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Federer erreicht Endspiel - Zverev-Brüder im Doppel-Finale

Wieder im Finale von Halle: Roger Federer. Foto: Friso Gentsch

Wieder im Finale von Halle: Roger Federer. Foto: Friso Gentsch

Halle (dpa) - Mit einem Kraftakt hat Roger Federer bei den Gerry-Weber-Open das Finale erreicht. Die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste hatte beim 7:6 (7:1), 7:5-Halbfinalsieg gegen den Qualifikanten Denis Kudla (USA) aber einige Mühe.

Trotzdem war es für den 36-Jährigen Schweizer der 20. Sieg auf Rasen in Folge. «Das ist ein gutes Warm-up, ich habe einen Lauf», sagte Federer nach seinem zwölften Finaleinzug im westfälischen Halle. Die deutschen Profis Alexander und Mischa Zverev erreichten das Finale im Doppel.

Vor seinem Endspiel gegen den Kroaten Borna Coric und eine Woche vor Wimbledon ist der Grand-Slam-Rekordsieger Federer noch nicht ganz mit sich zufrieden. Denn wie schon beim Dreisatz-Krimi im Achtelfinale gegen den Franzosen Benoit Paire oder dem knappen Viertelfinal-Erfolg gegen Matthew Ebden aus Australien ließ Federer im Halbfinale wieder die spielerische Leichtigkeit vermissen.

Zahlreiche einfache Fehler brachten ihn ins Grübeln. «Vielleicht fehlt mir das Training. Momentan bestreite ich ja viele Matches», sagte der Schweizer und analysierte: «Mir fehlt etwas der Rhythmus von der Grundlinie, ich bewege mich manchmal falsch zum Ball und Volleys aus dem Halbfeld fallen mir schwerer. In Stuttgart war das noch anders.»

Doch in den entscheidenden Momenten war der mit neun Titeln Turnier-Rekordsieger von Halle am Samstag hellwach. Im Tie-Break des ersten Satzes ließ Federer seinem elf Jahre jüngeren Kontrahenten Kudla mit 7:1 keine Chance. Und im zweiten Satz gelang dem 36 Jahre alten Schweizer das einzige Break ausgerechnet im letzten Spiel zum 7:5. «Es ist gut zu wissen, dass ich immer dann gut spiele, wenn es drauf ankommt», sagte Federer, der am Sonntag den 99. Titel seiner Karriere holen könnte.

Sein Finalgegner Coric profitierte von der Aufgabe seines Kontrahenten Roberto Bautista Agut. Der Spanier verletzte sich im Halbfinale bei einem Sturz im ersten Satz.

Im Einzel sind keine deutschen Spieler mehr dabei, dafür im Doppel-Finale. Die Zverev-Brüder setzten sich im Halbfinale mit 6:3, 3:6 und 10:5 gegen die zwei gesetzten Nikola Mektic (Kroatien) und Alexander Peya druch. Im Endspiel am Sonntag treffen die Zverevs wie im Vorjahr auf die Titelverteidiger Lukasz Kubot (Polen) und Marcelo Melo (Brasilien).

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