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Golf-Oldie Langer misst sich mit den jungen Wilden

Auch Bernhard Langer ist bei der British Open in Carnoustie dabei. Foto: Charlie Riedel/AP

Auch Bernhard Langer ist bei der British Open in Carnoustie dabei. Foto: Charlie Riedel/AP

Carnoustie (dpa) - Die strapaziöse Reise aus der quirligen US-Metropole Chicago ins beschauliche Städtchen Carnoustie an der schottischen Ostküste nahm Deutschlands Golf-Legende Bernhard Langer gerne auf sich.

Schließlich hat der diesjährige Austragungsort der British Open einen ganz besonderen Platz im Herzen des 60-Jährigen.2010 gewann Langer auf dem Carnoustie Golf Links die British Open - allerdings bei den Senioren. «Dieser Sieg hat für mich einen sehr hohen Stellenwert und kommt meinen zwei US Masters- und den Ryder-Cup-Siegen ziemlich nahe», sagte Langer damals.

Jetzt, acht Jahre später, misst sich der Altmeister aus Anhausen ab diesem Donnerstag beim dritten Major-Turnier des Jahres wieder mit den jungen Wilden. Die berühmte «Claret Jug», die Trophäe, die der Sieger der British Open überreicht bekommt, hielt der Masters-Sieger von 1985 und 1993 aber nie in den Händen - zweimal wurde Langer Zweiter, viermal Dritter. Erst auf der Senioren-Tour erfüllte sich sein Traum vom British-Open-Titel. Im vergangenen Jahr triumphierte Langer in Wales zum dritten Mal bei der Open Championship der über 50-Jährigen und sicherte sich damit das Startrecht in Carnoustie.

Mit seinen fast 61 Jahren ist der immer noch gertenschlanke und durchtrainierte Langer der älteste der 156 Turnier-Teilnehmer auf dem Küstenplatz in der Nähe von Edinburgh. Auch wenn er den Ball nicht mehr so weit schlagen kann wie vor 30 Jahren, in puncto Beweglichkeit, Fitness und Spielstrategie kann es die erste offizielle Nummer eins der Welt (1986) noch locker mit den Jungprofis aufnehmen.

Die Auftritte bei den Majors auf der regulären Tour genießt Langer, der weltweit über 100 Turniere gewonnen hat, umso mehr. Seit über zehn Jahren ist die US-Senior-Tour sein neues Reich, dort ist er der unangefochtene Superstar. Bisher hat der in Boca Raton/Florida lebende Langer auf der Champions-Tour 37 Turniere gewonnen und Preisgelder von mehr als 25 Millionen Dollar eingespielt.

Bei der 147. British Open gehört Langer aber nicht mehr zu den Favoriten. Bei den englischen Buchmachern werden der Weltranglisten-Erste Dustin Johnson aus den USA und dessen Landsmann und Nummer zwei der Welt, Justin Thomas, als potenzielle Sieger des mit 10,25 Millionen Dollar (8,73 Millionen Euro) dotierten Traditionsturniers gehandelt. Auch Titelverteidiger Jordan Spieth und US-Superstar Tiger Woods stehen wieder hoch im Kurs.

Wie Langer zählt auch Martin Kaymer in Carnoustie nicht zu den Titelanwärtern. Zu inkonstant waren die Leistungen des 33-Jährigen aus Mettmann in der bisherigen Saison. «Im Moment ist es von den Ergebnissen ein bisschen Auf und Ab», sagte der zweimalige Major-Sieger. «Aber da ich den Platz aufgrund meiner Erfahrung bei der Alfred Dunhill Links Championship sehr gut kenne, bin ich zuversichtlich, hier eine gute Woche zu haben.»

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