Diese saarländischen Gerichte erinnern dich an „Essen wie bei Oma“

Es gibt Gerichte, die erinnern uns bereits beim ersten Bissen an unsere Kindheit und wecken in uns sofort ein Gefühl von Heimat. Im Saarland sorgen unter anderem Speisen wie "Mehlknepp", "Dibbelabbes" oder "Gefillde" für derartige "Gaumen-Wallungen". Welche kulinarischen Klassiker uns noch an "Essen wie bei Oma" erinnern:

„Hoorische mit Specksoß“

Ein erster saarländischer Klassiker, bei dem uns allen das Wasser im Munde zusammenläuft, sind „Hoorische„. Es handelt sich dabei um längliche Knödelvarianten, die in der Regel aus gekochten und rohen, geriebenen Kartoffeln hergestellt werden. Durch letztere werden die Knödel weniger glatt. Deswegen der Namen „Hoorische“, also „Haarige“. Traditionell werden „Hoorische“ mit einer Specksoße serviert.

Rezepte für „Hoorische“ findet ihr beispielsweise bei „Kochwiki“, „Frag Mutti“ oder beim „SWR“.

„Bibbelsches Bohnesupp“

Ein weiteres Gericht, das uns Menschen im Saarland an „Essen wie bei Oma“ erinnert, ist die „Bibbelsches Bohnesupp„. „Geschnippelte“ grüne Bohnen und weitere frische Zutaten sorgen für ganz viel Nostalgie im Mund. Viele schwören zur Verfeinerung  der Suppe noch auf einen Schuss Sahne, Essig oder Kondensmilch. Auch der zusätzliche Griff zum „Allheilmittel Maggi“ ist keine Seltenheit.

Rezepte für „Bibbelsches Bohnesupp“ findet ihr zum Beispiel bei „Chefkoch“, „YouTube“ oder beim „SR“.

„Dibbelabbes“

Geriebene Kartoffeln werden beim „Dibbelabbes“ mit Zutaten wie Lauch, Zwiebeln, Eiern und Dörrfleisch in einer Pfanne oder einem gusseisernen Topf („Dibbe“) knusprig gebraten. Klassischerweise wird das Ganze mit einer Portion Apfelmus serviert. Gerade diese Kombination aus würzig-deftig und süß weckt bei uns Saarländer:innen wohlige Kindheitserinnerungen.

Rezepte für „Dibbelabbes“ findet ihr unter anderem bei „Urlaub.Saarland.de“, „Bild der Frau“ oder „Gute Küche“.

„Gefillde“

Eine weitere saarländische Spezialität, die bei uns Saarländer:innen für kulinarische Verzückungen sorgt, sind „Gefillde„. Es handelt sich dabei um (meist mit Hackfleisch und Leberwurst) gefüllte Kartoffelklöße, die in der Regel mit einer Speckrahm- oder einer Bratensoße und Sauerkraut serviert werden. Viele Menschen aus dem Saarland dürften sich mit dem Satz „Mei Oma machd die beschde Gefillde“ identifizieren können.

Rezepte für „Gefillde“ gibt es beispielsweise bei „Magenkratzerl“, „Kochbar“ oder „Chefkoch“.

„Mehlknebb“

Laut Oma „garkään Arwet“, aber für uns Kinder im Saarland ein weiterer Hochgenuss: die „Mehlknepp„. Was braucht es mehr um uns glücklich zu machen als die leckeren Mehlklöße, ein paar Kartoffeln, Apfelmus und eine Speckrahmsoße? 

Rezepte für „Mehlknepp“ bekommt ihr unter anderem bei „Chefkoch“, „Kathi Köstlich“ oder „Kochbar“.

„Quetschekuche“

Natürlich waren wir als Kinder auch hin und wieder eine echte „Sießschniss“, sodass in unserer Auflistung auch „Omas Nachspeise“ nicht fehlen darf. Zu den echten Klassikern gehört sicherlich auch der saarländische „Quetschekuche„. Sobald die ersten Zwetschgen reift sind, landet das leckere Gebäck auf den Tellern im Saarland. 

Rezepte für den saarländischen „Quetschekuche“ findet ihr zum Beispiel bei „Urlaub.Saarland.de“, „Gute Küche“ oder „Kochbar“.

Verwendete Quellen:
– eigene Recherche
– Unter anderem verwendetes Foto: Wikimedia Commons/Frank C. Müller/CC3.0-Lizenz (Foto bearbeitet)