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Bislang weniger Masernfälle in Deutschland

Eine Masernerkrankung geht mit grippeähnlichen Symptomen und später einem charakteristischen Hautausschlag einher. Foto: Maurizio Gambarini/Symbolbild

Eine Masernerkrankung geht mit grippeähnlichen Symptomen und später einem charakteristischen Hautausschlag einher. Foto: Maurizio Gambarini/Symbolbild

Berlin (dpa) - Im ersten Halbjahr 2018 sind weniger neue Fälle von Masern in Deutschland erfasst worden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Bis 30. Juni erkrankten nachweislich 387 Menschen an dem hochansteckenden Virus, wie aus einem aktuellen Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervorgeht. Besonders hohe Fallzahlen gibt es demnach bisher in Nordrhein-Westfalen (173 Fälle), Baden-Württemberg (69) und Bayern (57). 2017 waren bis zur Jahresmitte knapp 800 Betroffene gezählt worden. Ähnliche Schwankungen der Gesamtzahlen gab es stets in den vergangenen Jahre. Schon länger sieht das RKI bei Masernzahlen aber keine rückläufige Tendenz mehr.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) strebt die Elimination der Masern an. Die Krankheit geht mit grippeähnlichen Symptomen und später einem charakteristischen Hautausschlag einher. Sie schwächt das Immunsystem und kann in sehr seltenen Fällen tödlich enden. Gefährlich sind Masern vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern.

RKI-Bulletin (PDF)

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