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Hier gibt es im Saarland Impfungen mit AstraZeneca

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Die Nachfrage nach Impfungen mit Vaxzevria ist laut KV groß. Foto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Saarland hat einer Liste der Praxen veröffentlicht, die Corona-Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca anbieten. Da für den Stoff die Priorisierung aufgehoben wurde, sei die Nachfrage aktuell sehr groß, so eine Sprecherin am heutigen Montag (17. Mai 2021).

Liste veröffentlicht

Auch Menschen, die jünger als 60 Jahre sind, können sich nach ärztlicher Aufklärung und individueller Risikoabwägung in den saarländischen Praxen mit Vaxzevria impfen lassen. Die veröffentlichte Liste soll Interessierten die Suche nach "AstraZeneca-Impfpraxen" leichter machen. Sie findet sich hier (auf Bild unten klicken). Bislang gibt es auf der Liste 30 Treffer. Hinweis: Die Seite scheint immer wieder mal überlastet zu sein und lädt möglicherweise langsam.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland, 17.05.2021

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Spahn: Impf-Priorisierung soll am 7. Juni aufgehoben werden

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Impfpriorisierung in Deutschland am 7. Juni aufheben. Symbolfoto: Guido Kirchner/dpa-Bildfunk

Ab dem 7. Juni soll die derzeit bestehende Impfreihenfolge in Deutschland nicht mehr gelten. Die Priorisierung soll dann nach einem Beschlussentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aufgehoben werden. Das bedeutet, dass die Vorranglisten nach Alter, Vorerkrankungen und Beruf in Arztpraxen und regionalen Impfzentren entfallen. Alle Bürger:innen ab 16 Jahren sind dann berechtigt einen Impftermin zu vereinbaren. 

Nicht alle bekommen schon im Juni einen Impftermin

Dennoch könnten nicht alle Impfwilligen schon im Juni auch geimpft werden. Die erwarteten Liefermengen reichen nicht aus. "Die Impfkampagne wird wie angekündigt bis zum Ende des Sommers fortgesetzt werden müssen", so Spahn. Bis zum 7. Juni seien zudem noch mindesten 15 Millionen Erst- und Zweitimpfungen vorgesehen - viele davon entsprechend der Priorisierung. 

Auch Betriebs- und Privatärzt:innen nehmen Impfungen auf

Ab dem Stichtag sollen dem Vorschlag zufolge auch Betriebs- und Privatärzt:innen routinemäßig Impfungen vornehmen können - ohne Einhaltung der bisherigen Reihenfolge. Allerdings sollten Termine, die im Rahmen der Priorisierung vereinbart wurden, für Erst- und Zweitimpfungen von der Freigabe unberührt bleiben. 

Aufhebung bereits für einige Vakzine und Bundesländer

In einigen Bundesländern wie Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg sollen die Impfungen für alle in Arztpraxen bereits vorher freigegeben werden. Eine Impfung mit den Vakzinen von AstraZeneca und Johnson & Johnson ist bereits jetzt bundesweit ohne Priorisierung möglich. Da diese in seltenen Fälle schwere Nebenwirkungen haben, sind sie in der Regel nur für Menschen ab 60 Jahren vorgesehen. Jüngere müssen zuvor ärztlich beraten werden. 

Priorisierung sollte vulnerable Gruppen schützen

Die Impf-Priorisierung sollte beim anfänglichen Mangel an Impfstoff sicherstellen, dass Menschen mit erhöhtem Risiko einer schweren Covid-Erkrankung zuerst geimpft werden. Nach und nach wurden Termine für drei Gruppen freigeschaltet, die durch Beruf, Alter oder Vorerkrankungen besonders gefährdet sind. 

Der aktuelle Stand der Impfungen

Derzeit sind 37 Prozent (30,8 Millionen) der Bundesbürger:innen mindestens einmal geimpft, 11,2 Prozent (9,3 Millionen) vollständig. Von den Über-60-Jährigen haben über 70 Prozent bereits mindestens eine Impfung erhalten, ein Viertel bereits den vollen Schutz. Insgesamt 40 Millionen Corona-Impfdosen wurden verabreicht. 

Das Saarland ist bei den Erstgeimpften Spitzenreiter mit 41,4 Prozent der Bürger:innen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Verschenken statt wegwerfen: neuer Glanz für alte Schätze

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Foto: EVS

Wir leben im Überfluss. Die Schränke platzen aus allen Nähten vor lauter Gebrauchsgegenständen, Kleidungsstücken, Spielzeug und mehr. Und mal ehrlich: Selten schafft man etwas Neues an, weil man es unbedingt braucht. Meistens ist es einfach die Lust am Shoppen, der Reiz des Neuen, der uns dazu verleitet, wieder dem Konsumrausch zu verfallen. Das Traurige daran: Viele der Dinge, die vor kurzem noch unentbehrlich waren, landen nach kurzer Zeit in dunklen Ecken, Schränken oder Kellern, wo sie ein trauriges Dasein fristen, obwohl sie eigentlich noch gebrauchsfähig sind. Und: Auch der Stauraum von Keller, Speicher oder Schrank hat irgendwann seine Grenzen. Dann heißt es: Wohin mit dem ganzen Kram, der zum Wegwerfen zu schade ist, den man aber persönlich nicht mehr benötigt?

Verschenken statt entsorgen

Wie wär‘s mit verschenken? Das hat sich der Entsorgungsverband Saar (EVS) bereits vor zehn Jahren gefragt und den nicht kommerziellen EVS Tausch- und Verschenkmarkt ins Leben gerufen. Unter der Webadresse evs-verschenkmarkt.de/ werden Möbelstücke, Haushalts- und Unterhaltungsgeräte, Bücher, Spielzeuge, Bekleidungsstücke, Gartenmaterialien und vieles andere mehr angeboten und erhalten so die Chance auf ein zweites Leben bei neuen Besitzern.

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Auf dem Verschenkmarkt der EVS können alte Schätze ein neues Zuhause finden (Foto: EVS).

Nachhaltiger Beitrag zum Umweltschutz

Darüber hinaus sind die Schnäppchen unter www.evs-verschenkmarkt.de in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn: „Verschenker“ freuen sich über neuen Platz im eigenen Zuhause, Beschenkte über Glücksgefühle angesichts des unverhofften Präsents, nach dem sie vielleicht schon längere Zeit vergeblich gesucht haben. Auf der anderen Seite wird ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz geleistet, da Abfälle vermieden, Energie eingespart, CO2 reduziert und Ressourcen geschont werden.

Übrigens kommen auf dem Verschenkmarkt nicht nur „Verschenker“, sondern auch „Tauscher“ oder „Sucher“ auf ihre Kosten und können die Datenbank ganz konkret nach bestimmten Dingen durchstöbern. Anhand der drei unterschiedlichen Kategorien – „Suche“, „Verschenke“, „Tausche“ – haben Nutzerinnen und Nutzer unter Angabe einer Rubrik (von „Möbel“ über „Computer“ bis „Kleidung“ oder „Garten“) die Möglichkeit, gezielt nach bestimmten Objekten zu suchen, etwas zu verschenken oder zum Tausch gegen etwas anderes anzubieten.

Erfassen, hochladen – andere glücklich machen

Die Handhabung ist einfach – ganz ohne Registrierung: Über das Online-Formular werden Inserat-Daten sowie persönliche Daten und natürlich Fotos erfasst bzw. hochgeladen und abgespeichert – schon können andere sich über den EVS-Verschenkmarkt-Neuzugang informieren. Wer sich vertippt hat oder Angaben zum Objekt hinzufügen möchte: Kein Problem – über die Option „Inserat bearbeiten“ können sofort alle Änderungen vorgenommen werden.

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Die Handhabung der EVS-Verschenkbörse ist einfach. (Foto: EVS)

Veraltete oder nicht korrekte Inserate gibt es übrigens auf dem EVS-Verschenkmarkt nicht: Über einen speziellen Button kann ich mich sofort per Mail darüber informieren lassen, wenn das erstellte Inserat online ist oder wenn es ein Problem gibt. Und wenn mein „Geschenk“ noch keinen Abnehmer gefunden hat? Dann kann die Laufzeit meines Inserates unkompliziert mit nur einem Klick verlängert werden!

KONTAKT:
Entsorgungsverband Saar
Untertürkheimer Straße 21
66117 Saarbrücken
Tel.: 0681 5000-620

Website:  www.evs.de/

 

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Patryk Kubek

Ellenfeldstadion wird nicht abgerissen

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Das Ellenfeldstadion in Neunkirchen bleibt. Foto: Martijn Mureau, Ellenfeldstadion 2016, CC BY-SA 4.0

Die Stadt Neunkirchen und der Verein Borussia Neunkirchen sind in einer gemeinsamen Erklärung den Gerüchten um einen Abriss des Ellenfeldstadions entgegengetreten. Es gebe demnach keine Pläne, das Stadion abzureißen. "Tribüne inklusive Block 5, Spieser Kurve, die Gegengerade und die Stehränge hinter dem Tor bleiben bestehen", heißt es in der Mitteilung.

Neue Halle angedacht

Tatsächlich abgerissen werden soll dagegen der Kopfbau. Dort sollen neue Funktionsräume für den Verein, also Umkleiden und Duschen, entstehen. Mittel- bis langfristig sucht die Stadt nach weiteren Fördergeldern, um auf den dann entstehenden Funktionsräumen eine Halle zu errichten. "Eine neue Halle ist aber noch Zukunftsmusik", so die Stadt und die Borussia.

Quiz: Wie gut kennst du die saarländischen Stadien?

Gerüchte um Abbau

Sie zeigen sich über die Unterschriftenaktion der sogenannten "Stadiongesellschaft" "mehr als verwundert", in der diese für den Erhalt des Ellenfelds werbe. Ein Abriss stehe aus Sicht von Stadt und Verein "vollkommen außer Frage". Das mache die Forderung nach einem Erhalt hinfällig. "Die Vermutung liegt nahe, dass hier bewusst Angst um das Stadion in der Öffentlichkeit geschürt wird, um die eigene Agenda präsentieren zu können", heißt es in der Erklärung. So fordere die "Stadiongesellschaft" etwa, dass eine neue Flutlichtanlage errichtet werden sollte. Eine solche Anlage sei aber nie Teil des Stadions gewesen, habe also mit einem Erhalt nichts zu tun, so Stadt und Borussia. Zudem werde eine Flutlichtanlage vom Verein in der Saarlandliga schlicht nicht gebraucht.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kreisstadt Neunkirchen und von Borussia Neunkirchen, 14.05.2021
- Foto: Martijn Mureau, Ellenfeldstadion 2016, CC BY-SA 4.0

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"Wasser mehr schätzen": Wetterexperte prognostiziert meteorologische Zukunft des Saarlandes

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Im Saarland fällt im Durchschnitt mehr Regen als etwa in Brandburg und Sachsen-Anhalt. Symbolfoto: BeckerBredel/dpa-Bildfunk

"Ich glaube, es ist sehr wichtig, Verständnis zu haben, dass Wasser eine knappe Ressource werden kann", erklärte der Wetterexperte am Montag (17. Mai 2021) in Saarbrücken. 

Wasserversorgung im Saarland "einigermaßen gut"

Aus meteorologischen Gründen, so Plöger, sei das Saarland mit Wasser "einigermaßen gut versorgt". Betrachte man die letzten 30 Jahre, so fielen hier im Durchschnitt jährlich 945 Liter Regenwasser pro Quadratmeter. In Brandenburg etwa seien es nur 575, in Sachsen-Anhalt 550 Liter pro Jahr. Auch die Grundwasserqualität sei im Saarland sei "sehr gut"

Klimawandel könne dennoch zu Dürren führen

Dennoch sei mit gravierenden Folgen zu rechnen, wenn nichts für den Klimaschutz getan werde. Dann drohe eine Erderwärmung von 3,5 Grad zum Ende des Jahrhunderts. "Das bedeutet, dass wir dann zehnjährige Dürren als normal ansehen müssen", warnte der Meteorologe.

Umweltministerium plant Kampagne

Das Umweltministerium des Saarlandes plant daher gemeinsam mit Plöger eine Kampagne zum Thema Wasser. Laut Umweltminister Jost arbeite man zudem an einer Fortsetzung des "Masterplans Wasser". Dort solle dann auch einfließen, welche Folgen der Klimawandel in den kommenden Jahren auf die Wasserversorgung hat. 

"Wechselhaftes" Wetter in den kommenden Tagen

Der ARD-Wetterexperte sagte für die kommenden Tage im Saarland wechselhaftes Wetter voraus. Allerdings sei der Ausdruck für ihn zu negativ konnotiert. Plöger mache viel Regen glücklich. "Das bringe ich auch in meinen Wetterberichten zum Ausdruck, indem ich sage: 'wechselhaftes Wachstumswetter' um dem Ganzen diese negative Anmutung zu nehmen." Wenn man von "schönem Wetter" rede, solle man nicht nur an Sonnenschein denken. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Zwei Verletzte nach Zusammenstoß von Pkw mit Baum

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Der Wagen kollidierte mit einem Baum. Foto: BeckerBredel

Unfall auf L141

Am Sonntag (16. Mai 2021), gegen 18.30 Uhr, hat sich auf der L141 zwischen Schwarzenholz und Saarwellingen ein Unfall ereignet. Aus bislang unbekannter Ursache kam hier ein Auto von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum.

Zwei Personen verletzt

Bei dem Zusammenstoß erlitten beide Insassen des Pkw Verletzungen. Sie wurden in ein Saarlouiser Krankenhaus gebracht. Über die Schwere der Verletzungen liegen derzeit noch keine Informationen vor.

Vollsperrung eingerichtet

Während der Maßnahmen vor Ort blieb die Unfallstrecke voll gesperrt. Im Einsatz: zwei Rettungswagen, ein Notarzt, zwei Kommandos der Lebacher Polizei sowie die Freiwilligen Feuerwehren Saarwellingen und Schwarzenholz.

Verwendete Quellen:
- Presseagentur BeckerBredel

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Patryk Kubek

Verwarngeld droht: Bestimmte Führerscheine müssen umgetauscht werden

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Ältere Führerscheine müssen umgetauscht werden. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Ältere Führerscheine verlieren nach und nach ihre Gültigkeit und müssen umgetauscht werden. Darauf hat das saarländische Verkehrsministerium am Sonntag (16. Mai 2021) hingewiesen. Besitzer:innen eines Führerscheins, der vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurde, müssen demnach handeln.

Umtauschfristen bei Papierführerscheinen

In einem ersten Schritt werden die bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellten Papierführerscheine ausgetauscht. Der Umtausch erfolgt gestaffelt nach dem jeweiligen Geburtsdatum der Fahrerin oder des Fahrers. Im Januar 2022 läuft zuerst die Umtauschfrist für Personen ab, die zwischen 1953 und 1958 geboren wurden. Die weiteren Schritte:
- Geburtsjahre vor 1953: Umtauschfrist bis 19. Januar 2033
- Geburtsjahre 1959 bis 1964: Umtauschfrist bis 19. Januar 2023
- Geburtsjahre 1965 bis 1970: Umtauschfrist bis 19. Januar 2024
- Geburtsjahre 1971 oder später: Umtauschfrist bis 19. Januar 2025

Umtauschfristen bei Kartenführerscheinen

Ab dem Jahr 2026 laufen - ebenfalls gestaffelt - die Fristen für alte Kartenführerscheine ab. Für die Umtauschfristen ist das Ausstellungsjahr entscheidend, das auf der Vorderseite der Bescheinigung eingetragen ist.
- Ausstellungsjahre 1999 bis 2001: Umtauschfrist bis 19. Januar 2026
- Ausstellungsjahre 2002 bis 2004: Umtauschfrist bis 19. Januar 2027
- Ausstellungsjahre 2005 bis 2007: Umtauschfrist bis 19. Januar 2028
- Ausstellungsjahr 2008: Umtauschfrist bis 19. Januar 2029
- Ausstellungsjahr 2009: Umtauschfrist bis 19. Januar 2030
- Ausstellungsjahr 2010: Umtauschfrist bis 19. Januar 2031
- Ausstellungsjahr 2011: Umtauschfrist bis 19. Januar 2032
- Ausstellungsjahr 2012 bis 18. Januar 2013: Umtauschfrist bis 19. Januar 2033

Wartezeiten möglich

Die jetzt anstehende erste Phase des Umtauschs bedeute zu Corona-Zeiten auch für die Führerscheinstellen des Landes eine besondere Herausforderung, so ein Sprecher des Ministeriums. Wartezeiten könnten nicht ausgeschlossen werden. Die Behörde empfiehlt, sich vorab bei den jeweiligen Kommunen über die Vorgehensweise zum reibungslosen Umtausch des Führerscheins zu informieren.

Führerscheine sollen fälschungssicher werden

Künftig werden die Bescheinigungen alle 15 Jahre umgetauscht, damit Foto und Name aktuell sind. So können Fälschungen besser verhindert werden, teilte das Verkehrsministerium mit. Rund 43 Millionen Dokumente müssen im Rahmen einer EU-Richtlinie umgetauscht werden. Das Ziel ist, die mehr als 100 unterschiedlichen Führerscheinmuster in den Mitgliedsstaaten zu vereinheitlichen und Fälschungen vorzubeugen.

Verwarngeld droht

Die Führerscheine verlieren mit Ablauf der Umtauschfrist ihre Gültigkeit. Wer noch mit seiner oder ihrer alten Bescheinigung erwischt wird, muss mit einem Verwarngeld rechnen. Im Ausland kann es bei Kontrollen zu Problemen kommen, auch könnte die Weiterfahrt verboten werden.

So viel kostet der Umtausch

Ein neuer Führerschein kostet laut "ADAC" 25 Euro. Dazu kommen die Kosten für das biometrische Foto. Die alte Bescheinigung darf behalten werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Verkehrsministeriums, 16.05.2021
- ADAC

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Ökokatastrophe in Bickenalb bei Altheim sorgt für Tiersterben

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Der Gülleaustritt hat ein Tiersterben verursacht. Fotos: BeckerBredel

Ökokatastrophe in Bickenalb bei Altheim

Am Freitag (14. Mai 2021) ist es zu einem Austritt von Gülle in die Bickenalb gekommen. Die Folge: eine Ökokatastrophe mit verendeten Tieren. Wie die "SZ" berichtet, ist der saarländische Abschnitt des Flusses derzeit komplett ohne Leben.

In einem Facebook-Beitrag von Kommunalpolitiker Holger Schmitt (CDU) heißt es: "Güllealarm in der Bickenalb - Forelle, Elritze, Mühlkoppe, Krebstiere ... alles tot. Vor wenigen Tagen hier beim Angeln noch Wasseramsel und Eisvogel gesehen."

Möglicher Verursacher in Frankreich

Untersuchungen hätten ergeben, dass sich der mögliche Verursacher der Verunreinigung wohl in Frankreich befindet. Bis an die Grenze habe der Altheimer Angelverein den Bachlauf abgefahren. In Frankreich sei ein landwirtschaftlicher Betrieb als möglicher Verursacher ausgemacht worden.

Der "SZ" sagte Pressesprecherin Sabine Schorr vom Saar-Umweltministerium: "Wie es aussieht, war der Schwimmer eines Güllelagers defekt und verursachte den Austritt der Gülle in die Bickenalb". Diese Informationen seien bereits an die Behörden in Frankreich weitergeleitet worden.

Ökosystem wird sich wohl erholen

Nach Ansicht des Umweltministeriums werde sich das Ökosystem in dem Fluss wieder erholen. Demnach sei eine Neubesiedlung der Bickenalb zu erwarten, hieß es. Mehrere Kilometer flussabwärts habe man lebende Fische nachgewiesen.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Facebook-Beitrag von Holger Schmitt

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ver.di will mehr Lohn für Beschäftigte im Saar-Einzelhandel: Tarifverhandlungen beginnen

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Die Einkommen im Einzelhandel sollen "rentenfest" werden, fordert ver.di. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Die Tarifverhandlungen für den saarländischen Einzelhandel beginnen am morgigen Dienstag (18. Mai 2021). Die Gewerkschaft ver.di fordert für die Beschäftigten unter anderem mehr Lohn, wie sie am Montag mitteilte.

Das fordert ver.di

Demnach sollen alle Einkommen im tarifgebundenen Einzel- und Versandhandel um 4,5 Prozent und 45 Euro erhöht werden. Außerdem fordert ver.di ein "rentenfestes Mindesteinkommen von 12,50 Euro je Arbeitsstunde". Die Laufzeit der Tarifverträge für Einkommen soll zwölf Monate betragen, Verträge sollten außerdem wieder allgemeinverbindlich werden.

"Dass die Beschäftigten im Handel Außergewöhnliches leisten, wissen wir nicht erst seit Corona", so Monika Di Silvestre, Landesfachbereichsleiterin für den Handel und Verhandlungsführerin der ver.di. Es sei "unbegreiflich, warum es für eine Branche, in der so viele Menschen beschäftigt sind, deren Arbeit für so viele Bürgerinnen und Bürger wichtig ist, keine allgemeinverbindlichen Tarifverträge gibt". Diese Tatsache führe seit Jahren dazu, dass Arbeitgeber:innen Tarifflucht begingen, um dann ihren Beschäftigten ein geringeres Einkommen bezahlen zu müssen, so Di Silvestre.

Gewerkschaft: Beschäftigte an Gewinnen beteiligen

Die Beschäftigten im Handel sollten aus Gewerkschaftssicht dringend an den "immer noch guten Gewinnen" beteiligt werden, die trotz der Corona-Krise und des Lockdowns erzielt worden seien. Die Angestellten benötigten dringend mehr Einkommen, um ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können und um später in der Rente nicht von Altersarmut betroffen zu sein, so Verhandlungsführerin Di Silvestre.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der ver.di, 17.05.2021

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

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Die aktuellen Nachrichten aus dem Saarland gibt's auf SOL.DE täglich im Überblick. Symbolfoto: BeckerBredel

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

Im Saarland sind am Montag 32 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Alle Daten des RKI und die Lage in den Landkreisen hier: 32 neue Corona-Fälle im Saarland

In diesen Arztpraxen werden Impfungen mit AstraZeneca angeboten

Eine neue Liste der Kassenärztlichen Vereinigung zeigt jetzt, welche Arztpraxen im Saarland Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca anbieten. Bislang gibt es 30 Einträge. Mehr dazu: Hier gibt es im Saarland Impfungen mit AstraZeneca

Rückkehr in Präsenzunterricht nach Pfingsten?

Wenn es nach dem saarländischen Bildungsministerium geht, kehren die Schulen nach den Pfingstferien wieder in den Präsenzunterricht zurück. Zwingende Voraussetzung sei, dass die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt. Mehr dazu: So könnten die Saar-Schulen wieder in Vollpräsenz zurück 

Impfpriorisierung soll am 7. Juni enden

Nach aktuellen Plänen der Bundesregierung sollen sich in drei Wochen alle Menschen in Deutschland einen Impftermin besorgen können. Die Priorisierung soll ab dann aufgehoben werden. Mehr dazu: Spahn: Impf-Priorisierung soll am 7. Juni aufgehoben werden

Gülle verseucht die Bickenalb bei Altheim: Tiere tot

Gülle hat die Bickenalb verseucht. Im saarländischen Abschnitt des Flusses sind in der Folge alle Tiere verendet. Informationen über einen möglichen Verursacher liegen bereits vor. Mehr dazu: Ökokatastrophe in Bickenalb bei Altheim sorgt für Tiersterben

Ellenfeldstadion in Neunkirchen wird nicht abgerissen

Das Ellenfeldstadion in Neunkirchen wird nicht abgerissen. Das haben die Stadt und die Borussia als Mieterin klargestellt. Zuvor hatte es Gerüchte und eine ominöse Unterschriftenaktion gegeben. Mehr dazu: Ellenfeldstadion wird nicht abgerissen

Auto kracht auf L141 in Baum: Zwei Menschen verletzt

Zwei Personen sind beim Zusammenstoß eines Pkw mit einem Baum verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Sonntag auf der L141 zwischen Schwarzenholz und Saarwellingen. Mehr dazu: Zwei Verletzte nach Zusammenstoß von Pkw mit Baum 

Alte Führerscheine müssen nach und nach umgetauscht werden

Wer einen älteren Führerschein besitzt, muss handeln. Bescheinigungen, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, verlieren ihre Gültigkeit. In den Behörden kann es zu Wartezeiten kommen. Mehr dazu: Verwarngeld droht: Bestimmte Führerscheine müssen umgetauscht werden

Wasserversorgung im Saarland vorerst "einigermaßen gut"

Verwendete Quellen:
- Eigene Artikel

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Patryk Kubek

32 neue Corona-Fälle im Saarland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am heutigen Montag (17. Mai 2021) 32 neue Corona-Infektionen im Saarland gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 88,2 (Vorwoche: 109,7). Montags ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle meistens niedriger, weil am Wochenende unter anderem weniger getestet wird.

So sieht es in den Kreisen aus

Notbremse: Diese Corona-Regeln gelten in den einzelnen Landkreisen

Kein weiterer Todesfall registriert

Im Saarland hat es seit Beginn der Pandemie insgesamt 39.642 Corona-Fälle gegeben. 978 Menschen sind laut RKI an oder mit dem Virus gestorben. Am Montag wurde kein weiterer Todesfall gemeldet. Die Zahl der akut mit Sars-CoV-2 infizierten Menschen wird vom Institut auf 1.700 geschätzt, die der Genesenen auf 37.000.

Lage auf den Intensivstationen

Im Moment liegen laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin 67 Patient:innen mit einer Corona-Infektion auf den saarländischen Intensivstationen (Stand: Montag, 07.19 Uhr; Vorwoche: 69). Von ihnen werden 35 invasiv beatmet.

Hinweis

Für die Bundes-Notbremse sind die Zahlen des RKI maßgeblich. Die Daten können sich wegen Meldeverzugs von den eigenen Daten der Saar-Kreise unterscheiden. Über die Zahl der Testungen werden keine Angaben gemacht.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Rechtsmediziner:innen schätzen, dass der überwiegende Teil der Corona-Toten wegen der Infektion verstarb.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie gibt an, wie viele Menschen im Moment mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Zahl ist ein Schätzwert des RKI.

Zahl der Genesenen: Der Schätzwert des RKI gibt an, wie viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren und ihre Infektion mittlerweile wieder überstanden haben. Die Zahl zeigt nicht an, wie viele Menschen an möglichen Spätfolgen (Long-Covid) leiden.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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Die Zahl der Corona-Infektionen im Saarland ist gestiegen. Foto: NIAID-RML/AP/dpa-Bildfunk

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Teilnahmebedingungen: Gewinnspiel Comame

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend "Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 19.05.2021 bis zum 26.05.2021. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müssen User a) SOL.DE auf Instagram folgen, b) Comame auf Instagram folgen, c) den Gewinnspiel-Beitrag liken, d) zwei Personen unter dem Gewinnspiel-Post markieren. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 1x1 Gutschein über 20 Euro für Comame. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Adresse und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Comame weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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So könnten die Saar-Schulen wieder in Vollpräsenz zurück

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Die saarländische Regierung berät am Dienstag zum Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa-Bildfunk

Das saarländische Bildungsministerium strebt für alle Schüler:innen die Rückkehr zum gemeinsamen Unterricht in den Klassenräumen nach den Pfingstferien an. Zwingende Voraussetzung sei, dass die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liege, teilte der Sprecher des Bildungsministeriums am heutigen Montag (17. Mai 2021) in Saarbrücken mit. Ministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) habe eine Vorlage zum Wiedereinstieg in den Unterricht in Vollpräsenz ab dem 31. Mai für diesen Dienstag zur Beratung im Ministerrat angemeldet.

Zurzeit Wechselunterricht

Derzeit gibt es für die rund 120.000 Schüler:innen im Saarland Wechselunterricht, das heißt, sie lernen im Wechsel von zu Hause und im Klassenzimmer. Nach früheren Plänen sollten die Schulen bereits am 19. April wieder vollständig in Präsenzunterricht zurückkehren. Wegen gestiegener Infektionszahlen entschied man sich dann aber zunächst für eine Fortsetzung des Wechselbetriebs.

Schulen im Regionalverband waren dicht

Ab dem 3. Mai hatte es im Regionalverband Saarbrücken nach der Vorgabe der Bundes-Notbremse sogar eine Woche nur Distanzunterricht gegeben, nachdem die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen binnen sieben Tagen an drei Tagen hintereinander über 165 gelegen hatte. Seit dem 10. Mai heißt es auch da wieder: Wechselunterricht.

So könnte der Wiedereinstieg aussehen

Für den Wiedereinstieg in Vollpräsenz strebt das Ministerium "im Sinne des Saarland-Modells" an, die Regelungen zum Schulbetrieb für den Schwellenwert von einer Inzidenz unter 100 auf Landesebene anzupassen. Beispiel: Liege die Inzidenz auf Landesebene insgesamt stabil bei 80, in einem Landkreis aber drei Tage in Folge knapp über 100, dann würde in allen Kreisen außer dem Kreis mit dem Wert über 100 Unterricht in Vollpräsenz stattfinden, hieß es.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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