Marienkrankenhaus in St. Wendel nun doch kein „Corona-Standort“

Zur Entlastung anderer Kliniken der Marienhaus-Gruppe soll das Krankenhaus in St. Wendel ein „Corona-Standort“ werden. Der Grund: die gestiegene Zahl an Coronafällen unter den Mitarbeitern.

Zu einem Aufnahme- und Entlass-Stopp kommt es aktuell im Marienkrankenhaus in St. Wendel. Foto: Marienkrankenhaus St. Wendel/Presse
Zu einem Aufnahme- und Entlass-Stopp kommt es aktuell im Marienkrankenhaus in St. Wendel. Foto: Marienkrankenhaus St. Wendel/Presse

Eigentlich sah der Plan der Marienhaus-Gruppe vor, das Krankenhaus in Ottweiler als sogenannten „Corona-Standort“ festzulegen. Das berichtet die „SZ“. Ziel eines solchen Standortes sei es, andere Häuser der Gruppe von Corona-Patienten zu entlasten.

Marienkrankenhaus in St. Wendel als „Corona-Standort“ 

Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, wurde nun jedoch das Marienkrankenhaus in St. Wendel als „Corona-Standort“ festgelegt – aufgrund der jüngsten Entwicklungen.

In einer Mitteilung der Gruppe heißt es: „Die Zahl der positiv auf den Coronavirus getesteten Mitarbeiter und ihre Kontaktpersonen im Marienkrankenhaus St. Wendel haben sich in den vergangenen 24 Stunden spürbar erhöht„.

Update: Nach aktuellen Angaben der „SZ“ kommt es nun doch nicht dazu. Landrat Udo Recktenwald sagte: „Es wurde besprochen, dass das Marienkrankenhaus aufgrund seiner Bedeutung für die Grundversorgung kein Corona-Standort wird“.

Liege ein solcher Bedarf vor, seien die Krankenhausträger dazu aufgefordert, dem Ministerium entsprechende Konzepte vorzulegen.

Verwendete Quellen:
– Saarbrücker Zeitung