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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

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Die aktuellen Nachrichten aus dem Saarland findet ihr bei SOL.DE. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Oliver Dietze

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

44 neue Corona-Infektionen sind im Saarland registriert worden. Alle aktuellen Daten der saarländischen Landkreise hier: Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland 

Saarbrücker Corona-Experte warnt vor zu großen Lockerungen

Auch im Saarland steigen die Corona-Zahlen langsam wieder. Der Saarbrücker Forscher Thorsten Lehr warnt daher vor zu großen Lockerungen der Maßnahmen. Mit Sorge schaut er auf den Impffortschritt. Die Hintergründe dazu findet ihr unter: Saarbrücker Corona-Experte warnt vor zu großen Lockerungen

Bundesregierung verlängert Corona-Einreiseregeln bis Mitte September

Die Bundesregierung hat die Corona-Einreiseregeln bis Mitte September verlängert. Bei der Quarantänepflicht soll es allerdings Erleichterungen geben: Bundesregierung verlängert Corona-Einreiseregeln bis Mitte September

Lehrerverband erwartet auch im neuen Schuljahr große Corona-Einschränkungen

Der Präsident des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, erwartet auch im kommenden Schuljahr große Corona-Einschränkungen. Die Politik warnte Meidinger zudem vor waghalsigen Versprechen, die lediglich aus wahltaktischen Gründen abgegeben werden. "Präsenzunterricht um jeden Preis" werde sich rächen. Mehr dazu unter: Lehrerverband erwartet auch im neuen Schuljahr große Corona-Einschränkungen

Gesundheitsminister Spahn warnt vor deutlicher Zunahme der Corona-Fälle

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Bevölkerung gemahnt, angesichts steigender Corona-Zahlen Schutzmaßnahmen nicht zu vernachlässigen. Mehr dazu unter: Gesundheitsminister Spahn warnt vor deutlicher Zunahme der Corona-Fälle

Unermüdliche Hilfe im Katastrophengebiet: Diese Einsatzkräfte aus dem Saarland sind aktuell unterwegs

Aufgrund der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz sind zahlreiche Hilfskräfte seit nunmehr rund einer Woche unermüdlich im Einsatz. Auch viele Kräfte aus dem Saarland befinden sich noch in den Krisengebieten: Unermüdliche Hilfe im Katastrophengebiet: Diese Einsatzkräfte aus dem Saarland sind aktuell unterwegs

Nach Katastrophe: Hoffnung auf Rettung Überlebender schwindet

Rund eine Woche nach der Hochwasser-Katastrophe im Westen Deutschlands schwinden in den Krisengebieten immer mehr die Hoffnungen, noch Überlebende zu finden. THW-Vizepräsidentin Lackner geht davon aus, dass man viele Opfer "nur noch bergen, aber nicht mehr retten" könne. Deshalb rückt nun auch die psychologische Betreuung immer deutlicher in den Vordergrund. Mehr dazu unter: Nach Katastrophe: Hoffnung auf Rettung Überlebender schwindet

Saarländische Industrie kommt wieder in Schwung

Die Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe haben in den ersten Monaten des Jahres eine deutliche Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr gemacht. Auch im Handwerk gibt es volle Auftragsbücher. Doch es fehlt weiter an Fachpersonal. Mehr Informationen unter: Saarländische Industrie kommt wieder in Schwung

Kunststoffteile in Hackfleisch möglich: Rückruf auch im Saarland

Aufgrund möglicher roter Kunststoff-Fremdkörper in den Packungen ruft die "Westfalenland Fleischwaren GmbH" derzeit drei Sorten abgepacktes Hackfleisch zurück. Zwei davon wurden auch im Saarland bei Lidl angeboten. Mehr Informationen dazu unter: Kunststoffteile in Hackfleisch möglich: Rückruf auch im Saarland

Bergung von "Shisha-Schiff" in Saarbrücken durch Hochwassergefahr erneut verzögert

Wegen der Hochwassersituation an der Saar verzögert sich die Bergung des in Saarbrücken havarierten "Shisha-Schiffs" erneut. Wann es planmäßig weitergehen soll: Bergung von "Shisha-Schiff" in Saarbrücken durch Hochwassergefahr erneut verzögert

200 neue Arbeitsplätze: Großes Logistikzentrum von Lidl entsteht in St. Ingbert

Im Gewerbegebiet Kleberpark in St. Ingbert ist der Neubau eines großen Logistikzentrums von "Lidl" gestartet. 200 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Für die Inbetriebnahme steht bereits ein grobes Datum fest: 200 neue Arbeitsplätze: Großes Logistikzentrum von Lidl entsteht in St. Ingbert

Erneut Gewitter und Starkregen im Saarland erwartet

Das Saarland erwartet in den nächsten Tagen viel Sonnenschein. Am Wochenende könnte es hingegen erneut zu Gewittern und Starkregen kommen, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Zur aktuellen Prognose: Erneut Gewitter und Starkregen im Saarland erwartet

17 Fälle: Hauptzollamt Saarbrücken deckt Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung auf

Vor wenigen Tagen hat das Hauptzollamt Saarbrücken Schwerpunktkontrollen im Speditions-, Transport- sowie dem damit verbundenen Logistikgewerbe durchgeführt. In insgesamt 17 Fällen kam es zu Ungereimtheiten wegen Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung. Die genaue Bilanz im Überblick: 17 Fälle: Hauptzollamt Saarbrücken deckt Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung auf

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Nach Katastrophe: Hoffnung auf Rettung Überlebender schwindet

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Trotz aller Bemühungen der Hilfskräfte schwindet in den Hochwasser-Katastrophengebieten immer mehr die Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Thomas Frey

Nur noch wenig Hoffnung auf Rettung Überlebender

In den Hochwasser-Katastrophengebieten schwinden immer mehr die Hoffnungen, noch Überlebende zu finden. "Wir suchen aktuell noch nach Vermissten, etwa beim Räumen der Wege oder Auspumpen der Keller", sagte die Vizepräsidentin des Technischen Hilfswerks (THW), Sabine Lackner, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Zu diesem Zeitpunkt ist es aber leider sehr wahrscheinlich, dass man Opfer nur noch bergen kann, nicht mehr retten", erklärte die THW-Vize.

Zahlreiche Tote und Vermisste

Nach bisherigen Erkenntnissen kamen mindestens 169 Menschen bei der Hochwasser-Katastrophe ums Leben. Noch immer werden Menschen vermisst - 155 von ihnen im besonders betroffenen Kreis Ahrweiler im Norden von Rheinland-Pfalz.

Psychologische Betreuung rückt in Vordergrund

Nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes in Rheinland-Pfalz rückt nun im Katastrophengebiet auch die psychologische Betreuung in den Vordergrund. Mehr als 160 Fachkräfte unter den rund 3.000 DRK-Einsatzkräften kümmern sich in den betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz zurzeit um die psychosoziale Notfallversorgung, wie der Vorstand des DRK-Landesverbands, Manuel Gonzalez, mitteilte. Unterstützt werden sie von kirchlichen Seelsorgern.

Es gebe ein großes Bedürfnis der Menschen, über das erfahrene Leid zu sprechen, sagte der Rotkreuz-Helfer Dietmar Breininger aus Ludwigshafen. "Vor Ort treffen wir auf Menschen, die alles verloren haben." Die Kräfte begleiten auch Menschen zur Identifizierung von Angehörigen und zeigen Möglichkeiten zum Abschiednehmen auf. "Ich bin über 30 Jahre beim Roten Kreuz", sagte Breininger. "Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass so etwas in Deutschland passiert."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Numerus Clausus verpasst? So sichere ich mir dennoch meinen Wunsch-Studiengang

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Foto: Adobe/mnirat

Wer den Schulabschluss in der Tasche hat, muss sich Gedanken machen darüber, wie es weitergeht. Ausbildung, Auslandsaufenthalt, erstmal ein Praktikum – oder gleich an die Uni? Alles in allem eine Entscheidung, die sorgfältig überdacht werden sollte, denn sie bestimmt meine Zukunft.

Zu wenig Studienfächer für zu viele Studierende?

Aber gerade wer sich für ein Studium an der Universität oder Fachhochschule entscheidet, sieht sich plötzlich mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten konfrontiert. Denn für viele beliebte Studienfächer sind bei weitem nicht genügend Plätze für alle Anwärter vorhanden. Ein Auswahlverfahren wie z.B. der Numerus Clausus soll deshalb die Anzahl der Bewerber begrenzen.

Welche Möglichkeiten habe abgewiesene Studienanwärter?

Wer von einer Hochschule abgewiesen wurde, hat mehrere Alternativen:

- Man kann darauf hoffen, dass sich jemand, der einen Studienplatz innehatte, anders entschieden hat und nachrücken. Seit zirka zehn Jahren regelt sogar die sogenannte Studienplatzbörse frei gewordene Kapazitäten an der Hochschuilen und vermittelt diese.
- Man wartet bis zum nächsten Semester und nutzt den Leerlauf für Auslandsaufenthalt oder Praktikum
- Man entscheidet sich für ein anderes, weniger überlaufenes Fach
- Man entscheidet sich für die Einklage des Studienplatzes

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Foto: Adobe/luckybusiness

Wie funktioniert die Studienplatzklage?

Die Einklage eines Studienplatzes bedeutet, dass ein von einer Hochschule abgelehnter Bewerber seinen Anspruch auf Immatrikulation an dieser Uni außergerichtlich und gerichtlich geltend macht. Die Klage stützt sich in der Regel auf die Annahme, dass an den meisten Hochschulen viel mehr Studienplätze vorhanden sind, als offiziell vorgegeben. Die Chancen, mit einer solchen Klage Erfolg zu haben, hängen natürlich erst einmal von der Anzahl der eingegangenen Studienplatzklagen ab. Außerdem sollte man möglichst professionell vorgehen, um sich die Chance auf den begehrten Studienplatz nicht vollends zu verbauen. Es gibt Fachanwälte, die sich auf Hochschulrecht und die Durchführung solcher Klagen spezialisiert haben. Mit ihrer Expertise stehe sie den abgelehnten Bewerbern zur Seite und wissen genau, was wann und wie zu tun ist.

Die Fachkanzlei für Studienplatzklagen

Die Anwaltskanzlei Zimmerling in Saarbrücken ist neben zahlreichen Fachgebieten wie zum Beispiel Arbeitsrecht, Beamtenrecht, Familienrecht, Strafrecht und viele andere auch auf die Studienplatzklage spezialisiert. Laut Auffassung des Experten-Teams besteht für Studienplatzbewerber ein verfassungsrechtlich garantierter Anspruch auf eine erschöpfende Ausnutzung der vorhandenen Ausbildungskapazitäten an den Unis und (Fach-) Hochschulen. Offizielle Zahlen zur Anzahl der verfügbaren Plätze stellen sie grundsätzlich in Frage - und wollen mit ihrem Knowhow enttäuschten Studienanwärtern dabei helfen, diesen Anspruch geltend zu machen – und zwar vor Gericht.

Dabei werden die Klagen nach Studiengängen unterschieden:

- Medizinische Fächer
- Psychologie
- Weiche NC-Fächer (Bachelor, Lehramt etc.)
- Masterstudiengänge

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Das Team für Studienplatzklagen: Nicole Felzen, Rechtsanwälte Dr. Wolfgang und Ben Zimmerling, Alexander Klein (Foto: Kanzlei Zimmerling).

Nähere Infos zur Chance auf den Wunschstudiengang sowie zum passenden Ansprechpartner finden Interessierte auf der Website der Kanzlei Zimmerling. Übrigens:In einigen Bundesländern laufen die Fristen für eine Klage zum  Wintersemester bereits am 15.07. aus.

KONTAKT:

Rechtsanwälte Dr. Zimmerling 
Berliner Promenade 15 
66111 Saarbrücken
Tel.: (0681)37940-0 
Fax: (0681) 37940-40 
Mail: kanzlei@zimmerling.de 
WhatsApp an 0681 379400 
Website: https://www.zimmerling.de/

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Bundesregierung verlängert Corona-Einreiseregeln bis Mitte September

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Deutschland hat seine Corona-Einreiseregeln bis Mitte September verlängert. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Armin Weigel

Corona-Einreiseregeln in Deutschland bis Mitte September verlängert

Die Bundesregierung hat die bestehenden Corona-Regeln für Einreisende bis zum 10. September verlängert und Erleichterungen bei der Quarantäne-Pflicht verabschiedet. Das geht aus einem Kabinettsbeschluss zur Einreiseverordnung hervor, den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am heutigen Mittwoch (21. Juli 2021) in Berlin vorgestellt hat. Die aktuellen Regeln zur Einreise nach Deutschland unter Pandemiebedingungen hätten regulär nur noch bis zum 28. Juli gegolten.

Erleichterungen bei der Quarantänepflicht

Die nun beschlossene Änderung der Quarantäne-Regeln sieht vor, dass vollständig Geimpfte, die aus sogenannten Virusvariantengebieten einreisen, künftig ihre Quarantäne vorzeitig beenden können, wenn nachweisbar ist, dass ihr Impfschutz gegen die Virusvariante im bereisten Gebiet wirksam ist. Das ist gemäß der neuen Verordnung dann der Fall, wenn das Robert Koch-Institut (RKI) die Wirksamkeit gegen die Virusvariante festgestellt und auf seiner Internetseite bekannt gegeben hat. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums will das RKI demnächst auf seiner Webseite eine Liste mit der Wirksamkeit der Impfstoffe im Zusammenhang mit Virusvarianten veröffentlichen. Einreisende weisen ihren Status nach, indem sie ihren Impfnachweis an das zuständige Gesundheitsamt übermitteln.

Bislang galt auch für vollständig Geimpfte, die aus Virusvariantengebieten einreisen, eine strikte Quarantänepflicht. Darüber, wie genau die Regelungen für Reisende sein werden, um Quarantäne ab dem 28. Juli zu vermeiden, will das Gesundheitsministerium nach eigenen Angaben noch näher informieren.

Daneben beschloss das Kabinett am Mittwoch noch eine Neuerung, die greifen soll, wenn ein Virusvariantengebiet zum Hochinzidenzgebiet heruntergestuft wird, während sich Rückkehrer noch in Quarantäne befinden. Dann sollen für das Ende der Quarantäne künftig die Regeln für Hochinzidenzgebiete gelten - und folglich eine Verkürzung der 14-tägigen Quarantänepflicht möglich sein.

Neue Regeln ab 28. Juli in Kraft

Die neuen Regeln treten mit dem Auslaufen der alten Verordnung am 28. Juli in Kraft. Die Lage mache es erforderlich, die bestehenden Regelungen zu verlängern, erklärte Spahn. "Wir haben aus dem letzten Sommer gelernt, dass wir aufpassen müssen."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Unermüdliche Hilfe im Katastrophengebiet: Diese Einsatzkräfte aus dem Saarland sind aktuell unterwegs

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In Rheinland-Pfalz wurden Bilder der Verwüstung hinterlassen. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Boris Roessler

Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz

In der vergangenen Woche haben Starkregen und Überschwemmungen für erschütternde Bilder in Rheinland-Pfalz gesorgt. Durch die Wassermassen wurden unzählige Gebäude und Straßen zerstört. Einzelne Dörfer wurden sogar komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Über 100 Menschen verloren ihr Leben. Zahlreiche Personen werden auch rund eine Woche nach der Unwetterkatastrophe noch vermisst.

Jede helfende Hand wird nach der Katastrophe gebraucht

Rund 5.000 Helfer:innen aus ganz Deutschland sind seit vergangener Woche in den Krisengebieten unermüdlich im Einsatz. Die Aufgabengebiete sind vielfältig: Neben der Evakuierung von Menschen, der Suche nach vermissten Personen, der körperlichen und psychosozialen Notfallversorgung, Aufräum- und Sicherungsarbeiten, müssen beispielsweise auch Materialien und Hilfsgüter beigeschafft und verteilt werden. Auch die vielen Hilfskräfte müssen verpflegt werden. 

Diese Hilfskräfte aus dem Saarland sind aktuell in Katastrophengebieten

So befinden sich rund einer Woche auch zahlreiche Hilfskräfte aus dem Saarland in den benachbarten Krisengebieten, um humanitäre Hilfe zu leisten und die unzähligen Einsätze zu unterstützen. Rund 300 Rettungskräfte aus allen sieben DRK-Kreisverbänden des Saarlandes sowie des DRK-Landesverbandes unterstützen die Einsatzkräfte vor Ort, wo sie nur können.

Saar-DRK betreibt Feldküchen in Krisengebiet

So betreibt das DRK Püttlingen beispielsweise aktuell eine Feldküche in der Nähe von Altenahr (im besonders schlimm getroffenen Landkreis Ahrweiler). 600 Einsatzkräfte vom THW, der Bundeswehr und der Feuerwehr werden dreimal am Tag mit Essen verpflegt. "Das DRK kocht mit 2 Feldküchen aus Püttlingen und Saarlouis und bringt die Verpflegung nach Altenahr zu den Einsatzkräften", heißt es hierzu in einem aktuellen Facebook-Beitrag des saarländischen DRK-Landesverbands.

Feuerwehrkräfte aus Kreis Merzig-Wadern im Einsatz

Der Landkreis Merzig-Wadern teilte am Mittwochmittag (21. Juli 2021) mit, dass die Hilfskräfte, die in den vergangenen Tagen noch zur Unterstützung des Nachbarkreises Trier-Saarburg unterwegs waren, inzwischen ebenfalls in den Kreis Ahrweiler ausgerückt sind. "In einer ersten Feuerwehrbereitschaft stellt der Landkreis Merzig-Wadern den Fachzug Logistik, der sicherstellt, dass die Bereitschaft autark arbeiten kann und nicht auf externe Versorgung angewiesen ist. Von der Feuerwehr sind der Einsatzleitwagen 2 für den Katastrophenschutz aus Mettlach, die Gerätewagen-Logistik aus Perl und Mettlach sowie das Mehrzweckfahrzeug aus Mettlach im Einsatz. Zudem wurde eine zweite Feuerwehrbereitschaft vorgeplant. Diese soll als Ergänzung der im Einsatz befindlichen Einheiten oder zu deren Ablösung eingesetzt werden", heißt es in einer Mitteilung des Landkreises Merzig-Wadern.

Bundeswehrkräfte aus dem Saarland helfen beim Lufttransport

Auch Kräfte der Bundeswehr im Saarland sind aktuell im Einsatz und berichten von einem vorbildlichen Zusammenhalt aller beteiligten Hilfskräfte: "Unermüdlich kämpfen alle Hand in Hand gegen die Folgen dieses Unwetters: ob Blaulichtorganisationen – wie Feuerwehren, Technisches Hilfswerk (THW) und Rettungsdienste – oder freiwillig Helfende aus benachbarten Regionen. In dieser tatkräftigen Gemeinschaft sind wir froh, mit unseren Fähigkeiten im Bereich Lufttransport und Pionierwesen die Hilfeleistungen unterstützen zu können", lautet es in einem Facebook-Beitrag der Bundeswehr.

Weitere Einsatzkräfte aus dem Saarland im Krisengebiet

Zahlreiche weitere Hilfskräfte von saarländischen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und vom Deutschen Roten Kreuz zeigen unermüdlichen Einsatz, um den Menschen in der Katastrophe beizustehen. Ihnen allen gilt unser Dank!

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- eigene Recherche

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Lehrerverband erwartet auch im neuen Schuljahr große Corona-Einschränkungen

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Der Lehrerverband rechnet auch im neuen Schuljahr noch mit Corona-Einschränkungen in den Schulen. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Felix Kästle

Lehrerverband rechnet mit Corona-Einschränkungen im neuen Schuljahr

Der Präsident des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, erwartet auch im kommenden Schuljahr große Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie. Meidinger äußerte in der Tageszeitung "Die Welt" die Befürchtung, dass wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante des Virus Hunderttausende Schüler:innen in Quarantäne müssen.  "Niemand kann ausschließen, dass wir wegen der Delta-Variante und der mangelnden Impfquote eine enorme vierte Welle bekommen, in der dann auch wieder Wechselunterricht nötig wird", so Meidinger.

Meidinger: Politik muss ehrlich sein

In diesem Zusammenhang rief der Präsident des Lehrerverbands die Politik zu Ehrlichkeit auf. "Wer jetzt verspricht, dass es im nächsten Jahr auf jeden Fall vollständigen Präsenzunterricht geben wird, begibt sich auf dünnes Eis", warnte Meidinger. Wahltaktische Motive dürften demnach nicht in die Erwägungen einfließen. "Präsenzunterricht um jeden Preis bedeutet, die Durchseuchung der Schulen in Kauf zu nehmen. So ehrlich sollte Politik das schon sagen", betont der Verbandspräsident.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Gesundheitsminister Spahn warnt vor deutlicher Zunahme der Corona-Fälle

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Im Bild: Jens Spahn (CDU). Foto: dpa-Bildfunk/Wolfgang Kumm

Derzeit liege die Inzidenz bei rund 11. "Wenn sich das so weiter verdoppelt, alle zwölf Tage, dann werden wir im September die 400 überschreiten, im Oktober 800", sagte Jens Spahn (CDU) am Mittwoch (21. Juli 2021) in Berlin. Alle miteinander müssten sich die Frage stellen, "wollen wir das passieren lassen".

Spahn wies darauf hin, wie wichtig es sei, Schulen und Kitas in einem Umfeld niedriger Ansteckungen zu öffnen. Er rief dazu auf, die bekannten Maßnahmen einzuhalten. "Es geht darum, Maske im Innenraum tragen. Sich regelmäßig testen lassen. Wenn man noch nicht geimpft ist, sich impfen lassen", sagte er. "Wir entscheiden jetzt, jetzt in diesen Tagen des Julis darüber, wie September, Oktober, November werden."

Die Frage sei auch, was die Entwicklung unter Berücksichtigung der Impfquote für die Hospitalisierung und die mögliche Lage auf den Intensivstationen bedeuten könne. Derzeit seien 75 Prozent der über 60-Jährigen vollständig geimpft, ein Viertel nicht. "Wenn Sie die Maßzahl nehmen, können sie sagen: 200 ist das neue 50", sagte Spahn.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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17 Fälle: Hauptzollamt Saarbrücken deckt Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung auf

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Bei einer Schwerpunktkontrolle des Hauptzollamts Saarbrücken sind diverse Verstöße gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung festgestellt worden. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Bodo Schackow

Bundesweite Schwerpunktkontrollen des Zolls

Am 16. Juli hat der Zoll bundesweit das Speditions-, Transport- und das damit verbundene Logistikgewerbe kontrolliert. Um Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung aufzudecken, wurden dabei das "fahrende Personal" sowie das Personal im Warenumschlag und in der Lagerwirtschaft überprüft. Im Bezirk des Hauptzollamts Saarbrücken waren dafür 57 Beschäftigte im Saarland und im südlichen Rheinland-Pfalz im Einsatz.

17 Verdachtsfälle wegen möglicher Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung

Die Mitarbeiter:innen des Zolls befragten laut eigenen Angaben insgesamt 129 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen und führten im Nachgang Geschäftsunterlagenprüfungen in mehreren Unternehmen durch. Dabei ergaben sich insgesamt 17 Verdachtsfälle wegen Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung.

Diese Verstöße stehen im Raum

Laut Angaben des Zolls wird im Einzelnen wegen des Verdachts auf folgende Verstöße ermittelt:
- 6 Fälle von Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt (Paragraf 266a StGB),
- 3 Fälle von Mindestlohnverstößen,
- 3 Fälle von Leistungsmissbrauch,
- 2 Fälle von Scheinselbständigkeit,
- 3 Fälle von illegaler Ausländerbeschäftigung.

Die Ermittlungen laufen derzeit noch.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Hauptzollamts Saarbrücken vom 21.07.2021

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200 neue Arbeitsplätze: Großes Logistikzentrum von Lidl entsteht in St. Ingbert

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Hier zu sehen: der Spatenstich für das neue Zentrum von "Lidl" in St. Ingbert. Foto: BeckerBredel

Lidl-Logistikzentrum in St. Ingbert

Am Dienstag (20. Juli 2021) ist im Gewerbegebiet Kleberpark in St. Ingbert der Startschuss für den Neubau eines großen Logistik- und Verwaltungszentrums für den Discounter "Lidl" gefallen. Das geht aus übereinstimmenden Berichten von "SR" und "SZ" hervor.

Den Angaben zufolge soll die Inbetriebnahme Ende 2022 erfolgen. Ab dann beliefere das Zentrum planmäßig "Lidl"-Filialen im Saarland und in Rheinland-Pfalz.

Größtes Lidl-Bauvorhaben im Saarland

Bei dem Zentrum handelt es sich um das bisher größte Bauvorhaben von "Lidl" im Saarland, so "SR" und "SZ". Die Fläche: 127.000 Quadratmeter. Der Neubau koste das Unternehmen mehrere Millionen Euro. Der Bauplan sehe einen Blick auf die Nachhaltigkeit vor: Etwa sollen Photovoltaik-Anlagen zum Einsatz kommen; im Betrieb selbst sollen zudem klimafreundliche Kühlmittel für CO2-Ersparnisse sorgen.

200 neue Arbeitsplätze

Laut "SR" und "SZ" sollen die 200 Arbeitsplätze des bisherigen Logistikzentrums in Friedrichsthal an den neuen Standort in St. Ingbert umziehen. Darüber hinaus will "Lidl" in St. Ingbert 200 neue Arbeitsplätze schaffen - etwa in den Bereichen Logistik, Immobilien und Personal. Auch Ausbildungsplätze seien vorgesehen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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Erneut Gewitter und Starkregen im Saarland erwartet

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Am Wochenende soll es im Saarland erneut zu Gewittern und Starkregen kommen. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Wetter im Saarland zunächst sommerlich

Der DWD hat für das Saarland für die nächsten Tage "100 Prozent Sonnenschein" vorhergesagt. Laut der aktuellen Prognose der Meteorolog:innen soll es heute, am morgigen Donnerstag und auch am Freitag nur zeitweise und gering bewölkt sein. Ansonsten erwartet die Menschen im Saarland viel Sonne bei Temperaturen bis zu 29 Grad

Gewitter und Starkregen am Samstag erwartet: Erneute Unwetter drohen

In der Nacht von Freitag auf Samstag ziehen nach Angaben des DWD dann von Frankreich Wolken auf, sodass es schon in den Frühstunden am Samstag zu einem stark bewölkten Himmel mit schauerartigen oder gewittrigen Regenfällen kommen könne. Tagsüber seien dann kräftige Gewitter mit Starkregen möglich. Lokale Unwettergefahr drohe der Region dann erneut. 

Im Laufe der Nacht zum Sonntag sollen das Gewitter und die schauerartigen Regen abziehen. Die Tiefstwerte liegen dann bei 17 bis 13 Grad.

Verwendete Quellen:
- Aktuelle Prognose des Deutschen Wetterdienstes

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Kunststoffteile in Hackfleisch möglich: Rückruf auch im Saarland

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Von dem Rückruf im Saarland sind zwei Sorten abgepacktes Hackfleisch betroffen. Symbolfoto: Pixabay

Rückruf von Hackfleisch im Saarland

Lebensmittelwarnung im Saarland: Die Produkte "Landjunker Rinderhackfleisch 500g" und "Landjunker Familienpackung Rinderhackfleisch 800g" werden von der "Westfalenland Fleischwaren GmbH" derzeit zurückgerufen.

Als Grund nannte der Hersteller nach Angaben des Portals "lebensmittelwarnung.de" mögliche rote Kunststoff-Fremdkörper in den Packungen. Die Teilchen seien weniger als drei Millimeter groß. Betroffen seien im Saarland die Hackfleisch-Packungen mit folgenden Identitätskennzeichen und Verbrauchsdatum 20.07.2021:
- Artikel: "Landjunker Rinderhackfleisch 500g", Identitätskennzeichen: DE NW 88888 EG (verkauft bei Lidl)
- Artikel: "Landjunker Familienpackung Rinderhackfleisch 800g", Identitätskennzeichen: DE NW 88888 EG (verkauft bei Lidl)

Die Produkte können in der jeweiligen Filiale zurückgegeben werden. Den Kaufpreis bekommt man auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Verwendete Quellen:
- lebensmittelwarnung.de

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Bergung von "Shisha-Schiff" in Saarbrücken durch Hochwassergefahr erneut verzögert

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Die Bergung der "Vaterland" in Saarbrücken ist unterbrochen worden. Foto: BeckerBredel

Bergung von "Shisha-Schiff" verzögert sich

Bislang konnte das in Saarbrücken havarierte "Shisha-Schiff" noch nicht geborgen werden. Die Hochwassersituation an der Saar führt zu einer Verzögerung der noch ausstehenden Arbeiten an der "Vaterland". Nach Angaben einer Sprecherin des Wasser- und Schifffahrtsamtes sollen die Maßnahmen voraussichtlich Anfang nächster Woche fortgesetzt werden. Eigentlich hätte das Schiff schon vor zwei Wochen von einer Spezialfirma geborgen werden sollen.

Was noch erledigt werden muss

Bei den geplanten Arbeiten müssten die Beschäftigten der Spezialfirma nicht von vorne beginnen. Die getätigten Vorarbeiten seien erhalten geblieben, sagte die Sprecherin.

Um den dauerhaft festgemachten und nicht motorbetriebenen Ponton zu bergen, sollen Luftkissen unterhalb des Kahns angebracht werden, sodass er aus dem Wasser gedrückt wird. Zuvor müsse aber Wasser aus dem Inneren abgepumpt werden. Damit das Wasser der Saar nicht erneut in das "Shisha-Schiff" strömt, müssen Taucher die Öffnungen schließen. Dies sei bei starken Niederschlägen schwierig, da dann in dem Fluss eine erhöhte Strömung herrsche.

Wie kam es zum Schiffbruch?

Bislang ist nach Angaben der Polizei offen, wieso der Ponton Schiffbruch erlitt. Dies sei erst nach der Bergung klar.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Patryk Kubek

Inzidenzen im ganzen Saarland steigen

Im Saarland sind 44 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz jetzt 13,5 (Vortag: 9,7; Vorwoche: 6,5), so die Daten vom heutigen Mittwoch (21. Juli 2021).

Corona-Lage in den Saar-Landkreisen

Keine weiteren Todesfälle registriert

Bislang wurden im Bundesland 41.759 Fälle registriert. Die Zahl der mit oder an Sars-CoV-2 gestorbenen Menschen bleibt bei 1.029. Laut RKI sind im Moment etwa 200 Menschen im Saarland akut mit dem Virus infiziert, circa 40.600 Personen gelten als genesen.

Situation auf den Intensivstationen

Auf den saarländischen Intensivstationen liegen derzeit drei Patient:innen mit einer Covid-19-Erkrankung. Laut Divi-Register werden zwei von ihnen invasiv beatmet.

Hinweis

Die Daten des RKI können sich wegen Meldeverzug von den eigenen Daten der Saar-Kreise unterscheiden. Über die Zahl der Testungen werden keine Angaben gemacht.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Rechtsmediziner:innen schätzen, dass der überwiegende Teil der Corona-Toten wegen der Infektion verstarb.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie gibt an, wie viele Menschen im Moment mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Zahl ist ein Schätzwert des RKI.

Zahl der Genesenen: Der Schätzwert des RKI gibt an, wie viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren und ihre Infektion mittlerweile wieder überstanden haben. Die Zahl zeigt nicht an, wie viele Menschen an möglichen Spätfolgen (Long-Covid) leiden.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
- eigene Recherche

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Die Zahl der Corona-Infektionen im Saarland ist gestiegen. Foto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

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Saarbrücker Corona-Experte warnt vor zu großen Lockerungen

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Lehr hat mit seinem Team einen Covid-19-Simulator entwickelt. Foto: Iris Maria Maurer/dpa-Bildfunk

Der Saarbrücker Pharmazie-Professor Thorsten Lehr hat vor zu großen Lockerungen der Corona-Regeln gewarnt. Die derzeit steigenden Zahlen seien ein "Alarmsignal", das ernst genommen werden müsse, so der Forscher im Interview mit dem "SR".

Zahl der Neuimpfungen geht zurück

Die deutlich infektiösere Delta-Mutante werde zur dominierenden Variante, durch Lockerungen werde das Infektionsgeschehen zudem "weiter angeheizt". Impfungen könnten helfen, doch das klappt derzeit aus Lehrs Sicht nicht schnell genug. Die Neuimpfungen gingen stark zurück, die Bevölkerung müsse die Lage ernst nehmen und sich impfen lassen.

Inzidenz im Saarland gestiegen

Im Saarland stieg die Sieben-Tage-Inzidenz in der vergangenen Woche deutlich an und verdoppelte sich in diesem Zeitraum. Rund 51 Prozent der Saarländer:innen sind vollständig gegen Sars-CoV-2 geimpft, etwa zwei Drittel haben eine Erstimpfung erhalten. Die Landesregierung hatte am Dienstag kleinere Lockerungen der Maßnahmen angekündigt.

Lehr zu möglichem Lockdown

Kann es im Herbst wieder zu einem Lockdown kommen? Lehr könne sich zwar vorstellen, dass die Politik nicht "sehr erpicht darauf ist, in Wahlzeiten einen Lockdown zu fahren". Dennoch müsse man die Krankenhausbelegung im Blick haben. Hier sei derzeit eine "Talsohle" erreicht, die Modelle würden aber darauf hindeuten, dass die Zahl der Intensivpatient:innen wieder steigen wird. Nach dem Sommer käme auch wieder die Saisonalität dazu, im Herbst könnte es "ungemütlich werden", so Lehr im "SR".

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte
- Robert-Koch-Institut

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Ab heute wieder Verschärfungen der Corona-Regeln in Frankreich

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Verschärfte Corona-Regeln gelten wieder in Frankreich. Foto: dpa-Bildfunk/AP/Laurent Cipriani

Frankreich verschärft wieder Corona-Regeln

Vom heutigen Mittwoch an ist in Frankreich beim Besuch von Kino, Theater oder Museum ein negativer Corona-Test oder ein Impf- beziehungsweise Genesungsnachweis notwendig. Das gilt, sobald mehr als 50 Personen zusammenkommen.

Von Anfang August an wird in Frankreich dann auch ein Nachweis in Fernzügen, Bars, Restaurants, Einkaufszentren oder Krankenhäusern verpflichtend sein. Die Regierung brachte dazu ein Gesetz auf den Weg. Ein genauer Termin für die Änderung steht bisher nicht fest.

Die Änderungen hatte Staatschef Emmanuel Macron in der zurückliegenden Woche angekündigt. Betroffen sind nach Angaben des Amtsblatts auch andere Veranstaltungen oder Orte wie beispielsweise Messen oder bestimmte Sporteinrichtungen.

Hintergrund

Das Land sei zurzeit mit einer vierten Corona-Welle konfrontiert, hatte Regierungssprecher Gabriel am Montag gesagt. Diese Welle könne "sehr hoch" ansteigen, warnte er. In dem Land mit rund 67 Millionen Menschen hat weit über die Hälfte zumindest eine Impfung erhalten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarländische Industrie kommt wieder in Schwung

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Die Industrie im Saarland konnte ihre Umsätze steigern. Foto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

Die saarländische Industrie erholt sich nach Angaben des Statistischen Amts in Saarbrücken vom Corona-Tief. So hätten die Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe für die ersten fünf Monate 2021 von deutlichen Zuwächsen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum berichtet, teilte die Behörde am Montag (20. Juli 2021) mit.

Auftragsplus bei 37 Prozent

Die Umsätze beliefen sich demnach auf 9,8 Milliarden Euro - eine Steigerung von 14 Prozent. Das Auftragsplus für die ersten fünf Monate betrage 37,3 Prozent.

Es fehlt an Fachpersonal

"Auch im Handwerk sind die Auftragsbücher voll", sagte Hauptgeschäftsführer Bernd Reis von der Handwerkskammer des Saarlandes. "Gleichzeitig fehlt es an qualifizierten Handwerkerinnen und Handwerkern sowie Nachwuchsfachkräften, und der vielzitierte Konkurrenzkampf um die besten Talente wird immer härter."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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