Bei Brand in Lebach alles verloren: Stadt richtet für Familien Spendenkonto ein

Die Stadt Lebach hat nach dem Brand in einem Haus in Lebach Anfang Mai ein Spendenkonto für Betroffene eingerichtet. Mehrere Wohnungen wurden durch das Feuer unbewohnbar.
Das Feuer war in einem Mehrfamilienhaus in der Lebacher Straße Hahn ausgebrochen. Foto: Feuerwehr Lebach.
Das Feuer war in einem Mehrfamilienhaus in der Lebacher Straße Hahn ausgebrochen. Foto: Feuerwehr Lebach.
Das Feuer war in einem Mehrfamilienhaus in der Lebacher Straße Hahn ausgebrochen. Foto: Feuerwehr Lebach.
Das Feuer war in einem Mehrfamilienhaus in der Lebacher Straße Hahn ausgebrochen. Foto: Feuerwehr Lebach.

Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Lebach Anfang Mai hat die Stadt jetzt ein Spendenkonto für die Betroffenen eingerichtet. Durch das Feuer und Löschwasser wurden mehrere Wohnungen so in Mitleidenschaft gezogen, dass sie unbewohnbar sind, teilt die Stadt mit.

Unter anderem verloren dadurch zwei Familien mit Kindern im Alter von fünf bis 14 Jahren alles. Wie sich nun herausstellte, deckt eine Versicherung nicht alle Schäden ab. Das Spendenkonto soll den Betroffenen jetzt schnell und unbürokratisch helfen. „Es wäre schön, wenn wir Lebacher hier zusammenstehen, um diesen Menschen vor Ort zu helfen“, so Bürgermeister Klauspeter Brill. Die Stadt hat den Familien kurzfristig Ersatzunterkünfte vermittelt.

Das Feuer war am Vormittag des 2. Mai in einer Wohnung eines 49-Jährigen in der Straße Hahn ausgebrochen. Der Mann hatte noch vergeblich selbst versucht, das Feuer zu löschen. Er wurde von der Polizei in Sicherheit gebracht und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei vermutete anfangs, dass möglicherweise der unsachgemäße Umgang mit einer Kerze das Feuer auslöste. Die Ermittlungen dazu laufen noch.

Spenden an:
IBAN: DE68 5935 0110 00262000 55
Bank: Kreissparkasse Saarlouis
BIC: KRSADE55XXX
Verwendungszweck: Brandhilfe Hahn

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche
Facebook-Post der Stadt Lebach, 16.05.19
Bericht der Feuerwehr Lebach, 02.05.19
• Saarbrücker Zeitung