingGlobal/

- https://www.facebook.com/KieserTrainingSaarbruecken/ 

KONTAKT

Käthe-Kollwitz-Straße 13
66115 Saarbrücken
Telefon: (0681) 761 805 20
Website:  www.kieser-training.de/studios/saarbruecken/
Mail: saarbruecken1@kieser-training.com 

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Mobiler Blitzer am Ludwigspark: Stadt Saarbrücken klärt auf

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Der mobile Blitzer ist wenige Meter hinter dem festen aufgestellt. Foto: BeckerBredel

Zurzeit staunen viele Autofahrer:innen in Saarbrücken nicht schlecht. Stadteinwärts ist wenige Meter nach dem festen Blitzer am Ludwigsparkstadion ein mobiles Gerät aufgestellt. Will die Stadt hier etwa Verkehrsteilnehmer:innen hereinlegen? Nein, lautet die einfache Antwort.

Wartungsarbeiten am festen Blitzer

Mittlerweile hat die Verwaltung das Rätsel auf ihrer Facebook-Seite gelöst. "Wegen Wartungsarbeiten macht der mobile Knipser hier nur Vertretung, bis der stationäre Blitzer wieder im Dienst ist", so die Stadt am heutigen Donnerstag (6. Mai 2021). Die Kamera der Säule sei für einen notwendigen Eichtermin ausgebaut worden. "Die Geschwindigkeitsmessung halten wir im Sinne der Verkehrssicherung aufrecht", heißt es mit Blick auf den sogenannten Panzerblitzer.

Antwort an das Publikum: Nein - ihr werdet hier nicht doppelt geknipst 😀. Wegen Wartungsarbeiten macht der mobile...

Gepostet von saarbruecken.de am Donnerstag, 6. Mai 2021

Verwendete Quellen:
- Facebook-Seite der Stadt Saarbrücken

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Jonny feiert seinen 60. Geburtstag: Im Zoo Saarbrücken lebt einer der ältesten Schimpansen

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Jonny gehört wohl zu den ältesten Schimpansen überhaupt. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Schimpanse Jonny ist 60 Jahre alt geworden

Mit seinen 60 Jahren gehört Schimpanse Jonny zu den Stars im Saarbrücker Zoo. "Er zählt auf jeden Fall zu den ältesten Schimpansen, die es gibt", so Zoodirektor Richard Francke. Er kenne in Europa keinen Schimpansen, der älter als Jonny ist.

30 bis 35 Jahre in der freien Natur seien die Regel, in Menschenhand könnten es auch 45 bis 55 Jahre werden. Aber 60? Das musste gefeiert werden: Zu seiner "Geburtstagsfeier" gab es reichlich versteckte Leckerbissen im Gehege. "Jonny frisst am liebsten süß", sagt Francke. Also viel Bananen und anderes Obst.

Immer noch ein "Show-Master"

"Er ist noch relativ fit", erzählt Francke, der auch Tierarzt ist. Der Schimpanse könne auch noch "die ganz große Show machen": Bälle werfen, gegen Türen knallen und umherspringen. "Aber danach ist er dann doch ziemlich gebeutelt." Und brauche eine Pause. Jonny sei schon immer "ein sehr umgänglicher Schimpanse gewesen. Immer sehr freundlich", erzählt der Zoodirektor. "Er kommuniziert gut und gerne - auch mit den Tierpflegern."

Ein Geheimnis, warum Jonny in Saarbrücken schon so alt geworden ist, gebe es nicht, sagt Francke. Er habe wohl eine gute Konstitution mitgebracht. Und: "Er wird hier sehr gut gepflegt." Er bekomme auch viel Gemüse und Eiweiß - und Weißdorntropfen für sein Herz. "Wenn er da zehn Tropfen bekommt - das mag er sehr."

Mit acht Jahren nach Saarbrücken

1969 sei das Tier im Alter von acht Jahren mit drei anderen Schimpansen in den Saarbrücker Zoo gekommen. Die Affen seien zuvor Versuchstiere gewesen. "Das waren damals Wildfänge. Eine Schimpansenzucht gab es noch nicht."

Jonny lebt in einer großen Schimpansenanlage: mit zwei Abteilungen plus Außenbereich. "Er geht gerne raus ins Freigehege", so Francke. "Da gibt es so eine Art Hochsitz, von dem er gerne runterschaut. Da hat er alles im Blick." Wie alt Jonny noch wird? "Das kann keiner sagen. Wir hoffen, dass es noch lange hält", sagt der Zoodirektor.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland bereitet sich auf Impfungen von Kindern und Jugendlichen vor

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Vorsorglich will das Saarland ein Impfkonzept für Kinder und Jugendliche erarbeiten. Foto: dpa-Bildfunk/Wolfgang Kumm

Saar-Gesundheitsministerium bereitet Impfkonzept für Kinder und Jugendliche vor

Um zeitnah zur Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Personen ab zwölf Jahren eine Verimpfung im Saarland starten zu können, will das Gesundheitsministerium jetzt vorsorglich ein entsprechendes Impfkonzept erarbeiten. Dazu sagte Ministerin Monika Bachmann (CDU): "Sobald die Zulassung vorliegt, müssen entsprechende Konzepte zur Durchimpfung dieser Gruppe greifen". Details zu dem geplanten Impfkonzept liegen derzeit allerdings noch nicht vor.

EU-Behörde prüft Zulassung von Pfizer/Biontech-Impfstoff für Kinder

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) prüft aktuell einen Antrag der Hersteller Biontech und Pfizer auf eine EU-Zulassung ihres Corona-Impfstoffes auch für Kinder ab zwölf Jahren. Die EMA werde die Studiendaten im Schnellverfahren bewerten. Ein Ergebnis wird für Juni erwartet.

Bei einer Zulassung wäre dies der erste Impfstoff in der EU, mit dem auch 12- bis 15-Jährige gegen Covid-19 geimpft werden können. Nach einer positiven Empfehlung der EMA muss noch die EU-Kommission zustimmen. Das aber gilt als Formsache. Das Mittel von Biontech/Pfizer ist in der EU und in den USA bisher nur für Menschen ab 16 Jahren zugelassen. Nach Angaben der Hersteller hatte eine klinische Studie bei 12 bis 15-Jährigen in den USA eine Wirksamkeit von 100 Prozent gezeigt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Gesundheitsministeriums Saar, 06.05.2021
- Deutsche Presse-Agentur

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Schülerinitiative Saarland: Wir sind an der Belastungsgrenze

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In einem offenen Brief haben Schüler:innen aus dem Saarland auf die aktuellen Missstände in den Schulen aufmerksam gemacht. Symbolfoto (vor Corona aufgenommen): picture alliance / dpa | Christoph Schmidt

Schüler:innen im Saarland: Wir sind an der Belastungsgrenze

Die Schüler:innen der saarländischen Oberstufen haben sich zu der "Schülerinitiative Saarland 2021" zusammengeschlossen, um auf die aktuellen Missstände in den Schulen hinzuweisen. Amira Palisch, die Gründerin der Initiative, erklärt gegenüber SOL.DE: "Wir sind aufgrund der aktuellen Situation an der Belastungsgrenze. Wir haben Probleme, wir wollen gehört werden und wir brauchen Hilfe. Die Regierung scheint uns vergessen zu haben. Deshalb haben wir unsere Initiative gestartet, um Missstände aufzuzeigen und den Schulalltag aus der Sicht der Schüler:innen und unserer jeweiligen Probleme der Bevölkerung und der Regierung näherzubringen".

Der offene Brief der Schülerinitiative Saarland 2021 im Original

Um den saarländischen Schüler:innen eine Bühne für ihre Sorgen und Forderungen zu bieten, haben wir uns dafür entschieden, den kompletten Brief an die Landesregierung im Original zu veröffentlichen. Darin heißt es:

"Sehr geehrte Regierung,

die Corona-Beschränkungen waren und sind für uns alle eine sehr schwere und große Herausforderung. Wir werden mit Situationen konfrontiert, die es vorher noch nie so gegeben hat. Jedoch müssen wir schnellstmöglich handeln. Schon dieses Jahr muss ein Abiturjahrgang leiden. Noch haben wir die Chance für die kommenden Jahrgänge alles zu verbessern. Wir haben Forderungen, möchten gehört werden und wollen über unsere eigene Zukunft mitbestimmen.

Wir die Schülerinitiative Saarland 2021, fordern:

1. dass, die Bewerbungskriterien für (zulassungsbeschränkte) Studiengänge und Ausbildungen geändert werden.
Es ist ungerecht, dass unter der Planlosigkeit der Schulöffnungen, unsere Noten, unsere Psyche und vor allem unsere Zukunft leiden muss. Uns werden alle Chancen genommen, bevor wir jemals eine Chance hatten.
Eignungstests, Probesemester und vor allem eine Ausnahmereglung der Wartesemesterregelung sind jene Möglichkeiten, die uns helfen könnten, dennoch ein Studium zu beginnen.

2. mehr Beständigkeit der Schulform.
Für unsere Bildung und unsere Zukunft, die hier auf dem Spiel steht, ist Präsenzunterricht ideal. Wir verstehen, dass aufgrund der hohen Inzidenzzahlen dies nicht immer machbar ist. Die ständigen Regeländerungen sowie die ständige Ungewissheit ist dennoch absolut nicht hilfreich.

3. dass, die Hilfspakete erweitert, und schneller den Schüler*innen zur Verfügung gestellt werden.
Es ist eine wunderbare Idee, Schüler*innen Leihgeräte zur Verfügung zu stellen, dennoch darf an der Stelle die Anschaffung von zum Beispiel einer guten Software und schnelles Internet nicht vergessen werden. Ebenso ist es unerlässlich die Kriterien zu senken damit eine Mehrzahl von Schüler*innen die Möglichkeit haben Geräte bekommen.

4. bessere Angebote für Nachhilfeunterricht und Psychotherapeutische Angebote für Schüler*innen und Lehrer*innen.
Nicht nur die Bildung leidet, sondern ebenso die ständige Isolation und der ständige Druck, die seit über einem Jahr vorhanden sind, haben schon viele Menschen zermürbt. Auch hier werden die Lehrer*innen vergessen.

5. dass, Lehrer*innen nicht komplett auf sich allein gestellt sind und ihnen auch unter die Arme gegriffen wird.
Man soll diesen Brief bitte keinesfalls als Kritik an die Lehrer*innen oder Schulen ansehen. Wir kritisieren auch, dass den Lehrer*innen immer mehr aufgebürdet wird und man immer erwartet, dass sie Maschinen seien, die mit alldem kein Problem haben. Lehrer*innen sind, im Normalfall, schon Seelsorger und teils auch Erzieher. Nun kommt auch noch dazu, dass sie als Ärzt*innen und Nachhilfe-Lehrer*innen aushelfen müssen. Lehrer*innen brauchen auch Entlastung. Auch Lehrer*innen sollten Programme und Geräte zur Verfügung gestellt bekommen. Im Homeschooling müssen sie für mehrere Klassenstufen, aus verschiedenen Schulen, zur Verfügung stehen. Hinzu kommt noch ihr eigenes Leben oder ihre Kinder, die zu versorgen sind, dann leidet natürlich auch die Rückmeldung an die Schüler.

6. dass, Entscheidungen bezüglich des Schulsystems auch mit Schulleiter*innen/Lehrer*innen besprochen werden, anstatt über unsere Köpfe hinweg zu entscheiden und uns vor vollendete Tatsachen zu stellen und diese Entscheidungen auch begründet werden.
Wir erfahren viel zu kurz und knapp über Änderungen in der Schule, ob die Schulen auf oder zu sind oder nur eine bestimmte Gruppe bzw. Klassenstufe kommen kann. Das soll sich in Zukunft ändern. Wir möchten rechtzeitig und anständig von dem Ministerium oder anderen Entscheidungsträger über Änderungen oder Ähnliches informiert werden und nicht tagelang in der Luft hängen.

7. die Anpassung des Lehrplans und der (Abitur)Prüfungen
Wir fordern, dass die Lehrpläne und die Prüfungen auch in anderen Bereichen an die ständigen Ausfälle angepasst werden und wir somit etwas Entlastung für unsere Prüfungen bekommen. Hiermit sollen auch die Lehrer entlastet werden.

Wir zeigen gerne Solidarität mit Risikogruppen in der Pandemie, möchten jedoch auch nicht die Opfer der Maßnahmen sein."

Verwendete Quellen:
- Offener Brief der Schülerinitiative Saarland 2021 an die saarländische Landesregierung vom 06.05.2021

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Corona-Schnelltestzentrum am Neunkircher Zoo eröffnet

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Im Bild zu sehen: das neue Testzentrum am Zoo in Neunkirchen. Foto: Kreisstadt Neunkirchen/ Deniz Alavanda

Neue Teststation am Neunkircher Zoo

Ab sofort können sich Personen auch auf dem Vorplatz des Neunkircher Zoos auf eine Corona-Infektion testen lassen. Nach Angaben der Kreisstadt-Pressestelle ist dort seit dem heutigen Donnerstag (6. Mai 2021) eine neue Corona-Schnellteststation in Betrieb.

Oberbürgermeister Jörg Aumann (SPD) dazu: "Wir haben ein flächendeckendes Angebot an Testmöglichkeiten in unserer Stadt: in der Kernstadt und in den Stadtteilen. Die Teststation vor dem Zoo ist eine sinnvolle Ergänzung, insbesondere nachdem eine Testpflicht für einen Zoobesuch aufgrund der Bundesnotbremse besteht."

Öffnungszeiten und mehr

Den Angaben zufolge ist die Teststation montags bis sonntags von 08.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Wer sich testen lassen möchte, müsse lediglich ein Ausweisdokument mitbringen. "Die Tests sind kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich", so die Pressestelle der Kreisstadt.

Negative Tests für Zoobesuche erforderlich

Seit dem 24. April müssen Besucher:innen des Neunkircher Zoos einen negativen Corona-Test einer offiziellen Teststation vorweisen. Hintergrund ist die Bundesnotbremse. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. "Um den Besuchern auch weiterhin einen reibungslosen Eintritt in den Neunkircher Zoo zu erlauben, wird das öffentliche Testzentrum für Jedermann vor dem Zoo betrieben", hieß es. Das Testangebot richte sich somit an die Allgemeinheit und ist nicht nur Besucher:innen der Anlage vorenthalten.

Weitere Teststationen in Neunkirchen

Die Stadt Neunkirchen hat auf ihrer Webseite alle bekannten Testangebote in einer Liste zusammengetragen, darunter die Zentren, Apotheken, Arztpraxen und Informationen zum Testbus. Die Liste gibt es an dieser Stelle zum Nachlesen (der Link führt zu einer PDF-Datei).

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle der Kreisstadt Neunkirchen, 06.05.2021

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Outlet-Store von "Charlotte Eismanufaktur" in Tholey eröffnet

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Jeden Freitag ist der Outlet-Store in Tholey geöffnet. Foto: Facebook/@charlotteeismanufaktur

Outlet von "Charlotte Eismanufaktur" in Tholey eröffnet

Am vergangenen Freitag hat der Outlet-Store von "Charlotte Eismanufaktur" seinen Betrieb aufgenommen. Wie aus einem Facebook-Beitrag hervorgeht, befindet sich der Laden direkt am Werk im Gewerbepark. Die Öffnungszeiten: jeden Freitag von 10.00 bis 14.00 Uhr.

A- und B-Ware sowie Angebote

Wer seinen Eisbestand aufstocken will, sei im neuen Outlet-Store richtig. Dort werde "A- und B-Ware zu einem Hammer-Preis" angeboten. Den Angaben zufolge gibt es darüber hinaus noch Angebote: Beim Kauf von sechs Bechern B-Ware erhalten Kund:innen beispielsweise einen Becher gratis.

Auf einen Blick:
Was? Outlet-Store von "Charlotte Eismanufaktur"
Wo? Gewerbepark BAB 1, Nr. 7, 66636 Tholey
Wann? Jeden Freitag von 10.00 bis 14.00 Uhr

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag von "Charlotte Eismanufaktur"
- eigener Bericht

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SPD greift Innenminister Bouillon an und fordert mehr Polizei in Saarbrücken

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Mirco Bertucci (links, Foto: Heyd) kritisiert Innenminister Klaus Bouillon (rechts, Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Martin Schutt) und fordert mehr Polizei in Saarbrücken.

Wie die neueste Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes (BKA) zeigt, gehört Saarbrücken weiter zu den gefährlichsten Großstädten Deutschlands. Demnach werden in Saarbrücken - im Verhältnis zur Einwohner:innenzahl - die viertmeisten Straftaten begangen. Weitere Informationen hierzu unter: "Saarbrücken gehört weiter zu Deutschlands gefährlichsten Großstädten".

SPD fordert mehr Polizeipräsenz in Saarbrücken

Mirco Bertucci, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion Saarbrücken, schaut mit großer Sorge auf die aktuellen Meldungen zu den Straftaten in Saarbrücken: "Wir kommen einfach nicht voran bei der Senkung der Kriminalität!". Für Bertucci sei entscheidend, dass man endlich für ausreichend Polizeipräsenz in der Landeshauptstadt sorge. Hier reiche es aktuell "hinten und vorne nicht", sagt er. Das beweise die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik, nach der Saarbrücken bei den Verbrechen pro 100.000 Einwohner:innen erneut auf Platz 4 unter den insgesamt 81 Großstädten in Deutschland liegt.

Vorwürfe gegen Innenminister Bouillon

Zum Ausbau der Polizeipräsenz in Saarbrücken nimmt der SPD-Fraktionsvorsitzende vor allem Innenminister Klaus Bouillon in die Pflicht und wirft ihm zu wenig Engagement vor. "Die Landeshauptstadt hat für den zuständigen Innenminister seit Jahren keine ausreichende Priorität. Solange die Kriminalität im Vergleich zu den anderen Großstädten so hoch bleibt, muss die Polizeipräsenz verbessert werden. Das ist und bleibt Aufgabe des Landes", so Bertucci.

Anstatt den Handlungsbedarf endlich anzuerkennen und die Präsenz der Polizei deutlich zu erhöhen, doktere das Innenministerium seit Jahren lediglich an der Videoüberwachung herum und versuche wichtige Sicherheitsaufgaben an das städtische Ordnungsamt abzuschieben. "Man erinnere sich nur an die Idee, das Ordnungsamt mit Schlagstöcken auszurüsten! Dazu gibt es immer mal wieder öffentlichkeitswirksame Einzelaktionen, mit denen Aktivität vorgetäuscht wird", kritisiert Bertucci den Innenminister weiter.

Bertucci: "Wir waren grundsätzlich schon einmal weiter"

Der Fraktionsvorsitzende erinnert auch an die zwischen Bouillon und der damaligen Oberbürgermeisterin Charlotte Britz ausgehandelte Sicherheitspartnerschaft. "Wir waren grundsätzlich schon einmal weiter. Nur hat der Innenminister die Sicherheitspartnerschaft weniger als Verpflichtung gesehen, die Polizeipräsenz zu erhöhen, sondern eher als Grundlage, um sein Lieblingsprojekt der Videoüberwachung voranzutreiben – mit zweifelhaftem Erfolg".

Für Innenminister Bouillon sollte der erneute Platz vier in der Kriminalstatistik  "ein Warnschuss sein, um endlich zusätzliche Polizistinnen und Polizisten für die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt bereitzustellen", so Bertucci abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der SPD-Stadtratsfraktion in Saarbrücken vom 06.05.2021

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Patryk Kubek

Saarbrücken gehört weiter zu Deutschlands gefährlichsten Großstädten

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Im Ranking der Großstädte belegt Saarbrücken Platz vier. Foto: Fabian Scholl/SOL.DE

Saarbrücken gehört weiterhin zu den gefährlichsten Großstädten Deutschlands. Das zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2020, die vom Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlicht wurde.

Saarbrücken auf Platz vier

Demnach erfasste die Behörde im vergangenen Jahr in der saarländischen Landeshauptstadt 22.028 Kriminalfälle. Die sogenannte Häufigkeitszahl - also die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner:innen - liegt dort bei 12.212. Das ist deutschlandweit der vierthöchste Wert. Zuvor hatte die "Saarbrücker Zeitung" über die Statistik berichtet.

Das sind die gefährlichsten Städte Deutschlands

Das sind die ungefährlichsten Städte

Die ungefährlichsten Städte waren laut BKA im vergangenen Jahr Fürth/Bayern, Erlangen/Bayern, Bergisch-Gladbach/Nordrhein-Westfalen, Mülheim an der Ruhr/Nordrhein-Westfalen und Moers/Nordrhein-Westfalen.

890 Gewaltdelikte gezählt

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Fälle in Saarbrücken um 5,6 Prozent. 61,3 Prozent der Fälle seien aufgeklärt worden, gibt das BKA an. Die meisten Delikte machten Diebstahl, Straßenkriminalität und Betrug aus. 890 Fälle wurden im Feld der Gewaltkriminalität registriert. Die Aufklärungsquote lag bei den Gewaltdelikten bei 78,5 Prozent. Der Anteil der männlichen Verdächtigen lag hier bei 86 Prozent, der Anteil der nichtdeutschen Verdächtigen bei 38,4 Prozent.

Drei Viertel aller Verdächtigen sind männlich

75 Prozent der Verdächtigen in allen Fällen waren im Corona-Jahr 2020 männlich. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen betrug 42,6 Prozent. Zählt man Verstöße gegen das Asyl- und Aufenthaltsrecht heraus, lag der Anteil der Ausländer:innen bei 35,3 Prozent.

Saarland fünftgefährlichstes Bundesland

Im gesamten Saarland zählte das BKA im Corona-Jahr 2020 68.400 Fälle. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 8,5 Prozent weniger Fälle. Gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen zählte die Behörde 6.931 Fälle. Das Saarland belegt damit im Vergleich aller Bundesländer hinter Berlin, Bremen, Hamburg und Sachsen-Anhalt den fünfthöchsten Platz.

Wie das saarländische Innenministerium die hohen Zahlen erklärt, gibt es auf Saarbruecker-Zeitung.de zum Nachlesen (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA
- Saarbrücker Zeitung

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30 Grad im Saarland am Muttertag?

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Sommerlich warm könnte es am Sonntag im Saarland werden. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet in den kommenden Tagen mit milderen Temperaturen im Saarland. Laut den Expert:innen sind am Sonntag sogar sommerliche 25 bis vereinzelt 30 Grad möglich, teilten sie am heutigen Donnerstag (6. Mai 2021) mit.

Hohe Temperaturen bleiben nicht lange

Dazu gebe es Schleierwolken, insgesamt bleibe es aber sonnig. Am Abend könnte es erste Schauer geben. Die Temperaturen sinken zum Anfang der neuen Woche wieder. Mit Niederschlägen ist laut DWD zu rechnen.

Wetter am Freitag und Samstag

Für den morgigen Freitag sagt der DWD Höchstwerte von bis zu 14 Grad voraus. Es wehe teils stark böiger Wind bei wechselnder Bewölkung. Am Samstag ist zunächst mit Schleierwolken zu rechnen. Später verdichtet sich die Bewölkung. Die Temperaturen erreichen 14 bis 17 Grad.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Polizei nimmt betrügerischen Immobilienmakler in Saarlouis fest - Mann international gesucht

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Laut Polizei wurde der Mann am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Klaus-Dietmar Gabbert

Betrüger in Saarlouis festgenommen

Am Dienstagabend (4. Mai 2021) haben Einsatzkräfte des Landespolizeipräsidiums Saar einen 70-Jährigen festgenommen. Wie aus einer Mitteilung der Polizei hervorgeht, lebte der zuvor international Gesuchte unangemeldet "in einem noblen Saarlouiser Stadtteil". Am Mittwoch sei der Mann einem Haftrichter vorgeführt worden. "Der Betrüger wurde in Spanien zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt und befand sich seither auf der Flucht", so die Polizei.

Das sind die Vorwürfe

Spanische Behörden hatten den 70-Jährigen mittels europäischen Haftbefehlen international zur Festnahme ausgeschrieben, hieß es. Er soll sich "im großen Stil" des Betrugs strafbar gemacht haben. Die Vorwürfe: Als Immobilienmakler soll der Mann "ältere und kranke Menschen in Spanien durch Vorspiegeln falscher Tatsachen und unter Ausnutzung ihrer gesundheitlichen Lage um Teile ihres Vermögens und ihrer Immobilien" gebracht haben. Der Schaden liege im sechsstelligen Bereich.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 06.05.2021

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Patryk Kubek

Schulen im Regionalverband könnten bald wieder öffnen - Neue RKI-Zahlen für das Saarland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am heutigen Donnerstagmorgen (6. Mai 2021) 260 neue Infektionen mit dem Coronavirus im Saarland gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt demnach jetzt 122,8 (Vorwoche: 143,6).

So sieht es in den Kreisen aus

Im Regionalverband Saarbrücken zeichnet sich eine Öffnung der Schulen und Kitas ab. Die Inzidenz liegt derzeit am vierten Werktag in Folge unter 165. Wird auch am morgigen Freitag diese Grenze unterschritten, könnten die Schulen ab Montag wieder in den Wechselunterricht zurückkehren. Auch der Kita-Betrieb wäre wieder möglich. In dem Kommunalverband ist seit Montag der Präsenzunterricht untersagt. Die Kitas bieten nur noch eine Notbetreuung an. In den anderen Landkreisen bleiben die Regeln vorerst gleich.

Notbremse: Diese Corona-Regeln gelten in den einzelnen Landkreisen

Ein weiterer Todesfall registriert

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 38.212 Corona-Fälle im Saarland. Am Donnerstag wurde ein weiterer Todesfall aus dem Kreis Merzig-Wadern gemeldet. Wegen eines Fehlers wurde ein:e Corona-Tote:r aus dem Kreis Neunkirchen wieder aus der Statistik genommen. Damit sind bislang 963 Saarländer:innen an oder mit Sars-CoV-2 verstorben. Die Zahl der akut mit dem Virus Infizierten liegt derzeit bei rund 2.400. Das RKI schätzt die Zahl der Genesenen auf 34.800. Laut dem DIVI-Intensivregister werden mit Stand vom Mittwochnachmittag 67 Covid-19-Erkrankte auf den saarländischen Intensivstationen behandelt (Vorwoche: 73).

Hinweis

Für die Bundes-Notbremse sind die Zahlen des RKI maßgeblich. Die Daten können sich wegen Meldeverzugs von den eigenen Daten der Saar-Kreise unterscheiden. Über die Zahl der Testungen werden keine Angaben gemacht.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Rechtsmediziner:innen schätzen, dass der überwiegende Teil der Corona-Toten wegen der Infektion verstarb.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie gibt an, wie viele Menschen im Moment mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Zahl ist ein Schätzwert des RKI.

Zahl der Genesenen: Der Schätzwert des RKI gibt an, wie viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren und ihre Infektion mittlerweile wieder überstanden haben. Die Zahl zeigt nicht an, wie viele Menschen an möglichen Spätfolgen (Long-Covid) leiden.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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Das RKI hat neue Corona-Fälle im Saarland gemeldet. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

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Ausgangsbeschränkungen werden zunächst nicht untersagt - Entscheidung des Verfassungsgerichts

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Vorerst wird die Ausgangsbeschränkung nicht untersagt. Foto: BeckerBredel

Ausgangsbeschränkungen zunächst nicht untersagt

Das oberste deutsche Verfassungsgericht hat Eilanträge gegen nächtliche Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Notbremse abgelehnt. Dazu teilte das Gericht am Mittwoch (5. Mai 2021) mit: "Damit ist nicht entschieden, dass die Ausgangsbeschränkung mit dem Grundgesetz vereinbar ist". Das müsse im Hauptsacheverfahren geklärt werden. Mehrere Kläger:innen hatten beantragt, dass das Gericht per Erlass die nächtliche Ausgangsbeschränkung vorläufig außer Vollzug setzt.

Gericht: "Grundsätzlich legitimer Zweck"

Der Gesetzgeber betrachte die Ausgangsbeschränkung als Mittel, um bisher in den Abendstunden stattfindende private Zusammenkünfte auch im privaten Raum zu begrenzen. "Sie dient damit einem grundsätzlich legitimen Zweck", heißt es in dem Beschluss. Gleichwohl stellten die Richter fest, dass unter Fachleuten umstritten sei, ob die nächtliche Ausgangsbeschränkung geeignet ist, ihr Ziel zu erreichen. Allerdings sehe man auch nicht "eine offensichtliche Unangemessenheit" solcher Beschränkungen.

"Die nächtliche Ausgangsbeschränkung greift tief in die Lebensverhältnisse ein", heißt es in der Mitteilung. Die Folgen wirkten sich auf nahezu sämtliche Bereiche privater, familiärer und sozialer Kontakte ebenso wie auf die zeitliche Gestaltung der Arbeitszeiten aus. Allerdings falle sie in einen Zeitraum, in dem Aktivitäten außerhalb einer Wohnung oder Unterkunft "keine ganz erhebliche quantitative Bedeutung haben". In der Gesamtbetrachtung würden nach Einschätzung der Richter die Nachteile für einen wirksamen Infektionsschutz überwiegen, würde die Regelung ausgesetzt.

Mehr als 250 Verfahren eingegangen

Mehr als 250 Verfahren gegen das verschärfte Infektionsschutzgesetz sind schon beim obersten Verfassungsgericht Deutschlands eingegangen. Manche richten sich nach früheren Angaben eines Sprechers gegen das gesamte Maßnahmenpaket, andere nur gegen einzelne Punkte. Unter den Kläger:innen sind unter anderem Politiker:innen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Fast 100 Leute in Quarantäne: Weitere Fälle an Kitas und Schulen im Kreis Saarlouis

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Neue Corona-Fälle sind jetzt an Schulen und Kitas im Kreis Saarlouis registriert worden. Foto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

Im Landkreis Saarlouis sind weitere Corona-Fälle an Kitas und Schulen bekannt geworden. Das Gesundheitsamt schickte fast 100 Menschen in Quarantäne, teilte die Verwaltung am Mittwoch (5. Mai 2021) mit.

Kitas und Schulen betroffen

Weitreichende Folgen hat der positive Test einer Person an der Kita St. Marien in Ensdorf. 50 weitere Menschen mussten sich nach Bekanntwerden der Infektion in Isolation gegeben. Neue Fälle registrierten die Behörden auch hier:

- Dillingen: TWG (eine positiv getestete Person)
- Ensdorf: Grundschule (eine positiv getestete Person, für 14 weitere wurde Quarantäne ausgesprochen)
- Rehlingen-Siersburg-Hemmersdorf: Grundschule (eine positiv getestete Person)
- Saarlouis: TGS BBZ (eine positiv getestete Person)
- Saarwellingen: Kita Kinderland Campus I (eine positiv getestete Person, für 25 weitere wurde Quarantäne ausgesprochen)
- Schwalbach: Johannes-Gutenberg-Schule (eine positiv getestete Person)

Corona im Landkreis Saarlouis

Laut Robert-Koch-Institut beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis derzeit 130,7 (Vorwoche: 141,0). Damit gelten die Regeln der ersten Notbrems-Stufe. 7.840 Corona-Fälle hat es seit Beginn der Pandemie gegeben. 144 Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben. Alle aktuellen Zahlen aus dem gesamten Saarland gibt es hier.

 Verwendete Quellen:
- Landkreis Saarlouis: Corona-Ticker Mai 2021
- Robert-Koch-Institut

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Aufgemalter Zebrastreifen wieder weg - Wer steckt hinter dem Vorfall?

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Der Zebrastreifen sei mit einer dünnen Schicht Fixasphalt überdeckt worden. Fotos: (links) dpa/Polizeiinspektion Hermeskeil/Bernd Barthen | (rechts) dpa-Bildfunk/Matthias Balk

Aufgemalter Zebrastreifen wieder weg

In der Nacht zum 1. Mai hatten unbekannte Personen vor einer Bushaltestelle in Bonerath nahe Trier einen Zebrastreifen aufgemalt. Mittlerweile ist davon nichts mehr zu sehen, teilte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz mit. Die aufgemalte Fläche sei "mit einer dünnen Schicht Fixasphalt überdeckt" worden. Durch Hochdruckwasserstrahl und Erhitzung habe man sie nicht wegbekommen. Die Kosten für die Entfernung: rund 1.500 Euro.

Keine Hinweise auf Täter:innen

Sollten der oder die Täter:innen ausfindig gemacht werden, werde der LBM ihnen das Geld in Rechnung stellen, teilte eine Sprecherin mit. Bislang hat die Polizei aber noch keine Hinweise auf die Zebrastreifen-Maler:innen. Ermittelt werde wegen Sachbeschädigung.

Hintergrund

In der Nacht zum 1. Mai hatten unbekannte Personen den Zebrastreifen mit nicht abwaschbarer weißer Farbe auf die Straße gemalt. Die Stelle sei als Unfallschwerpunkt nicht bekannt, hatte ein Sprecher der Polizei gesagt. Auf der dortigen Kreisstraße ist maximal Tempo 50 erlaubt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Luxemburg will Innen-Gastro bald öffnen

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Innenbereiche der Gastronomie in Luxemburg sollen bald wieder öffnen dürfen. Foto: Matthias Bein/dpa-Bildfunk

Luxemburg hat weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen angekündigt. Ab dem 16. Mai soll die Gastronomie auch im Innenbereich wieder öffnen dürfen, sagte Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel am Mittwoch (5. Mai 2021) nach der Sitzung des Regierungsrates.

Bis zu vier Personen am Tisch

Restaurants und Cafés können Gäste dann bis 22.00 Uhr empfangen, wobei bis zu vier Personen an einem Tisch sitzen können. Voraussetzung dafür sei ein negativer Corona-Schnelltest. Die Außengastronomie ist in Luxemburg bereits seit 7. April unter strengen Auflagen geöffnet: Draußen ist kein Schnelltest nötig.

Ausgangsbeschränkungen starten später

Zudem sollen die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen dann nicht mehr ab 23.00 Uhr, sondern erst ab Mitternacht, aber weiter bis 6.00 Uhr morgens gelten, kündigte Bettel an. Erleichterungen werde es auch bei den Kontaktbeschränkungen geben: Es dürften dann vier Personen statt wie bisher nur zwei Personen zu Besuch kommen. Die neuen Regeln, die noch vom Parlament beschlossen werden müssen, sollten zunächst bis zu 12. Juni gelten, sagte Bettel.

Lage in Luxemburg besser

Die Lockerungen seien unter anderem möglich, weil: "Wir sehen, dass die Impfung wirkt", sagte Bettel. Der Anteil der älteren Menschen in den Krankenhäusern sinke. Gesundheitsministerin Paulette Lenert fügte hinzu: "Es ist ein Tag, der uns optimistisch stimmt." Die Zahlen seien stabil. Aber: Man müsse vorsichtige Schritte gehen: "Wir sind immer noch in einer Situation, in der sich das Virus ausbreitet."

1.000 Zuschauer:innen beim Sport

In der letzten Aprilwoche hatte es bereits Lockerungen im Sport- und Kulturbereich gegeben. Nun gibt es weitere: Künftig sollen bei Sportevents 1.000 Zuschauer:innen mit Hygienekonzept zugelassen werden. Und bis zu 40 Musiker:innen dürfen unter freiem Himmel musizieren, wenn sie einen Abstand von zwei Metern einhalten. Das aktuelle Covid-19-Gesetz läuft am 15. Mai aus. Bettel kündigte an, dass er an diesem Donnerstag mit dem Vakzin von Astrazeneca geimpft werde.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Spahn will Astrazeneca für alle freigeben

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Nach den Plänen von Minister Spahn gibt es künftig keine Priorisierung mehr bei der Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa-Bildfunk

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) strebt eine sofortige Freigabe des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca für alle Impfwilligen an - ohne Priorisierung nach Alter, Vorerkrankung oder Berufsgruppe. Am heutigen Donnerstag (6. Mai 2021) wolle er mit seinen Länderkolleg:innen darüber reden, kündigte er am Mittwochabend in der "WDR"-Fernsehsendung "Aktuelle Stunde" an.

Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung soll flexibler werden

Man werde dann "bei Astrazenca eindeutig sagen für Arztpraxen wie für Impfzentren, dass es dort keine Priorisierung mehr gibt". Für Astrazeneca gelte das dann sofort. Zudem solle das Intervall zwischen Erst- und Zweitimpfung mit Astrazeneca - derzeit zwölf Wochen - flexibler gehandhabt werden können.

Wer im Saarland zu den Geimpften und Genesenen zählt und wie geschützt sie wirklich sind

Astra zurzeit nur noch für Ü-60-Jährige

Gegen das Präparat des britisch-schwedischen Pharmakonzerns gibt es teils erhebliche Vorbehalte. Es wird nach dem Auftreten von Blutgerinnseln im Gehirn bei jüngeren Geimpften nur noch für über 60-Jährige eingesetzt. Andererseits gibt es viele Jüngere, die sich gerne damit impfen lassen würden, aber in der Impf-Reihenfolge noch nicht dran sind.

Bislang 8 Prozent komplett geimpft

Bisher haben 29,5 Prozent der Bevölkerung zumindest eine Impfung erhalten. 8,3 Prozent sind vollständig geimpft, haben also erforderlichenfalls auch eine zweite Impfung erhalten.

Bundestag befasst sich mit Lockerungen für Geimpfte und Genesene

Die geplante Befreiung Geimpfter und Genesener von den Beschränkungen soll am Mittag die nächste Hürde nehmen. Der Bundestag befasst sich dann mit einer von der Bundesregierung in einem beschleunigten Verfahren auf den Weg gebrachten Verordnung und stimmt auch gleich ab. Billigt das Parlament die Neuregelungen, soll sie der Bundesrat am Freitag besiegeln.

Erleichterungen für Genesene und Geimpfte im Saarland im Überblick

Forderung nach Lockerungen für negativ Getestete

Nun werden zunehmend weitere Lockerungen auch für negativ Getestete gefordert, etwa bei den Kontaktbeschränkungen. "Viele Menschen konnten sich wegen Impfstoffmangel noch nicht impfen lassen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Helmut Dedy, den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe". "Wir werden den Menschen kaum vermitteln können, dass sich nur Geimpfte und Genesene unbegrenzt und unbeschwert an einem Sommerabend im Park oder zum Abendessen zu Hause treffen können."

Notbremse: Diese Corona-Regeln gelten in den einzelnen Landkreisen

Tests nicht so sicher wie voller Impfschutz

Für Getestete gelten bereits weitgehende Lockerungen beim Einkaufen, Besuch von Kultureinrichtungen und Sporttreiben. Allerdings geben negative Schnelltests wegen der Fehleranfälligkeit weit weniger Sicherheit vor einer Virusübertragung als ein voller Impfschutz.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Ministerpräsident Hans will sofortige Freigabe von AstraZeneca für alle

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Tobias Hans will die sofortige Freigabe von AstraZeneca für alle. Archivfoto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn strebt eine sofortige Freigabe des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca für alle Impfwilligen an. Eine Priorisierung nach Alter, Vorerkrankung oder Berufsgruppe soll es für das in Verruf geratene Vakzin demnach nicht mehr geben.

Spahn hatte am gestrigen Mittwochabend (5. Mai 2021) in der WDR-Sendung "Aktuelle Stunde" angekündigt, dass er darüber am heutigen Donnerstag mit den Gesundheitsminister:innen der Länder sprechen wolle. Man wolle dann "bei AstraZenca eindeutig sagen für Arztpraxen wie für Impfzentren, dass es dort keine Priorisierung mehr gibt". Zudem soll dann auch das Intervall zwischen Erst- und Zeitimpfung flexibler als bislang gehandhabt werden.

Ministerpräsident Tobias Hans unterstützt Freigabe von AstraZeneca für alle

Ministerpräsident Tobias Hans unterstützt das Ansinnen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die Priorisierung für AstraZeneca aufzuheben. Das wäre laut Hans eine gute Chance, dass sich auch diejenigen freiwillig mit dem Vakzin impfen lassen können, die derzeit noch nicht aufgrund von Alter, Vorerkrankung oder Beruf berechtigt sind.

"Die Impfung ist für viele Menschen ein riesiger Hoffnungsschimmer. Ich bekomme auch von vielen Saarländer:innen die Rückmeldung, dass sie sich gerne mit AstraZeneca impfen lassen möchten. Für mich ist klar: Wer über die Risiken aufgeklärt ist, sollte sich auch freiwillig für dieses Vakzin entscheiden können. Daher hat Jens Spahn für seine Pläne, die Priorisierung für AstraZeneca aufzuheben, meine vollste Unterstützung", so Hans am Donnerstag.

Hans will Impfwilligen keine bürokratischen Steine in den Weg legen

"Da die Versorgung im Falle eines Impfschadens im Saarland analog anderer Länder bereits geklärt ist, könnten wir das Vakzin dann auch für alle, die es möchten, in unseren Impfzentren einsetzen. Die Impfung ist und bleibt das beste Schutzschild gegen Corona – wir sollten denjenigen, die es nutzen wollen, keine bürokratischen Steine in den Weg legen", führte der Ministerpräsident abschließend aus.

AstraZeneca in Verruf geraten

Gegen den Impfstoff von AstraZeneca gibt es teils erhebliche Vorbehalte. Es wird nach dem Auftreten von Blutgerinnseln im Gehirn bei jüngeren Geimpften nur noch für über 60-Jährige eingesetzt. Andererseits gibt es aber auch viele jüngere Menschen, die sich gerne damit impfen lassen würden, aber nach der derzeit geltenden Impfpriorisierung noch nicht an der Reihe sind.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatskanzlei des Saarlandes vom 06.05.2021
- Deutsche Presse-Agentur

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