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US-Börsen stützen den Dax vor der Brexit-Abstimmung

Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen

Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main (dpa) - Nach einem schwungvollen Start am Dienstag hat der Dax am Ende nur einen kleinen Teil seiner Gewinne retten können. Zu verdanken hatte er den zum Handelsschluss verbliebenen Aufschlag von 0,33 Prozent auf 10.891,79 Punkte vor allem der Wall Street.

Sie diente dem deutschen Leitindex mal wieder als Zugpferd, nachdem es hierzulande am Nachmittag sogar abwärts gegangen war.

Am Morgen noch hatte die Aussicht auf Steuersenkungen in China den Dax wieder bis fast an die runde Marke von 11.000 Punkten geführt. Dort liegt allerdings eine wichtige charttechnische Hürde. Diese, zusammen mit der am Abend anstehenden Abstimmung über das Brexit-Abkommen im britischen Parlament, hatte zeitweise wieder Verluste ausgelöst.

Der Index der mittelgroßen Unternehmen MDax rückte am Dienstag um 0,29 Prozent auf 22.637,99 Punkte vor. Europaweit sah es ähnlich aus: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,42 Prozent auf 3068,05 Punkte und auch in Paris und London wurden moderate Gewinne verbucht. In den USA gewann der Dow Jones Industrial zum Handelsschluss in Europa 0,5 Prozent. Die technologielastigen Nasdaq-Börsen legten sogar um etwa 1,5 Prozent zu.

Mit Blick auf Großbritannien vermuten Marktbeobachter, dass das zwischen Premierministerin Theresa May und Brüssel ausgehandelte Brexit-Abkommen keine Parlamentsmehrheit finden wird. Sollte dies so kommen, drohe eine Verlängerung der Brexit-Krise, erwartet Analyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader. «Die dann andauernde Unsicherheit dürfte die europäischen Börsen zur Wochenmitte wieder entsprechend negativ beeinflussen.»

Unter den Einzelwerten zogen im Dax vor allem die Aktien der Deutschen Post mit einer Berg- und Talfahrt Aufmerksamkeit auf sich. Letztlich büßten die Papiere des Logistikkonzerns 2,0 Prozent ein. Eine vom 1. April an wahrscheinliche Briefporto-Erhöhung war der Auslöser. Sie hatte zunächst beflügelt, bis dann Details zu der von der Bundesnetzagentur bewilligten Höhe bekannt wurden.

Zweitschwächster Dax-Wert waren die Papiere der Lufthansa mit minus 1,8 Prozent. Eine negative Studie der Deutschen Bank setzte ihnen zu.

Zu den Spitzenwerten im SDax zählten nach einer Kaufempfehlung des Bankhauses Lampe die Aktien des Technologiekonzerns Jenoptik. Sie gewannen 8,6 Prozent. Dagegen büßten die Papiere der DBAG wegen besorgter Äußerungen der Beteiligungsgesellschaft zur Gewinnentwicklung 10 Prozent ein.

Am deutschen Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von 0,07 Prozent am Vortag auf 0,06 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,03 Prozent auf 142,52 Punkte. Der Bund-Future rückte um 0,15 Prozent auf 164,83 Punkte vor. Der Euro wurde am frühen Abend mit 1,1393 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1424 (Montag: 1,1467) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8754 (0,8721) Euro.

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