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Baustart am neuen Cern-Teilchenbeschleuniger

Der Grundstein für einen Ausbau der größten Forschungsmaschine der Welt, des Cern-Teilchenbeschleunigers, ist gelegt. Foto: Christiane Oelrich

Der Grundstein für einen Ausbau der größten Forschungsmaschine der Welt, des Cern-Teilchenbeschleunigers, ist gelegt. Foto: Christiane Oelrich

Genf (dpa) - Mit dem Ausbau des weltgrößten Teilchenbeschleunigers (LHC) sollen die Grenzen der bislang bekannten Physik gesprengt werden. Bei der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) im französisch-schweizerischen Grenzgebiet bei Genf fiel der Startschuss für das Projekt.

Unter anderem wurde eine Zeitkapsel mit Dokumenten und Memorabilien in Betonblöcke eingelassen, die von künftigen Generationen vielleicht wieder zu Tage gefördert werden.

Die Arbeiten am HiLumi-LHC-Projekt dauern bis 2025. Dann sollen in dem 27 Kilometer langen unterirdischen Ringtunnel des Beschleunigers Billionen zusätzliche Protonen unterwegs sein und mehr Kollisionen erzeugt werden. So simulieren die Physiker die ersten Nanosekunden nach dem Urknall, aus dem nach gängiger wissenschaftlicher Meinung das Weltall entstanden ist. Sie beobachten die Protonenkollisionen und hoffen auf neue Aufschlüsse über die Geheimnisse des Universums. Sie wollen unter anderem die unbekannte Dunkle Materie und Dunkle Energie erforschen, die nach derzeitigem Kenntnisstand rund 95 Prozent des Universums ausmachen.

Parallel zu den Ausbauarbeiten beginnt Ende des Jahres eine geplante zweijährige Wartungsphase am Beschleuniger. Er wird 2021 mit besseren Messinstrumenten, aber noch im alten Modus wieder angefahren.

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