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Hans: "Weitere Öffnungsschritte voraussichtlich im Zwei-Wochen-Rhythmus"

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Im Bild: Saar-Ministerpräsident Tobias Hans. Archivfoto: dpa-Bildfunk/Gregor Fischer

Hans warnt

Beim derzeitigen "Sitzungsmarathon" im Saar-Landtag hat sich auch Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) zu Wort gemeldet. In diesem Zusammenhang warnte er vor der Gefahr einer erneuten Ausbreitung des Coronavirus: "Wir sind noch nicht durch. Wir sind noch nicht auf der sicheren Seite". Hans verwies darauf, dass die sehr viel ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus sich ausbreite und beispielsweise in Luxemburg bereits in mehr als 16 Prozent der untersuchten Proben aufgetaucht sei.

Weitere Öffnungsschritte möglich

Zugleich kündigte der Politiker "selbstverständlich weitere Öffnungsschritte voraussichtlich im Zwei-Wochen-Rhythmus". Die Voraussetzung dafür: eine gleichbleibende Infektionslage in den kommenden Wochen im Saarland, so Hans. Details wurden nicht genannt.

Saarland-Modell wohl noch "gute Zeit lang gefragt"

Falls die Pandemie zurückkehren sollte, werde "das Saarland-Modell als Steuerungsmodell wohl noch eine gute Zeit lang gefragt sein". Dieses seit dem 6. April laufende Modell, das auf Öffnungen auf der Basis von Schnelltests setzt, habe entgegen manch anderslautender Vorhersagen funktioniert, sagte Hans. "Es hat das Infektionsgeschehen zurückgeführt und mehr Freiheitsrechte zugelassen."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Pleitewelle: Mehr als 20 Insolvenzen in Europa-Galerie

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Viele Shops in dem Einkaufszentrum befinden sich derzeit im Umbau. Foto: BeckerBredel

Die Europa-Galerie in Saarbrücken hat in der Corona-Pandemie eine Pleitewelle erlebt. Mehr als 20 Läden meldeten Insolvenz an, berichtet die "Bild".

Läden geschlossen

Schließen mussten zum Beispiel die Friseursalons "Klier" und "Super Cut". Auch "Spiele Max" und der Feinkostladen "Gepp's" haben es nicht geschafft. Zu den Corona-Problemen kamen bei vielen Läden laut Zeitungsbericht wohl auch noch die Zehn-Jahres-Verträge hinzu, die 2010 abgeschlossen worden waren und während der Hochphase der Pandemie endeten.

Acht Shops ohne Mietverträge

Insgesamt seien laut "Bild" 78 Prozent der 108 Shops vermietet, es stünden außerdem neue Mieter:innen in den Startlöchern. Mehr als 40 Lokale befinden sich laut Galerie-Website im Umbau. Wie die "SZ" meldet, sind acht Shops leer und ohne Mietverträge.

Galerie eröffnete vor 11 Jahren

Die Europa-Galerie war 2010 eröffnet worden. Auf drei Etagen und rund 25.000 Quadratmetern können Besucher:innen shoppen gehen. Betrieben wird die Mall von der ECE Group, die deutschlandweit agiert und für das Veröden von Innenstädten verantwortlich gemacht wird.

Was die Stadt Saarbrücken zu den Pleiten in der Europa-Galerie sagt und warum vielleicht nicht nur Corona für die Insolvenzen verantwortlich gemacht werden kann, steht auf Saarbrücker-Zeitung.de zum Nachlesen (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Bild
- Saarbrücker Zeitung
- Website der Europa-Galerie
- brand eins

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Chance für Saar-Firmen: go-digital übernimmt Kosten für Shop oder Website

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Digital neue Geschäftsfelder erschließen: Ein Online-Shop kann zum Beispiel neue Kunden anlocken oder neue Absatzmärkte erschließen. Foto: Jenko Ataman

Die Corona-Krise hat Firmen vor Augen geführt, wie wichtig gute digitale Lösungen sind. Sei es die Online-Terminvergabe, ein Shop, eine informative Website oder ein guter Socialmedia-Auftritt. Damit gelingt es Unternehmen, mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, Abhol-, Lieferdienste oder Click & Collect zu organisieren und Präsenz zu zeigen.

Mehr Infos zur Förderung

Das Bundeswirtschaftsministerium greift Firmen bei diesen Investitionen unter die Arme. Das Programm go-digital fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Maximal übernimmt das Ministerium 16.500 Euro.

Im Mittelpunkt von go-digital stehen kleine und mittlere Unternehmen, die jetzt wichtige Digitalisierungsschritte gehen müssen: Die Firmen dürfen maximal 99 Mitarbeiter und nicht mehr als 20 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr erzielt haben.

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Beliebter Service: Kunden schätzen die Möglichkeit Termine direkt online buchen zu können. Foto: ra2 studio

Wie können Unternehmen im Saarland profitieren?

Was können Unternehmen im Saarland tun, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten? Klar ist: Viele müssen digital nachlegen. Ihre Präsenz verbessern, neue Wege gehen. Corona hat vieles beschleunigt. go-digital fördert diese Investitionen.

Mehr Infos zur Förderung

Kunden binden: Eine professionelle Website, ein Shop oder digitales Marketing helfen dabei, mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Das sichert langfristig Umsatz.

Neue Kunden gewinnen: 90 Prozent der Kunden in den kaufrelevanten Zielgruppen informieren sich vor einer Kaufentscheidung oder einer Anbietersuche zuerst digital. Eine gut gemachte Website dient hier als wichtiger Erstkontakt.

Konkurrenzfähig bleiben: Für lokale Händler gilt: Attraktiv bleiben, auf sich aufmerksam machen. Online-Marketing, zum Beispiel über Google und Facebook, ist deutlich günstiger und meist effizienter als klassische Werbemaßnahmen.

Förderung für Shop, Website, Marketing

Für die digitale Markterschließung ist im Saarland die Agentur N49 qualifiziert. Die Experten für Webdesign und digitales Marketing sitzen in der Saarbrücker Gutenbergstraße.

Mehr Infos zur Förderung 

"Beratungstermine finden aktuell vor allem unkompliziert per Videokonferenz statt", sagt Christian Lauer, Chef der Digitalagentur. Termine können ganz unkompliziert über die Website gebucht werden. "Die Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos", sagt Christian Lauer. "Nach 30 Minuten können wir sagen, ob eine Förderung durch das go-digital-Programm möglich ist und in welche Richtung es gehen kann." Damit möglichst viele Saar-Unternehmen die Chance haben, das Förderprogramm zu nutzen, hat N49 kürzlich auch im Rahmen eines Webinars bei IHK Rgional über go-digital informiert.

Das go-digital-Programm fördert den Aufbau einer professionellen Website, die Einführung eines Online-Shops, Digitales Marketing (z.B. Google, Facebook, Socialmedia etc.) sowie die Entwicklung einer grundsätzlichen Online-Marketing-Strategie.

Mehr als 100 Unternehmen bisher beraten

Seit Januar hat die Saarbrücker Agentur rund 100 Unternehmen zu go-digital beraten. Zu den Kunden der Saarbrücker Agentur gehören kleinere und mittlere Unternehmen, genauso wie saarländische Städte und Gemeinden, Verbände oder Ministerien.

"Wir analysieren gemeinsam mit unseren Kunden den Bedarf und definieren die Schritte für eine erfolgreiche, digitale Umsetzung", sagt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. Insgesamt kümmern sich 35 Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter um die Kunden. "Digitalisierungsideen finden wir eigentlich immer", sagt Manuel Trutter, "wenn wir es schaffen, ein saarländisches Unternehmen ein Stück zukunftsfähiger zu machen, freut uns das besonders."

Mehr Infos zur Förderung 

Damit nicht nur Amazon & profitieren

In der aktuellen Krise profitieren aktuell die großen Online-Händler. Amazon hat kürzlich aktuelle Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn von Amazon hat sich während der Corona-Krise verdoppelt. Kunden gewöhnen sich an die Vorteile des Online-Shoppings. 50% der Menschen haben im Jahr 2020 Produkte im Internet gekauft, die sie zuvor noch nie online kauften. Plötzlich liebgewonnene Gewohnheiten legen Kunden wahrscheinlich auch nach der Krise nicht mehr so leicht ab. Das sollte nicht so bleiben. Deshalb unterstützt go-digital insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. 

Kontakt:

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-beratung.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

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Tödliche Raserei in Saarwellingen: Angeklagter erinnert sich laut Anwalt nicht mehr an Unfall

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Nach einer tödlichen Raserei in Saarwellingen muss sich ein 30-Jähriger verantworten. Fotos: (links) Simon Mario Avenia/dpa-Bildfunk | (rechts) Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Angeklagter erinnert sich nicht mehr an Unfall

Der Autoraser, der in Saarwellingen einen Unfall mit zwei Toten verursacht haben soll, kann sich an den Crash nicht mehr erinnern. Zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Saarbrücken erklärte dessen Verteidiger am Mittwoch (16. Juni 2021), der 30-Jährige habe zum Tatzeitpunkt einen Aussetzer gehabt. "Wieder zu sich gekommen" sei er erst wieder am Unfallort, so die Aussage von Anwalt Pascal Bastuck.

Anklage wegen Mordes

Der 30-Jährige ist wegen Mordes durch rücksichtslose und gefährliche Fahrweise angeklagt. Im August 2017 soll er mitten in Saarwellingen mit 130 km/h ungebremst auf ein Auto gerast sein. Dabei wurden eine Mutter (43) und deren Tochter (12), die in dem Wagen saßen, tödlich verletzt. Während der Fahrt habe der Fahrer mit einer Bekannten am Handy Whatsapp-Nachrichten ausgetauscht, sagte Oberstaatsanwältin Bettina Wintrich.

Der tödliche Unfall hätte möglicherweise verhindert oder abgemildert werden können, wenn der Fahrer vorher noch gebremst hätte, so die Oberstaatsanwältin weiter. Denn der Mann habe das vor ihm mit Tempo 40 fahrende Auto spätestens knapp 90 Meter zuvor sehen können. Da er aber nicht bremste, wurde das Auto der Opfer durch den Aufprall auf 90 bis 100 Kilometer pro Stunde beschleunigt.

Zwei Tote und zwei Verletzte

Die Mutter starb sofort mit einem Genickbruch. Die zwölfjährige Tochter erlitt den Angaben zufolge ein schweres Schädelhirntrauma sowie Hirnblutungen und erlag rund zwei Monate später ihren Verletzungen. An der Unfallstelle war Tempo 50 erlaubt. Bei dem Crash wurden zwei weitere Personen verletzt.

Staatsanwaltschaft glaubt nicht an Krampfanfall

Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft hatte der Fahrer durch seine Fahrweise den Tod anderer Personen billigend in Kauf genommen. Der Angeklagte gibt an, an Epilepsie zu leiden: Bei einem Krampfanfall sei es zu dem Unglück gekommen, sagte dessen Anwalt am Mittwoch erneut. Diese Darstellung hält die Staatsanwaltschaft für nicht glaubwürdig. Der Prozess ist zunächst bis 29. Juni terminiert.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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kub

Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

Aktuelle Corona-Zahlen: 32 neue Fälle gemeldet

Am heutigen Mittwoch hat das Robert-Koch-Institut (RKI) insgesamt 32 neue Infektionen mit dem Coronavirus im Saarland gemeldet. Die jüngsten Daten findet ihr an dieser Stelle: "Aktuelle Corona-Zahlen: 32 neue Fälle gemeldet".

Hans: "Weitere Öffnungsschritte voraussichtlich im Zwei-Wochen-Rhythmus"

Saar-Ministerpräsident Hans hat vor der Gefahr einer erneuten Ausbreitung des Coronavirus gewarnt. Zugleich kündigte er weitere Lockerungen an. Entsprechende Öffnungsschritte würden "voraussichtlich im Zwei-Wochen-Rhythmus" erfolgen: "Hans: 'Weitere Öffnungsschritte voraussichtlich im Zwei-Wochen-Rhythmus'".

Lauterbach erwartet für Herbst Probleme durch Corona-Variante

Laut Gesundheitsexperte Lauterbach wird es im Herbst mehr Corona-Ansteckungen wegen der Delta-Variante geben. Er hofft, dass die Welle nicht groß wird und fordert, Kindern ein Impfangebot zu machen: "Lauterbach erwartet für Herbst Probleme durch Corona-Variante".

Pleitewelle: Mehr als 20 Insolvenzen in Europa-Galerie

Mehr als 20 Shops in der Saarbrücker Europa-Galerie haben während der Corona-Pandemie Insolvenz angemeldet. Viele Läden befinden sich derzeit im Umbau. Zum Artikel: "Pleitewelle: Mehr als 20 Insolvenzen in Europa-Galerie".

Weitere News zum Thema Corona:
- Frankreich beendet Maskenpflicht im Freien und Ausgangssperre

Angeklagt wegen versuchten Mordes - Prozess gegen Pfleger (29) startet in Saarbrücken

Einem Krankenpfleger wirft die Staatsanwaltschaft vor: Er soll Patient:innen nicht verordnete Medikamente verabreicht und ihren Tod billigend in Kauf genommen haben. Jetzt muss sich der 29-Jährige vor dem Landgericht Saarbrücken verantworten. Aufgrund eines anderen Delikts befindet sich der Mann bereits in Haft. Mehr: "Angeklagt wegen versuchten Mordes - Prozess gegen Pfleger (29) startet in Saarbrücken".

Über 100 Einsatzkräfte suchen Frau nach Verfolgungsfahrt - und finden sie auf Baumkrone

In Neunkirchen/Nahe (Gemeinde Nohfelden) ist zu einer groß angelegten Suchaktion nach einer Frau gekommen. Zuvor hatte sie sich mit der Polizei eine Verfolgungsfahrt geliefert. Dabei wurde ein Beamter verletzt; an drei Streifenwagen kam es zu Sachschäden. Zum Artikel: "Über 100 Einsatzkräfte suchen Frau nach Verfolgungsfahrt - und finden sie auf Baumkrone".

Mehr Blaulicht-News

- Gas an Uni ausgetreten: Student verletzt
- Frau klemmt in Sitzbank fest - Rettungsaktion der Freiwilligen Feuerwehr St. Ingbert
- Mann (33) ist 13. Drogentoter in diesem Jahr
- 34-Jähriger nach Diebstahl von Mährobotern in Saarbrücken hinter Gittern

Unwettergefahr: Gegen Ende der Woche Schauer und Gewitter erwartet

Die Menschen im Saarland müssen sich auf Schauer und Gewitter einstellen. Gegen Ende der Woche soll es diese geben, so die Prognose des Deutschen Wetterdienstes. Auch seien Starkregen sowie Sturmböen möglich. Die Übersicht der kommenden Tage: "Unwettergefahr: Gegen Ende der Woche Schauer und Gewitter erwartet".

Saarstahl will ins Schienengeschäft einsteigen

Nach eigenen Angaben will Saarstahl das "Schienengeschäft neu in die Unternehmens- und Industriestrategie" mit aufnehmen. Dazu sei einem Schienenhersteller ein Übernahmeangebot für zwei Standorte in Frankreich gemacht worden. Auch soll das Angebot der "Weiterentwicklung der Industrietätigkeit in den französischen Gebieten Nord und Moselle dienen": "Saarstahl will ins Schienengeschäft einsteigen".

Antrag zu Abschaltung von Cattenom erreicht keine Mehrheit im Saar-Landtag

Ein Vorstoß der Linkspartei für die Abschaltung des französischen Atomkraftwerks Cattenom ist am Mittwoch im Landtag des Saarlandes gescheitert. Mehr dazu: "Antrag zu Abschaltung von Cattenom erreicht keine Mehrheit im Saar-Landtag".

Landtag des Saarlandes lehnt Verzicht auf gendergerechte Sprache ab

Der Saar-Landtag lehnt einen Verzicht auf geschlechtergerechte Sprache in den Behörden des Landes ab. Damit wurde ein entsprechender Antrag der AfD-Fraktion zurückgewiesen. Der ganze Artikel: "Landtag des Saarlandes lehnt Verzicht auf gendergerechte Sprache ab".

 

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News aus dem Saarland gibt es immer auf SOL.DE. Foto vom Bostalsee: BeckerBredel

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Frankreich beendet Maskenpflicht im Freien und Ausgangssperre

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Frankreich lockert weitere Corona-Regeln. Foto: dpa-Bildfunk/AP/Francois Mori

Weitere Lockerungen in Frankreich

In dieser Woche gibt es in Frankreich weitere Lockerungen der Corona-Regeln. Ab Donnerstag (17. Juni 2021) ist das Tragen von Masken im Freien nur noch bei Menschenansammlungen verpflichtend, beispielsweise im Stadion oder in Warteschlangen. Das sagte Premierminister Jean Castex am heutigen Mittwoch (16. Juni 2021).

Die nächtliche Ausgangssperre ab 23.00 Uhr entfällt demnach ab Sonntag. Das Ende der Ausgangssperre kommt in Frankreich pünktlich zur "Fête de la Musique" am 21. Juni. Eigentlich sollte die Regelung noch bis Ende des Monats gelten. Castex sagte, die Situation habe sich schneller als erwartet verbessert. In keinem Département auf dem Festland gebe es eine besorgniserregende Entwicklung. Auch in den Überseegebieten verbessere sich die Lage.

Hintergrund

Zuletzt lag die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Frankreich pro 100.000 Menschen innerhalb einer Woche bei etwa 40. Dem Premierminister zufolge sollten bis Ende August 35 Millionen Menschen in Frankreich vollständig geimpft sein. Bis Mitte Juni hätten etwa 30 Millionen der rund 67 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner mindestens eine erste Impfdosis erhalten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Gas an Uni ausgetreten: Student verletzt

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Ein Student wurde ins Krankenhaus gebracht. Foto: BeckerBredel

Zu einem Großeinsatz ist es am heutigen Mittwochnachmittag (16. Juni 2021) gegen 14.30 Uhr an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken gekommen. Zuvor war dort ein giftiges Gas ausgetreten.

Kohlenmonoxid tritt aus

Zwei Studenten im Gebäude C4 bemerkten, dass eine Flasche Kohlenmonoxid geöffnet war, drehten diese zu und flüchteten nach draußen. Zu diesem Zeitpunkt war unklar, wo sich weitere acht Studenten befanden, die im selben Labor gewesen waren.

Student ins Krankenhaus gebracht

Die acht Studenten konnten sich später selbst in Sicherheit bringen und verließen eigenständig das Gebäude. Die zwei betroffenen Studenten wurden vom Rettungsdienst untersucht. Einer von ihnen wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren Brebach und Dudweiler, ein Notarzt und mehrere Rettungswagen. Da das Gebäude eine automatische Luftaustauschanlage besitzt, musste die Feuerwehr nicht zusätzlich eingreifen. Nach verschiedenen Messungen rückten die Einsatzkräfte ab.

Verwendete Quellen:
- Presse-Agentur BeckerBredel

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Saar-Landtag lehnt Verzicht auf gendergerechte Sprache ab

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In den Behörden des Saarlandes bleibt gendergerechte Sprache erhalten. Foto: dpa-Bildfunk/Gregor Bauernfeind

Saar-Landtag lehnt Verzicht auf gendergerechte Sprache ab

Ein Verzicht auf geschlechtergerechte Sprache in den Behörden des Saarlandes? Das lehnt der Saar-Landtag mit den Stimmen von CDU, SPD und Linken ab. Zuvor hatte die AfD eine entsprechende Forderung gestellt. Josef Dörr dazu: die Regierung solle mit gutem Beispiel vorangehen und "die normal gebräuchliche Sprache" auch in ihren Papieren und Reden benutzen. Es sei ein "grober Unfug", "dass man uns etwas aufzwingen will, was es in Wirklichkeit nicht gibt", so Dörr.

Argumente gegen AfD-Vorstoß

Jutta Schmitt-Lang (CDU) argumentierte, Sprache erfordere Verständlichkeit, Klarheit und Authentizität, aber auch Gleichberechtigung und Wertschätzung. Die AfD-Abgeordneten hätten in der Vergangenheit "zu oft gezeigt, dass es ihnen im Gebrauch von Sprache um Abgrenzung und Abwertung geht". Christina Baltes (SPD) sagte, die gendergerechte Sprache sei weder umständlich noch ungewöhnlich lang: "Gleichberechtigung gefährdet nicht die Kulturnation und nicht die Männer." Barbara Spaniol (Linke) mahnte, was sich im Sprachgebrauch letztendlich durchsetzen werde, "das entscheiden wir selbst". Man dürfe aber nicht vergessen, dass es eine Mehrheit gegen das "Gendern" gebe. "Diese Mehrheit hat auch das Gefühl, dass ihre wirklichen Probleme nicht mehr gesehen werden, wenn solche Debatten in dieser Art und Weise eskalieren."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Über 100 Einsatzkräfte suchen Frau nach Verfolgungsfahrt - und finden sie auf Baumkrone

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Mehr als 100 Kräfte waren an dem Einsatz beteiligt. Fotos: (rechts) Facebook/Daniel Gisch/112 Nohfelden aktuell | (links) Symbolfoto/Presseportal/Polizei

Verfolgungsfahrt mit Polizei

In der Nacht zum Dienstag (15. Juni 2021) hat sich eine Autofahrerin eine nächtliche Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Das geht aus einer Mitteilung der St. Wendeler Inspektion hervor. Bei der Verfolgungsfahrt wurden den Angaben der Einsatzkräfte zufolge drei Streifenwagen beschädigt. Zudem erlitt ein Beamter Verletzungen.

Das Fahrzeug der Frau konnte letztendlich auf der Landstraße zwischen Neunkirchen/Nahe und Eiweiler festgestellt werden, hieß es seitens der Feuerwehr. "Von der 36-jährigen Fahrerin, die sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, fehlte jedoch jede Spur".

Große Suchaktion

Um die Frau zu finden, wurde eine groß angelegte Personensuche durchgeführt, so die Feuerwehr. Insgesamt seien 107 Kräfte von Polizei, DRK, THW, MHD und Feuerwehr daran beteiligt gewesen. Auch 21 Hunde und eine Drohne kamen den Angaben zufolge zum Einsatz.

Frau auf Baumkrone gefunden

"Am Mittag konnte die Suche eingestellt werden, nachdem einer der Hunde die abgängige Frau aufgespürt hatte", hieß es. Die 36-Jährige war offensichtlich auf eine Baumkrone geklettert. In einer "aufwändigen Rettungsaktion" musste sie daher von Spezialkräften gerettet werden, teilte die Feuerwehr abschließend mit.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag in der Gruppe "112 Nohfelden aktuell", 16.06.2021
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Wendel, 15.06.2021

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Antrag zu Abschaltung von Cattenom erreicht keine Mehrheit im Saar-Landtag

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Im Umkreis des Meilers leben rund 1,5 Millionen Menschen. Archivfoto: Christophe Karaba/dpa-Bildfunk

Keine Mehrheit für Antrag zu Cattenom-Abschaltung

Am Mittwoch (16. Juni 2021) ist im Landtag des Saarlandes ein Antrag der Linkspartei gescheitert. In diesem ging es um einen Vorstoß für die Abschaltung des französischen Atomkraftwerks Cattenom. Mit großer Mehrheit der CDU/SPD-Koalition wurde der Antrag abgelehnt. Zuvor hatte Barbara Spaniol (Linke) vorgeschlagen, bei Verhandlungen mit Frankreich einen "Ausgleich für ausfallenden Strom" anzubieten.

Der Abgeordnete Hans-Peter Kurz (SPD) lehnte den Antrag ab, weil damit verkannt werde, dass es bereits sehr viele Initiativen der Landesregierung mit dem Ziel der Stilllegung von Cattenom gegeben habe: "Dazu braucht die Landesregierung keinen Auftrag von Ihnen." Die SPD lehne den Weiterbetrieb des Atomkraftwerks aber ab. Auch Stefan Thielen (CDU) sagte: "Ich wünsche mir, dass Cattenom so bald wie möglich abgeschaltet wird." Die Abschaltung sei aber "nur im Konsens mit unseren französischen Freunden" möglich.

Hintergrund

Die vier Reaktoren in Cattenom unweit der Grenze zu Luxemburg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gingen 1986, 1987, 1990 und 1991 ans Netz. Im Umkreis von 50 Kilometern um den Meiler wohnen rund 1,5 Millionen Menschen. Seither ereigneten sich zahlreiche Störfälle. Spaniol hatte dazu aufgefordert, die geplante Laufzeitverlängerung über 40 Jahre hinaus "mit Nachdruck" zu verhindern. In dem Antrag wurden Landes- und Bundesregierung aufgefordert, gemeinsam mit den Nachbarregierungen alles zu tun, um eine Laufzeitverlängerung zu verhindern.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Lauterbach erwartet für Herbst Probleme durch Corona-Variante

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Karl Lauterbach erwartet mehr Corona-Ansteckungen im Herbst. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach rechnet damit, dass die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus im Herbst wieder für mehr Ansteckungen in Deutschland sorgen wird. "Ich bin ganz sicher, dass wir in Deutschland auch noch die Delta-Variante bekommen werden", sagte Lauterbach am Dienstagabend (15. Juni 2021) in der Fernsehsendung "rbb Spezial". Bisher tritt die aus Indien stammenden Variante in Deutschland nur in geringem Maße auf.

Variante ist ansteckender

Eine neue Studie der Oxford-Universität zeige, dass die Saisonalität dieser Variante deutlich ausgeprägter sei als ursprünglich angenommen: Im Sommer sei das Risiko, sich damit anzustecken, viel geringer, erklärte Lauterbach. Sie sei aber deutlich ansteckender, führe zu einem schwereren Verlauf, und sei zum Teil resistent gegen die Erstimpfung. "Aber ich hoffe, dass dann bei uns eben schon so viele doppelt geimpft sein werden, dass es keine so große Welle mehr gibt."

Lauterbach: Kindern Impfangebot machen

Vor diesem Hintergrund forderte der Gesundheitsexperte, auch Kindern ein Impfangebot zu machen. "Gerade bei der Delta-Variante haben wir in England gesehen, dass von den infizierten Kindern ein Prozent so schwer erkranken, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Das ist keine Kleinigkeit."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarstahl will ins Schienengeschäft einsteigen

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Pläne für den Einstieg ins Schienengeschäft hat Saarstahl. Archivfoto: BeckerBredel/dpa-Bildfunk

Saarstahl zielt auf Schienengeschäft ab

Wie aus einer Mitteilung vom heutigen Mittwoch (16. Juni 2021) hervorgeht, hat Saarstahl ein Übernahmeangebot für zwei Standorte der "Liberty Steel-Gruppe" in Frankreich gemacht. Den Angaben des Stahlherstellers zufolge geht es dabei um eine "dauerhafte Übernahme der Werke 'Ascoval' und 'Hayange'".

"Unser Vorhaben zielt darauf ab, das Schienengeschäft neu in die Unternehmens- und Industriestrategie von Saarstahl aufzunehmen", heißt es. Darüber hinaus beabsichtige Saarstahl, das eigene Portfolio zu erweitern und Zugang zu neuer Produktionstechnik zu erhalten. In diesem Kontext wurden sogenannte "Elektro-Lichtbogenöfen" als Beispiel an neuer Technik genannt.

Pläne für Standorte

Bei einer erfolgten Integration solle "Hayange" eine "Schlüsselanlage" von Saarstahl werden. Dort will das Unternehmen nach eigenen Angaben "qualitativ hochwertige Infrastrukturprodukte herstellen". Der Standort "Ascoval" soll hingegen "Dreh- und Angelpunkt für grünen Stahl werden".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle von Saarstahl, 16.06.2021

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Angeklagt wegen versuchten Mordes - Prozess gegen Pfleger (29) startet in Saarbrücken

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Der Krankenpfleger Daniel B. soll an der SHG Klinik in Völklingen und der Uniklinik in Homburg mehrere Patient:innen vorsätzlich vergiftet haben. Fotos: privat | Dirk Guldner/dpa-Bildfunk

Mann wegen versuchten Mordes angeklagt

Ab diesem Freitag (18. Juni 2021) muss sich ein 29-jähriger Krankenpfleger vor dem Landgericht Saarbrücken verantworten. Der Vorwurf: Verdacht des mehrfachen versuchten Mordes. "Erst gefährden, dann reanimieren", das soll das Prinzip des Mannes gewesen sein.

29-Jähriger in Saar-Kliniken beschäftigt

Der 29-Jährige war von Anfang 2015 bis Frühjahr 2016 in der SHG-Klinik Völklingen sowie anschließend im Frühsommer 2016 in der Uniklinik in Homburg auf Intensivstationen beschäftigt. Dort soll er Patient:innen ärztlich nicht verordnete und medizinisch nicht indizierte Herz-Kreislauf-wirksame Medikamente verabreicht haben.

Ziel: Anerkennung von anderen Personen

Die erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes und den Tod der Betroffenen soll er billigend in Kauf genommen haben; die Wirkweise der Medikamente sei ihm bewusst gewesen. Dabei soll der Angeklagte beabsichtigt haben, "sich durch die eigenhändig durchgeführten Reanimationsmaßnahmen emotionale Befriedigung sowie Anerkennung von Kollegen und Ärzten zu verschaffen", lautet der Vorwurf.

25 Verhandlungstage angesetzt

Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft lautet die Anklage auf Verdacht des versuchten Mordes in sechs Fällen, davon zweimal in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Für den Prozess wurden 25 Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte demnach am 28. Dezember fallen.

Aktuell mehrjährige Haftstrafe

Bei den Patient:innen handelte es sich der Staatsanwaltschaft zufolge um zwei Frauen im Alter von jeweils 77 Jahren sowie um drei Männer im Alter von 31, 58 und 81 Jahren. Der Angeklagte verbüßt aktuell eine mehrjährige Haftstrafe wegen Betrugs. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm lebenslange Haft sowie die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung. Der Mann habe sich nicht zu den Vorwürfen geäußert, hieß es. Die aufwendigen Ermittlungen waren 2016 in Gang gekommen, nachdem sich der Angeschuldigte in anderen Kliniken als Arzt ausgegeben hatte.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Frau klemmt in Sitzbank fest - Rettungsaktion der Freiwilligen Feuerwehr St. Ingbert

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Nach der Rettungsaktion wurde die Bank abgesperrt. Foto: Florian Jung

Frau klemmt in Sitzbank fest

Am Dienstagabend (15. Juni 2021) sind Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr St. Ingbert nach eigenen Angaben in den Grubenweg ausgerückt. "Eine ältere Frau klemmte mit ihrem Arm zwischen Lehne und Sitzfläche einer Sitzbank an der Bushaltestelle fest", so die Feuerwehr zum Grund des Einsatzes.

Rettungsaktion in St. Ingbert

Um die Frau zu befreien, schnitten Einsatzkräfte "innerhalb kürzester Zeit das hintere Brett der Sitzfläche mit einer Säbelsäge heraus". Die weitere Versorgung der Seniorin übernahmen den Angaben zufolge eine Notärztin sowie der Rettungsdienst.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr St. Ingbert, 15.06.2021
- Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert auf Facebook

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mjs

Aktuelle Corona-Zahlen für das Saarland - 32 neue Fälle gemeldet

32 neue Corona-Fälle im Saarland

Im Saarland sind innerhalb eines Tages insgesamt 32 neue Corona-Fälle festgestellt worden. Demnach beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz hierzulande am heutigen Mittwoch (16. Juni 2021) 19,4 (in der Vorwoche: 22,8). Das geht aus dem RKI-Dashboard hervor.

Die aktuelle Lage in den Saar-Kreisen

Auch heute bewegt sich das Infektionsgeschehen im Saarland auf weiterhin niedrigem Niveau. Daher bleibt die Lage in den Saar-Kreisen unverändert.

Ein weiterer Todesfall festgestellt

Seit Pandemie-Beginn hat es im Saarland insgesamt 41.304 Infektionen gegeben, so das RKI. Am heutigen Mittwoch kam ein weiterer Todesfall hinzu. Die Zahl der Personen, die an oder mit Sars-CoV-2 gestorben sind, liegt somit bei 1.018. Die Zahl der akut infizierten Menschen wird vom RKI derzeit auf 400 und die der Genesenen auf 39.900 geschätzt.

Das ist die Lage auf den Intensivstationen

Momentan liegen 13 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen im Saarland. Der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge werden derzeit 11 von ihnen invasiv beatmet (Stand: Mittwochmorgen, 06.19 Uhr).

Hinweis

Die Zahlen des RKI sind für die Corona-Vorschriften im Saarland maßgeblich. Sie können sich wegen Meldeverzugs von den eigenen Daten der Saar-Kreise unterscheiden. Über die Zahl der Testungen werden keine Angaben gemacht.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Rechtsmediziner:innen schätzen, dass der überwiegende Teil der Corona-Toten wegen der Infektion verstarb.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie gibt an, wie viele Menschen im Moment mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Zahl ist ein Schätzwert des RKI.

Zahl der Genesenen: Der Schätzwert des RKI gibt an, wie viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren und ihre Infektion mittlerweile wieder überstanden haben. Die Zahl zeigt nicht an, wie viele Menschen an möglichen Spätfolgen (Long-Covid) leiden.

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Die RKI-Zahlen für das Saarland vom heutigen Mittwoch (16. Juni 2021) gibt es auf SOL.DE. Foto: dpa-Bildfunk/Federico Gambarini

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
- eigene Recherche

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