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Ausgebüxte Vogelspinnen und Schlangen in Schiffweiler: Das ist der aktuelle Stand

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Ob in Schiffweiler Schlangen oder Vogelspinnen tatsächlich ausgebüxt sind, ist derzeit noch unklar. Der Besitzer der Tiere beteuert, dass dem nicht so ist. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Caroline Bock

Gefahrenmeldung der Gemeinde Schiffweiler sorgt für Aufsehen

Bereits am gestrigen Mittwochabend (21. Juli 2021) veröffentlichte die Gemeinde Schiffweiler eine Gefahrenmeldung, wonach Vogelspinnen und Schlangen im Gemeindegebiet ausgebüxt seien. In der Mitteilung hieß es konkret: "Die Polizei Neunkirchen teilte der Gemeinde Schiffweiler mit, dass in Schiffweiler mehrere Vogelspinnen und Schlangen entkommen sind". Die Mitteilung, über die auch SOL.DE am heutigen Donnerstagmorgen berichtete ("Aktuelle Warnung vor Vogelspinnen und Schlangen in Gemeinde Schiffweiler"), sorgte für große Aufregung. 

Sachverhalt unklarer als zunächst angenommen

Wie sich im Laufe des Tages herauskristallisierte, ist der Sachverhalt dann doch unklarer als zunächst angenommen. So meldete sich am Vormittag ein Leser bei unserer Redaktion und gab uns gegenüber an, dass er der Halter der vermeintlich ausgebüxten Tiere sei. Er versicherte uns, dass keines seiner Tiere entlaufen sei. Unter Bezugnahme auf die Angaben unseres Lesers haben wir eine entsprechende Anfrage an die Gemeinde Schiffweiler gestellt. Daniel Müller, der stellvertretende Amtsleiter des Ordnungsamtes, klärte uns umfassend über den Sachverhalt auf und informierte uns über den aktuellen Stand in der Sache.

Online-Anzeige führte zur Gefahrenmeldung

Zunächst erklärte Müller, dass der Sachverhalt im Rahmen einer Online-Anzeige über die Polizei Neunkirchen bei der Gemeinde Schiffweiler eingegangen sei. Dort habe man aufgrund des geschilderten Sachverhalts sofort reagiert und "die Menschen im Gemeindegebiet im Sinne einer präventiven Gefahrenabwehr umgehend informiert". Schließlich habe man als Gemeinde eine Informationsverantwortung gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürgern und müsse über potenzielle Gefahrensituationen informieren.

Polizei Neunkirchen ermittelt weiter in dem Fall

Müller führte weiter aus, dass sich der vermeintliche Halter der Tiere im Laufe des Tages beim Ordnungsamt gemeldet und auch ihm gegenüber versichert habe, dass der in der Anzeige geschilderte Sachverhalt unzutreffend sei. Als Gemeinde müsse man nun allerdings die Ermittlungen der Polizei Neunkirchen abwarten. Man könne es keinesfalls verantworten, aufgrund einer privaten Aussage Entwarnung zu geben und später gegebenenfalls zu riskieren, dass eine Bürgerin oder ein Bürger dann doch eine unangenehme Begegnung mit einem der Tiere hat. Dies gelte umso mehr, da die vermeintlich ausgebüxten Tiere bei vielen Menschen mit Ängsten behaftet seien.

Tiere seien nicht gefährlich

In diesem Zusammenhang betonte Müller allerdings auch, dass die Tiere weder giftig noch sonst in einer Art gefährlich seien. Man wolle nur nicht, dass jemand ohne Vorwarnung auf eine Schlange oder Vogelspinne treffe. Zudem sei das betroffene Gebiet in Schiffweiler deutlich eingrenzbar zwischen Hauptstraße, Querstraße und Landsweilerstraße. Personen, die kilometerweit weg wohnen, müssten sich insofern keine Sorgen machen.

Lage bleibt vorerst unklar

Die Lage in Schiffweiler bleibt weiterhin unklar. Müller erklärte gegenüber SOL.DE abschließend, dass man als Gemeinde aktuell leider genau wie die Bürgerinnen und Bürger "etwas in der Luft hänge". Erst wenn die Lage durch die Polizei zweifelsfrei geklärt ist, könne man eine entsprechende Entwarnung aussprechen.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- eigene Recherche

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Patryk Kubek

Diese Saar-Athlet:innen sind bei Olympia dabei

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Die Olympischen Sommerspiele werden am Freitag offiziell eröffnet. Foto: Charlie Riedel/AP/dpa-Bildfunk

Mit einem Jahr Verspätung starten die Olympischen Sommerspiele von Tokio offiziell am Freitag (23. Juli 2021). Mehr als 11.000 Athlet:innen werden dann um die Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen kämpfen. Auch aus dem Saarland reisen einige Sportler:innen an.

Saarländische Medaillenhoffnungen

Medaillenhoffnungen dürfte sich Fußballer Florian Müller machen, der für Deutschland als Nummer eins im Tor steht. Auch Turnerin Pauline Schäfer und Badminton-Spieler Marvin Seidel könnten es weit bringen.

Übersicht: Das sind die Saarländer:innen bei Olympia 2021

SOL.DE hat alle Saar-Olympiateilnehmer:innen hier zusammengestellt. In unserer Liste finden sich die Sportler:innen, die einen Bezug zum Bundesland haben - sei es wegen ihres Geburtsorts, ihres Wohnorts oder weil sie Mitglied in einem saarländischen Verein sind.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Landessportverband des Saarlandes
- Internationales Olympisches Komitee
- Statista

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Ein glasklares Bekenntnis zum Fortschritt – das Soft Opening der Torpedo Gruppe

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Foto: Guerel Sahin (Showroom)

Schon beim Vorfahren spürt die Kundschaft ein erhabenes Flair, das von dem Logo mit dem Stern ausgeht: thronend über dem großzügigen Eingangsportal ist der Kontrast des weißen Schriftzugs vor schwarzem Hintergrund ein hervorstechendes Zeichen, das kraftvoller denn je strahlt. Die blau-silberne Ära der Fassade ist vorbei, und auch die des weißgefließten Showroom-Interieurs. Schreitet man durch die große Glastür, eröffnet sich ein Blick auf die CI-konforme, minimalistisch-moderne Eleganz, mit der man bei einer Premium-Marke wie Mercedes-Benz rechnen darf. Wie die Lobby eines 5 Sterne-Hotels mutet der Empfangsbereich an, und dieser Eindruck wird durch das freundliche Willkommen der Gastgeberinnen am Empfang maßgeblich unterstützt. Lässt man die Blicke umherschweifen, fällt das Auge nicht nur auf die ausgestellten Modelle, sondern auch auf die dahinterliegenden, schwarzen Glaswände. Diese sind per eingefasster TV Screens (60 an der Zahl) eine Erlebniswelt an sich. 

Hier ist die Digitalisierung nicht erst im Entstehen, hier wird sie bereits gelebt. Hat man sich mit seinem Namen und Anliegen erst einmal am Empfangsdesk registriert, geht es, je nach Absicht, hin zu den gläsernen Kabinen, die mit Anschlussmöglichkeiten für Laptops und einem großzügigen Bildschirm technisch top ausgestattet sind. Dort bekommt der Kunde eine mit visualisierten Inhalten unterfütterte Deluxe-Beratung. Oder es geht nach Abholung des zu wartenden Fahrzeugs in die ebenfalls gläserne Werkhalle, wo, dank mehrerer Hebebühnen, den Kunden einen Blick unter das Fahrzeug erlaubt wird.

Kunden-Durchblick mit vollendeter Transparenz

Was einem normalerweise wie die No-go-Area der Werkstätten erscheint, ist im Fall der Torpedo Garage Saarland ein Go-to-Faktor. Transparenz wird durch den Glasfaktor hier nicht nur symbolisiert, sondern gewollt zelebriert. Vollendet mit einer Kamera-geführten Tour durch das Untere und Innere eines Wagens, kann man auf einem iPad mitverfolgen, was Stand der technischen Dinge ist. Diese Transparenz wird nochmals verstärkt, indem es ein kommentiertes Nachher Video für die Kundschaft zum Download gibt. Dafür hat man eine eigene App entwickelt. Das schafft Vertrauen in die Kompetenz des Hauses und markiert den Mehrwert eines Services, der seinesgleichen sucht. Portal für die Mitarbeiterbewertung inklusive! "Wir haben bereits sehr früh in Digitalisierung investiert und schon vor zwei Jahren mit dem Digital-Award einen Branchenpreis gewonnen. Ziel ist es stationäre Kunden-Touchpoints digital abbilden zu können, wie z. B. die Vereinbarung eines Servicetermins komplett online abzuwickeln und somit für den Kunden einen spürbaren Mehrwert zu erzielen.“ , so Maximilan Ritter, Geschäftsführer der Torpedo Garage Saarland.

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Foto: Guerel Sahin (Maximilian Ritter, Geschäftsführer)

Kontinuität und Wandel bedeuten ein Muss

Das Leuchtturm-Projekt in Saarbrücken ist gemäß den Vorgaben der Daimler Markenarchitektur 2020 umgesetzt worden. Für das Familienunternehmen, das in der vierten Generation auf eine 90-jährige Firmengeschichte zurückblickt, ist dieser Innovationswandel nicht der erste. Seit 1. Dezember 2015 gehören die ehemaligen Daimler Niederlassungen zu der Torpedo Gruppe im Saarland (Saarbrücken, Neunkirchen, Saarlouis, St. Wendel und Wadgassen) und bis dato wurde eine Menge Zeit und Energie in die Gestaltung und Umsetzung einer Firmenphilosophie investiert, die auf Modernisierung setzt. „Wer diesen Ort noch von früher her kennt, erinnert sich an den Industrie-Charme der 70-er Jahre. Es war einfach nicht mehr zeitgemäß für eine Marke wie Mercedes-Benz, die für emotionsgeladene Produkte steht, diese in einem total nüchternen, unemotionalen Ambiente zu präsentieren. Die Erwartungshaltung an die Torpedo Gruppe ist schon immer groß gewesen und wir haben dementsprechend in den zurückliegenden fünf Jahren vieles verändert. Auf einem hart umkämpften Markt wie dem der Automobilindustrie eine fortwährende und unerlässliche Aufgabe“, so Geschäftsführer Maximilian Ritter. Vor dem Hintergrund dieses Mission- Statements und nach der erfolgreichen Umsetzung des Re- Openings, wird auf dem 65.000 Quadratmeter großen Areal an der Untertürkheimerstraße der Stern über dem Eingangsportal noch lange leuchten.

Kontakt:
Torpedo Garage Saarland GmbH Saarbrücken
Untertürkheimer Str. 1
66117 Saarbrücken
Telefon: 0681/5070

 

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Riesen Drogenfund in Eppelborn: Rauschgift im Millionenwert entdeckt

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Ermittler:innen stellten auch Kokain sicher. Symbolfoto: Hauptzollamt Krefeld/dpa-Bildfunk

In Eppelborn ist der Polizei und Zohlfahnder:innen offenbar einer der größten Drogenfunde im Saarland der vergangenen Jahre gelungen. Wie der "SR" am heutigen Donnerstag (22. Juli 2021) mit Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtet, seien vergangene Woche mehr als 15 Kilogramm Heroin und rund zwei Kilogramm Kokain sichergestellt worden. Die Ermittler:innen schätzen den Marktwert auf etwa eine Million Euro.

Auch Ferrari entdeckt

Die Polizei nahm einen 33-Jährigen fest. Sie fand in seiner Wohnung auch 30.000 Euro in bar, Luxusuhren und einen Ferrari, der keine amtlichen Kennzeichen hatte. Laut Medienbericht wird vermutet, dass der Mann Mitglieder einer Bande ist. Er war über längere Zeit observiert worden.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Tote Frau (48) in Kaiserslautern: Dieses Video soll den mutmaßlichen Täter überführen

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Die Polizei fahndet im Fall einer getöteten Frau nun mit einem Video nach einem verdächtigen Mann. Fotos: Polizei

48-jährige Frau in Kaiserslautern getötet

Am 14. Dezember 2020 wurde die Leiche der 48-jährigen Diana Bodi in der Staubörnchenstraße in Kaiserslautern aufgefunden. Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass die Frau vorsätzlich getötet wurde. Von dem möglichen Täter fehlte bislang aber jegliche Spur.

Polizei Kaiserslautern sucht mit Video nach verdächtigem Mann

Nun könnten Aufzeichnungen einer Überwachungskamera eines Parkhauses in der Rosenstraße, das sich in der Nähe zum Fundort der Leiche befindet, zu Bewegung in dem Fall führen. In den Videozeichnungen taucht nämlich ein verdächtiger Mann auf, wie die Polizei am heutigen Donnerstag (22. Juli 2021) mitteilte.

Verdächtiger könnte Leiche in Einkaufswagen transportiert haben

"Bei der immer noch andauernden Auswertung des umfangreichen Videomaterials sind die Ermittler auf eine männliche Person aufmerksam geworden. Der Mann läuft mehrfach vor dem Parkhaus in der Rosenstraße auf und ab und zieht schließlich einen Einkaufswagen hinter sich her. Auf der unteren Ablage des Wagens transportiert er einen größeren, weißen Gegenstand. Bei diesem Gegenstand könnte es sich um die verpackte Leiche von Diana Bodi handeln", heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Polizeipräsidiums Westpfalz.

Durch die Ermittlungen habe man ferner feststellen können, dass der Gegenstand in der Nähe des Parkhauses aufgeladen wurde. Für die Ermittler:innen stehe deshalb fest, dass sich die Person an der Örtlichkeit auskennt, regelmäßig dort aufhält oder ihren Wohnsitz im Nahbereich hat. Die Polizei betont aber, dass es sich bei dem Mann, in dem Video um einen Verdächtigen und nicht zwingend um den Täter handele.

Mit diesem Video sucht die Polizei nach Verdächtigem

Polizei bittet um Mithilfe nach Tötung in Kaiserslautern: 10.000 Euro Belohnung

Für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters oder der Täterin führen hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern eine Belohnung von bis zu 10.000 Euro ausgesetzt. Zeug:innen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0631)369 620 mit der Polizei Kaiserslautern in Verbindung zu setzen. Unter der Telefonnummer (0152)11970863 wurde zudem auch ein anonymes Hinweistelefon eingerichtet.

Wer kann bei folgenden Fragen weiterhelfen?

In diesem Zusammenhang erbittet sich die Polizei Hinweise zu folgenden Fragen:
- Ist Ihnen die Person, die in dem Video zu sehen ist, bekannt oder können Sie Angaben zu dieser Person machen? 
- Haben Sie, am 12. Dezember 2020, zwischen 21 Uhr und 23 Uhr, im Bereich Staubörnchenstraße, Richard-Wagner-Straße, Humboldtstraße, Rosenstraße, Alleestraße, Eisenbahnstraße und dem Einkaufszentrum "K in Lautern" eine Person mit einem Einkaufswagen gesehen?
- Haben Sie in diesem Bereich Geräusche wahrgenommen, wie sie beim Ziehen eines Einkaufswagens über die Straße oder den Gehweg entstehen?
- Sind Ihnen andere Geräusche aufgefallen?
- Ist Ihnen in diesem Zeitraum oder davor, eine männliche Person aufgefallen, die einen größeren, weißen Gegenstand ohne Einkaufswagen transportierte?
- Haben Sie, am 12. Dezember 2020, zwischen 21 Uhr und 23 Uhr, im Bereich Staubörnchenstraße, Richard-Wagner-Straße, Humboldtstraße, Rosenstraße, Alleestraße, Eisenbahnstraße und dem Einkaufszentrum "K in Lautern" einen leerstehenden Einkaufswagen gesehen?
- Ist Ihnen die Person in dem Video, im Bereich des Hauptbahnhofs oder im Bereich der Innenstadt, insbesondere der Staubörnchenstraße, aufgefallen?
- Verfügen Sie über sonstige Informationen, die der Polizei weiterhelfen können?

Weitergehende Informationen zu dem Tötungsfall in Kaiserslautern

Weitere Informationen zu dem Fall findet ihr auf der offiziellen Fahndungsseite der rheinland-pfälzischen Polizei unter: "10.000 Euro Belohnung! Helfen Sie, den Tod von Diana Bodi aufzuklären!".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Mitteilung des Polizeipräsidiums Westpfalz vom 22.07.2021

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Rätsel um schwerverletzte Frau (71) in Gebüsch in Saarlouis-Steinrausch

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In Saarlouis-Steinrausch wurde eine 71-jährige Frau mit schweren Kopfverletzungen in einem Gebüsch gefunden. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst

71-Jährige mit schweren Kopfverletzungen in Gebüsch in Saarlouis-Steinrausch aufgefunden

Wie die Polizei Saarlouis am heutigen Donnerstag (22. Juli 2021) mitteilte, ist am späten Mittwochabend der vergangenen Woche (14. Juli 2021) gegen etwa 22.00 Uhr eine 71-jährige Frau mit schweren Kopfverletzungen in einem Gebüsch im Bereich der "Rodener Wiesen" in Saarlouis-Steinrausch aufgefunden worden.

Polizei geht von Gewaltverbrechen aus

Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste die 71-Jährige umgehend in das Klinikum auf dem Saarbrücker Winterberg eingeliefert werden. Laut Angaben der Polizei stammen die Kopfverletzungen vermutlich "von einer Gewalteinwirkung mithilfe eines Gegenstandes", wie es in einer Mitteilung heißt.

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Der Kriminaldienst der Polizeiinspektion Saarlouis geht folglich von einem Gewaltverbrechen aus und bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise. Personen, die Angaben zu dem Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Saarlouis unter der Telefonnummer (06831)9010 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarlouis vom 22.07.2021

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Die News vom heutigen Donnerstag (22. Juli 2021) im Überblick. Foto: BeckerBredel

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Impfbus bietet kurzfristige Einmalimpfung am St. Johanner Markt in Saarbrücken an

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Am Wochenende bietet ein Impfbus in Saarbrücken eine unkomplizierte Impfmöglichkeit an. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich

Impfbus am St. Johanner Markt in Saarbrücken

Am Freitag und am Samstag steht auf dem St. Johanner Markt in Saarbrücken jeweils zwischen 18.00 und 22.00 Uhr ein Impfbus, in dem kurzfristige Corona-Impfungen ohne vorherige Termine durchgeführt werden.

Impfung mit "Johnson & Johnson"-Präparat

Wie die Pressestelle der Landeshauptstadt ankündigte, werde man die Impfungen mit dem Vakzin des Herstellers "Johnson & Johnson" durchführen. Mit diesem Impfstoff ist lediglich eine Impfung nötig, um als vollständig geimpft zu gelten. Interessierte haben damit die Möglichkeit, schnell und unkompliziert vollständigen Impfschutz zu erhalten. Die Impfdosen werden vom saarländischen Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellt.

So läuft die Impfung im Saarbrücker Impfbus ab

Die Impfungen im Saarbrücker Impfbus werden nach umfangreicher Aufklärung vor Ort von Ärzt:innen sowie medizinischem Fachpersonal des Klinikums Saarbrücken durchgeführt. Unterstützt werden sie dabei vom Personal der Landeshauptstadt. Neben der vorherigen Aufklärung und der Impfung selbst wird sich auch um die unmittelbare Nachbetreuung gekümmert.

Weder Termin noch Impfpass erforderlich

Die Corona-Impfung im Impfbus am St. Johanner Markt soll möglichst unbürokratisch und unkompliziert ablaufen. Daher heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Landeshauptstadt: "Ein Termin ist nicht erforderlich. Auch der Impfpass wird nicht zwingend benötigt. Es wird aber empfohlen, ihn mitzubringen. Impfwillige müssen ihren Ausweis vorzeigen".

Oberbürgermeister Conradt appelliert an Menschen aus Saarbrücken

Mit dem niedrigschwelligen Angebot wolle man laut Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) dazu beitragen, die Pandemie durch eine hohe Impfquote einzudämmen. "Deshalb appelliere ich an die Saarbrückerinnen und Saarbrücker: Wir sind alle gefragt. Helft mit und lasst euch impfen", so Conradt im Vorfeld der Impfaktion.

Auch Dr. Christian Braun, der Geschäftsführer und Ärztliche Direktor des Klinikums Saarbrücken betont die Wichtigkeit des Impffortschritts. Je mehr sich impfen ließen, desto schneller werde man wieder unbeschwerte Zeit mit Familie und Freunden verbringen können. "Der momentanen Impfmüdigkeit und den wieder steigenden Neuinfektionszahlen wollen wir mit einem Weckruf direkt vor Ort, im Herzen Saarbrückens, entgegentreten", erklärt Braun.

Impfbus soll Aufklärungsarbeit leisten

Laut Angaben von Tobias Raab, dem Dezernenten für Wirtschaft, Soziales und Digitalisierung, wolle man mit der Aktion vor allem auch auf Aufklärung setzen. "Denn es gibt immer noch viele Bedenken und Vorbehalte gegenüber der Covid-19-Schutzimpfung", betont Raab. Verunsicherte Personen können sich demnach am Impfbus in Saarbrücken offene Fragen beantworten lassen und erhalten umfangreiches Aufklärungsmaterial.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken 

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Mord-Prozess in Trier: 32-Jähriger soll Frau aus Habgier erschlagen haben

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Edith Blum wurde in Trier getötet. Foto: Polizei

Ein 32-jähriger Mann muss sich am Landgericht Trier wegen Mordes aus Habgier verantworten. Der Angeklagte wurde aufgrund von DNA-Spuren am Tatort ermittelt. Er soll die Ermordete aus dem Obdachlosenmilieu gekannt haben, in dem beide verkehrten. Wenige Tage nach der Tat Mitte Januar wurde er verhaftet. 

Frau mit unbekanntem Gegenstand auf den Kopf geschlagen

Laut der Ermittlungen hatte der mutmaßliche Täter gemeinsam mit dem Opfer in der Nähe einer Obdachlosenunterkunft Alkohol getrunken. Im Laufe dessen soll der Mann den Entschluss gefasst haben, die Frau auszurauben. Dazu habe er ihr mit einem bislang unklaren Tatwerkzeug auf den Kopf geschlagen. Dabei erlitt die 63-Jährige "schwerste Schädelverletzungen", so die Staatsanwaltschaft. Daraufhin flüchtete der Mann mit einem geringen Geldbetrag

DNA führt Ermittler:innen auf die Spur des 32-Jährigen

Die Frau erlag in der Nacht zum 14. Januar ihrer Verletzung und Unterkühlung. Die Leiche wurde zwischen Baucontainern gefunden. Die Ermittler:innen kamen auf die Spur des 32-Jährigen, da die DNA am Tatort mit einer Probe aus einem damals ungeklärten Handtaschenraub in Trier übereinstimmte. Das damalige Opfer hatte den Täter als dunkelhäutig beschrieben, anhand dieser Angabe stießen die Polizist:innen in der Obdachlosenszene auf den Mann aus Eritrea, der im Umfeld der 63-Jährigen bekannt war. 

Der 32-Jährige ist bereits vorbestraft

Laut Staatsanwaltschaft kam der Mann im März 2015 als Flüchtling zunächst in den Rhein-Hunsrück-Kreis, im Februar 2020 zog er nach Trier, wo er in einem von der Stadt zugewiesenen Wohnung lebte. Er ist unter anderem wegen Körperverletzung vorbestraft. 

Der 32-Jährige hatte sich vor dem Prozess nicht zu den Vorwürfen geäußert. Der Prozess ist bis Ende August angesetzt. 

Bisherige Artikel zum Thema:

14.01.2021: Große Aufregung in Trier: Fußgänger findet tote Frau auf Straße
15.01.2021: Tote Frau in Trier: Gewaltverbrechen gegen 63-Jährige
20.01.2021: Mehr als 100 Hinweise zu getöteter Frau aus Trier
25.01.2021: Getötete Frau in Trier: Tatverdächtiger ermittelt und Haftbefehl erlassen
21.05.2021: Mord an Edith B.: 32-Jähriger angeklagt

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Nach Auflösung einer Hochzeitsfeier: Homophobie-Vorwürfe gegen Gemeinde Überherrn

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Nach dem Abbruch einer Hochzeit eines gleichgeschlechtlichen Paares kam es zu Homophobie-Vorwürfen gegen die Gemeinde Überherrn. Symbolfoto: picture alliance / dpa | Patrick Pleul

Homophobie-Vorwürfe gegen Gemeinde Überherrn 

Am vergangenen Samstag (17. Juli 2021) haben Beschäftigte der Gemeinde Überherrn gegen etwa 23.30 Uhr die Hochzeitsfeier von zwei Frauen auf der Teufelsburg Felsberg aufgelöst. Für Holger Zenner, der seit rund zehn Jahren als erster Vorsitzender des Fördervereins Teufelsburg tätig ist, stellt der Abbruch des Hochzeitsfestes einen handfesten Skandal dar. In einer Mitteilung an verschiedene saarländische Medien (darunter auch SOL.DE) wirft Zenner der Gemeinde Homophobie, Diskriminierung und Amtsmissbrauch vor. 

Zenner: Aufwendig vorbereitete Feier wurde auf diskriminierende Weise abgebrochen

"Es wurde mit Vorsatz das Amt ausgenutzt, um diese Hochzeit abzubrechen", schreibt Zenner in seiner Mitteilung. Trotz schriftlicher Genehmigung habe man die aufwendig vorbereitete Feier "auf diskriminierende Art" abgebrochen, so Zenner. "Das Brautpaar brach zusammen und saß mit Tränen in den Augen am Boden", schilderte der Vorsitzende des Fördervereins den Abbruch. Zenner wirft der Gemeinde Überherrn vor, "die erste LGBTQ (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer) Hochzeit auf der Teufelsburg" vorsätzlich aufgelöst zu haben.

Gemeinde Überherrn weist Vorwürfe zurück

Am gestrigen Mittwochabend (21. Juli 2021) hat die Gemeinde Überherrn auf die schweren Vorwürfe reagiert. "Die Gemeinde weist die Vorwürfe entschieden zurück. Sie sind haltlos und entbehren jeglicher Grundlagen", heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Demnach habe man zwar die Trauung der beiden Frauen schriftlich genehmigt. Eine Feier nach Anbruch der Dunkelheit sowie eine Übernachtung auf der Teufelsburg in Mittelalterzelten habe man in demselben Schreiben aber ausdrücklich verboten.

Private Feiern auf Teufelsburg nach Anbruch der Dunkelheit grundsätzlich verboten

"Grund hierfür sind erhebliche Sicherheitsbedenken, insbesondere im Hinblick auf die Beschaffenheit der Burg, die Dunkelheit, den Alkoholkonsum und die dadurch bestehenden Gesundheitsrisiken", führte die Pressestelle der Gemeinde ergänzend aus. Demnach sei es bereits in der Vergangenheit gängige Verwaltungspraxis gewesen, keinerlei private Feiern auf der Teufelsburg nach Einbruch der Dunkelheit zu genehmigen. Da man sich durch die Feier in den späten Abendstunden nicht an die Auflagen gehalten habe und ein Sicherheitsrisiko nicht habe ausgeschlossen werden können, habe man sich schließlich für einen Abbruch der Hochzeit entschieden.

Überherrner Bürgermeisterin schießt gegen Zenner

Die Bürgermeisterin von Überherrn, Anne Yliniva-Hoffmann (SPD), zeigte sich am Mittwochabend verärgert über die Homophobie-Vorwürfe gegenüber der Gemeinde und holte ihrerseits zum Gegenschlag aus: "Herr Zenner hat offensichtlich gegenüber dem Brautpaar Zusicherungen gemacht, ohne diese vorher mit der Gemeinde abgestimmt zu haben. Er versucht nun offenbar sein Fehlverhalten auf die Gemeinde abzuwälzen." Homophobie wolle sie sich in keinem Fall nachsagen lassen. "Wer mich kennt, weiß, dass ich mich insbesondere für die Gleichberechtigung jeglicher Art und gegen jede Diskriminierung einsetze", so Yliniva-Hoffmann.

Gemeinde schaltet Rechtsanwaltskanzlei ein

Inzwischen habe man wegen der Sache sogar eine Rechtsanwaltskanzlei eingeschaltet, informierte die Pressestelle der Gemeinde abschließend. Es droht somit nun ein Rechtsstreit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Holger Zenner vom 21.07.2021
- Presseerklärung der Gemeinde Überherrn vom 21.07.2021

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Nach sonniger Woche: Gewitter-Gefahr im Saarland

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Im Saarland und in Rheinland-Pfalz werden am Wochenende Gewitter erwartet. Foto: Thomas Rensinghoff/dpa-Bildfunk

Die Menschen im Saarland und in Rheinland-Pfalz müssen am Wochenende mit schauerartigem Regen und möglicherweise Gewitter rechnen. Laut einer Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) könne es erneut Starkregen geben, berichtet die "Deutsche Presse-Agentur" am heutigen Donnerstag (22. Juli 2021). Wo und wann es zu Unwetter komme, könne derzeit aber noch nicht genau vorhergesagt werden.

Schauer und Gewitter am Wochenende möglich

Der Freitag bleibe demnach zunächst trocken bei Sonnenschein und bis zu 30 Grad. Die Bewölkung ziehe am Samstag auf, so die Meteorologin. Am Mittag gebe es zunächst im Westen schauerartigen Regen, am Nachmittag sei dann das ganze Gebiet betroffen. Auch am Sonntag können sich im Laufe des Tages örtlich Gewitter bilden. Die Temperaturen fallen etwas, auf bis zu 28 Grad am Samstag und maximal 27 Grad am Sonntag.

Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz

In der vergangenen Woche hatte ein Unwetter mit Starkregen eine Flut unter anderem in Rheinland-Pfalz ausgelöst. Die Zahl der Todesopfer stieg im am härtesten getroffenen Kreis Ahrweiler bis auf 125. Fast 42.000 Menschen sind von dem Unglück betroffen. Teile der Region haben noch immer weder Wasser noch Strom. Auch im Saarland hatte es Starkregen gegeben, große Schäden blieben aber aus.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Lottoglück im Saarland: Tipper aus Neunkirchen räumt Großgewinn ab

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In Neunkirchen darf sich ein:e Lotto-Tipper:in über einen Großgewinn in Höhe von 100.000 Euro freuen. Symbolfotos: Pixabay | Inga Kjer/dpa-Bildfunk

Lotto: Großgewinn für Tipper:in im Landkreis Neunkirchen

Eine Person aus dem Landkreis Neunkirchen hat bei der Zusatzlotterie "Super 6" die Höchstsumme von 100.000 Euro abgeräumt. Das teilte die Pressestelle der Saarland-Sporttoto GmbH am heutigen Donnerstagmorgen mit. Demnach habe der neue Glückspilz mit einer Kundenkarte gespielt und bekomme das Geld daher automatisch auf sein Konto überwiesen.

Erster Großgewinn im Landkreis Neunkirchen

Es handelt sich dabei um den ersten Großgewinn (von einem solchen spricht man ab einer Gewinnsummer von 100.000 Euro) im Landkreis Neunkirchen für das Jahr 2021. Bereits zum insgesamt vierten Mal in diesem Jahr brachte die Zusatzlotterie "Super 6" hingegen einer Person aus dem Saarland Glück.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Saartoto, 22.07.2021

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Mehr Trinkwasserbrunnen für Saarbrücken gefordert

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Die SPD will mehr Trinkwasseranlagen in Saarbrücken. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Paul Zinken

SPD fordert mehr Trinkwasseranlagen für Saarbrücken

Aus Sicht der Saarbrücker SPD-Stadtratsfraktion gibt es in der Landeshauptstadt zu wenig Trinkwasserbrunnen. Daher fordert die Fraktion umgehend mehr Anlagen für Saarbrücken. 

Jung: Öffentliche Wasserstellen für Tier und Mensch sinnvoll

"Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir Trinkwasseranlagen im gesamten Stadtgebiet, um mit einer klimafreundlichen Alternative Plastikmüll einfach zu vermeiden. Am Landwehrplatz gab es am Basketballfeld einen Wasserspender, der entwendet wurde. Wir fordern bereits seit August letzten Jahres eine neue Anlage, um auch die Sportler:innen dort zu versorgen. Insbesondere bei den extremen Temperaturen im Sommer wäre eine flächendeckende Versorgung mit öffentlichen Wasserstellen für Mensch und Tier auf jeden Fall sinnvoll", erklärte  Christine Jung, die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion hierzu.

Verbesserung der Trinkwasserversorgung von Obdachlosen

Aus Sicht der Saarbrücker SPD stellten Trinkwasserbrunnen zudem wertvolle Begegnungsstätten dar und würden die Aufenthaltsqualität "insbesondere in den Betonwüsten" aufwerten, wie es in einer aktuellen Mitteilung heißt. "An vielen Plätzen wie etwa Parks oder Spielplätzen wären sie denkbar und würden darüber hinaus für eine Verbesserung der Trinkwasserversorgung von Obdachlosen sorgen", so Jung abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Saarbrücker SPD-Stadtratsfraktion vom 22.07.2021

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Run vorbei: So viele Impftermine im Saarland werden nicht gebucht

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In Saarbrücken werden mehr als 40 Prozent der Corona-Impftermine nicht gebucht. Foto: BeckerBredel

Der große Run auf Corona-Impftermine ist vorbei: Im Saarland werden in den Impfzentren in Lebach, Neunkirchen und Saarlouis im Schnitt rund 30 Prozent der Termine nicht gebucht, wie das Gesundheitsministerium in Saarbrücken auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte. In Saarbrücken liege diese Zahl bei etwa 42 Prozent.

So soll das Impftempo wieder erhöht werden

Um das Impftempo wieder zu erhöhen, seien "standortnahe niedrigschwellige Impfangebote" vor allem von mobilen Impfteams geplant. Zudem werde es Impfungen an zentralen Plätzen geben. Am Freitag und Samstag steht ein Impfbus auf dem St. Johanner Markt in der Landeshauptstadt. An diesem Montag starte das mobile Impfen in Einkaufsmärkten, hieß es aus dem Ministerium. Die Staatskanzlei hat außerdem eine Kampagne mit prominenten saarländischen Männern und Werbebotschafter:innen aus verschiedenen Berufen gestartet, um die Menschen für die Impfung zu motivieren.

Impfungen im Saarland: Aktueller Stand

Bislang seien keine Impfstoffdosen verfallen. Im Saarland sind mit Stand vom heutigen Donnerstag (22. Juli 2021) 51,9 Prozent der Menschen vollständig gegen Corona geimpft. Mindestens einmal geimpft sind 65,9 Prozent.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Robert-Koch-Institut
- eigene Berichte

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Aktuelle Warnung vor Vogelspinnen und Schlangen in Gemeinde Schiffweiler

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Die Gemeinde Schiffweiler warnt aktuell vor mehreren Vogelspinnen und Schlangen, die ausgebüxt sind. Symbolfoto: picture alliance / dpa | Jochen Lübke

Mehrere Vogelspinnen und Schlangen in Schiffweiler ausgebüxt

In Schiffweiler sind aktuell mehrere Vogelspinnen und Schlangen ausgebüxt. "Die Polizei Neunkirchen teilte der Gemeinde Schiffweiler mit, dass in Schiffweiler mehrere Vogelspinnen und Schlangen entkommen sind", heißt es hierzu in einer aktuellen Mitteilung der Gemeinde. 

Türen und Fenster sollten geschlossen gehalten werden

Laut Angaben der Polizei Neunkirchen seien die Tiere nicht giftig. "Trotzdem sollte Vorsicht geboten sein", schreibt die Gemeinde Schiffweiler. Weiter heißt es: "Um keine ungebetenen Gäste im Haus willkommen zu heißen, sollten Sie, wenn möglich die Türen und Fenster vorerst geschlossen halten. Auch im Außengelände sollten die Anwohner und vor allem Kinder etwas vorsichtiger sein".

Betroffen seien die Anwohner:innen in den Bereichen der Hauptstraße, der Querstraße und der Landsweilerstraße. Sollte eines der Tiere entdeckt werden, so bittet die Gemeinde Schiffweiler, dass man Ruhe bewahren und den Fund sofort bei der Polizei Neunkirchen (068212030) oder dem Ordnungsamt Schiffweiler (0682167871) melden solle. Weitere Hintergründe zu dem Sachverhalt sind bislang noch nicht bekannt.

+++ Update (18.37 Uhr) +++

Im Laufe des Tages hat sich herauskristallisiert, dass der Sachverhalt etwas unklarer ist, als ursprünglich angenommen. So hat die Gemeinde ihre Informationen im Rahmen einer Online-Anzeige übermittelt bekommen. Inzwischen hat sich der vermeintliche Halter der Tiere eingeschaltet und den in der Online-Anzeige geschilderte Sachverhalt dementiert. Die Ermittlungen der Polizei Neunkirchen zu dem Fall laufen noch. Ausführliche Informationen und Hintergründe sowie den aktuellen Stand findet ihr unter: "Ausgebüxte Vogelspinnen und Schlangen in Schiffweiler: Das ist der aktuelle Stand".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Gemeinde Schiffweiler

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49 Corona-Infektionen im Saarland gemeldet: Inzidenzen steigen wieder

49 neue Infektionen mit dem Coronavirus im Saarland hat das Robert-Koch-Institut (RKI) am heutigen Donnerstag (22. Juli 2021) gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 16,6 (Vortag: 13,5; Vorwoche: 6,7).

Corona-Lage in den Saar-Landkreisen

Keine weiteren Todesfälle registriert

Seit Beginn der Pandemie gab es an der Saar 41.808 Infektionen mit Sars-CoV-2. Bislang sind 1.029 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben. Derzeit sind rund 200 Personen aktiv mit dem Virus infiziert, die Zahl der Genesenen schätzt das RKI auf 40.600.

Situation auf den Intensivstationen

Momentan liegen fünf Patient:innen auf den Intensivstationen im Saarland. Von ihnen werden zwei invasiv beatmet, so die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Hinweis

Die Daten des RKI können sich wegen Meldeverzug von den eigenen Daten der Saar-Kreise unterscheiden. Über die Zahl der Testungen werden keine Angaben gemacht.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Rechtsmediziner:innen schätzen, dass der überwiegende Teil der Corona-Toten wegen der Infektion verstarb.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie gibt an, wie viele Menschen im Moment mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Zahl ist ein Schätzwert des RKI.

Zahl der Genesenen: Der Schätzwert des RKI gibt an, wie viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren und ihre Infektion mittlerweile wieder überstanden haben. Die Zahl zeigt nicht an, wie viele Menschen an möglichen Spätfolgen (Long-Covid) leiden.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
- eigene Recherche

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Neue Corona-Fälle gibt es im Saarland. Foto: dpa-Bildfunk

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