Das sind die 9 besten kostenlosen Attraktionen im Saarland

Das Saarland hat vieles zu bieten - und einige Attraktionen sind sogar kostenlos. Wir haben neun Highlights für deinen nächsten Ausflug zusammengestellt:
Die Wassergärten in Landsweiler-Reden sind ein touristisches Highlight im Saarland. Foto: Staatskanzlei
Die Wassergärten in Landsweiler-Reden sind ein touristisches Highlight im Saarland. Foto: Staatskanzlei

Das Saarland bietet eine Vielzahl an kostenlosen Attraktionen, die nicht nur für Tourist:innen, sondern auch für Einheimische interessant sind. Von historischen Sehenswürdigkeiten bis hin zu Naturwundern – das Bundesland hat für zahlreiche Geschmäcker etwas parat. Hier die neun besten Highlights, die den Geldbeutel nicht belasten.

Wolfspark Werner Freund in Merzig

Der Wolfspark ist ein touristisches Aushängeschild der Stadt Merzig. Jedes Jahr kommen zwischen 150.000 und 200.000 Besucher:innen. Nach dem Tod des Parkgründers Werner Freund im Jahr 2014 übernahm Tatjana Schneider die Leitung. „Unsere Art und Weise ist weltweit etwas Besonderes“, so Schneider. „Bei uns führen die Wölfe ihr eigenes Leben“. Es gebe „keine Spaziergänge mit Wölfen an der Leine“ oder „Anheulen des Vollmonds um Mitternacht mit 40 Leuten im Park“, sagte sie in einem Interview.

Wassergarten in Landsweiler-Reden

Ein perfekter Spot für Fotos ist der Wassergarten in der Grube Reden. Auf 29.000 Quadratmetern können Besucher:innen den Anblick und die Geräusche des Wassers genießen. Der Wassergarten ist Teil des Erlebnisortes Reden, zu dem auch das Praehistorium Gondwana gehört.

Bergehalde mit Saarpolygon in Ensdorf

Das Saarpolygon ist – neben der Saarschleife – für viele das Wahrzeichen des Saarlandes. Die Stahlskulptur wurde 2016 eröffnet und erinnert an den Steinkohlebergbau im Saarrevier. Aufgestellt ist sie auf der Bergehalde in Ensdorf, deren Plateau von mehreren Wanderwegen erreicht werden kann. Laut Tourismuszentrale kann die Halde auch von älteren Wanderern und Familien mit Kindern bewältigt werden. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann jeden ersten und dritten Sonntag im Monat einen Shuttlebus nutzen, der vom Parkplatz am Fuß der Halde nach oben fährt. Für den Service sind fünf Euro pro Person fällig, Kinder unter 14 Jahren zahlen nichts.

Teufelsburg in Überherrn

Der Premium-Rundwanderweg Vauban-Steig führt Interessierte direkt zur Burgruine Teufelsburg in Überherrn-Felsberg. Von dort lässt sich bei günstigen Bedingungen kilometerweit ins Saartal und bis zum Hunsrück blicken.

Saar Alpaka Farm in Saarbrücken

Am Rande von Saarbrücken leben Dutzende Alpakas, Lamas, Trampeltiere, Esel, Hunde und Katzen auf einer Farm. Einige Hundert Besucher:innen zieht die Saar Alpaka Farm jeden Monat an. Geöffnet ist sie von April bis August samstags von 14.00 bis 17.00 Uhr. Wer die Tiere hautnah erleben möchte, kann zum Beispiel eine geführte Tour buchen, die allerdings kostenpflichtig ist.

Barockgarten in Homburg

In Homburg-Schwarzenacker befindet sich ein Römermuseum samt imposanten Barockgarten. Highlights des Museums sind das Edelhaus und die Nachbildung des gallo-römischen Umgangstempels. Der Barockgarten ist für Interessierte kostenlos zu besichtigen.

Keramikmuseum in Neunkirchen

Das Keramik Kunst Museum der Stiftung Hannelore Seiffert wurde erst im vergangenen Sommer eröffnet. Auf rund 250 Quadratmetern sind zeitgenössische Kunstwerke aus aller Welt ausgestellt. Das Museum befindet sich im Erdgeschoss des Kulturzentrums KULT.

Liebenburg in Namborn

Die Liebenburg ist die größte Sehenswürdigkeit und gleichzeitig das Wahrzeichen der Gemeinde Namborn im Landkreis St. Wendel. Erbaut wurde sie Ende des 12. Jahrhunderts durch die Grafen von Castel. Von einem Aussichtsturm lässt sich ein toller Blick aufs St. Wendeler Land erhaschen.

Keltischer Ringwall in Nonnweiler

Die keltische Befestigungsanlage in Nonnweiler-Otzenhausen wurde im ersten Jahrhundert vor Christus erbaut. Besucher:innen können sich am Fuße des Ringwalls ein keltisches Dorf anschauen oder eine von diversen Führungen besuchen. Über mehrere Wanderwege ist der Ringwall zu erreichen.

Verwendete Quellen:
– eigene Recherche