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Deutsche Wildcard-Starter jubeln - Mayer verschenkt Sieg

Trifft in München in der zweiten Runde auf Alexander Zverev: Yannick Hanfmann. Foto: Sven Hoppe

Trifft in München in der zweiten Runde auf Alexander Zverev: Yannick Hanfmann. Foto: Sven Hoppe

München (dpa) - Zum Auftakt des ATP-Turniers in München haben zwei deutschen Wildcard-Tennisprofis einen Sahnetag erwischt. Yannick Hanfmann und Matthias Bachinger gewannen am Montag ihre Matches in der ersten Runde und stehen bei den BMW Open damit im Achtelfinale.

Florian Mayer dagegen patzte bei seinem letzten Auftritt in der bayerischen Landeshauptstadt beim 6:3, 4:6, 3:6 gegen den Ex- Turniersieger Martin Klizan aus der Slowakei. Hanfmann ließ Marcos Baghdatis aus Zypern beim 6:2, 6:4 keine Chance. Bachinger rang den Kasachen Michail Kukuschkin mit 7:6 (10:8), 3:6, 6:3 nieder.

In der Runde der besten 16 kommt es damit mindestens zu einem deutschen Duell, wenn nämlich Hanfmann den topgesetzten Alexander Zverev fordert. «Gegen so einen habe ich noch nicht gespielt, das wird mit Sicherheit eine besondere Begegnung», sagte der 26-jährige Münchner, der im Vorjahr mit dem Einzug ins Viertelfinale überrascht hatte. Die Partie steigt am Mittwoch (17.00 Uhr), nachdem der Weltranglistendritte in der ersten Turnierrunde ein Freilos hatte.

Gegen Baghdatis, den Finalisten der Australian Open von 2006, benötigte Hanfmann nur eine Stunde für den klaren Erfolg. «Ich glaube, dass ich besser bin als letztes Jahr», sagte er danach.

Mayer überzeugte vor den Augen von Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann nur zu Beginn. Der 34 Jahre alte Bayreuther, der seine Karriere im Herbst beenden wird, gab im dritten Satz dann aber eine 3:0-Führung mit zwei Breaks aus der Hand. Nach einer kurzen Unterbrechung klappte nichts mehr - er verlor alle sechs Spiele.

Bachinger fordert den an Nummer vier gesetzten Südkoreaner Hyeong Chung, der bei den Australian Open im Januar als Halbfinalist verblüfft hatte. Dabei hatte der Lokalmatador am Freitag noch damit gerechnet, die Qualifikation spielen zu müssen, ehe er eine Wildcard für das Hauptfeld bekam. «Ich freu mich riesig. Das Turnier bedeutet mir so viel, das ist mein Heimturnier, ich wohne zehn Minuten weg von hier», erzählte der 31-Jährige. «Dass ich heute gewonnen habe, nach so einem Fight, das ist das i-Tüpfelchen. Aber es geht ja weiter.»

Von insgesamt elf Deutschen im Hauptfeld müssen am folgenden Tag der Arbeit gleich sieben ran. Unter anderem spielt München-Rekordchampion Philipp Kohlschreiber gegen den Kroaten Ivo Karlovic.

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