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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag

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Im Saarland gelten ab heute weitere Corona-Lockerungen. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Oliver Dietze

Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland 

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat für den heutigen Freitag (4. Juni 2021) insgesamt 45 neue Corona-Fälle im Saarland gemeldet. Die Tagesübersicht mit allen aktuellen Daten und Zahlen findet ihr wie gewohnt an dieser Stelle: Corona-Zahlen für das Saarland: RKI meldet 45 neue Fälle

Das Saarland macht sich ab heute locker - aktuelle Corona-Regeln in der Übersicht

Ab dem heutigen Freitag (4. Juni 2021) können sich die Saarländer:innen über Lockerungen der Corona-Regeln freuen - die "Corona-Ampel" steht hierzulande somit wieder auf "Grün". Die wichtigsten Änderungen haben wir an dieser Stelle für euch zusammengefasst: Das Saarland macht sich ab heute locker - aktuelle Corona-Regeln in der Übersicht

Impf-Priorisierung fällt am Montag weg - Wie sich jede Person im Saarland zur Impfung anmelden kann

Ab dem kommenden Montag (7. Juni 2021) fällt die Impf-Priorisierung weg. Das bedeutet: Alle Personen im Saarland können sich nun für einen Termin zur Impfung anmelden. So funktioniert das Ganze: Impf-Priorisierung fällt am Montag weg - Wie sich jede Person im Saarland zur Impfung anmelden kann

Alkohol-Ausschank und private Feiern: Dehoga kritisiert Saarland-Modell

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband im Saarland (Dehoga) hat die aktuellen Bestimmungen des Saarland-Modells kritisiert. Während die Maßnahmen das Bundesland ursprünglich in eine Vorreiterrolle bringen sollten, hinke man nun hinterher. Es brauche weitere Lockerungen für Gaststätten und Hotels - insbesondere angesichts der Fußball-EM und Hochzeitssaison. Ausführliche Informationen unter: Alkohol-Ausschank und private Feiern: Dehoga kritisiert Saarland-Modell

Weitere News zum Thema Corona:
- Ab 9. Juni kein PCR-Test mehr für Einreise nach Frankreich nötig
- Corona-Fälle an zwei Schulen im Landkreis Saarlouis
- Testpflicht für Besucher:innen am Klinikum Saarbrücken wird eingeführt
- Diese Corona-Regeln gelten ab sofort für Sport im Saarland
- Existenzen bedroht: Saar-Friseurbetriebe fordern Ende der Testpflicht

Nach schwerem Unfall auf A8 bei Saarwellingen: Beifahrerin (20) stirbt in Klinik

Infolge von schweren Verletzungen nach einem Verkehrsunfall auf der A8 bei Saarwellingen ist eine 20 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Laut Polizei war sie die Beifahrerin eines der beteiligten Unfallfahrzeuge. Mehr Informationen dazu unter: Nach schwerem Unfall auf A8 bei Saarwellingen: Beifahrerin (20) stirbt in Klinik

Warnung vor Unwetter im Saarland: Alle Landkreise betroffen

Ab dem heutigen Freitagmittag (4. Juni 2021) könnte es im Saarland laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu Gewittern und heftigem Starkregen kommen - teils auch unwetterartig. Dazu hat der DWD eine Warnung veröffentlicht: Warnung vor Unwetter im Saarland: Alle Landkreise betroffen

Mehr Angriffe auf Naturschützer:innen im Saarland während Pandemie

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben Aggressionen gegen Naturschützer:innen bis hin zu Angriffen zugenommen. Es gebe eindeutige Rückmeldungen der Naturwacht Saar zu solchen Vorfällen. Weitere Informationen hierzu unter: Mehr Angriffe auf Naturschützer:innen im Saarland während Pandemie

Landkreis St. Wendel sucht Pächter:in für Mensa am Hochwaldgymnasium Wadern

Ab dem 1. August 2021 verpachtet der Landkreis Merzig-Wadern nach eigenen Angaben die Mensa des Hochwaldgymnasiums in Wadern. In diesem Zusammenhang wird derzeit ein:e Pächter:in gesucht. Bis zum 24. Juni läuft die Angebotsfrist. Mehr Informationen unter: Landkreis St. Wendel sucht Pächter:in für Mensa am Hochwaldgymnasium Wadern

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Existenzen bedroht: Saar-Friseurbetriebe fordern Ende der Testpflicht

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Friseurbetriebe beklagen Umsatzrückgänge durch die bestehende Corona-Testpflicht. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst

"Friseur Lieb" fordert Abschaffung der Testpflicht für Friseurbesuche

Werner Lieb, einer der geschäftsführenden Gesellschafter des "Coiffeur-Team Lieb", das mehrere Friseursalons an den Standorten in Neunkirchen, Saarbrücken, St. Ingbert, St. Wendel und Winterbach betreibt, hat die sofortige Abschaffung der Testpflicht für Friseurbesuche gefordert. In einem aktuellen Schreiben an die saarländische Landesregierung vom heutigen Freitag (4. Juni 2021), das SOL.DE vorliegt, erläutert der Friseurmeister, dass die Kundenzahlen durch die Testpflicht enorm gesunken seien. "Längst sind nicht alle Kunden bereit, sich vor einem Friseurbesuch auch noch testen zu lassen", erklärt Lieb in seinem Brief.

Starke Umsatzverluste für Friseur:innen

Das Ausbleiben vieler Kund:innen hat laut Angaben des Friseurmeisters zu starken Umsatzverlusten geführt. Lieb berichtet von rund 20 Prozent Rückgängen, die man auch nicht durch Corona-Hilfen ausgeglichen bekomme. "Am meisten Hilfe bekämen wir, wenn wir die Salons schließen, alle Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken und 11 Lehrlinge entlassen. So miserabel und bürokratisch sind die Corona-Hilfen gemacht", kritisiert Lieb weiter.

Lieb: Landesregierung zerstört mit Testpflicht Existenzen

Dann wird Werner Lieb deutlich: "Sie zerstören durch die anhaltende Testpflicht in Friseursalons Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und Existenzen", so der Vorwurf an die Landesregierung.

Aktuell müssen die Betriebe auf der einen Seite mehr als sonst investieren, um die strengen Hygienevorschriften einzuhalten. Auf der anderen Seite stehe aber ein deutlicher Umsatzrückgang, was viele Betriebe über kurz oder lang in die Bredouille bringe.

Deshalb der Appell an die Landesregierung: "Wir wollen doch nur unter Hygienemaßnahmen, wie medizinischen und FFP2-Masken, Handdesinfektion, Flächendesinfektion, Spuckwänden und HEPA-Aeorsol-Virenfiltergeräten arbeiten dürfen. Ist es denn so schwer, uns dabei nicht zu behindern? Lasst uns ohne die zusätzliche Einschränkung der Testpflicht für Kunden in Friseursalons - mehr wollen wir nicht", heißt es abschließend in dem Schreiben.

Testpflichten im Einzelhandel bereits weggefallen

Mit der neuen Corona-Verordnung ist die Testpflicht für den Einzelhandel bereits seit dem heutigen Freitag (4. Juni 2021) weggefallen. Ob die Friseurbetriebe wie gefordert folgen dürfen, ist aktuell noch unklar.

Verwendete Quellen:
- Schreiben der Werner & Rosel Lieb GmbH an die saarländische Landesregierung vom 04.06.2021

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5.000 € Digitalbonus: Unterstützung bei Shop- und Web-Projekten

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Online-Shop, verkaufsfördernde Website, Kundenakquise mit Online-Tools: Digitalisierung macht Firmen zukunftssicher.

Unternehmen in der Region erhalten Unterstützung bei der Realisierung digitaler Projekte: Der Digitalbonus ist dreistufig aufgebaut: Er reduziert Projektkosten, macht Firmen fit für die Anwendung digitaler Tools und stellt Budget für Digitalmarketing zur Verfügung. Insgesamt steht pro Projekt eine Gesamtsumme von 5.000 € zur Verfügung.

Digitalisierung macht Firmen zukunftssicher. Ein stationärer Laden lässt sich zum Beispiel mit einem Online-Shop erweitern. Eine Website lässt sich mit Online-Terminvereinbarung ausstatten - neue Geschäftsaktivitäten mithilfe von digitalen Maßnahmen.

Mehr Infos zum Digitalbonus

Die Saarbrücker Digitalagentur N49 ist zertifiziert für das Programm go-digital des Bundeswirtschaftsministerium. Hindernis bei staatlichen Programmen: Bis die Genehmigung vorliegt und ein Projekt starten darf, vergehen üblicherweise 3 Monate.

Vorteile nutzen ohne Wartezeit

Aus diesem Grund nutzt der Digitalbonus die Vorteile solcher Förderprogramme - ohne die lange Wartezeit für die behördliche Prüfung. "Wir haben seit Anfang des Jahres mehr als 100 Unternehmen zum Thema Förderung beraten", sagt Christian Lauer, Agenturchef von N49, "von daher wissen wir, wo für viele Firmen der aktuelle Bedarf liegt."

Mehr Infos zum Digitalbonus

Aus diesem Grund hat der Digitalbonus drei Komponenten:

Günstigere Projektkosten:
Mit dem Zuschuss minimieren sich die Projektkosten. Zum Beispiel die Kosten für die Realisierung eines Online-Shops oder einer neuen Website. Der Projektgutschein mindert die Kosten für die Realisierung um 1.500 €. Zudem ist in dem Förderprogramm eine zinslose Ratenzahlung über 36 Monate möglich. 

Digitale Tools erfolgreich anwenden:
Wie lassen sich mit Google Analytics die Nutzer von Shop oder Website besser verstehen? Wie setzen Sie Facebook, Instagram & Co. erfolgreich für Ihr Unternehmen ein? Zweiter Baustein des Digitalbonus sind Workshops, die fit machen sollen für die Anwendung von digitalen Tools. Hierfür stehen 1.000 € zur Verfügung. Die meisten Workshops sind so kostenfrei buchbar.

Kunden gewinnen mit Digitalmarketing:
Mit digitalem Marketing lassen sich sehr kostengünstig neue Kunden ansprechen. Im Rahmen des Digitalbonus stehen 2.500 € hierfür zur Verfügung. Mit dem Budget können Firmen eine Digitalkampagnen bei SOL.DE starten, zum Beispiel Display Ads oder PR-Artikel. SOL.DE hat bis zu 2 Millionen Nutzer im Monat. Innerhalb des Budgets können 200 € für eine Facebook-Kampagne genutzt werden.

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Digitalisierungspotenzial erkennen

Es gibt nur einige wenige Spielregeln, um vom Digitalbonus zu profitieren - selbstverständlich ist die Förderung grenzüberschreitend für die Großregion ausgelegt: Der Unternehmenssitz muss in Deutschland, Frankreich oder Luxemburg liegen. Die Mindestauftragssumme beträgt 9.000 € (zum Beispiel für Shop oder Website). Das entspricht in diesem Fall einer Förderquote von rund 55 Prozent. Die Fördersumme bezieht sich auf die Nettobeträge.

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100.00 € Gesamtbudget stehen für den Digitalbonus zur Verfügung.

"Für die Förderung stehen insgesamt 100.000 € Gesamtbudget zur Verfügung", erklärt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. "Damit können wir insgesamt 20 Firmen unterstützen."

Mit rund 30 Team-Mitgliedern arbeitet N49 an zwei Standorten in Saarbrücken und Trier. N49 hat einen starken digitalen Fokus. Spezialgebiete sind: Web-Entwicklung, Shop-Systeme, App-Design, Social Media Management, Suchmaschinen-Optimierung und -Marketing (SEO/SEA).

Diese alles sind Themen, mit denen sich Unternehmen zukunftssicher aufstellen können. Kunden von N49 sind kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Kommunen und Ministerien. "Wir kommen aus der Beratung", sagt Manuel Trutter. "Von daher ist es unserer täglicher Job, Digitalisierungspotenzial zu erkennen."

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-digitalbonus.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

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Alkohol-Ausschank und private Feiern: Dehoga kritisiert Saarland-Modell

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Aktuell gilt im Saarland nach 22.00 Uhr ein Ausschankverbot für Alkohol. Laut Dehoga brauche es weitere Lockerungen. Foto: BeckerBredel

"Das eigentlich gute Saarland-Modell hat seine Linie verloren. Das sieht man am besten daran, dass der Ampel die Grünphase fehlt – somit wurde dieser Orientierungsmaßstab und Regelleitfaden klammheimlich abgeschafft", meint Michael Buchna, Präsident des Dehoga Saarland. "Täglich feiert sich die Landesregierung für ihre Spitzenpositionen, sei es bei der hohen Impfquote oder für die große Anzahl durchgeführter Tests. Doch anscheinend haben diese Erfolge keine konkreten Auswirkungen. Anstatt weiter voranzugehen, steht man auf der Bremse und hinkt hinterher."

Diskrepanzen zwischen Modell und aktuellen Regeln

Die Kritikpunkte: Bei Einführung des Saarland-Modells im April stand die Ampel trotz Inzidenz von 89,4 auf "Grün". Für Gruppen, die privat auch ohne Test zusammenkommen durften, gab es auch in der Gastronomie keine Testpflicht. Alkohol durfte bis 23.00 Uhr ausgeschenkt werden und im Einzelhandel musste kein Schnelltest vorgelegt werden. 

Obwohl die Inzidenz heute deutlich niedriger ist, dürfen Kneipen und Restaurants derzeit nach 22.00 Uhr keine alkoholischen Getränke mehr verkaufen. Die Testpflicht im Einzelhandel gilt erst seit Freitag (3. Juni 2021) nicht mehr, in der Außengastronomie bleibt sie sogar noch eine Woche länger bestehen. Im Nachbarland Rheinland-Pfalz existiert sie längst nicht mehr, auch ein Ausschankverbot gibt es dort nicht. 

Ausschank von Alkohol müsse verlängert werden

"Aus diesem Grund fordern wir einen früheren Wegfall der Testpflicht in der Außengastronomie. Man sollte sich an seine eigenen Spielregeln halten und zu den eigentlich für diese Phase vorgesehenen Öffnungsschritten zurückkehren und die Ausschankzeiten von Alkohol auf mindestens 23 Uhr erweitern", so Buchna. Die Lockerungen seien vor allem angesichts der Fußball-Europameisterschaft, die bald beginnt, nötig. Man dürfe die Akzeptanz der Maßnahmen nicht wieder aufs Spiel setzen. Zudem solle auch die Reservierungspflicht wegfallen. 

Es brauche schnell einen Plan für Veranstaltungen 

"Täglich melden sich bei uns Mitglieder, die wissen möchten, wann sie wieder Hochzeiten oder auch die nun anstehenden Kommunionen ausrichten dürfen. Denn sie werden von Anfragen geradezu überrannt", erzählt Frank C. Hohrath, der Hauptgeschäftsführer des Dehoga Saar. Es müsse schnell und transparent entschieden werden, wann und zu welchen Bedingungen private Feiern wieder erlaubt sind. Die saarländische Landesregierung hatte angekündigt bis zum 11. Juni 2021 einen Stufenplan für Veranstaltungen zu erarbeiten.

Hygienekonzept für Veranstaltungen auch bei privaten Feiern 

Hier gibt es jedoch ein weiteres Problem: Das Hygienekonzept für Veranstaltungen werde Familienfeiern nicht gerecht. Dieses gilt für alle Events - vom Konzert bis zur Vernissage und auch für private Feiern in der Gastronomie. Bei letzteren - etwa einer Hochzeit - seien die Anforderungen allerdings schlicht nicht erfüllbar. Für eine Geburtstagsparty mit 50 Personen brauche man etwa einen Raum von 750 Quadratmetern. Die privaten Feste sollten daher unter das Hygienekonzept für Gastronomie und Hotellerie fallen. 

Saunen und Innenschwimmbäder wieder öffnen

Der Dehoga kritisiert letztlich auch die Öffnungsschritte in der Hotellerie. So müssten Lockerungen für Wellnessbereiche etwa die Öffnung von Saunen und Innenschwimmbädern wieder erlauben. Auch dies sei in Rheinland-Pfalz bereits vollzogen. Nur so werde eine Wettbewerbsgleichheit im Bereich des Inland-Urlaubs hergestellt. 

Das "Regel-Wirrwarr" müsse enden

"Wir fordern keine Öffnungsorgien. Wir wollen gemeinsam, die Pandemie schnell überwinden und auf dem Weg dahin ein 'Auf und Zu' der Betriebe verhindern. Doch vor einem Jahr wussten die Menschen recht genau, was sie tun dürfen und was nicht. Jetzt herrscht ein Regel-Wirrwarr, das alle 14 Tage von der Realität eingeholt wird. Niemand weiß mehr, woran er sich halten soll. Eine Orientierung des Bürgers ist kaum möglich", so Buchna abschließend. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Dehoga Saarland, 04.06.2021

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Impf-Priorisierung fällt am Montag weg - Wie sich jede Person im Saarland zur Impfung anmelden kann

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Ab Montag können sich alle Saarländer:innen für einen Impftermin registrieren. Foto: dpa-Bildfunk/Christoph Soeder

Saar-Impfliste ab Montag für alle frei

Die Impfliste der Saar-Landesregierung ist ab dem kommenden Montag (7. Juni 2021), 00.00 Uhr, für alle Menschen hierzulande freigegeben. Der Hintergrund: ab dann fällt die Impf-Priorisierung weg.

Das Statement des Gesundheitsministeriums: "Ab kommenden Montag, 07. Juni wird wie angekündigt die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes angepasst und damit die Priosierungsgruppen zur Coronaschutzimpfung aufgehoben. Somit erhält ab 07. Juni 00:00 Uhr jeder impfwillige Saarländer ab 16 Jahren die Möglichkeit sich für einen Impftermin vorzumerken."

So kann man sich anmelden

Laut Gesundheitsministerium können sich an einer Impfung interessierte Personen ab dann entweder auf der entsprechenden Impf-Webseite des Saarlandes oder per Hotline des Gesundheitsministeriums, (0681)501-4422, für einen Termin registrieren. Den Angaben zufolge müssten sich impfwillige Menschen allerdings auf Wartezeiten einstellen.

So erfolgt die Terminvergabe

Alle Impfeinträge, die innerhalb eines Tages eingehen, werden "ab Montag täglich randomisiert". Anschließend folge die Vergabe der Termine.

Bachmann: Prio1 bis 3 auch weiterhin priorisiert

Im Saarland sollen die Prio-Gruppen 1 bis 3 weiterhin grundsätzlich prioritär mit Terminen bedacht werden - auch wenn die Anmeldung ab Montag frei für alle ist. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gilt das für Personen innerhalb der Gruppen, die sich "erst vor kurzem oder zukünftig für eine Impfung entschieden haben beziehungsweise entscheiden".

Auch Betriebsärzt:innen impfen 

Laut Bundesgesundheitsministerium sind ab dem 7. Juni mindestens 500.000 Impfdosen pro Woche für Betriebsärzte und -ärztinnen vorgesehen. Auch bei ihnen könnten sich die Saarländer:innen ab Montag auf eine Impfliste setzen lassen.

KV Saar befürchtet Tumulte in Arztpraxen

"Die saarländischen Kassenärzte befürchten durch die Aufhebung der Impfreihenfolge am 7. Juni Tumulte in den Praxen", hatte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Saar vergangene Woche mitgeteilt. Anlass für solch mögliche Szenarien seien den Angaben zufolge "eine Vielzahl von unschönen Szenen". Diese würde sich bereits jetzt in den Praxen hierzulande abspielen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums Saar, 04.06.2021

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Warnung vor Unwetter im Saarland: Alle Landkreise betroffen

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Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwettern im Saarland. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa

Warnung vor Unwetter im Saarland

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am heutigen Freitagmorgen (4. Juni 2021) eine Warnung vor Unwetter veröffentlicht. Den Angaben zufolge gilt diese für alle Landkreise im Saarland von Freitag, 11.00 Uhr, bis in die Nacht zum Samstag (datiert mit 00.00 Uhr).

Gewitter, Starkregen und mehr

"Bei örtlich schweren Gewittern muss mit teils heftigem Starkregen um 35 l/qm, lokal eng begrenzt mit extremem Starkregen um 50 l/qm in kurzer Zeit gerechnet werden", warnten die Expert:innen des Wetterdienstes. Gebietsweise sei "mehrstündiger heftiger Starkregen" möglich. Als weitere Begleiterscheinung könnten "Sturmböen bis 85 km/h und Hagel mit Korngrößen um 2 cm sowie Hagelansammlungen auftreten".

Laut DWD würden Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen typischerweise sehr lokal auftreten - und meist nur wenige Orte "mit voller Intensität" treffen. Genauere Angaben zu Zeitpunkt, Gebiet sowie Ort könnten "erst mit Ausgabe der amtlichen Warnung" des Wetterdienstes erfolgen. Sollte uns diese vorliegen, veröffentlichen wir die Informationen zeitnah.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst
- Deutsche Presse-Agentur

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Ab 9. Juni kein PCR-Test mehr für Einreise nach Frankreich nötig

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Kommende Woche gibt es in Frankreich Lockerungen der Corona-Regeln. Foto: dpa-Bildfunk/Philipp von Ditfurth

Kein PCR-Test mehr bei Einreise nach Frankreich

Ab dem 9. Juni 2021 (Mittwoch) gibt es für die Einreise nach Frankreich Erleichterungen. Laut "SR" entfällt ab dann die Pflicht eines PCR-Tests für Bürger:innen der EU. Es müsse dann lediglich ein negativer Corona-Schnelltest vorgelegt werden (nicht älter als 72 Stunden).

Den Angaben zufolge könnten vollständig Geimpfte mit entsprechendem Impf-Nachweis einreisen - eine Testung sei in solchen Fällen nicht nötig. Personen mit Wohnsitz außerhalb von EU-Ländern seien von der PCR-Testpflicht allerdings noch nicht befreit.

Weitere Lockerungen

Laut "SR" treten ab dem 9. Juni weitere Lockerungen in Frankreich in Kraft. Dazu gehöre die Wiederaufnahme des Betriebs von Cafés, Restaurants und Co. im Innenbereich. Darüber hinaus gilt die Ausgangssperre dann erst ab 23.00 Uhr, geht ebenso aus dem Rundfunkbericht hervor.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Diese Corona-Regeln gelten ab sofort für Sport im Saarland

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Im Saarland gelten mit der neuen Corona-Verordnung einige Erleichterungen für den Sport. Symbolfoto: Unsplash

Die saarländische Landesregierung hat die Corona-Ampel im Saarland auf "Stufe Grün" gestellt. Seit dem heutigen Freitag (4. Juni 2021) gelten hierzulande zahlreiche weitere Lockerungen: "Das Saarland macht sich ab heute locker - aktuelle Corona-Regeln in der Übersicht". Auch für den Sport gibt es nochmal kleinere Erleichterungen. Wir haben die aktuellen Regelungen für die sportlichen Aktivitäten für euch in einer kleinen Übersicht zusammengefasst.

Diese Corona-Regeln gelten für Sport im Saarland

Seit dem 4. Juni 2021 gelten im Saarland die folgenden Corona-Regeln für Freizeit- und Amateursport:

Kontaktfreier Sport im Außenbereich

Kontaktfreier Sport im Außenbereich ist erlaubt. Einen negativen Corona-Test braucht es hierfür nicht.

Kontaktsport im Außenbereich

Kontaktsport im Außenbereich ist ebenfalls erlaubt. Allerdings müssen alle Personen, die an der sportlichen Betätigung teilnehmen, einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Ersatzweise ist ein Impfnachweis oder ein Nachweis einer Genesung zu erbringen. 

Für Minderjährige gilt eine Ausnahme. Diese benötigen laut Paragraf 7 Absatz 4 Nummer 2 der saarländischen Corona-Verordnung keinen Testnachweis für die Ausübung von Kontaktsport im Außenbereich.

Kontaktfreier Sport im Innenbereich

Für den kontaktfreien Sport im Innenbereich gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie für den Kontaktsport im Außenbereich. Die sportliche Betätigung ist erlaubt, solange alle Teilnehmenden einen tagesaktuellen, negativen Corona-Test beziehungsweise einen Geimpften- oder Genesenen-Nachweis vorzeigen. Eine Ausnahme von Minderjährigen bei der Testpflicht gibt es hier allerdings nicht.

Kontaktsport im Innenbereich

Für den Kontaktsport im Innenbereich gelten seit 4. Juni die exakt gleichen Regelungen wie für den kontaktfreien Sport im Innenbereich. Er ist nur unter Vorlage eines negativen Corona-Tests beziehungsweise eines Geimpften oder Genesenen-Nachweises erlaubt. Die Testpflicht gilt auch für Minderjährige.

Regelungen für Zuschauer:innen

Zuschauer:innen sind aktuell nicht erlaubt. Allerdings normiert die aktuelle Corona-Verordnung explizit, dass Begleitpersonen von Minderjährigen nicht als Zuschauer:innen zählen. Diese sind gestattet, benötigen aber sowohl im Innen- als auch im Außenbereich einen negativen Corona-Test beziehungsweise Geimpften- oder Genesenen-Nachweis.

Sonderregeln für Profisportler:innen

Für Profisportler:innen gelten Sonderregelungen. In der saarländischen Corona-Verordnung heißt es hierzu: "Der Wettkampf- und Trainingsbetrieb des Berufssports und von Sportlerinnen und Sportlern des Olympiakaders, des Perspektiv-Kaders, der Nachwuchskader, des paralympischen Kaders und des Landeskaders ist uneingeschränkt zulässig.  Zuschauer sind nicht erlaubt. Begleitpersonen von Minderjährigen zählen nicht als Zuschauer und sind gestattet; sie müssen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich einen negativen SARS-CoV-2-Test nach Maßgabe des § 5a vorlegen."

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Nach schwerem Unfall auf A8 bei Saarwellingen: Beifahrerin (20) stirbt in Klinik

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Der schwere Verkehrsunfall hatte sich auf der A8 ereignet. Foto: BeckerBredel

Am Dienstag (1. Juni 2021) hatte sich ein Unfall auf der A8, in Höhe der Anschlussstelle Saarwellingen, ereignet. Dabei waren nach Angaben der Polizei ein Pkw und ein Kleintransporter kollidiert. "Bei dem Unfall wurden die beiden Insassinnen eines Pkw [...] schwer, der Fahrer des Kleintransporters leicht verletzt", teilten die Beamt:innen mit.

Beifahrerin stirbt in Klinik

Der Polizei zufolge teilte das Krankenhaus am gestrigen Donnerstag (3. Juni 2021) mit, dass die 20 Jahre alte Beifahrerin des Pkw "ihren schweren Verletzungen am frühen Morgen erlag".

Auto in Brand

Das Auto, in dem die 20-Jährige als Beifahrerin saß, war bei dem Unfall in Brand geraten. Ersthelfer:innen befreiten sie und die 19-jährige Fahrerin aus dem Fahrzeug. Die Autobahn war ab der Anschlussstelle Schwalbach in Richtung Luxemburg zeitweise gesperrt worden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 04.06.2021
- eigener Bericht
- Deutsche Presse-Agentur

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Testpflicht für Besucher:innen am Klinikum Saarbrücken wird eingeführt

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Hier zu sehen: das Klinikum Saarbrücken auf dem Winterberg. Archivfoto: BeckerBredel

Das Klinikum Saarbrücken passt seine Besuchsregeln an die aktuelle Corona-Verordnung an. Patient:innen dürfen dann nur noch Besucher:innen empfangen, die negativ getestet wurden, geimpft oder genesen sind.

Testpflicht für Besucher:innen ab Montag

Die neue Regelung gilt ab Montag (7. Juni 2021) für Patient:innen auf der Normalstation. Diese dürfen jeweils pro Tag zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr eine Stunde lang eine Person empfangen. Die Besucher:innen müssen einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest vorweisen. Dieser kann auch im Testzentrum vor Ort durchgeführt werden. Ausgenommen von der Pflicht sind vollständig Geimpfte und Genesene

Gäste müssen sich vorab anmelden

Darüber hinaus müssen sich die Gäste vor dem Betreten des Krankenhauses registrieren. Die Stationen vergeben dazu entsprechende Codes. Die Anmeldung kann zur Zeitersparnis auch online durchgeführt werden. Wer sich auf der Homepage eingetragen hat, erhält einen QR-Code mit dem ein direkter Zugang möglich ist. Alternativ erfolgt die Registrierung in der Besucheranmeldezone rechts neben dem Haupteingang. 

Intensivstation, Maskenpflicht und Hygieneregeln

Auf den Intensivstationen sind Besucher weiterhin nur nach individueller Absprache mit den behandelnden Ärzt:innen möglich. Zudem gilt für alle eine durchgehende FFP2-Maskenpflicht sowie Hygiene- und Abstandsregeln. Wer Symptome aufweist oder sich in Quarantäne befindet, wird nicht eingelassen.  

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Klinikum Saarbrücken

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Landkreis Merzig-Wadern sucht Pächter:in für Mensa am Hochwaldgymnasium Wadern

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Hier zu sehen: das Hochwaldgymnasium in Wadern. Foto: merzig-wadern.de

Hochwaldgymnasium-Mensa zur Pacht

Aktuell steht die Mensa des Hochwaldgymnasiums in Wadern zur Pacht - "für die Zubereitung und den Verkauf von warmem Mittagessen". Das geht aus der Homepage des Landkreises Merzig-Wadern hervor. Sofern die zukünftige Pächterin beziehungsweise der zukünftige Pächter das wünschen, könnten "auch der Pausenverkauf im Bistro des Nebengebäudes sowie der Pausenverkauf im Hauptgebäude zusätzlich zum Mensabetrieb" übernommen werden.

Angebotsfrist bis 24. Juni

Nach Kreis-Angaben endet die Angebotsfrist am 24. Juni 2021. Für interessierte Personen steht als Anlaufstelle die Schulabteilung des Landkreises Merzig-Wadern zur Verfügung, hieß es. Diese ist telefonisch unter (06861)80267 oder per Mail an schulabteilung@merzig-wadern.de zu erreichen.

Hintergrund

Aktuell besuchen 746 Schüler:innen das Waderner Hochwaldgymnasium, so der Landkreis. "Es verfügt über Klassen im gebundenen Ganztag sowie eine freiwillige Ganztagsschule".

Verwendete Quellen:
- Homepage des Landkreises Merzig-Wadern

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Das Saarland macht sich ab heute locker - aktuelle Corona-Regeln in der Übersicht

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Morgen treten im Saarland Lockerungen der Corona-Regeln in Kraft. Foto: BeckerBredel

Ab heute neue Corona-Verordnung im Saarland

Zum Wochenbeginn hat der Saar-Ministerrat den Weg für eine neue Corona-Verordnung geebnet. Ab dem heutigen Freitag (4. Juni 2021) tritt diese in Kraft - und bringt viele Lockerungen mit sich. Was sich jetzt für die Menschen hierzulande ändert:

Kontakte

Ab heute dürfen sich in Innenbereichen bis zu fünf Personen für private Zusammenkünfte treffen - und das unabhängig von der Anzahl der teilnehmenden Haushalte. Somit gilt die Beschränkung auf maximal zwei Haushalte nicht mehr. Eine Testpflicht für die neue Kontaktregelung gibt es nicht.

Für Treffen im Freien gilt hingegen weiterhin: Hier dürfen bis zu zehn Personen, unabhängig von der Zahl der Haushalte, zusammenkommen. Die Voraussetzung: ein negativer Corona-Test. Am 11. Juni 2021 entfällt jedoch diese Testpflicht. Ab dann muss auch für einen Besuch der Außengastronomie kein Test mehr durchgeführt werden.

Einzelhandel

Für den Einzelhandel im Saarland fällt die Testpflicht ab heute weg. Demgemäß müssen Bescheinigungen über negative Corona-Testergebnisse nicht mehr als Voraussetzung für Shopping vorgelegt werden. Bei körpernahen Dienstleistungen ist allerdings weiterhin ein negativer Test nötig.

Sport

Ab heute ist der Kontaktsport im Innenbereich wieder möglich. Die Voraussetzung: ein negativer Test. Minderjährige Personen sind beim Kontaktsport im Außenbereich ab heute zudem von der Testpflicht befreit

Musikunterricht

Eine weitere Änderung: Mit Inkrafttreten der aktuellen Corona-Verordnung dürfen Musikschulen wieder ihren Gruppenunterricht durchführen - und das größenunabhängig.

Darüber hinaus dürfen Blechblasmusik, Gesang und kontaktfreie kulturelle Angebote im Innen- sowie Außenbereich wieder stattfinden. Dafür ist jedoch ein negativer Testnachweis vorausgesetzt. Die Landesregierung hat zudem angekündigt, dass am 11. Juni 2021 ein Stufenplan für Veranstaltungen bekannt gegeben werde. 

Alten- und Pflegeheime

Unter Eigenverantwortung der Träger können ab heute Einrichtungen der Tagespflege wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. Vollständig geimpfte beziehungsweise genesene Personen müssen sich nicht mehr für einen Besuch testen lassen. Patient:innen in Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen dürfen pro Tag von einer Person für eine Stunde besucht werden.

Trauungen

Bei Trauungen in Standesämtern kann der Kreis der teilnehmenden Personen durch die zuständigen Behörden erweitert werden. Die Voraussetzung: eine entsprechende Genehmigung.

Verwendete Quellen:
- Informationen der saarländischen Landesregierung

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Corona-Fälle an zwei Schulen im Landkreis Saarlouis

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An zwei Schulen im Landkreis Saarlouis sind Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Ronny Hartmann

Laut Angaben der Pressestelle des Landkreises Saarlouis sind an zwei Schulen des Kreises Corona-Fälle festgestellt worden.

Corona-Fall an Schule in Schwalbach

Demnach habe es einen Fall an der Johannes-Gutenberg-Schule in Schwalbach gegeben. Neben der positiv getesteten Person wurden sieben weitere Personen in eine häusliche Quarantäne geschickt.

Corona-Fall an Grundschule in Fraulautern

Daneben ist eine Person an der Grundschule im alten Kloster in Fraulautern positiv auf das Coronavirus getestet worden. Da es laut Angaben des Landkreises keine weiteren Kontaktpersonen gegeben habe, musste hier nur eine Person in häusliche Quarantäne.

Corona im Landkreis Saarlouis

Laut Robert-Koch-Institut beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Saarlouis derzeit 34,0. Insgesamt 8.469 Corona-Fälle hat es seit Beginn der Pandemie gegeben. 151 Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben. Alle aktuellen Zahlen aus dem gesamten Saarland gibt es hier.

Verwendete Quellen:
- Informationen des Landkreises Saarlouis
- eigener Bericht

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Corona-Zahlen für das Saarland: RKI meldet 45 neue Fälle

45 neue Corona-Fälle im Saarland gemeldet

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit Stand vom heutigen Freitag (4. Juni 2021) gibt es im Saarland insgesamt 45 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Wie aus der Webseite des Instituts zudem hervorgeht, beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz hierzulande aktuell 36,6 (in der Vorwoche: 48,3).

Der aktuelle Stand in den Saar-Kreisen

Auf Basis der jüngsten RKI-Zahlen gilt in den Landkreisen des Saarlandes nach wie vor das sogenannte Saarland-Modell. Verschärfte Regelungen im Rahmen der Bundes-Notbremse greifen somit nicht.

Zu Beginn der Woche hat der Saar-Ministerrat eine neue Corona-Verordnung auf den Weg gebracht. Ab dem heutigen Freitag gibt es somit zahlreiche Lockerungen - die "Corona-Ampel" steht wieder auf "Grün". Alles Wichtige dazu findet ihr in unserer Übersicht: "Das Saarland macht sich ab heute locker - aktuelle Corona-Regeln in der Übersicht".

Keine neuen Todesfälle gemeldet

Seit Beginn der Pandemie hat es laut RKI-Angaben insgesamt 40.979 Corona-Fälle im Saarland gegeben. Heute kamen keine weiteren Todesfälle hinzu. Somit sind bis dato 1.011 Saarländer:innen mit oder an Sars-CoV-2 gestorben. Nach Schätzungen des RKI sind derzeit etwa 700 Menschen im Saarland akut infiziert. Die Zahl der Genesenen schätzt das Institut auf 39.300.

Die Lage auf den Intensivstationen

Aktuell liegen 22 Menschen auf den Saar-Intensivstationen. Von ihnen werden 16 invasiv beamtet. Das geht aus den Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (der dort zuletzt aktualisierte Stand: 4. Juni 2021, 07.19 Uhr) hervor.

Hinweis

Für die Bundes-Notbremse sind die Zahlen des RKI maßgeblich. Die Daten können sich wegen Meldeverzugs von den eigenen Daten der Saar-Kreise unterscheiden. Über die Zahl der Testungen werden keine Angaben gemacht.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Rechtsmediziner:innen schätzen, dass der überwiegende Teil der Corona-Toten wegen der Infektion verstarb.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie gibt an, wie viele Menschen im Moment mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Zahl ist ein Schätzwert des RKI.

Zahl der Genesenen: Der Schätzwert des RKI gibt an, wie viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren und ihre Infektion mittlerweile wieder überstanden haben. Die Zahl zeigt nicht an, wie viele Menschen an möglichen Spätfolgen (Long-Covid) leiden.

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Die Corona-Zahlen für das Saarland vom heutigen Freitag (4. Juni 2021) gibt es auf SOL.DE. Foto: dpa-Bildfunk/Sebastian Willnow

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
- eigene Recherche
- eigener Bericht

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Mehr Angriffe auf Naturschützer:innen im Saarland während Pandemie

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Auch mehr Angriffe soll es gegeben haben. Fotos: Pixabay

Angriffe auf Naturschützer:innen haben zugenommen

Nach Angaben der Naturwacht gibt es im Saarland seit Beginn der Corona-Pandemie mehr Aggressionen gegen Naturschützer:innen. Dazu sollen auch Angriffe zählen, wie aus einer Mitteilung des saarländischen Umweltministeriums hervorgeht. "Dabei bleibt es leider nicht immer bei Wortgefechten", so Umweltminister Reinhold Jost (SPD). Die Attacken von Motocross-Fahrern auf einen kommunalen Naturschutzbeauftragten bei Losheim am vergangenen Wochenende seien kein Einzelfall.

So gut es sei, dass viele Menschen während der Corona-Pandemie die Natur wieder entdeckten, seien Rowdytum und Vermüllung der Landschaft die Schattenseiten der Entwicklung. "Werden unsere Naturwächter beschimpft oder gar verletzt, werden wir das nicht einfach hinnehmen", sagte Jost. Er kündigte für die zweite Junihälfte einen Austausch mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen der Naturwacht Saar an: "Wir müssen in einer Zeit, in der offensichtlich immer weniger Leute bereit sind, Regeln zu akzeptieren, darüber nachdenken, wie wir unsere Naturwacht in ihrer Arbeit entsprechend unterstützen können."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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