„Kino achteinhalb“ in Saarbrücken startet „Jüdische Filmtage“

Das Saarbrücker „Kino achteinhalb“ veranstaltet in Kooperation mit der Synagogengemeinde Saar erneut die „Jüdischen Filmtage“. Die Kinoreihe ist bereits seit 2009 ein fester Bestandteil des Programms.

Das „Kino achteinhalb“ in Saarbrücken veranstaltet die „Jüdischen Filmtage“. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Bei den „Jüdischen Filmtagen“ will das Kino achteinhalb in Saarbrücken dem Publikum einen Einblick in unterschiedliche jüdische Lebenswelten verschaffen. Dazu haben die Betreiber:innen Filme ausgesucht, die zuvor noch nicht auf den großen Leinwänden im Saarland zu sehen waren und oft sogar keinen Verleih in Deutschland haben. „Sie hinterfragen die jüdische Identität, zeigen Widersprüche in der israelischen Gesellschaft auf, setzen sich mit jüdischer Religion und Tradition auseinander und kommen Antisemitismus auf die Spur“, so das Kino. Die Vorführungen werden ergänzt durch Vorträge und Diskussionen, Konzerte und Kostproben der jüdischen Küche.

In diesem Jahr zeigt das „achteinhalb“ die Filme „Asia“, „Irmi“, „Minjan“ und „Breaking Bread“. Im Anschluss finden jeweils Online-Gespräche mit den Regisseur:innen statt.

Das Programm: 

Asia (2020) – OmeU: 18. Oktober 2021, 19.00 Uhr:

Irmi (2020): 19. Oktober 2021, 19.00 Uhr

Minjan (2020) – OmU: 20. Oktober 2021, 19.00 Uhr

Breaking Bread – OmeU: 21. Oktober 2021, 19.00 Uhr

Verwendete Quellen:
– eigene Recherche