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Antriebsmodul für Mondflug reist in die USA

Ein Airbus-Team sitzt vor dem schon zum Teil verpackten Europäischen Servicemodul (ESM) für das US-Raumschiff «Orion». Foto: Rad Sinyak/NASA

Ein Airbus-Team sitzt vor dem schon zum Teil verpackten Europäischen Servicemodul (ESM) für das US-Raumschiff «Orion». Foto: Rad Sinyak/NASA

Bremen (dpa) - Das US-Raumschiff «Orion» soll Astronauten künftig hinter den Mond bringen. Das Herzstück dafür stammt aus Bremen: Das Europäische Servicemodul (ESM) ist der Antrieb der Raumkapsel, reguliert die Temperatur in ihrem Inneren und sorgt für Strom, Wasser und die Luft zum Atmen.

Vier Jahre haben Experten beim Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space an der Entwicklung und dem Bau des Moduls gearbeitet. Nach Angaben der US-Raumfahrtagentur Nasa ist es das erste Mal, dass ein so bedeutendes Teil für ein amerikanisches Raumschiff aus Europa stammt.

Heute werden Verantwortliche der Nasa und ihrer europäischen Schwesteragentur Esa das Servicemodul offiziell in die USA verabschieden. Mit einem Flugzeug soll es am Montag (5. November) vom Flughafen Bremen abheben. Einen Tag später wird es dann am Kennedy Space Center in Florida eintreffen. Ingenieure werden es dort mit der Astronautenkapsel zusammenbauen.

«Orion» soll 2020 zunächst unbemannt ins All fliegen und den Mond umkreisen. Voraussichtlich 2023 sollen Astronauten mit dem Raumschiff um den Mond herum fliegen.

© WhatsBroadcast
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