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Société Générale zahlt 1,3 Milliarden Dollar

Die Société Générale teilte mit, Rückstellungen gebildet zu haben. Foto: Maya Vidon

Die Société Générale teilte mit, Rückstellungen gebildet zu haben. Foto: Maya Vidon

Washington/Paris (dpa) - Die französische Großbank Société Générale hat Vergleichen über mehr als 1,3 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) wegen angeblicher Schmiergeldzahlungen und Marktmanipulation zugestimmt.

Das Geldhaus zahle über 860 Millionen Dollar im Rahmen einer Einigung mit Strafbehörden in den Vereinigten Staaten und Frankreich, teilte das US-Justizministerium am Montag in Washington mit. Zusätzlich habe die Bank eine Strafe der US-Finanzaufsicht CFTC in Höhe von 475 Millionen Dollar akzeptiert. Die Société Générale teilte mit, Rückstellungen für die Vergleichszahlungen gebildet zu haben - die Ergebnisse würden daher nicht belastet.

Es geht um zwei verschiedene Fälle: 585 Millionen Dollar zahlt die Société Générale dem US-Finanzministerium zufolge wegen Anschuldigungen, libyische Amtsträger während der Gaddafi-Ära über Jahre hinweg bestochen zu haben. Konkret soll es dabei um Geschäftsbeziehungen zwischen der Großbank und der Libyan Investment Authority in der Zeit 2007 bis 2010 gegangen sein. Mit weiteren 275 Millionen Dollar soll das Institut für Manipulationen von Leitzinsen wie den Referenzsätzen Libor und Euribor büßen. Auf dieses Vergehen beziehe sich auch die zusätzliche Strafe der CFTC.

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