Villeroy & Boch legt bei Umsatz und Gewinn zu

Der saarländische Keramikhersteller Villerox & Boch hat im ersten Halbjahr von 2021 bei Umsatz und Ergebnis deutlich zugelegt. Das Unternehmen rechnet in der Jahresprognose nun mit einem erheblichen Plus.
Der saarländische Keramikhersteller kann im ersten Halbjahr 2021 ein Plus verzeichnen. Foto: Villeroy & Boch AG
Der saarländische Keramikhersteller kann im ersten Halbjahr 2021 ein Plus verzeichnen. Foto: Villeroy & Boch AG
Der saarländische Keramikhersteller kann im ersten Halbjahr 2021 ein Plus verzeichnen. Foto: Villeroy & Boch AG
Der saarländische Keramikhersteller kann im ersten Halbjahr 2021 ein Plus verzeichnen. Foto: Villeroy & Boch AG

„Der Stellenwert des Zuhauses und damit die Nachfrage nach unseren Produkten ist erheblich gestiegen“, teilte der Vorstandschef von Villeroy & Boch, Frank Göring, am Dienstag (20. Juli 2021) in Mettlach mit. Der Trend zu Renovierung und Neuausstattung kommt dem saarländischen Keramikhersteller zugute. 

Umsatz und Ergebnis steigen im ersten Halbjahr deutlich

Der Konzern hat in den ersten sechs Monaten des Jahres mit 449,6 Millionen Euro fast ein Drittel (32 Prozent) mehr umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Damit wuchs das operative Ergebnis auf 39 Millionen Euro, nach Abzug von Zinsen und Steuern bleibt ein Gewinn von 25 Millionen Euro.

Corona-Pandemie führte 2020 zu Nachfrageeinbruch

Im Jahr 2020 hatte das Ergebnis bei minus zehn Millionen Euro gelegen, der Gewinn bei minus 12,5 Millionen. Der negative Ertrag im Vorjahr sei auf den Nachfrageeinbruch in der Corona-Pandemie und die heruntergefahrene Produktion zurückzuführen, so Villeroy & Boch. Im ersten Halbjahr 2021 sank die Zahl der Beschäftigten um zehn Prozent auf knapp 6.300. 

Jahresprognose für 2021 angehoben

Das Unternehmen hatte seine Jahresprognose Ende Juni für dieses Jahr deutlich angehoben. Der Keramikhersteller rechnet nun mit einem Umsatz-Plus von 10,5 Prozent auf rund 885 Millionen Euro. Das operative Ergebnis soll von rund 50 Millionen Euro im Jahr 2020 auf mehr als 75 Millionen Euro steigen. 

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur