Betrunkener Fahrer bleibt mit Pkw auf Saarbahn-Gleisen stecken

Am heutigen Sonntag (23. Januar 2022) kam es in Saarbrücken-Malstatt zu einem kuriosen Notruf. Ein 24-Jähriger war mit seinem Wagen im Gleisbett der Saarbahn stecken geblieben. Wie es dazu kam:
Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls sind noch am Laufen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Malte Christians
Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls sind noch am Laufen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Malte Christians

In den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntags rief ein 24-Jähriger aus Quierschied den Notruf. Er war mit seinem Auto in Saarbrücken-Malstatt auf Höhe der Pfarrer-Bungarten-Straße im Gleisbett der Saarbahn steckengeblieben. Wie er dort gelandet war, konnte er jedoch nicht erklären. Die Polizei vermutet, dass er zuvor falsch abgebogen und auf den Gleisen weitergefahren war.

Die Bergung des Pkw nahm einige Zeit und auch Material in Anspruch. Bereits zu Beginn der Unfallaufnahme fiel jedoch auf, dass der Mann erheblich alkoholisiert war. Aus dem Auto drang zudem ein deutlicher Geruch nach Marihuana. Die Beamt:innen fanden daraufhin eine größere Menge des Betäubungsmittels sowie auffällig viel Bargeld sowie typische Verpackungs- und Verwiegeutensilien im Fahrzeuginneren. So kam der Verdacht auf unerlaubten Drogenhandel auf, was der Fahrer auch einräumte.

Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden weitere Betäubungsmittel sowie eine Aufzuchtanlage für Cannabis gefunden und beschlagnahmt. Nun erwarten den jungen Mann Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr sowie wegen Verstoßes gegen das
Betäubungsmittelgesetz. Er muss darüber hinaus die Kosten der Bergung tragen.

Verwendete Quellen:
– Pressemitteilung der Polizei Saarbrücken