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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

52 neue Corona-Fälle im Saarland

Das RKI hat für heutigen Donnerstag (10. Juni 2021) insgesamt 52 neue Corona-Fälle im Saarland gemeldet. Alle aktuellen Daten: "Corona im Saarland aktuell: Inzidenz in Landkreisen und RKI-Zahlen heute (10. Juni 2021)".

Diese Corona-Lockerungen gibt es ab morgen im Saarland

Am heutigen Donnerstag (10. Juni 2021) hat der Saar-Ministerrat weitere Öffnungsschritte im Saarland-Modell beschlossen. Bereits am morgigen Freitag (11. Juni 2021) treten die Lockerungen in Kraft. Unter anderem sind ab dann Veranstaltungen im Freien mit bis zu 250 Personen möglich. Die Übersicht: "Weitere Öffnungsschritte im Saarland-Modell beschlossen - das ändert sich ab morgen".

Saarland beschließt Erleichterungen für Schulen und Kulturbetriebe

Aufgrund der aktuellen Pandemieentwicklung hat die Landesregierung des Saarlandes am heutigen Donnerstag (10. Juni 2021) Lockerungen im Schulbetrieb und für den Kulturbereich beschlossen. Diese sollen analog zu anderen gesellschaftlichen Bereichen umgesetzt werden. Die Erleichterungen betreffen insbesondere die Maskenpflicht und Veranstaltungen. Mehr: "Saarland beschließt Erleichterungen für Schulen und Kulturbetriebe".

Kliniken und Hospize im Saarland erlauben wieder Besuche

In vielen Krankenhäusern und Kliniken im Saarland werden die Besuchsregelungen geändert. Wegen sinkender Inzidenzen sind in vielen Einrichtungen mehr Gäste erlaubt. Weitere Informationen: "Kliniken und Hospize im Saarland erlauben wieder Besuche".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Veranstaltungen, Schulen und mehr: Lockerungen in Rheinland-Pfalz geplant
- Digitaler Impfnachweis kommt: Alles, was ihr dazu wissen müsst
- Stiko empfiehlt Impfung nur für vorerkrankte Kinder und Jugendliche

Neues Hotel in Saarbrücken eröffnet: "Premier Inn Saarbrücken City Centre"

Die Hotelgruppe "Premier Inn" hat in Saarbrücken ein neues Haus eröffnet. Das "Premier Inn Saarbrücken City Centre" wartet nach Angaben der betreibenden Hotelgruppe unter anderem mit 147 Zimmern und einer günstigen Lage auf. Mehr dazu: "Neues Hotel in Saarbrücken eröffnet".

Nächste Freibäder im Saarland öffnen

Die Freibad-Saison 2021 nimmt im Saarland weiter an Fahrt auf. In Kürze dürfen sich Badegäste auch in Ensdorf, Altenkessel und Wadern ins kühle Nass begeben. Die wichtigsten Informationen dazu findet ihr in unserer Übersicht: "Nächste Freibäder im Saarland öffnen - Start für Ensdorf, Altenkessel und Wadern".

Merziger soll Frau durch Vergewaltigung getötet haben

Ein 46-Jähriger muss sich seit Mittwoch vor dem Landgericht Saarbrücken verantworten. Ihm wird Vergewaltigung mit Todesfolge vorgeworfen. Der ganze Artikel: "Merziger soll Frau durch Vergewaltigung getötet haben".

Polizei stoppt nackte Radler:innen in Saarbrücken

Mehrere nackte Radfahrer:innen haben in Saarbrücken für einen Polizeieinsatz gesorgt. Ihr Ausflug kann sie teuer zu stehen kommen. Weitere Informationen: "Polizei stoppt nackte Radler:innen in Saarbrücken".

Vandalismus am Völklinger Platz

In Völklingen ist es zu einem Fall von Sachbeschädigung gekommen: Unbekannte Personen haben auf dem Völklinger Platz insgesamt 15 Bodenleuchten zerstört. Laut Oberbürgermeisterin Christiane Blatt (SPD) wurde Strafanzeige gestellt. Mehr: "Vandalismus am Völklinger Platz: Bodenleuchten mutwillig zerstört".

Mehr Blaulicht-News:
- Feuerwehr rettet Katze aus Bexbacher Haus

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland vom heutigen Donnerstag (10. Juni 2021) gibt es auf SOL.DE. Foto: dpa-Bildfunk/Annette Riedl

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Saarland beschließt Erleichterungen für Schulen und Kulturbetriebe

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Unter anderem die Maskenpflicht auf dem Schulhof entfällt ab Freitag (11. Juni 2021). Symbolfoto: Gregor Fischer/dpa-Bildfunk

"Die gute Entwicklung der Pandemielage ist die Grundlage, auf der wir für unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche weitere Erleichterungen beschlossen haben", so Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot. Schon ab Freitag (11. Juni 2021) greifen die Lockerungen.

Maskenpflicht im Außenbereich von Schulen entfällt 

"Entsprechende Erleichterungen gibt es jetzt auch im Schulbereich. Für unsere Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Beschäftigten an den Schulen heißt das, dass sie bereits ab morgen im Freien auf dem Schulgelände keine Masken mehr tragen müssen." Innerhalb der Gebäude besteht die Maskenpflicht jedoch weiter. Die Regelung gelte auch für die Nachmittagsbetreuung.

Lockerungen für Sport- und Musikunterricht 

Auch die Regeln für Sport- und Musikunterricht wurden angepasst. So gilt auch im Schulsport keine Maskenpflicht mehr. Im Musikunterricht darf sowohl innen wie auch außen wieder gesungen und mit Blasinstrumenten geübt werden. Vorzugsweise sollte dies jedoch im Freien erfolgen. In den Klassenräumen solle auf Abstand und gute Durchlüftung geachtet werden. Die Masken dürfen im Inneren abgelegt werden, wenn es zum Musizieren erforderlich ist. 

Zudem dürfen jahrgangsübergreifende Arbeitsgemeinschaften wieder stattfinden. Weiterhin gilt jedoch die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie die Testpflicht im bisherigen Rahmen. Auch andere Regelungen des Musterhygieneplans sollen weiter bestehen. 

Kulturelle Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich

Auch im Kulturbereich treten ab Freitag Lockerungen in Kraft. Dann dürfen Veranstaltungen unter Auflagen zur Kontaktnachverfolgung und Hygiene mit bis zu 250 Personen unter freiem Himmel und 100 Personen in geschlossenen Räumen stattfinden. Die Hygienerahmenverordnung sieht für die Veranstaltungsorte dabei unter anderem eine Besetzung nach dem Schachbrettmuster vor. Voraussetzung sind negative Corona-Tests aller Besucher:innen. Theateraufführungen können ungeachtet dieser Obergrenzen erfolgen, da hier Ausnahmen gelten. 

Keine Testpflicht für Museen und Chorproben wieder erlaubt

Museen dürfen künftig ohne vorherige Terminbuchung und Testpflicht besucht werden. Zudem ist kontaktfreie kulturelle Betätigung im Innen- und Außenbereich möglich. Das gilt auch für Proben von Chören oder Blasmusiker:innen - nicht aber für Musikveranstaltungen. Diese bleiben weiter unzulässig. Im Innenbereich gilt zudem eine Testpflicht - ausgenommen sind Minderjährige. 

"Die neuen Regelungen machen auch wieder mehr Kulturveranstaltungen und gemeinsame kulturelle Betätigung möglich, das ist eine sehr gute Nachricht. Dabei haben wir darauf geachtet, dass niemand im Vergleich zu den bisherigen Regelungen schlechter gestellt wird. Im Gegenteil, die Möglichkeit, Säle im Schachbrettmuster zu besetzen, ist etwa für Theater eine Erleichterung. Auch ein spontaner Museumsbesuch und das gemeinsame Musizieren im Innenraum sind ab morgen endlich wieder möglich", so Streichert-Clivot abschließend.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Bildungsministeriums, 10.06.2021

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Innovative Technik hilft bei Wiedereröffnung von "Das Bad" in Merzig

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Die Merziger Erlebniswelt "Das Bad" setzt bei der Wiedereröffnung auf Digitalisierung, damit sich die Gäste noch wohler fühlen.

Sommer, Sonne, Badespaß. Damit sich Badegäste trotz (deutlich abschwellender) Corona-Pandemie sicher fühlen, setzt "Das Bad" auf Digitalisierung. Corona bringt leider eine deutliche Begrenzung der erlaubten Besucherzahlen mit sich. Damit aber niemand umsonst Richtung Merzig aufbricht, setzt "Das Bad" auf innovative Info-Vermittlung durch eine Verbindung von Offline- und Online-Welt.

Alle 60 Sekunden aktualisiert sich der Besucherstand auf der Website www.dasbadmerzig.de. Damit dies funktioniert, wurden die Drehkreuze im Eingangsbereich der verschiedenen Erlebniswelten per Schnittstelle mit der Website verbunden. Realisiert wurde die Lösung von der Saarbrücker Agentur N49.

Drehkreuze melden Stand an die Website

Der jeweils aktuelle Stand wird so nun auf die Website übertragen. Dort können die Nutzer und potenziellen Badegäste die noch verfügbaren Plätze in der Wasserwelt und in der Sauna- und Thermalwelt minutenaktuell ablesen. Ein Klick auf die Website genügt, schon ist entschieden, ob sich der Aufbruch zum Merziger Erlebnisbad lohnt. Ist gerade kein Platz mehr verfügbar, färbt sich das Info-Feld rot. 

Wo sich andernorts vor Schwimm- und Freibadkassen Menschenmassen sammeln und es sogar schon zu Tumulten unter Wartenden kam, lässt sich der Besuch in Merzig ganz entspannt und sicher angehen.

Martin Siemon, Geschäftsführer der Merziger Bäder GmbH, ist es besonders wichtig, seine Gäste gut zu informieren - deshalb war auch die Idee der Besucherampel für ihn naheliegend. "Wir wollen, dass unsere Besucherinnen und Besucher eine schöne Zeit bei uns erleben und sich sicher fühlen." 

Als weitere Sicherheitsmaßnahme nutzt "Das Bad" zur Nachverfolgung die "Luca-App". Diese ist direkt über die Auslastungs-Infos auf der Website verlinkt. Nach der aktuellen Corona-Verordnung dürfen sich maximal 350 Gäste in der Wasserwelt sowie weitere 350 in der Thermal- und Saunawelt aufhalten. Letztere sind schon länger geöffnet als der Schwimmbereich. In Kürze wird die Auslastung von Thermal- und Saunawelt zudem getrennt auf der Website zu sehen sein - mit der Maximalzahl von jeweils 175 Besucherinnen und Besuchern..

Die Besucherampel ist übrigens auch dann ein toller Service, wenn Corona endlich überwunden sein wird - der Blick auf die Website zeigt eben minutenaktuell, ob sich die Anfahrt aktuell lohnt.

Saarbrücker Agentur hat Lösung umgesetzt

Die Verbindung von Besucher-Drehkreuzen und Website - also von Offline- und Online-Welt - wurde von der Saarbrücker Digitalagentur N49 umgesetzt. Diese hatte zuvor bereits die Website von "Das Bad" und der Merziger Stadtverwaltung entwickelt. Die Herausforderungen der Corona-Pandemie haben die Seite des Erlebnisbades nun um eine innovative Funktion erweitert.

"Wir merken, dass es einen deutlichen Digitalisierungsschub gibt", sagt Christian Lauer, Chef der Saarbrücker Digitalagentur, "heute denken Firmen viel schneller darüber nach, wie sie ein Problem digital lösen können". Hierfür stellen Bund und Land zudem gut ausgestattete staatliche Fördertöpfe zur Verfügung. N49 ist zertifizierte Agentur für go-digital des Bundes (bis 16.500 € Förderung) und arbeitet auch mit der saarländischen Variante DigitalStarter (bis 12.500 € Förderung).

Infos unter:
Tel. 0681 502-3223
go-digital: www.n49-beratung.de
DigitalStarter: www.n49-digital.de
 

Mehr Infos zur Förderung 

  

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Stiko empfiehlt Impfung nur für vorerkrankte Kinder und Jugendliche

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Die Stiko hat in der Corona-Pandemie keine generelle Impfempfehlung für gesunde Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausgesprochen. Foto: dpa-Bildfunk/Fabian Sommer

Keine generelle Impfempfehlung für gesunde Kinder und Jugendliche

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat in der Pandemie keine generelle Impfempfehlung für gesunde Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausgesprochen. Sie empfiehlt Impfungen gegen das Coronavirus aber für 12- bis 17-Jährige mit bestimmten Vorerkrankungen. Nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und der Risikoakzeptanz von Kindern, Jugendlichen oder ihren Eltern sei eine Impfung aber auch bei gesunden jungen Leuten möglich, heißt es im jüngsten Bulletin des Robert Koch-Instituts, das am Donnerstag (10. Juni 2021) erschien.

"Abwägung von Nutzen und möglichem Risiko"

"Es geht um eine Abwägung von Nutzen und möglichem Risiko", sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Wirkung der Impfung für 12- bis 17-Jährige sei dabei unbestritten. "Die Schutzwirkung ist sehr gut", betonte Mertens. Durch die relativ kleine Gruppe von rund 1.100 Kindern und Jugendlichen in der Zulassungsstudie und einen Beobachtungszeitraum von nur zwei Monaten seien aber mögliche schwere Nebenwirkungen nicht hinreichend auszuschließen. Dazu sei das Risiko für 12- bis 17-Jährige, schwer an Covid-19 zu erkranken, sehr gering. "Wir hatten in dieser Altersgruppe in Deutschland bisher nur zwei Todesfälle", berichtete Mertens. In beiden Fällen hätten schwerste Vorerkrankungen vorgelegen. "Unsere Abwägung muss jeder verstehen", ergänzte er. "Es ist eine sachgerechte Empfehlung."

Einschränkung der Impfempfehlung auf folgende Krankheitsbilder

Nach Stiko-Angaben leiden von den rund 4,5 Millionen 12- bis 17-Jährigen in Deutschland Schätzungen zufolge rund 379.000 generell an Vorerkrankungen. Die Stiko schränkt ihre Impfempfehlung allerdings auf rund ein Dutzend Krankheitsbilder ein, die mit erhöhtem Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf einhergehen. Dazu zählen im Einzelnen: Adipositas (Fettleibigkeit), angeborene oder erworbene Immundefizienz oder relevante Immunsuppression, angeborene zyanotische Herzfehler, schwere Herzinsuffizienz, schwere pulmonale Hypertonie, chronische Lungenerkrankungen mit einer anhaltenden Einschränkung der Lungenfunktion, chronische Niereninsuffizienz, chronische neurologische oder neuromuskuläre Erkrankungen, maligne Tumorerkrankungen, Trisomie 21, syndromale Erkrankungen mit schwerer Beeinträchtigung sowie ein schlecht eingestellter Diabetes mellitus.

Zusätzlich geht es um eine Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, in deren Umfeld sich Angehörige oder andere Kontaktpersonen mit hoher Gefährdung für einen schweren Covid-19-Verlauf befinden. Dabei geht es aber um Menschen, die selbst nicht geimpft werden können oder bei denen der begründete Verdacht auf einen nicht ausreichenden Schutz nach Impfung besteht.

Hintergrund

Nach einer Empfehlung der Arzneimittelbehörde EMA hatte die EU-Kommission Ende Mai offiziell die Zulassung für die Impfung von Kindern ab zwölf Jahren mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer erteilt. Die Stiko hatte bereits mehrfach angedeutet, dass sie aus Mangel an Daten zunächst keine allgemeine Impfempfehlung für alle Kinder ab 12 abgeben will.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte angekündigt, Kinder und Jugendliche auch ohne allgemeine Stiko-Empfehlung in die Impfkampagne einbinden zu wollen. Es sei dann eine individuelle Entscheidung von Eltern mit ihren Kindern und den Ärzt:innen. Dieses Modell kritisiert Mertens nachträglich nicht. "Die Stiko-Empfehlung macht das auch möglich", sagte er. "Viele Eltern hatten Angst vor einer Impfpflicht. Sie sind jetzt zu Recht beruhigt."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Polizei stoppt nackte Radler:innen in Saarbrücken

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Die Nackten waren an der Saar unterwegs. Symbolfoto: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa-Bildfunk

Die Polizei hat am Mittwoch (9. Juni 2021) in Saarbrücken eine Gruppe nackter Fahrradfahrer:innen gestoppt. Mehrere Frauen und Männer müssen jetzt mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren rechnen, so die Beamt:innen.

Fünf Nackte unterwegs

Ein Zeuge hatte gegen 17.15 Uhr gemeldet, dass entlang der Saar in Höhe des Heizkraftwerkes mehrere Personen nackt mit ihren Rädern unterwegs seien. Die Polizei traf dann in Höhe der St. Arnualer Brücke auf eine Gruppe aus vier Männern und fünf Frauen. Fünf der neun Personen waren völlig nackt, alle anderen bis auf eine Person nur spärlich bekleidet.

Radler:innen müssen sich warm anziehen

Nachdem sich die Betroffenen etwas angezogen hatten, durfte die Gruppe weiterradeln. Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten wurden eingeleitet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 10.06.2021

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Neues Hotel in Saarbrücken eröffnet: "Premier Inn Saarbrücken City Centre"

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Die Lobby des "Premier Inn" in Saarbrücken. Foto: "Premier Inn Deutschland"

Neues Hotel in Saarbrücken

"In Saarbrücken hat die Hotelgruppe 'Premier Inn' ein weiteres Haus eröffnet", geht aus einer Ankündigung vom heutigen Donnerstag (10. Juni 2021) hervor. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Übernahme des ehemaligen "FourSide Hotel" in der Faktoreistraße 2. Dieses sei auf den Markenauftritt von "Premier Inn" angepasst worden - daher auch der neue Name "Premier Inn Saarbrücken City Centre".

147 Zimmer

Nach Angaben von "Premier Inn" bietet das Haus insgesamt 147 Zimmer in dem neunstöckigen Gebäude. Gäste dürften sich zudem über eine "günstige Lage inmitten des Saarbrücker Zentrums zwischen Hauptbahnhof und Ufer der Saar" freuen. Die Preise sollen sich im "Economy"-Bereich bewegen. Im Konzept-Vordergrund stehe "guter Schlaf für Geschäfts- und Freizeitreisende in bester Lage".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von "Premier Inn Deutschland", 10.06.2021

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Merziger soll Frau durch Vergewaltigung getötet haben

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Der Angeklagte (rechts) steht seit Mittwoch vor Gericht. Foto: BeckerBredel

Am Landgericht Saarbrücken hat am Mittwoch (9. Juni 2021) der Prozess gegen einen 46-Jährigen aus Merzig begonnen. Dem Mann wird Vergewaltigung mit Todesfolge vorgeworfen.

Frau stirbt während Vergewaltigung

Laut Staatsanwaltschaft hatte eine Bekannte ihn im Dezember vergangenen Jahres in seiner Wohnung besucht. Nachdem die beiden Alkohol konsumiert hatten - die Frau war zusätzlich unter dem Einfluss von Beruhigungsmitteln - soll es zum Geschlechtsverkehr zwischen dem Opfer und dem Merziger gekommen sein. Währenddessen sei die Frau zunehmend teilnahmslos geworden und habe irgendwann nicht mehr reagiert. Die Anklagebehörde wirft dem mutmaßlichen Täter vor, dass seine Sexualpraktiken massive, multiple Verletzungen verursachten, die schließlich zum Tod der 46-Jährigen führten.

Filmaufnahmen in Tatnacht entstanden

Auch nach dem Tod des Opfers habe sich der 46-Jährige an der Frau vergangen, berichtet die "Bild" aus dem Prozess. Er habe während der Nacht zwei Filmaufnahmen gemacht, auf einer soll die Geschädigte nicht mehr gelebt haben.

Kinderpornografie in Wohnung gefunden

Der Angeklagte habe die Frau später gewaschen und angezogen und dann die Polizei über einen angeblichen "Unfall" informiert. Ermittler:innen fanden vor Ort die Leiche der Frau und mehrere Dateien mit sexuellem Missbrauch an Kindern (sogenannte Kinderpornografie). Laut "SR" ist der 46-Jährige seit Januar wegen Schizophrenie in der Forensischen Psychiatrie in Merzig untergebracht. Der Prozess wird fortgesetzt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landgerichts Saarbrücken
- Bild
- Saarländischer Rundfunk

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Veranstaltungen, Schulen und mehr: Lockerungen in Rheinland-Pfalz geplant

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In Rheinland-Pfalz sind im Juni und Juli große Öffnungsschritte geplant. Symbolfoto: Wolfgang Kumm/dpa-Bildfunk

Von Schulen über Jugendfreizeiten bis hin zu Veranstaltungen: Rheinland-Pfalz lockert. In zwei Schritten soll dann wieder mehr möglich sein. Der erste erfolgt am 18. Juni, der zweite ist für den 2. Juli geplant.

Dabei gibt es unterschiedliche Öffnungspläne - einen für Inzidenzen unter 100 und einen für Inzidenzen unter 50. Derzeit liegt der Wert landesweit bei 20,6. Die Landesregierung unter Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) stellte die vorgesehenen Neuregelungen am Dienstag (8. Juni 2021) in Mainz vor. 

Schulen und Kitas

Unabhängig von den Öffnungsschritten entfällt schon ab Montag (14. Juni 2021) für Grund- und Förderschüler:innen die Maskenpflicht in der Pause. Dann beginnt auch der Präsenzunterricht für alle. Am 21. Juni folgen Öffnungen in Kitas: Durch die Aufhebung von festen Gruppen ist dann auch hier wieder mehr möglich. 

Erster Öffnungsschritt

Private Feiern und Treffen

Bis zu 50 Menschen dürfen an privaten Feiern im Freien teilnehmen. Innen sind bis zu 25 Personen erlaubt, diese müssen jedoch einen negativen Test nachweisen. Geimpfte und Genesene zählen dabei nicht mit. Die Regelung komme vielen Paaren entgegen, die heiraten wollen, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. 

Sport und Kultur

Bis zu 50 Menschen dürfen draußen wieder gemeinsam Sport treiben. Alle Arten sind dabei wieder erlaubt. Innen ist Training mit bis zu 20 Menschen möglich, ab 15 Jahren ist allerdings ein Test Pflicht. Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt. Die Regelungen gelten übereinstimmend auch im Kulturbereich. "Wir ermöglichen Profis und Laien wieder mehr Aktivität", erklärte Dreyer.

Bei Sport- und Kulturveranstaltungen sind innen bis zu 250 Menschen Zuschauer:innen erlaubt, im Freien bis zu 500. Public Viewing zur Fußball-EM gelte dabei als Außenveranstaltung. 

Öffnungen für Schwimmbäder und Campingplätze

Freizeiteinrichtungen im Innenbereich wie etwa Indoorspielplätze dürfen mit Testbestimmungen und Personenbeschränkung wieder öffnen. Dazu zählen auch Schwimm- und Spaßbäder, sowie Thermen.

Zudem sind Campingplätze wieder für alle nutzbar und Gemeinschaftsumkleiden wieder offen. Jugendfreizeiten mit Übernachtung dürfen wieder stattfinden. 

Derzeit wird noch geprüft, ob der Einzelhandel wieder mehr Menschen pro Quadratmeter einlassen darf.

Das gilt bei Inzidenz über 50

Sollte die Inzidenz zwischen 50 und 100 liegen, dürfen sich sowohl drinnen als auch draußen nur maximal 25 Menschen zu privaten Feiern treffen. Drinnen ist dabei ein Test erforderlich. Sport und Kultur wird auf 30 Personen draußen und 10 drinnen beschränkt. Dabei sind maximal 250 Zuschauer:innen draußen und 100 drinnen erlaubt. 

Zweiter Öffnungsschritt 

Ab dem 2. Juli sollen bei stabilen Infektionszahlen weitere Öffnungsschritte greifen. Was dann bei einer Inzidenz unter 100 gilt:

Kontaktbeschränkungen, Veranstaltungen und Personenbegrenzung

Die Kontaktbeschränkung soll von derzeit fünf auf maximal zehn Personen ausgeweitet werden. Zu privaten Feiern können dann bis zu 75 Menschen zusammenkommen. Bei Veranstaltungen im Innenbereich ist dabei ein Test nötig. 

Unter anderem im Einzelhandel wird zudem die Personenbegrenzung gelockert: Überall ist nun eine Person je 10 Quadratmeter erlaubt. Die strengere Regelung bei Flächen über 800 Quadratmetern entfällt.

Sport und Kultur

Auch bei Sport und Kultur im Innenbereich wird weiter gelockert. So erhöht sich die Zahl der Menschen, die drinnen gemeinsam Sport treiben, musizieren oder ähnliches dürfen auf 30 - weiter ist dabei ein Test nötig. Auch die Zahl der Zuschauer:innen wird erhöht: Dann sind bis zu 350 getestete, geimpfte oder genesene Menschen auf den Rängen im Inneren erlaubt. Im Außenbereich bleibt es bei den Beschränkungen des ersten Öffnungsschrittes. 

Messen, Märkte, Reisen und Bordelle

Unter Auflage sind Fachmessen, Spezial- und Flohmärkte wieder möglich. Auch Bus- und Schiffsreisen werden mit Maske, Test und maximal halber Belegung wieder erlaubt. Noch unklar ist, ob Bordelle wieder öffnen dürfen. 

Weitere Lockerungen bei Inzidenz unter 50

Liegt die Inzidenz auch nach dem 2. Juli weiter stabil unter 50 wird noch weiter gelockert. Dann sind private Feiern im Freien mit bis zu 100 Menschen möglich. Indoor-Sport ist zudem für bis zu 50 Menschen mit Test erlaubt. Allerdings ist die Personenzahl auf eine pro zehn Quadratmeter beschränkt. 

Weitere Öffnungen möglich

"Wenn die Zahlen rasant weiter abnehmen, werden wir Mitte Juni schauen, ob es noch weitere Perspektiven gibt", erklärte Ministerpräsidentin Dreyer. Sie hatte zudem angekündigt, bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag eine bundeseinheitliche Regelung in Hinblick auf Wein- und Volksfeste zu erreichen. 

Trotz der sinkenden Zahlen gelte es weiterhin, die Zahl der Neuinfektionen gering zu halten und Regeln einzuhalten. Etwa 75 Prozent der Bürger:innen seien nicht vollständig geimpft. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur
- Pressemitteilung der Landesregierung Rheinland-Pfalz

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Kliniken und Hospize im Saarland erlauben wieder Besuche

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Auch die Kreuznacher Diakonie hat die Besuchsregeln gelockert. Foto: BeckerBredel

Die meisten Kliniken im Saarland lassen pro Tag je Patient:in einen Besucher oder eine Besucherin zu. Der Aufenthalt darf dabei maximal eine Stunde betragen. Dazu sind jedoch bestimmte Bedingungen wie eine Registrierung und ein negativer Corona-Schnelltest nötig. Ausgenommen sind nachweislich Geimpfte oder Genesene

Besuche in vielen Kliniken möglich

Die Kreuznacher Diakonie etwa erlaubt Besuche im Klinikum Neunkirchen, dem Fliedner Krankenhaus Neunkirchen und dem Evangelischen Stadtkrankenhaus in Saarbrücken unter diesen Voraussetzungen zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr sowie zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr. 

An den Standorten der Caritas-Kliniken - St. Josef in Dudweiler und St. Theresia am Rastpfuhl in Saarbrücken - sind Besucher:innen zwischen 15:00 Uhr und 19:00 Uhr erlaubt. Am Klinikum Saarbrücken am Winterberg gilt die Besuchszeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Auch an den SHG-Kliniken und den Marienhaus-Kliniken können Patient:innen wieder besucht werden. Das berichtet der "SR". Vorausgesetzt sind jeweils Schnelltests oder ähnliche Nachweise und eine Anmeldung. 

Auch Hospize erlauben Gäste

In den Hospizen der Diakonie - dem Paul Marien Hospiz in Saarbrücken und dem Fliedner Hospiz in Neunkirchen - sind auch mehrere Besucher:innen pro Tag und Bewohner:in möglich. Die Besuche werden je Patient:in individuell abgesprochen und dürfen nicht gleichzeitig erfolgen. 

Verwendete Quellen:
- Kreuznacher Diakonie
- Eigene Berichte
- SR

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Nächste Freibäder im Saarland öffnen: Start für Ensdorf, Altenkessel und Wadern

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Das Freibad in Ensdorf öffnet am Montag. Foto: BeckerBredel

Freibad Ensdorf

Am kommenden Montag (14. Juni 2021) öffnet das Freibad in Ensdorf. Das geht aus der Webseite der Gemeinde hervor. "Die Öffnungszeiten unseres Freibades sind täglich durchgehend von 10.00 bis 20.00 Uhr", heißt es. Wie bereits im vergangenen Jahr ist die Öffnung auch 2021 an bestimmte Corona-Auflagen gebunden. Dazu gehören unter anderem folgende Punkte:
- Eintrittskarten ausschließlich online verfügbar
- Erfassung der Kund:innen-Daten über das Ticket-System
- Maximal 1.000 Gäste pro Tag
- negativer Schnelltest (höchstens 24 Stunden alt) beziehungsweise Impfnachweis benötigt
- Einteilung des Schwimmbeckens in acht Bahnen
- Mindestabstand gilt auch im Nichtschwimmerbecken
Weitere Informationen sowie Karten gibt es auf der Webseite der Gemeinde Ensdorf.

Kombibad Altenkessel

Bereits am morgigen Freitag (11. Juni 2021) startet das Kombibad Altenkessel in die diesjährige Freibad-Saison, so die Angaben auf der Webseite der Saarbrücker Bäder. Geöffnet ist das Schwimmbad ab morgen mit jeweils zwei Zeitfenstern pro Tag: 09.00 bis 14.00 Uhr sowie 15.00 bis 20.00 Uhr. Die Zeit dazwischen wird zum Reinigen und Desinfizieren genutzt. Unter anderem diese Corona-Auflagen gelten:
- Eintrittskarten online (50 "reguläre" Karten gibt es an der Tageskasse)
- negativer Schnelltest (höchstens 24 Stunden alt) beziehungsweise Impfnachweis benötigt
- maximal 150 Personen gleichzeitig im Außenbereich des Bads
Weitere Informationen sowie Karten gibt es auf der Webseite der Saarbrücker Bäder.

Freibad Wadern

Laut "SZ" öffnet das Freibad in Wadern am kommenden Montag (14. Juni 2021). Die Öffnungszeiten: täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr. Je nach Wetterlage könne eine Schließung allerdings bereits um 18.00 Uhr erfolgen. Bei einem Besuch des Freibads in Wadern müssen unter anderem folgende Punkte beachtet werden, so die Zeitung:
- maximale Anzahl an Gästen beschränkt
- negativer Schnelltest (höchstens 24 Stunden alt) beziehungsweise Impfnachweis benötigt
- Kontaktverfolgung per "Luca"-App, QR-Code oder entsprechendem Formular
- Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen
- Abstandsregeln
Weitere Informationen sowie Karten gibt es auf der Webseite der Stadt Wadern.

Übersicht: Freibäder im Saarland

Im Saarland dürfen die Freibäder seit Ende Mai wieder Besucher:innen empfangen. Während manche Bäder bereits geöffnet sind, steht in anderen Fällen ein genauer Öffnungszeitpunkt noch aus. Die aktuelle Übersicht findet ihr an dieser Stelle: "Wann die Freibäder im Saarland öffnen".

Verwendete Quellen:
- Webseite der Gemeinde Ensdorf
- Webseite der Saarbrücker Bäder
- Saarbrücker Zeitung
- eigener Bericht

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Feuerwehr rettet Katze aus Bexbacher Haus

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Die Feuerwehr rettete eine Katze aus dem Haus. Foto: BeckerBredel

Die Feuerwehr ist am Mittwoch (9. Juni 2021) wegen einer Rauchentwicklung zu einem Einsatz an ein Haus in Bexbach ausgerückt. Es entstand kein Schaden, teilte die Polizei mit.

Schmorbrand auf Herd

Offenbar war es zu einem Schmorbrand eines Korbes mit Textilien auf einem ausrangierten Elektroherd im Keller des Gebäudes gekommen. Die Bewohner:innen alarmierten die Einsatzkräfte, die eine Katze retteten, die Textilien entfernten und den Herd vom Stromnetz trennten.

Haus weiter bewohnbar

Zu einer Brandentwicklung kam es nicht, das Haus in der Eberfurter Straße blieb bewohnbar. Warum eine der Herdplatten vor Ort Hitze entwickelte, konnte laut Polizei vor Ort nicht geklärt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 10.06.2021

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Patryk Kubek

52 neue Corona-Fälle im Saarland

Binnen 24 Stunden sind im Saarland 52 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Sieben-Tage-Inzidenz am heutigen Donnerstag (10. Juni 2021) mit 21,4 an (Vorwoche: 39,7).

Corona-Lage in den Saar-Landkreisen

Kein weiterer Todesfall registriert

Laut RKI gab es im Bundesland seit Beginn der Pandemie 41.149 Fälle. Am Donnerstag kam kein weiterer Todesfall dazu. Bislang sind damit 1.014 Saarländer:innen mit oder an einer Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben. Akut infiziert sind derzeit rund 500 Menschen, die Zahl der Genesenen wird auf 39.600 geschätzt.

Situation auf den Intensivstationen

Im Moment liegen laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin 21 Patient:innen mit einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen im Saarland. Von ihnen werden 13 invasiv beatmet.

Hinweis

Für die Bundes-Notbremse sind die Zahlen des RKI maßgeblich. Die Daten können sich wegen Meldeverzugs von den eigenen Daten der Saar-Kreise unterscheiden. Über die Zahl der Testungen werden keine Angaben gemacht.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Rechtsmediziner:innen schätzen, dass der überwiegende Teil der Corona-Toten wegen der Infektion verstarb.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie gibt an, wie viele Menschen im Moment mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Zahl ist ein Schätzwert des RKI.

Zahl der Genesenen: Der Schätzwert des RKI gibt an, wie viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren und ihre Infektion mittlerweile wieder überstanden haben. Die Zahl zeigt nicht an, wie viele Menschen an möglichen Spätfolgen (Long-Covid) leiden.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
- eigene Recherche

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Die Zahl der Corona-Infektionen im Saarland ist gestiegen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

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Diese Corona-Lockerungen gibt es ab morgen im Saarland - weitere Erleichterungen zur EM

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Am morgigen Freitag (11. Juni 2021) fallen im Saarland einige Corona-Beschränkungen, darunter die Testpflicht für die Außengastronomie. Foto: dpa-Bildfunk/Annette Riedl

Weitere Corona-Lockerungen im Saarland

Nicht nur die Fußball-EM startet am morgigen Freitag (11. Juni 2021). Ab dann gibt es im Saarland auch eine neue Corona-Verordnung. Wie die Landesregierung bereits vergangene Woche mitgeteilt hatte, ermöglicht die Verordnung einige Lockerungen.

UPDATE: "Weitere Öffnungsschritte im Saarland-Modell beschlossen".

Keine Testpflicht für Außengastronomie

Ab Freitag ist für einen Besuch der Außengastronomie im Saarland kein vorheriger Corona-Test mehr nötig. Das heißt: nur noch heute ist das Vorzeigen eines negativen Testergebnisses Voraussetzung für Besuche von Restaurants, Cafés und Co. in den jeweiligen Außenbereichen.

Private Treffen im Außenbereich

Private Treffen im Freien sind hierzulande derzeit mit bis zu maximal zehn teilnehmenden Personen erlaubt. Nur noch heute ist dafür ein Corona-Test nötig. Ab dem morgigen Freitag fällt auch hier die Testpflicht weg.

Weitere Lockerungen geplant

Die Landesregierung hatte vergangene Woche zudem angekündigt, einen Stufenplan für Veranstaltungen bekannt geben zu wollen. Dieser soll weitere Lockerungen umfassen. Wie der "SR" berichtet, werde es am heutigen Donnerstag zu einer entsprechenden Ankündigung kommen. Nach Angaben des Rundfunkberichts könnte sich Folgendes ändern:

Alkoholausschank

Der Alkoholausschank wird wahrscheinlich um eine Stunde verlängert. Demgemäß dürften die Wirt:innen im Saarland bis 23.00 Uhr - und nicht wie bislang 22.00 Uhr - Bier, Wein und Co. ausschenken.

Größere Events

Darüber hinaus könnten ebenso größere Events wieder möglich sein. Laut Rundfunksender werden womöglich Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen erlaubt. Im Verlauf der vierwöchigen Fußball-EM soll eine Ausweitung der Regelung schrittweise erfolgen, heißt es.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarländischer Rundfunk

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Digitaler Impfnachweis kommt: Alles, was ihr dazu wissen müsst

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Der digitale Impfnachweis soll jetzt nach und nach kommen. Foto: Christophe Gateau/dpa-Bildfunk

Impfnachweis per Smartphone: Vollständige Covid-19-Impfungen und überstandene Infektionen lassen sich bald auch durch ein Zertifikat auf dem Smartphone nachweisen. Vom Montag (14. Juni 2021) an sollen Apotheken den Nachweis ausstellen. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu:

Was ist der digitale Impfnachweis?

Der Nachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, seinen Impfstatus zu dokumentieren. Geimpfte können damit - zusätzlich zum gelben Impfpass aus Papier - ihren Status sowie Impfdaten und Impfstoffe auf ihrem Smartphone speichern. Dabei handelt es sich um ein ausgedrucktes Dokument mit einem QR-Code oder Barcode. Über diesen wird das Zertifikat in geeignete Apps importiert.

Welche Vorteile bietet mir das?

Grundsätzlich alle, die auch eine Impfbescheinigung oder ein Impfpass mit entsprechenden Einträgen liefert - zum Beispiel die Befreiung von eventuellen Testpflichten oder Quarantänevorgaben. Außerdem erspart der digitale Nachweis das Mitführen des gelben Heftchens oder der noch größeren DDR-Impfbücher. Die nehmen so keinen Schaden, und man teilt nicht gleich alle seine Impfungen bei einer Überprüfung mit.

Wer kann den Nachweis kriegen?

Momentan alle vollständig geimpften Personen. Das waren am heutigen Donnerstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts rund 20 Millionen Menschen in Deutschland und damit circa 24 Prozent der Bevölkerung. Grundsätzlich können sich nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) alle Menschen mit Anspruch auf eine Impfung den Nachweis zusätzlich zum analogen Impfnachweis ausstellen lassen.

Was kostet mich das?

"Das ist vom Ministerium als kostenfreie Leistung aufgesetzt", sagt ein Sprecher des Deutschen Apothekerverbands. Das gilt für die Geimpften. Ganz kostenlos ist das System aber nicht: Die Apotheken rechnen den Nachweis mit dem öffentlichen Gesundheitssystem ab.

Wo gibt es den Nachweis?

Grundsätzlich soll die Ausstellung dort erfolgen, wo Menschen geimpft worden sind - also in einem Impfzentrum oder in einer Arztpraxis. Er soll nach Angaben des BMG dort generiert werden, sodass Geimpfte ihn in den entsprechenden Apps einfügen können. Wer also künftig geimpft wird, erhält das Dokument vor Ort. Bereits Geimpfte können sich den Nachweis nachträglich holen, erklärt das BMG - etwa durch Ärzt:innen oder vom 14. Juni an in teilnehmenden Apotheken.

Viele Impfzentren sollen in den kommenden Tagen damit beginnen, bereits Geimpften die Zertifikate postalisch zu schicken. Das geht allerdings nur, wenn diese Daten auch vorliegen. Das ist nicht in allen Impfzentren der Fall. Wer kein Schreiben bekommt, kann den Weg über Apotheke oder Arztpraxis wählen.

Gleich zu Anfang werde es das Zertifikat noch nicht überall geben, so Spahn: "Es geht jetzt los, Schritt für Schritt werden Impfzentren und Arztpraxen angeschlossen. Es werden nicht gleich sofort alle sein können." Ziel sei es, dass der CovPass Ende Juni allen zur Verfügung stehe.

Wie finde ich eine ausstellende Apotheke?

Nicht alle, aber viele Apotheken sollen vom Montag an Impfnachweise ausstellen. Welche es am eigenen Wohnort ist, zeigt dann das Online-Portal mein-apothekenmanager.de. Bis dahin lassen sich über das Portal nur Schnelltest-Apotheken finden. Der Deutsche Apothekerverband rechnet damit, dass am Montag zunächst eine begrenzte Anzahl an Apotheken dabei ist. Ein Blick auf das Portal erspart im Zweifel eine vergebliche Tour zur nächsten Apotheke.

Welche Dokumente brauche ich für die Ausstellung?

Wer sich die Impfung erst nachträglich nachweisen lässt, braucht Impfbescheinigung oder Impfpass und einen amtlichen Lichtbildausweis. Nach einer Prüfung der Dokumente wird der Nachweis dann erstellt.

Welche Apps kann ich für den Nachweis nutzen?

Geimpfte haben die Wahl: Sowohl die Corona-Warn-App (CWA) als auch die App CovPass können in der jeweils aktuellen Version per Scan des QR- oder Barcodes auf dem Impfnachweis die Zertifikate speichern. Die Apps speichern den Nachweis lokal auf dem Telefon.

Beide Apps laufen auf allen aktuellen Android- und iOS-Smartphones (Betriebssysteme ab iOS12 oder Android 6). Wer sie nicht installiert hat, erhält sie kostenlos im jeweiligen App Store. In der Funktion des Nachweises unterscheiden sie sich nicht. CovPass hat aber nicht die von manchen abgelehnte Kontaktnachverfolgungs-Funktion der CWA.

Wie läuft eine Überprüfung des Nachweises ab?

Es wird eine Überprüfungs-App für Dienstleister geben. Mit ihr können mittels der Smartphonekamera die Nachweise vom jeweiligen Display gescannt werden. Das läuft dann so ab wie bei Ticket-Kontrollen oder beim Boarding am Flughafen. Um Missbrauch zu vermeiden, werden die Daten eventuell mit einem amtlichen Lichtbildausweis abgeglichen.

Welche Daten werden in dem Nachweis gespeichert?

Das Impfzertifikat enthält laut BMG Informationen zu Impfstatus, Impfdatum, Impfstoff, den Namen und das Geburtsdatum. Die erhobenen Daten werden nur für die Erstellung des Zertifikats gespeichert und anschließend gelöscht. Nach dem Einlesen in die App sind sie nur dort gespeichert. Eine zentrale Speicherung ist nicht vorgesehen. Wie schon beim gelben Impfheft gilt zugleich: Fotos vom digitalen Impfzertifikat in Social Media zu verbreiten ist eine schlechte Idee.

Kann man mehrere Nachweise in einer App speichern?

Nach BMG-Angaben können auch digitale Impfnachweise von Partner:innen sowie Kindern gespeichert werden. Künftig sollen auch Genesenen-Nachweise in den Apps gespeichert werden können, um dadurch eine überstandene Infektion nachzuweisen. Die Zertifikate lassen sich laut der Dokumentation beliebig oft vom Blatt in die App scannen. Man kann sie also auch auf mehreren Telefonen nutzen. Das ist auch praktisch, wenn man mal ein Telefon verliert oder ein neues erhält.

Wird der digitale Nachweis Pflicht?

Nein. Der gelbe Impfausweis und die Bescheinigungen von Impfzentrum oder Impfarzt sind weiter gültig. Wer keinen digitalen Nachweis hat oder ihn nicht haben will, kann weiterhin das gelbe Heft nutzen. Laut BMG handelt es sich um "ein freiwilliges und ergänzendes Angebot".

Kann ich mit dem Ausweis wieder auf Reisen gehen?

Das EU-Parlament hat am Mittwoch grünes Licht für ein europaweit gültiges Impfzertifikat gegeben. Nach Angaben des BMG erfüllt der digitale Impfnachweis die Anforderungen der europäischen Lösung "von vornherein". Gesundheitsminister Spahn erklärte dazu am Donnerstag: Ziel sei, dass das Zertifikat europaweit ausgelesen werden kann. Das liege aber in der Hand der einzelnen Länder, die für die technische Umsetzung verantwortlich seien.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mjs

Weitere Öffnungsschritte im Saarland-Modell beschlossen: Das ändert sich ab morgen

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Morgen treten im Saarland Lockerungen der Corona-Regeln in Kraft. Foto: BeckerBredel

Saarland-Modell mit weiteren Öffnungsschritten

Die Landesregierung geht mit dem Saarland-Modell weitere Öffnungsschritte. Demnach treten bereits am morgigen Freitag (11. Juni 2021) neue Lockerungen der Corona-Regeln in Kraft, wie aus einer aktuellen Mitteilung der saarländischen Staatskanzlei hervorgeht.

Testpflicht für Außengastronomie entfällt

Ab morgen ist für einen Besuch der Außengastronomie hierzulande kein vorheriger Corona-Test mehr nötig.

Testpflicht für Treffen im Außenbereich entfällt

Für private Treffen im Freien (bis zu zehn Personen aus unterschiedlichen Hausständen) entfällt ab morgen ebenso die Testpflicht.

Testpflicht für körpernahe Dienstleistungen entfällt

Auch für körpernahe Dienstleistungen gilt ab Freitag keine Testpflicht mehr. Die Voraussetzung: Bei der jeweiligen Dienstleistung muss dauerhaft eine Maske getragen werden können. "Auch die Pflicht zur vorherigen Terminvereinbarung entfällt", so die Staatskanzlei Saar.

Alkoholausschank wird verlängert

Der Alkoholausschank wird ab morgen verlängert. Ab dann dürfen Wirt:innen Bier, Wein und Co. bis 01.00 Uhr nachts an die Gäste ausgeben.

Veranstaltungen

Zu Veranstaltungen hieß es seitens der Staatskanzlei: "Veranstaltungen können unter Auflagen zur Kontaktnachverfolgung und Hygiene sowie in Verbindung mit einem negativen Test mit 250 Personen unter freiem Himmel und 100 Personen in geschlossenen Räumen stattfinden." Zudem seien auch beim Sport Zuschauer:innen wieder erlaubt.

Hallenbäder, Thermen und Saunen

Darüber hinaus können Hallenbäder, Thermen und Saunen ab morgen "unter Auflagen und in Verbindung mit einem negativen Test wieder öffnen". Die Quadratmeter-Beschränkung werde auf fünf Quadratmeter pro Person abgesenkt.

Schulen

Auch für die Bildungseinrichtungen im Saarland ändert sich etwas: Ab dem morgigen Freitag entfällt die Maskenpflicht auf dem Außengelände von Schulen.

Universität/Hochschulen

Abschließend teilte die Staatskanzlei Saar mit: "Zudem ermöglicht die Landesregierung die Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen an Universität und Hochschulen".

Weitere Öffnungsschritte möglich

Bei gleichbleibend niedrigem Infektionsgeschehen werde "die Landesregierung sukzessiv weitere Öffnungsschritte sowie die Rücknahme verschiedener Beschränkungen vornehmen", so die Angaben.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatskanzlei Saar, 10.06.2021

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