Alkoholfreie Biere im Test: Diese Sorten werden als „gut“ beurteilt

"Stiftung Warentest" hat in seiner aktuellen Juni-Ausgabe alkoholfreie Biere getestet. Welche Sorten dabei besonders überzeugt haben, verraten wir hier:
Die Stiftung Warentest hat alkoholfreie Biere unter die Lupe genommen. Symbolfotos: Unsplash
Die Stiftung Warentest hat alkoholfreie Biere unter die Lupe genommen. Symbolfotos: Unsplash

Stiftung Warentest untersucht alkoholfreie Biere

In ihrer jüngsten Magazin-Ausgabe hat die „Stiftung Warentest“ alkoholfreie Biere auf den Prüfstand gestellt. Untersucht wurden insgesamt 20 Biere unterschiedlicher Marken und Sorten. Darunter befanden sich Traditionsmarken, preiswertere Eigenmarken, Bio-Biere und auch ausländische Marken. Im Test befanden sich Pilsener, Lagerbiere sowie Helle Biere.

Keine unerwünschten Stoffe in den Bieren nachgewiesen

Das Gute vorweg: Nach dem Urteil von „Stiftung Warentest“ ist das „Niveau hoch“ bei den alkoholfreien Bieren. Anders als im letzten Test aus dem Jahr 2018 sind unerwünschte Stoffe in den Bieren diesmal kein Thema. So enthielt keines der getesteten Sorten Pestizide. Damals konnten noch in vielen alkoholfreien Bieren Glyphosat nachgewiesen werden. Auch beim Thema Restalkohol seien die Biere allesamt sauber. Keines der getesteten Biere überschreitet den in Deutschland zulässigen Wert von 0,5 Prozent Rest­alkohol.

Alkoholfreie Biere unterscheiden sich deutlich in Geschmack und Geruch

Neben den Inhaltsstoffen wurden die Biere unter anderem auch auf Aussehen, Geruch, Geschmack, Rezenz (Spritzig­keit) und Nachgeschmack getestet. Hier wiesen die Biere deutliche Unterschiede auf. Für die Tester am überzeugendsten waren im sogenannten „sensorischen Urteil“ die alkoholfreien Biere von Warsteiner, Paulaner, Lidl, Carls­berg, Hacker Pschorr. „Sie schme­cken harmo­nisch – riechen etwa hopfenaromatisch oder nach Würze“, so das Urteil der Stiftung Warentest. Nicht überzeugt waren die Tester:innen geschmacklich hingegen von drei Sorten. „Claus­thaler schmeckt etwa muffig, Flens­burger sauer, Penny Turm­bräu dominant süß“, so die Kritik.

Diese alkoholfreien Biere schneiden besonders gut ab

Bei alkoholfreiem Bier kann man nach dem Fazit von „Stiftung Warentest“ bei nahezu jeder Sorte bedenkenlos zugreifen. So schnitten bei dem Test gleich zwölf der 20 Biere mit der Note „gut“. Sieben Biere wurden als „befriedigend“ eingestuft, nur eines erhielt die Note „ausreichend“. Es handelte sich dabei um das alkoholfreie Bier von „Störtebeker“. Dieses wurde abgestuft, weil es viel fossile Fremdkohlensäue enthielt, was nach dem deutschen Reinheitsgebot nicht zulässig ist.

Diese zwölf alkoholfreien Biere wurden als „gut“ bewertet:

  • „Warsteiner Alkoholfrei Pilsener“ (Note 2,0; Preis: 1,86 Euro pro Liter)
  • „Paulaner Alkoholfrei Münchner Hell“ (Note 2,1; Preis: 1,94 Euro pro Liter)
  • „Beck’s Blue Alkoholfrei“ (Note 2,3; Preis: 2,06 Euro pro Liter)
  • „Krombacher Alkoholfrei Pils“ (Note 2,3; Preis: 1,70 Euro pro Liter)
  • „Lidl Perlenbacher Alkoholfrei Extra Herb“ (Note 2,3; Preis: 0,84 Euro pro Liter)
  • „Mönchshof Original Naturtrüb’s Alkoholfrei“ (Note 2,3; Preis: 1,94 Euro pro Liter)
  • „Carlsberg Alc 0.0 Vol. Lager Beer“ (Note 2,5; Preis: 3,00 Euro pro Liter)
  • „Jever Fun Alkoholfrei Pilsener“ (Note 2,5; Preis: 1,80 Euro pro Liter)
  • „König Pilsener Alkoholfrei“ (Note 2,5; Preis: 2,64 Euro pro Liter)
  • „Oettinger Alkoholfrei“ (Note 2,5; Preis: 0,90 Euro pro Liter)
  • „Radeberger Pilsner Alkoholfrei“ (Note 2,5; Preis: 1,68 Euro pro Liter)
  • „Wernesgrüner Alkoholfrei“ (Note 2,5; Preis: 1,96 Euro pro Liter).

Verwendete Quellen:
– Informationen der „Stiftung Warentest“