AKK verliert deutlich an Beliebtheit

Neuen Umfragen zufolge traut die Mehrheit der Deutschen der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer die Bundeskanzlerschaft nicht zu. Nach ihrem Fastnachtswitz sank die Beliebtheit der Püttlingerin deutlich.
Mit einem Witz sorgte Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) an Fastnacht für Aufsehen. Foto: Stefan Sauer/dpa-Bildfunk.
Mit einem Witz sorgte Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) an Fastnacht für Aufsehen. Foto: Stefan Sauer/dpa-Bildfunk.
Mit einem Witz sorgte Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) an Fastnacht für Aufsehen. Foto: Stefan Sauer/dpa-Bildfunk.
Mit einem Witz sorgte Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) an Fastnacht für Aufsehen. Foto: Stefan Sauer/dpa-Bildfunk.

Die Beliebtheitswerte der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer sind dem ZDF-„Politbarometer“ zufolge deutlich zurückgegangen. Sie fiel von Platz vier zurück auf Platz fünf, wie die am Freitag (15. März) veröffentlichte Befragung der Forschungsgruppe Wahlen ergab.

Auf der Skala der Beliebtheitswerte von plus 5 bis minus 5 kam sie nur noch auf 0,7, nachdem sie vor drei Wochen bei 1,4 gelegen hatte. Die Werte der anderen Politiker veränderten sich in dem Zeitraum gar nicht oder kaum. Die repräsentative Umfrage wurde nach Kramp-Karrenbauers viel kritisiertem Fastnachtswitz erhoben, in dem sie sich über Extra-Toiletten für Intersexuelle und die Toilettengewohnheiten von Männern lustig gemacht hatte.

Die Fähigkeit zur Kanzlerschaft wird Kramp-Karrenbauer mehrheitlich abgesprochen. 51 Prozent der 1290 Befragten halten sie nicht für geeignet, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auch im Regierungsamt zu folgen, ergab das „Politbarometer“. Nur gut ein Drittel (34 Prozent) traut ihr auch dieses Amt zu. Selbst von den CDU/CSU-Anhängern zeigt sich nur gut die Hälfte (53 Prozent) überzeugt, dass sie Kanzlerin kann, für 38 Prozent bringt sie diese Qualität nicht mit.

Auch hinsichtlich Kramp-Karrenbauers Aussichten, ihre Partei erfolgreich in die Zukunft zu führen, sind demnach insgesamt mehr Menschen skeptisch als zuversichtlich: 41 Prozent aller Befragten erwarten das, 44 Prozent sehen das nicht.

Verwendete Quellen:
• dpa