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Lokführergewerkschaft legt Forderungskatalog vor

Claus Weselsky, Vorsitzender der Lokführergewerkschaft GDL, spricht mit Journalisten und Lokführern. Foto: Lukas Schulze/Archiv

Claus Weselsky, Vorsitzender der Lokführergewerkschaft GDL, spricht mit Journalisten und Lokführern. Foto: Lukas Schulze/Archiv

Frankfurt/Berlin (dpa) - Die Lokführergewerkschaft GDL geht mit einer Forderung nach 7,5 Prozent mehr Geld in die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn.

Zudem will die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) unter anderem erreichen, dass die Bahn für Nachtschichten sowie Arbeit an Sonn- und Feiertagen höhere Zulagen zahlt. Insgesamt umfasst der Forderungskatalog der Gewerkschaft 38 Punkte, wie die GDL an diesem Freitag in Frankfurt mitteilte. «Wir gehen zuversichtlich in die Tarifverhandlungen, die am 12. Oktober 2018 in Berlin beginnen», erklärte GDL-Chef Claus Weselsky. Angestrebt werde eine zweijährige Laufzeit eines neues Tarifvertrages.

Die Deutsche Bahn AG wollte sich inhaltlich zunächst nicht zu den GDL-Forderungen äußern. Der Konzern wartet noch auf die Vorlage der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) für die anstehende Tarifrunde. «Für die DB als Arbeitgeber ist für eine Gesamtbewertung das Forderungspaket beider Gewerkschaften wichtig. Es bleibt ein zentrales Ziel der DB, Tarifabschlüsse mit gleichen Ergebnissen für gleiche Berufsgruppen zu verhandeln», erklärte die Bahn.

Die Tarifverträge mit den Gewerkschaften EVG und GDL aus der Tarifrunde 2016/2017 laufen zum 30. September 2018 aus. Ab Oktober wird nach Angaben der Bahn für 154.000 Mitarbeiter verhandelt.

Tarifforderungen GDL

Deutsche Bahn zur Tarifrunde 2018

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