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Zusätzlicher Schwimmunterricht an Grundschulen im Saarland geplant

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Grundschüler:innen im Saarland sollen noch vor den Sommerferien Schwimmen lernen. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Seit Jahren sinke die Zahl der Kinder im Grundschulalter, die sicher schwimmen können, so das Ministerium. Durch Schwimmbadschließungen während Corona habe sich das Problem vergrößert. Über das Projekt "Sicher Schwimmen im Saarland sollen nun zusätzlich zum Sportunterricht Schwimmkurse angeboten werden.

Nicht alle Kinder besuchen außerschulische Schwimmkurse 

"Wir können uns nicht darauf verlassen, dass alle Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule Schwimmkurse besuchen", so der Staatssekretär im Bildungsministerium, Jan Benedyczuk (SPD). "Ob ein Kind Schwimmen kann, darf nicht von den Möglichkeiten der Eltern abhängen." 

Zusätzliche Schwimmstunden im Juni und Juli

Noch in diesem Schuljahr soll es daher Projekttage geben. Diese sollen im Juni und Juli stattfinden. Die Aktion soll bei ausreichender Nachfrage im neuen Schuljahr fortgeführt werden. Vorgesehen sind fünf Unterrichtseinheiten von je zwei Stunden innerhalb von maximal zwei Wochen. Die Betreiber vieler Bäder wurden im Vorfeld gebeten, die Belegungszeiten entsprechend anzupassen. 

Sportlehrer:innen werden von Externen unterstützt

Die Kurse werden von den Sportlehrer:innen angeleitet. Diese können im Voraus an Fortbildungsterminen teilnehmen. Bei Bedarf soll den Schulen auch mit zusätzlichem Personal und externen Übungsleiter:innen unter die Arme gegriffen werden. Das Ministerium wird dabei unter anderem durch den Landessportverband unterstützt. 

Schwimmpass für Grundschüler:innen

Der Schwimmerfolg der Schüler:innen soll in einem Schulschwimmpass dokumentiert werden. Er stuft die Schwimmfähigkeit in vier Niveaustufen ein - 4 bedeutet "Sicher Schwimmen". Der Pass wird den Schulen kostenfrei zur Verfügung gestellt. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Bildungsministeriums
- Deutsche Presseagentur

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