Im Saarland war der Oktober am nassesten und dunkelsten

Im Saarland war der Oktober im bundesweiten Vergleich besonders nass und dunkel. Deutschlandweit war der Monat zu warm, zu regnerisch und ungewöhnlich stark bewölkt.
Im Saarland gab es im Oktober besonders viel Regen und besonders wenige Sonnenstunden. Symbolfoto: BeckerBredel
Im Saarland gab es im Oktober besonders viel Regen und besonders wenige Sonnenstunden. Symbolfoto: BeckerBredel
Im Saarland gab es im Oktober besonders viel Regen und besonders wenige Sonnenstunden. Symbolfoto: BeckerBredel
Im Saarland gab es im Oktober besonders viel Regen und besonders wenige Sonnenstunden. Symbolfoto: BeckerBredel

Im Oktober 2020 brachten Tiefdruckgebiete über Deutschland viele Niederschläge und sehr viele Wolken. Das meldete der Deutsche Wetterdienst. 

Saarland im Oktober am nassesten

Mit über 75 Litern pro Quadratmeter fiel der Oktober vergleichsweise nass aus. Er erreicht 139 Prozent des Referenzwertes von 56 Litern pro Quadratmeter. Das kleinste Flächenland Deutschlands toppte diese Quote sogar. Mit 77 Litern pro Quadratmeter war das Saarland das nasseste Bundesland in Deutschland.

Bundesweit die wenigsten Sonnenstunden

Ungewöhnlich hoch war im Oktober außerdem die Dichte an Wolken. Während das Soll für den Monat bei 109 Stunden liegt, schien die Sonne in Deutschland in diesem Jahr nur etwa 70 Stunden. Der Oktober 2020 belegt damit Platz 5 der sonnenscheinärmsten Monate seit 1951. Das Saarland lag mit einem Wert von 45 Stunden noch deutlich unter dem Bundesschnitt. Und war damit im Oktober auch das dunkelste Bundesland.

Oktober war 1,2 Grad wärmer als in Referenzperiode

Die Durchschnittstemperatur im Oktober lag mit 10,2 Grad um 1,2 über dem Wert der internationalen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Im Saarland lag der Schnitt bei 10,0 Grad. Während der Monat zu Beginn und gegen Ende mit Temperaturen über 20 Grad recht mild war, lagen die Höchstwerte zu Beginn der zweiten Monatshälfte bei unter 10 Grad, was gerade im Süden zu leichtem Nachtfrost führte. 

Verwendete Quellen:
– Deutscher Wetterdienst