Getötete Frau in Kaiserslautern: „Aktenzeichen XY… ungelöst“ bringt Hinweise

Vor etwa drei Monaten wurde in Kaiserslautern die Leiche einer zunächst unbekannten Frau gefunden. Sie ist wohl Opfer eines Tötungsdeliktes geworden. Der Fall wurde am Mittwoch (10. März 2021) bei „Aktenzeichen XY“ ausgestrahlt. Daraufhin gingen mehrere Hinweise ein.

Am 14. Dezember 2020 fand eine Passantin die Leiche der 48-jährigen Ungarin Diana Bodi in Kaiserslautern. Etwa drei Monate später ist immer noch unklar, wer für den Tod der Pflegekraft verantwortlich ist. Die Polizei setzte eine Belohnung von 10.000 Euro für Hinweise aus. Zudem wurde der Fall am Mittwoch (10. März 2021) in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ ausgestrahlt. 

Mehrere Hinweise

Es seien mehrere Hinweise eingegangen, berichtet ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. „Die eine heiße Spur ist aber nicht darunter.“ Insgesamt sechs Menschen meldeten sich nach der Sendung mit Informationen, die den Tod von Bodi betreffen könnten. Die Hinweise würden nun geprüft. 

Ermittlungen wegen Tötungsdelikt

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines Tötungsdeliktes. Derzeit versuchen die Ermittler die letzten Tage der 48-jährigen Frau zu rekonstruieren. Die Ungarin sei seit November 2020 als Pflegerin in der Nähe von Stuttgart tätig gewesen. Am 11. Dezember sollte sie eine neue Arbeitsstelle im Kreis Trier-Saarburg antreten. Vermutlich fuhr sie dazu mit einem ICE von Stuttgart nach Kaiserslautern. Einige Tage später fand man ihre Leiche. 

Mehr dazu:

10. März 2021: Neue Details zu Getöteter in Kaiserslautern – Belohnung ausgesetzt
12. Februar 2021: Getötete Ungarin: Polizei hofft auf entscheidenden Hinweis
08. Februar 2021: Tote Frau in Kaiserslautern: Polizei hofft auf Hinweise aus dem Saarland
24. Dezember 2020: Getötete Frau in Kaiserslautern: Polizei nimmt Tatverdächtigen (31) fest
16. Dezember 2020: Identität von toter Frau in Kaiserslautern weiter ungeklärt
15. Dezember 2020: Unbekannte Tote in Kaiserslautern gefunden: Polizei vermutet Tötungsdelikt

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presseagentur
– Eigene Berichte