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Wadgassen: Drei Männer fesseln Seniorin (81) und klauen Schmuck sowie Bargeld

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Die Täter sollen dunkel gekleidet gewesen sein. Symbolfoto: Fotolia

Trio dringt in Wohnung ein

Gegen 08.45 Uhr hat sich am Sonntag ein Trio gewaltsam Zugang zum Haus einer 81-Jährigen in Wadgassen verschafft. Wie die Polizei mitteilte, bedrohte einer der Männer das Opfer mit einem Schraubenzieher. Die anderen beiden Täter durchsuchten derweil die Wohnung der Frau.

Seniorin gefesselt und ausgeraubt

"Nachdem die Männer Bargeld und Schmuck im fünfstelligen Euro-Bereich gefunden hatten, fesselten sie die Dame und legten ihr Telefon lahm, um das Absetzen eines Notrufs zu verhindern", hieß es. Anschließend flüchteten die Räuber mit einem schwarzen "7er BMW" (Kennzeichenfragment "ES") in Richtung Überherrn, so die Polizei.

Polizei bittet um Hinweise

Die Täter waren nach Angaben der Zeugin dunkel gekleidet und maskiert gewesen. Einer der drei soll zudem "auffallend korpulent" sein. "Trotz umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen gelang den Tätern die Flucht", teilten die Beamt:innen mit. Nun wird um Hinweise gebeten.

Wer etwas gesehen hat, soll sich beim Kriminaldauerdienst in Saarbrücken melden, Tel. (0681)962-2133.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 10.05.2021

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Das waren 2020 die beliebtesten Babynamen in Deutschland

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Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat die beliebtesten Babynamen 2020 bekannt gegeben. Symbolfoto: Fabian Strauch/dpa-Bildfunk

Alljährlich bringt die GfdS eine Liste der Vornamen heraus, die in Deutschland im Vorjahr am häufigsten vergeben wurden. Im Jahr 2020 waren das bei den neugeborenen Mädchen vor allem Emilia, Hannah und Emma. Bei den Jungen hielten sich Noah, Leon und Paul an der Spitze. Auf Platz 4 folgt Matteo, der sich von Platz 13 neu in die Top 10 katapultiert hat. Die ganze Liste der jeweils zehn beliebtesten Babynamen 2020 und ihre Bedeutung:

Die beliebtesten Mädchennamen 2020

 Die beliebtesten Jungennamen 2020

Verwendete Quellen:
- Gesellschaft für deutsche Sprache

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#CryptoCrash: Wie geht es weiter mit Bitcoin & Co.?

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Heute erfahren wir hier:
Alles über den gestrigen #CryptoCrash! 

Aber dazu gleich mehr.
Vorher noch ein paar Worte zum Wetter. Und das bleibt unverändert: Regen, Wolken, Sonne & Gewitter bei 11 bis 19°C. 

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Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

 

#Cryptocrash: China tritt nach!

 

 

Was ist passiert?
Der Krypto-Markt war im letzten Monat auf einem Allzeithoch. Nicht zuletzt Dank Elon Musk, der vor allem Bitcoin & Dogecoin nach Kräften promoted hat. Der absolute Höhepunkt seiner Romanze mit dem digitalen Geld wurde um seinen Auftritt bei Saturday Night Live am vorletzten Wochenende erwartet, wo er diese Liebe dann vor einem Millionenpublikum zelebrieren sollte. 

Aber es kam anders.
Just an diesem Tage verbannte der Tesla-Chef die Kryptos in die "friendzone": Er twitterte, man solle bei Doge-Investments vorsichtig sein, nannte Kryptos "On Air" einen "Hassel" - und verkündete wenig später, dass Tesla nun doch keine Bitcoins mehr akzeptiere, da deren Klimabilanz zu schlecht sein.

All das ...
... knapperte schon einmal deftig am Budget. Und gestern kam dann auch noch die KP China dazu: Sie erlies neue Verordnungen, die den Handel mit Kryptos in China größtenteils verbietet. 

Volltreffer!
Alle Kryptowährung sausten innerhalb weniger Stunden erstmal um ca. 30% gen Süden. Einige Handelsplattformen gingen dabei sogar in die Knie

Und wie geht es nun weiter?
Vergleichen wir es mit einem Fußballspiel: Eine junge, talentierte Mannschaft macht zwei frühe Tore, führt bis zur neunzigsten Minute und spielt dabei äußerst elegant. In der Nachspielzeit kassiert sie aber einen überraschenden Doppelpack, bei dem sie gar nicht gut aussieht - und muss dann in die Verlängerung. Nun werden die Quoten neu gesetzt, denn jetzt ist die lange entschieden geglaubte Partie wieder völlig offen. 

Soll heißen:
Viele mutmaßen schon lange, dass sich die Staaten ein "zentralbankunabhängiges" Geldsystem nicht ewig gefallen lassen. Vor allem die USA haben eigentlich wenig Interesse daran, dass der Dollar als Leitwährung Konkurrenz bekommt. Es ist also noch nicht einmal sicher, ob Kryptos überhaupt noch eine (große) Zukunft haben. Und falls doch, hat Elon Musk den Platzhirsch "Bitcoin" mit seinen Klimasorgen inzwischen weidwund geschossen. Dazu kommt, dass hinter den Kryptos viele "Meme-Investoren", (sprich: Amateure), stehen. Und ob die in der Sintflut die Nerven behalten, ist auch noch fraglich ...  

 

 

GEWINNER DES TAGES

 

Sami Khedira. Der beendet zwar seine Karriere. Das macht aber nichts, denn er ist schon lange unsterblich: Er löste sein Ticket für den Olymp bereits im legendären Halbfinale der WM 2014 gegen Brasilien. Und für das gilt ganz sicher noch für sehr sehr lange Zeit: NOTHING COMPARES!!! Danke dafür, Sami!

Google. Denn dort will man zusammen mit Shopify den E-Commerce aufmischen. Und wenn jemand eine Chance hat, Amazon ein paar Kunden abzujagen, dann wohl dieses Duo

Bill Gates Kinder. Denn für sie könnte sich die Scheidung ihrer Eltern lohnen.

Deontay Wilder. Denn vielleicht hat er bei der spannenden Frage, wer nun der beste Schwergewichtsboxer unserer Zeit ist, doch noch ein Wörtchen mitzureden

 

VERLIERER DES TAGES

 

Aibnb. Rund um den Börsengang letztes Jahr war es das wohl meistgelobte Startup aus dem Silicon Valley. Doch nun häuft sich die Kritik.

 

GRAFIK DES TAGES

 

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Diese Grafik präsentieren wir Dir zusammen mit unserem Partner chartr.co.

 

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Virologe Drosten: "Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland"

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Im Bild zu sehen: Christian Drosten. Foto: dpa-Bildfunk/Michael Kappeler

Drosten zu weiterer Pandemie-Entwicklung

Der Berliner Virologe Christian Drosten hat sich zuversichtlich über den Verlauf der Corona-Pandemie im Sommer gezeigt. "Ich denke, dass wir zum Juni hin erstmals Effekte sehen, die der Impfung zuzuschreiben sind", sagte der Direktor der Virologie am Universitätsklinikum Charité im ZDF-"Heute Journal". "Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland."

Außenbereiche dürften profitieren

Gerade im Außenbereich werde wieder vieles zugelassen werden können, erklärte Drosten auf die Frage nach Urlaub, Außengastronomie sowie Grillen mit Freunden. Man dürfe aber nicht zu früh in "totale Euphorie" verfallen, warnte er.

Herdenimmunität soll Situation verbessern

Für den Herbst werde die Herdenimmunität die Situation verbessern. "Die Krankheit wird im Herbst nicht verschwunden sein", Ungeimpfte würden sich weiter anstecken und erkranken können, sagte Drosten. Aber eine unkontrollierte Verbreitung werde es so nicht mehr geben.

Noch Sorge um Kinder

Hinzu komme dann allerdings die Situation der noch ungeimpften kleineren Kinder. Viele Erwachsene hätten im Herbst ihre Impfung ein halbes Jahr hinter sich, und deren Schutz werde schwächer. Dabei gehe es dann weniger um die Gefahr einer eigenen Erkrankung der geimpften Erwachsenen als um das Risiko der Weitergabe des Virus an Kinder. Die Studien zu Impfungen kleinerer Kinder seien kompliziert und dauerten. "Ich bin ich nicht so sicher, ob man so schnell kleinere Kinder impfen kann", so der Virologe.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Regionalverband kann zu Termin-Shopping zurück

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Termin-Shopping ist ab Mittwoch wieder im Regionalverband Saarbrücken möglich. Archivfoto: BeckerBredel

Im Regionalverband Saarbrücken ist voraussichtlich ab Mittwoch (12. Mai 2021) wieder Termin-Shopping möglich. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Infektionen mit dem Coronavirus lag am heutigen Montag am fünften Werktag in Folge unter 150.

Termin-Shopping im Regionalverband

Damit dürften die Geschäfte am übernächsten Tag (in diesem Fall also Mittwoch) wieder das sogenannte "Click and Meet" anbieten. Die Behörden haben das allerdings noch nicht offiziell bestätigt. Mit dem Kommunalverband wäre dann auch der letzte im Saarland wieder zurück in der ersten Stufe der Bundes-Notbremse.

Hoffnung auf Lockerungen in Merzig-Wadern und St. Wendel

In den Landkreisen Merzig-Wadern und St. Wendel könnte derweil die Notbremse bereits am Vatertag (Christi Himmelfahrt, Donnerstag) nicht mehr greifen. Das wäre dann der Fall, wenn die Inzidenzen dort jeweils auch am morgigen Dienstag unter 100 liegen. Die Kreise würden dann zur gelben Ampelstufe des Saarland-Modells zurückkehren. Dann könnte unter anderem die Außengastronomie wieder öffnen.

Neunkirchen Ende dieser Woche zurück im Saarland-Modell?

Auch Neunkirchen hat mittlerweile eine Inzidenz unter 100. Bleibt das in den nächsten Tagen so, könnten sich die Bürger:innen ab Sonntag auf die Lockerungen freuen. Alle aktuellen Zahlen aus dem gesamten Saarland haben wir hier.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Wohl einmalig: Saar-Firma recycelt alte Reifen in ihre Einzelteile

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Pascal Klein hat die Dillinger Firma gegründet. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Alles begann vor 14 Jahren in einer Gartenhütte mit einer Idee. Heute ist sie marktreif und weckt das Interesse von großen Unternehmen: Ein neues Verfahren zum Recyceln von Altreifen, bei dem alte Reifen komplett in ihre Ausgangsstoffe zerlegt werden. "Alles lässt sich restlos verwerten", sagt der Vorstandsvorsitzende der Pyrum Innovations AG, Pascal Klein, in Dillingen vor Bergen aus alten Pneus.

Wie, wenn Kuchen wieder zu Eiern, Milch und Mehl wird

Möglich wird das über die Zersetzung der zuvor geschredderten Altreifen bei konstant 650 bis 700 Grad in einem eigens gebauten Reaktor - im Vakuum, ohne Sauerstoff. Der sogenannten Thermolyse. Am Ende kommen heraus: Öl, Karbon und Gas. "Es ist so, als ob man aus einem Kuchen wieder Eier, Milch und Mehl zurückgewinnen würde", sagt der 34-Jährige.

So viele Reifen werden täglich recycelt

"Die Reifen werden ausgeschwitzt und zersetzen sich so", sagt Klein und erklärt: Man lasse das Gummigranulat von oben in einem 25 Meter hohen Reaktor auf 150 elektrische Heizplatten "regnen". Wenn das Granulat auf die heißen Platten falle, entstehen das Karbon und Dampf, der abgesaugt wird. Der Dampf kondensiere und es entstehe Öl plus Gas, das zur Stromerzeugung für die komplette Anlage genutzt werde. 2.500 Altreifen am Tag werden so auf dem Firmengelände verarbeitet.

BASF investiert in Saar-Firma

"So ein Pyrolyse-Verfahren gab es bisher noch nicht", sagt Klein. Das haben auch große Player mitbekommen. Wie der Chemiekonzern BASF, der nach eingehender Prüfung der Patente und Anlagen im vergangenen Herbst 16 Millionen Euro bei Pyrum investierte. "Damit unterstützen wir den Ausbau der bestehenden Pyrolyse-Anlage in Dillingen auf eine Gesamtkapazität von 20.000 Tonnen Reifen pro Jahr bis Ende 2022 sowie die weitere Markteinführung der Technologie", sagt eine Unternehmenssprecherin in Ludwigshafen.

BASF hat Pyrum die Abnahme von bis zu 100.000 Tonnen Öl im Jahr zugesichert. Es sei von hoher Qualität. "Wir können es problemlos als Rohstoff in unserer Produktion nutzen und damit fossile Rohstoffe einsparen." Zum Beispiel bei der Herstellung von Kunststoffen. Die BASF spricht von einer "einzigartigen Pyrolyse-Technologie für das Recycling von Altreifen" bei Pyrum.

Einstieg war Durchbruch

Der Einstieg der BASF sei "der Durchbruch" gewesen, sagt Klein. Vorher seien sie oft "als saarländische Jungs" belächelt worden. Nun habe sich alles geändert. "Früher habe ich bei Reifenherstellern um einen Termin gebettelt. Und jetzt rufen die bei uns an."

Firma will 50 weitere Türme bauen

Ein Turm erzeugt ungefähr 2.500 Tonnen Kohlenstoff, 500 Tonnen Gas und 2.000 Tonnen Öl im Jahr. Um der BASF also 100.000 Tonnen Öl liefern zu können, werde Pyrum 50 zusätzliche Türme bauen, rechnet Klein. Zwei entstehen in Dillingen, die anderen europaweit. Es gebe Vorverträge für Anlagen in Irland und Belgien. Die Zahl der Mitarbeiter:innen sei allein in einem Jahr von 20 auf 60 gestiegen, sagt Klein.

Bei Verbrennung entsteht viel CO2

In Deutschland fielen 2019 laut Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie rund 571.000 Tonnen Altreifen an. Zwei Drittel würden runderneuert oder als Granulat in der Bauindustrie oder für andere Gummiprodukte stofflich weiter verwertet. Ein Drittel werde zur Verwendung in der Zementindustrie verbrannt. Dabei entsteht viel Kohlendioxid: Bei einer Tonne Altreifen sind es 2,6 Tonnen CO2.

Warum das Recycling Sinn macht

Der Experte für Kreislaufwirtschaft, Henning Wilts, vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie findet es grundsätzlich vernünftig, verwendete Rohstoffe aufzubrechen und wiederzuverwenden: "Das macht aus Ressourcensicht Sinn, das macht aus Klimaschutzsicht Sinn, das macht ökonomischen Sinn." Man spare Entsorgungskosten und auch Geld, wenn man an mögliche künftige Ölpreise denke.

Und im Gegensatz zum mechanischen Recycling mit dem Zerschreddern eines Produkts in seine Einzelteile bedeute die Pyrolyse, also das chemische Recycling, dass man am Ende eine deutlich höhere Qualität aus den Ausgangsstoffen herausbekomme. "Gleichzeitig ist aber der Energieaufwand deutlich höher."

Produkte müssten von Anfang an recyclebar entworfen werden

Wichtig sei aber, dass die Industrie nicht nur an Recyclingtechnologien arbeite, sagt Wilts. "Sondern wir müssen uns von Anfang an fragen: Wie soll das Produkt von Anfang an entworfen werden, damit man es gut recyceln kann?" Derzeit werde auch für Verpackungen vor dem Hintergrund der Ziele zur CO2-Reduzierung intensiv diskutiert, ob und wie die Rückgewinnung von Ausgangsmaterialien als Recycling anerkannt werden könne.

Saar-Ministerium hat Firma im Blick

Bei dem Reifenrecycling im Saarland gehen nach dem Schreddern der Pneus aussortierter Stahldraht an Stahlwerke, Textilfasern werden zu Dämmmaterial. Die Firma ist mittlerweile auch im Blick des Saar-Wirtschaftsministeriums: "Pyrum Innovations wartet mit spannenden Innovationen auf, die gerade im Sinne einer Kreislaufwirtschaft und mit Blick auf endliche Ressourcen sehr wertvoll sein können", sagt Ministerin Anke Rehlinger (SPD).

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Polizei St. Wendel löst Party mit 14 Gästen auf

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In Sotzweiler hat die Polizei am Samstag eine Feier beendet. Foto: Pixabay

Polizei löst in Sotzweiler unerlaubte Party auf

In Tholey-Sotzweiler hat die Polizei am Samstag (8. Mai 2021) eine unerlaubte Party beendet. Wie die Beamt:innen mitteilten, hatten dort am Samstagabend 14 Personen in einem Pavillon gefeiert. Nach Angaben der Polizei waren die Einsatzkräfte von einem Anrufer über die Feier informiert worden. Laut Aussage des Mannes hätten bereits an den Wochenenden zuvor derartige Partys stattgefunden. Dieses Mal habe er sich allerdings besonders daran gestört und aus diesem Grund die Beamt:innen gerufen.

Anzeigen wegen Corona-Verstößen

Die Feiernden erwarten nun "Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung", teilte die Polizei abschließend mit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Wendel, 09.05.2021

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mjs

Schiffweiler schafft Spucktests für Kitas an

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2.000 Tests im Wert von rund 10.000 Euro seien angeschafft worden. Foto: Julia Kaiser/Gemeinde Schiffweiler

Spucktests für kommunale Kitas in Schiffweiler

Um die Kleinsten in der Gemeinde und Mitarbeiter:innen der Einrichtungen zu schützen, hat Markus Fuchs (SPD), Bürgermeister von Schiffweiler, 2.000 Spucktests für die kommunalen Kitas anschaffen lassen. Das geht aus einer Mitteilung der Gemeinde vom heutigen Montag (10. Mai 2021) hervor.

Zwei Testungen pro Woche geplant

Den Angaben zufolge belaufen sich die Kosten für die Tests auf rund 10.000 Euro. Die Speichelspucktests sollen für die Kitas in Stennweiler und Landsweiler-Reden bereitstehen. "Geplant ist, zweimal pro Woche zu testen (montags und freitags)", hieß es.

Bürgermeister Fuchs dazu: "Die Gesundheit unserer Kinder und des Kita-Personals ist mir ausgesprochen wichtig". Die Testungen sollen auf freiwilliger Basis erfolgen. "Ich bin davon überzeugt, dass das kindgerechte Testen von den Eltern unterstützt wird und dass wir damit eine gute Schutzmaßnahme zur Eindämmung der Coronapandemie leisten", so Fuchs weiter.

Warum Spucktests?

"Bei der Auswahl der Tests wurde großen Wert auf eine leichte Handhabung und Durchführung gelegt", teilte die Gemeinde mit. Deshalb habe man sich bewusst gegen Tests für Nase oder Rachen entschieden. Die Auswahl der Speichelspucktests mit einer Laienzulassung sei in Absprache mit einer Ärztin erfolgt.

Nach eigenen Angaben ist die Gemeinde Schiffweiler "die erste und bisher einzige Kommune im Landkreis Neunkirchen, die in ihren Kindertagesstätten Tests für die Kinder anbietet". Eine Testpflicht für Kinder unter sechs Jahren sehe die aktuell geltende Corona-Verordnung nicht vor.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle der Gemeinde Schiffweiler, 10.05.2021

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Zwei Frauen wollen Unverpackt-Laden in Homburg eröffnen

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Nadine Meyer (links) und Jessie Platte wollen einen "Unverpackt"-Laden in Homburg eröffnen. Foto: Unverpackt mit Herz Homburg | Jan Woitas/dpa-Bildfunk

Pro Jahr werden in Deutschland 19 Millionen Tonnen Plastikmüll verbraucht. Zwei Frauen wollen jetzt dagegen ankämpfen und den ersten "Unverpackt"-Laden der Stadt Homburg gründen.

"Unverpackt"-Laden: Konzept

"Wir möchten den Menschen zeigen, dass sie durch die Vermeidung von Müll und Plastik etwas Gutes für die Welt und sich selbst tun", so Nadine Meyer und Jessie Platte. In ihrem Sortiment wollen die beiden aus Mörsbach bei Zweibrücken/Rheinland-Pfalz vor allem Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs anbieten. Aber auch auf Kosmetikartikel ohne Zusatzstoffe und Reinigungsmittel sollen sich die Kund:innen freuen können. Die Waren füllt man entweder in eigens mitgebrachte oder vor Ort gekaufte Behälter ab. So soll Müll auf das Mindeste reduziert werden.

Kampagne gestartet

Um das Projekt zu realisieren, haben Meyer und Platte eine Online-Kampagne gestartet. Wer das Projekt unterstützen will, kann Geld in beliebiger Höhe spenden. Davon soll eine Erstausstattung an Waren und Produkten aus der Region gekauft werden. Auch finanzieren die Spenden die Ladeneinrichtung, wie zum Beispiel die Theke, Regale oder das Kühlhaus. Wo der Laden im Herbst eröffnen soll, ist noch nicht klar. Es gebe aber schon einige interessante Locations, so Nadine und Jessie. Die beiden Gründerinnen sind dazu mit der Wirtschaftsförderung in Kontakt.

Verwendete Quellen:
- Startnext.com: Unverpackt mit Herz
- Facebook-Seite von Unverpackt mit Herz Homburg
- eigene Recherche

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Schwenker löst Brand von Holzgarage in Burbach aus

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Die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern. Foto: BeckerBredel

Eine Holzgarage hat am Sonntag (9. Mai 2021) im Saarbrücker Stadtteil Burbach gebrannt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 10.000 Euro, teilten die Beamt:innen mit.

Grillfeuer offenbar nicht ausreichend gelöscht

Die Garage war demnach am Nachmittag in der Jakobstraße in Brand geraten, als ein vermutlich nicht ausreichend gelöschtes Grillfeuer im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses durch starken Wind angefacht wurde. Die Flammen beschädigten hierbei auch die Rückseite und ein Fenster der Erdgeschosswohnung des Hauses.

Niemand verletzt

Die Feuerwehr löschte den Brand nach Angaben der Polizei zügig. Alle Bewohner:innen blieben unverletzt. Bewohner:innen der Erdgeschoss-Wohnung konnten vorerst nicht zurück in ihr Zuhause, weil nicht auszuschließen war, dass die Rauchgase mit Asbest belastet waren.

Verfahren eingeleitet

Gegen den Schwenker wurde ein Strafverfahren eingeleitet, so die Polizei. Die Ermittlungen dauern an.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach, 09.05.2021

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Jugendliche feiern an Weiheranlage in St. Wendel - Flaschen und mehr ins Wasser geworfen

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Beim Eintreffen der Polizei flüchtete die Personengruppe. Foto: Pixabay

Feier an Weiheranlage Osenbach

An der Weiheranlage Osenbach soll sich am Donnerstagabend (6. Mai 2021) eine Party zugetragen haben. Laut Mitteilung von Zeug:innen hätte dort eine Vielzahl von Jugendlichen gefeiert, teilte die Polizei mit. Bänke, Tische und Flaschen sollen ins Wasser geworfen worden sein, so die Schilderungen der Anrufer:innen.

Personen flüchten

"Bei Eintreffen der Polizei flüchtete die Personengruppe", hieß es. Den Angaben zufolge ließen die Jugendlichen einige persönliche Gegenstände zurück, darunter einen Rucksack mit Drogen. "Tatsächlich lagen eine Vielzahl von Glasflaschen und -splitter auf dem gesamten Gelände verstreut und weitere Flaschen schwammen in der Weiheranlage", so die Polizei.

Polizei bittet um Hinweise

Wie die Beamt:innen ebenso mitteilten, sei zum Halter eines zurückgelassenen Fahrzeuges Kontakt aufgenommen worden. Eine Fahndung nach den flüchtigen Personen "verlief ergebnislos", so die Einsatzkräfte. Die Ermittlungen dauerten an. Nun bittet die Polizei um Hinweise.

Wer etwas gesehen hat, soll sich bei der St. Wendeler Inspektion melden, Tel. (06851)8980.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Wendel, 10.05.2021

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Luxemburger Zoll-Spürhund "Flin" erschnüffelt über 30 Kilo Haschisch

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Mithilfe eines Drogenspürhunds sei die "Ware" gefunden worden. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Sven Hoppe

Spürhund entdeckt über 30 Kilo Haschisch

Rund 31,5 Kilo Haschisch hat der Luxemburger Zoll-Spürhund "Flin" bei einer Routinekontrolle in einem Pkw entdeckt. Das Rauschgift sei im Inneren des Wagens "gut verbaut" gewesen, teilte der Zoll am Montag (10. Mai 2021) in Luxemburg mit.

Der Fahrer des spanischen Autos sei von Belgien nach Frankreich unterwegs gewesen, als er in Luxemburg gestoppt wurde. Die "Ware" sei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Luxemburg beschlagnahmt worden. Der Fahrer wurde den Angaben zufolge verhaftet.

"Nicht unerheblicher Schlag" gegen Drogenhandel

Bereits Anfang März sei der "nicht unerhebliche Schlag gegen den Drogenhandel" der "Inspection anti-drogues et produits sensibles" gelungen, hieß es. Aus "ermittlungstaktischen Gründen" habe man allerdings erst jetzt davon berichten können, so die Angaben der Zoll- und Verbrauchsteuerverwaltung in Luxemburg.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- gouvernement.lu

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Linke im Saarland fordern kostenlosen ÖPNV an Wochenenden

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Fahrten mit Bus und Bahn sollten laut der Linke im Saarland am Wochenende kostenlos angeboten werden. Symbolfoto: BeckerBredel

"Der teuerste Nahverkehr sind leere Busse und Bahnen. Aktuell sind an Samstagen und Sonntagen die Regionalzüge, die Nahverkehrsbusse und die Saarbahn gähnend leer", so der Chef der Saar-Linken Thomas Lutze in einer Pressemitteilung. Daher sollten die Fahrten am Wochenende kostenlos angeboten werden.

Kosten für den Betrieb blieben gleich

Die Kosten für den Betrieb der Fahrzeuge im öffentlichen Personennahverkehr blieben gleich, egal wie viele Fahrgäste mitfahren. Auch Personal- und Kraftstoffpreise würden durch mehr Menschen in den Bussen und Bahnen nicht höher. "So sollte das Saarland als Aufgabenträger problemlos die überschaubaren Mehrkosten investieren können", meint Lutze. 

Erfahrung aus "Schönes-Wochenende-Ticket" zeige Potenzial

Dass ein kostenloser ÖPNV am Wochenende von vielen genutzt werden dürfte, zeige die Erfahrung mit dem "Schönes-Wochenende-Ticket". Als dieses 1995 in Deutschland für 15 D-Mark á fünf Personen an zwei Tagen angeboten wurde, seien die meisten Züge aus allen Nähten geplatzt. Die Ticketkosten seien demnach ein wesentlicher Faktor für die ÖPNV-Nutzung

Saarland könnte Modellregion werden

Kostenloser ÖPNV sei bereits im hessischen Marburg eingeführt worden. Das Saarland könnte mit der landesweiten Umsetzung zu einer Modellregion werden. "Die Mehrkosten durch die wenigen nicht verkauften Tickets würden sich auch verkehrs- und klimapolitisch lohnen", so Lutze abschließend. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Linke, Landesverband Saar

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Drogen, Fälschungen und mehr: Zoll Saarbrücken stellt im Corona-Jahr 2020 viele Verstöße fest

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Unter anderem diese Waren hatte das Hauptzollamt Saarbrücken 2020 festgestellt. Fotos: Hauptzollamt Saarbrücken

Hauptzollamt Saarbrücken zieht Bilanz für 2020

Am Montag (10. Mai 2021) hat das Hauptzollamt Saarbrücken eine Bilanz für 2020 veröffentlicht. "Die Anzahl der festgestellten Verstöße blieb auch 2020 auf einem hohen Niveau", so Hans Barth, Leiter des Hauptzollamts. Den Angaben zufolge beliefen sich die Einnahmen im vergangenen Jahr auf knapp 870 Millionen Euro. "Der größte Anteil davon entfiel mit 390 Millionen Euro auf die Einfuhrumsatzsteuer, gefolgt von der Kfz-Steuer in Höhe von 250 Millionen Euro", hieß es.

Kontrollen im Warenverkehr

Unter Umsetzung hoher Hygienestandards seien im Saarland und der südlichen Pfalz zahlreiche Zollabfertigungen im Warenverkehr durchgeführt worden. Über 1,6 Millionen Positionen zur Einfuhr und mehr als 16 Millionen Positionen zur Ausfuhr habe der Zoll abgefertigt.

"Die Zöllnerinnen und Zöllner der Kontrolleinheiten und Zollämter haben im Jahr 2020 über 3.180 Unregelmäßigkeiten bei Waren entdeckt, deren Besitz verboten oder deren Umgang nur unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen ist", hieß es in Bezug auf den Warenverkehr. Dabei seien nahezu 2.400 Verstöße alleine bei der Einfuhr von Arznei- und Betäubungsmitteln festgestellt. In Bezug auf Drogen (64 Kilogramm) sowie Wasserpfeifentabak (1.490 Kilogramm) "wurden die Sicherstellungen des Vorjahres beinahe verdoppelt", so die Angaben des Hauptzollamts.

Darüber hinaus seien auch die Beanstandungen in weiteren Bereichen, etwa Artenschutz und Produktfälschungen, "zahlreich" gewesen. Das "böse Erwachen" bei im Ausland bestellten Waren, die nicht einfuhrfähig sind, würde demnach kommen, wenn der Zoll diese unter die Lupe nehme. "Trotz des gezahlten Kaufpreises ziehen wir die Waren aus dem Verkehr, wenn sie die deutschen oder europäischen Vorgaben nicht erfüllen", erläuterte der Leiter des Hauptzollamts. Die Empfehlung: sich im Vorfeld über die Webseite des Zolls zu informieren.

Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

An den Standorten Saarbrücken, Kaiserslautern und Landau sei man auch 2020 "erfolgreich bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung" gewesen, hieß es weiter. Fast 1.000 Arbeitgeber:innen wurden laut Zoll überprüft. Das Ergebnis: nahezu 4.000 Strafverfahren sowie Geldstrafen und Bußgelder in Höhe von fast zwei Millionen Euro. "Die aufgedeckte Schadenssumme betrug 12,6 Millionen Euro", teilte das Hauptzollamt mit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Hauptzollamts Saarbrücken, 10.05.2021

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Patryk Kubek

Neue Zahlen im Saarland: Große Lockerungen bahnen sich an

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat binnen eines Tages 46 neue Infektionen mit dem Coronavirus im Saarland gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Moment bei 109,7 (Vorwoche: 144,4), geht aus den Zahlen vom heutigen Montag (10. Mai 2021) hervor.

So sieht es in den Kreisen aus

- Im Regionalverband Saarbrücken öffnen am heutigen Montag wieder die Schulen, die Kitas kehren in den Regelbetrieb zurück. Voraussichtlich am Mittwoch können die Geschäfte hier wieder zum Termin-Shopping (Click and Meet) zurückkehren, da die Inzidenz am fünften Werktag in Folge unter 150 liegt.
- Im Kreis Neunkirchen ist bereits ab heute wieder Termin-Shopping möglich.
- Derweil können sich die Kreise Merzig-Wadern und St. Wendel Hoffnungen machen, zum Saarland-Modell zurückzukehren. Liegt die Inzidenz dort auch am morgigen Dienstag jeweils unter 100, so würden voraussichtlich ab Donnerstag die Regeln der gelben Ampelstufe gelten. Das heißt, dass zum Beispiel die Außengastronomie, Kinos und Geschäfte wieder öffnen könnten. Besucher:innen und Kund:innen müssten sich aber an die erweiterte Testpflicht halten.
- In den Kreisen Saarpfalz und Saarlouis ändert sich vorerst nichts.

Notbremse: Diese Corona-Regeln gelten in den einzelnen Landkreisen

Kein weiterer Todesfall registriert

Das RKI registrierte seit Beginn der Pandemie insgesamt 38.790 Infektionen im Saarland. Am Montag meldete es keinen weiteren Todesfall. Damit bleibt die Zahl der in Verbindung mit dem Virus verstorbenen Saarländer:innen bei 967. Laut RKI sind im Moment ungefähr 2.300 Menschen akut mit Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Genesenen wird auf 35.600 geschätzt.

Hinweis

Für die Bundes-Notbremse sind die Zahlen des RKI maßgeblich. Die Daten können sich wegen Meldeverzugs von den eigenen Daten der Saar-Kreise unterscheiden. Über die Zahl der Testungen werden keine Angaben gemacht.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Rechtsmediziner:innen schätzen, dass der überwiegende Teil der Corona-Toten wegen der Infektion verstarb.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie gibt an, wie viele Menschen im Moment mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Zahl ist ein Schätzwert des RKI.

Zahl der Genesenen: Der Schätzwert des RKI gibt an, wie viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren und ihre Infektion mittlerweile wieder überstanden haben. Die Zahl zeigt nicht an, wie viele Menschen an möglichen Spätfolgen (Long-Covid) leiden.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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Wenn in den Kreisen St. Wendel und Merzig-Wadern die Inzidenz auch am Dienstag unter 100 liegt, so sind große Lockerungen der Corona-Regeln ab Donnerstag möglich. Foto: Tom Weller/dpa-Bildfunk

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland vom heutigen Montag (10. Mai 2021) gibt es auf SOL.DE. Foto: BeckerBredel

Aktuelle RKI-Zahlen für das Saarland: Lockerungen bahnen sich an

Für das Saarland hat das Robert-Koch-Institut jüngst 46 neue Corona-Infektionen gemeldet. In einigen Kreisen bahnen sich große Lockerungen an. Die aktuellen Zahlen sowie weitere Informationen zur aktuellen Corona-Lage: "Corona im Saarland aktuell: Inzidenz in Landkreisen und RKI-Zahlen heute (10. Mai 2021)".

Regionalverband kann zu Termin-Shopping zurück

In Saarbrücken und Umgebung können sich die Menschen auf Lockerungen der Corona-Regeln freuen. Aller Voraussicht nach kehrt der Regionalverband nach am Mittwoch zum Termin-Shopping zurück. Drei andere Saar-Kreise könnten noch in dieser Woche wieder die Außengastronomie öffnen. Der Artikel dazu: "Regionalverband kann zu Termin-Shopping zurück".

Corona-Verstöße: Polizei St. Wendel löst Party mit 14 Gästen auf 

Erst kürzlich hat die Polizei St. Wendel in einem Ortsteil der Gemeinde Tholey eine unerlaubte Feier aufgelöst. Die Gäste erwarten nun Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung. Mehr: "Polizei St. Wendel löst Party mit 14 Gästen auf".

Jugendliche feiern in St. Wendel - Vandalismus und Corona-Verstöße

An einer Weiheranlage in St. Wendel hat sich ein Vorfall von Vandalismus ereignet. In Zusammenhang einer mutmaßlichen Feier "einer Vielzahl von Jugendlichen" bittet die Polizei um Hinweise. Weitere Informationen an dieser Stelle: "Jugendliche feiern an Weiheranlage in St. Wendel - Flaschen und mehr ins Wasser geworfen".

Schiffweiler schafft Spucktests für Kitas an

Als bisher einzige Kommune im Landkreis Neunkirchen setzt die Gemeinde Schiffweiler auf freiwillige Testungen für Kita-Kinder. Hierfür wurden 2.000 Spucktests angeschafft. Das sind die Pläne der Gemeinde im Detail: "Schiffweiler schafft Spucktests für Kitas an".

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Zoll Saarbrücken stellt im Corona-Jahr 2020 viele Verstöße fest

Das Hauptzollamt Saarbrücken hat für das Corona-Jahr 2020 eine Bilanz veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die Einsatzkräfte nicht nur viele Unregelmäßigkeiten im Warenverkehr feststellen mussten. Auch die Beanstandungen bei Artenschutz, Produktfälschungen und Beschäftigung waren den Angaben zufolge zahlreich. Die Bilanz: "Zoll Saarbrücken stellt im Corona-Jahr 2020 viele Verstöße fest - Drogen, Fälschungen und mehr".

Schwenker löst Brand von Holzgarage in Saarbrücken-Burbach aus

Bei einem Brand einer Holzgarage in Burbach ist hoher Sachschaden entstanden. Starker Wind hatte ein nicht ausreichend gelöschtes Grillfeuer angefacht; die Flammen griffen dann auf die Garage über. Was bislang bekannt ist: "Schwenker löst Brand von Holzgarage in Burbach aus".

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Frauen wollen Unverpackt-Laden in Homburg eröffnen

Nadine und Jessie haben Plastikmüll den Kampf angesagt. Sie wollen in Homburg einen Laden eröffnen, der fast komplett auf Verpackungen verzichtet. Dafür haben sie jetzt eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Weitere Informationen: "Zwei Frauen wollen Unverpackt-Laden in Homburg eröffnen".

Linke im Saarland fordern kostenlosen ÖPNV an Wochenenden

Die Linken im Saarland fordern, dass die SaarVV Bus- und Bahnfahrten an Wochenenden und gesetzlichen Feiertagen kostenlos anbietet. Die Fahrzeuge seien an Samstagen und Sonntagen nämlich bei weitem nicht ausgelastet. Der ganze Artikel: "Linke im Saarland fordern kostenlosen ÖPNV an Wochenenden".

Wohl einmalig: Saar-Firma recycelt alte Reifen in ihre Einzelteile

Eine Saar-Firma macht aus Abfall Öl: Entwickelt wurde ein Verfahren, mit dem Altreifen in ihre Ursprungsbestandteile zerlegt werden. Der erste Industriekonzern als Abnehmer steht schon bereit. Mehr: "Wohl einmalig: Saar-Firma recycelt alte Reifen in ihre Einzelteile".

Das waren 2020 die beliebtesten Babynamen

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat die Liste der beliebtesten Vornamen für Babys im Jahr 2020 herausgegeben. Während sich bei den Mädchen nicht viel getan hat, gibt es bei den Jungen neue Aufsteiger:

Verwendete Quellen:
- eigener Berichte

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