Konflikte in saarländischen Freibädern: Warum Saarbrücken verschont blieb

Deutschlandweit kam es in vielen Freibädern zu Konflikten. Auch das Saarland war betroffen. In Saarlouis musste die Polizei eingreifen. Die Bäder in der Landeshauptstadt allerdings blieben verschont. Das ist vor allem den Sicherheitsdiensten zu verdanken.
Im Toto-Bad in Saarbrücken kam es in der Freibadsaison kaum zu Ärger mit den Besuchern. Foto: BeckerBredel
Im Toto-Bad in Saarbrücken kam es in der Freibadsaison kaum zu Ärger mit den Besuchern. Foto: BeckerBredel
Im Toto-Bad in Saarbrücken kam es in der Freibadsaison kaum zu Ärger mit den Besuchern. Foto: BeckerBredel
Im Toto-Bad in Saarbrücken kam es in der Freibadsaison kaum zu Ärger mit den Besuchern. Foto: BeckerBredel

Überfüllung und erhitzte Gemüter führten in der Freibadsaison in ganz Deutschland zu Ärger. Nach Randalen in einem Freibad in Saarlouis wurde die Sicherheit der hiesigen Bäder diskutiert. 

Ausgerechnet in Saarbrücken aber kam es in diesem Sommer kaum zu Vorfällen. Abgesehen von einem schweren Unfall, habe es lediglich Diebstähle und kleinere Rangeleien gegeben, die zu jeder Zeit und in jedem Schwimmbad vorkämen. Das berichtet die Geschäftsführerin der Stadtwerke Saarbrücken Gabriele Scharenberg-Fischer der SZ.

Das Ausbleiben von Ärger in Saarbrücken führt sie in der SZ auf eine gelungene Kommunikation mit Problemgruppen, gut ausgebildetes Personal und das harte Durchgreifen der Sicherheitsdienste zurück. Neben den zwei bis sechs Sicherheitsleuten, die täglich im Einsatz sind, seien jedoch auch die übrigen Mitarbeiter für Problemfälle geschult. Dank des gesondert eingesetztes Personals sei es für diese jedoch wieder möglich, sich auf Aufgaben wie Badeaufsicht, Technik oder Service zu konzentrieren. 

Wie die Saarbrücker Zeitung berichtet, lassen sich die Bäder diesen Dienst einiges kosten. Doch trotz der Investition in die Sicherheit, macht sich jedoch Verunsicherung bemerkbar. Mehr Details auf saarbruecker-zeitung.de