Drogenkonsum und Müll sorgen in Saarbrücker Q-Park-Parkhaus für Ärger

Einem Bericht zufolge sollen sich Dauerparker:innen in einem Parkhaus von Q-Park in Saarbrücken alles andere als wohlfühlen. Der Grund: Drogenkonsum, der dort im Gange sei, sowie hinterlassener Müll. Was Stadt und Betreiber dazu sagen:
Für Unmut sollen etwa zurückgelassene Drogenutensilien sorgen. Symbolfotos: (links) BeckerBredel | (rechts) dpa/Felix Zahn
Für Unmut sollen etwa zurückgelassene Drogenutensilien sorgen. Symbolfotos: (links) BeckerBredel | (rechts) dpa/Felix Zahn

Saarbrücken: Müll und Drogenkonsum sorgen in Q-Park-Parkhaus für Ärger

Als „grenzwertig“ hat eine Dauerparkerin des Q-Park-Parkhauses am Rathaus in Saarbrücken den Zustand der Örtlichkeit beschrieben. Das berichtet der „SR“. Angaben des Senders zufolge beobachte die Frau, dass in dem Saarbrücker Parkhaus in jüngster Zeit häufiger gesundheitsgefährdender Müll vorzufinden sei. Auf Grundlage des Berichts der Dauerparkerin nennt der „SR“ etwa mit Blut beschmierte Tücher sowie benutzte Spritzen.

„Das Q-Park Parkhaus […] dient offenbar auch als Treffpunkt, um Drogen zu konsumieren“, so der Sender. Dauerparker:innen würden sich unwohl fühlen – auch aufgrund von hinterlassenem Müll. Wie es ebenso in dem Bericht heißt, gehe die Frau abends nur noch zu ihrem Pkw, wenn sie zumindest am Handy dabei begleitet werde.

Betreiber will handeln

Dem „SR“ teilte der Betreiber Q-Park mit: In Sachen Sauberkeit werde auf wöchentlich feuchtes Putzen gesetzt – montags, mittwochs und freitags. Einmal im Monat sei das ganze Parkhaus dran. Auch gebe es Überwachung in Form von installierten Kameras in den Treppenhäusern. Man investiere jedoch weiter und arbeite mit Polizei sowie Stadt zusammen, „um die Situation zu verbessern“, wird Q-Park zitiert. In Saarbrücken sei dem Betreiber „das Problem von Obdachlosen und der lokalen Drogenszene“ bekannt.

Das sagt die Stadt

Wie ebenso aus dem „SR“-Bericht hervorgeht, könne die Stadt Saarbrücken nach eigenen Angaben keinen direkten Einfluss auf die Situation nehmen – es handele sich um ein Privatgelände. Man sei aber im Austausch mit dem Betreiber. Dabei habe die Stadt vorgeschlagen, weitere Überwachungskameras für das Parkhaus anzuschaffen.

Auf Anfrage des Senders hieß es seitens der Stadt zudem: „Dass sich Menschen in weniger gut einsehbaren Bereichen im Stadtgebiet aufhalten und Müll hinterlassen oder Drogen konsumieren“, sei nicht ausschließlich ein Saarbrücker Problem. Dieses „sozialpolitische Problem“ würde „in vielen Großstädten“ vorkommen.

Verwendete Quellen:
– Saarländischer Rundfunk