Numerus Clausus verpasst? So sichere ich mir dennoch meinen Wunsch-Studiengang

Um an einer Hochschule zu studieren zu können, müssen heutzutage zahlreiche Hürden überwunden werden. Denn in den wenigsten Fächern sind für alle Interessenten genügend Plätze vorhanden.

Foto: Adobe/mnirat
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Wer den Schulabschluss in der Tasche hat, muss sich Gedanken machen darüber, wie es weitergeht. Ausbildung, Auslandsaufenthalt, erstmal ein Praktikum – oder gleich an die Uni? Alles in allem eine Entscheidung, die sorgfältig überdacht werden sollte, denn sie bestimmt meine Zukunft.

Zu wenig Studienfächer für zu viele Studierende?

Aber gerade wer sich für ein Studium an der Universität oder Fachhochschule entscheidet, sieht sich plötzlich mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten konfrontiert. Denn für viele beliebte Studienfächer sind bei weitem nicht genügend Plätze für alle Anwärter vorhanden. Ein Auswahlverfahren wie z.B. der Numerus Clausus soll deshalb die Anzahl der Bewerber begrenzen.

Welche Möglichkeiten habe abgewiesene Studienanwärter?

Wer von einer Hochschule abgewiesen wurde, hat mehrere Alternativen:

– Man kann darauf hoffen, dass sich jemand, der einen Studienplatz innehatte, anders entschieden hat und nachrücken. Seit zirka zehn Jahren regelt sogar die sogenannte Studienplatzbörse frei gewordene Kapazitäten an der Hochschuilen und vermittelt diese.
– Man wartet bis zum nächsten Semester und nutzt den Leerlauf für Auslandsaufenthalt oder Praktikum
– Man entscheidet sich für ein anderes, weniger überlaufenes Fach
– Man entscheidet sich für die Einklage des Studienplatzes

Wie funktioniert die Studienplatzklage?

Die Einklage eines Studienplatzes bedeutet, dass ein von einer Hochschule abgelehnter Bewerber seinen Anspruch auf Immatrikulation an dieser Uni außergerichtlich und gerichtlich geltend macht. Die Klage stützt sich in der Regel auf die Annahme, dass an den meisten Hochschulen viel mehr Studienplätze vorhanden sind, als offiziell vorgegeben. Die Chancen, mit einer solchen Klage Erfolg zu haben, hängen natürlich erst einmal von der Anzahl der eingegangenen Studienplatzklagen ab. Außerdem sollte man möglichst professionell vorgehen, um sich die Chance auf den begehrten Studienplatz nicht vollends zu verbauen. Es gibt Fachanwälte, die sich auf Hochschulrecht und die Durchführung solcher Klagen spezialisiert haben. Mit ihrer Expertise stehe sie den abgelehnten Bewerbern zur Seite und wissen genau, was wann und wie zu tun ist.

Die Fachkanzlei für Studienplatzklagen

Die Anwaltskanzlei Zimmerling in Saarbrücken ist neben zahlreichen Fachgebieten wie zum Beispiel Arbeitsrecht, Beamtenrecht, Familienrecht, Strafrecht und viele andere auch auf die Studienplatzklage spezialisiert. Laut Auffassung des Experten-Teams besteht für Studienplatzbewerber ein verfassungsrechtlich garantierter Anspruch auf eine erschöpfende Ausnutzung der vorhandenen Ausbildungskapazitäten an den Unis und (Fach-) Hochschulen. Offizielle Zahlen zur Anzahl der verfügbaren Plätze stellen sie grundsätzlich in Frage – und wollen mit ihrem Knowhow enttäuschten Studienanwärtern dabei helfen, diesen Anspruch geltend zu machen – und zwar vor Gericht.

Dabei werden die Klagen nach Studiengängen unterschieden:

– Medizinische Fächer
– Psychologie
– Weiche NC-Fächer (Bachelor, Lehramt etc.)
– Masterstudiengänge

Nähere Infos zur Chance auf den Wunschstudiengang sowie zum passenden Ansprechpartner finden Interessierte auf der Website der Kanzlei Zimmerling. Übrigens:In einigen Bundesländern laufen die Fristen für eine Klage zum  Wintersemester bereits am 15.07. aus.

KONTAKT:

Rechtsanwälte Dr. Zimmerling 
Berliner Promenade 15
66111 Saarbrücken
Tel.: (0681)37940-0
Fax: (0681) 37940-40
Mail: kanzlei@zimmerling.de 
WhatsApp an 0681 379400
Website: https://www.zimmerling.de/

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