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Marterer sorgt bei French Open für Überraschung

Maximilian Marterer hat bei den French Open die dritte Runde erreicht. Foto: Thibault Camus/AP

Maximilian Marterer hat bei den French Open die dritte Runde erreicht. Foto: Thibault Camus/AP

Paris (dpa) - Der Nürnberger Maximilian Marterer hat überraschend die dritte Runde der French Open erreicht. Der 22-Jährige besiegte den kanadischen Tennis-Jungstar Denis Shapovalov in Paris 5:7, 7:6 (7:4), 7:5, 6:4.

«Unglaublich, wieder so ein Match gespielt zu haben. Ich habe versucht, jeden Punkt voll zu spielen», sagte der von Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann betreute Marterer bei Eurosport und dankte seinem Vater: «Mein Dad investiert so viel in mich. Er hat alles für mich gemacht. Er ist wer weiß wie viele Kilometer mit mir gereist. Schön, dass sich das für mich jetzt auszahlt.»

In dem Linkshänder-Duell auf Platz 1 war der 19-jährige Shapovalov anfangs in den wichtigen Momenten einen Tick besser. Marterer verlor den ersten Satz, nachdem ihm beim Stand von 5:6 zwei Doppelfehler unterliefen. Direkt danach gab er wieder seinen Aufschlag ab und lag im zweiten Durchgang 0:3 zurück.

Dann machte Marterer in einem Match mit harten Grundlinienduellen weniger Fehler, bei Shapovolav stieg die Quote. Beim 5:4 gab Marterer gegen die Nummer 25 der Welt noch seinen Aufschlag ab, im Tiebreak behielt er dann die Nerven. Auch am Ende des dritten Durchgangs nutzte der Weltranglisten-70. seine Chance, wehrte im vierten beim Stand von 4:4 eine Breakchance ab und nutzte wenig später seinen ersten Matchball. Nach 3:11 Stunden machte Marterer wie schon bei den Australian Open den Drittrunden-Einzug perfekt. Gegner ist dort am Samstag der Este Jürgen Zopp.

Zuvor war Jan-Lennard Struff in Paris gescheitert. Der Warsteiner verlor 6:4, 6:7 (5:7), 2:6, 2:6 gegen den Amerikaner Steve Johnson. Der deutsche Davis-Cup-Spieler hatte gegen den Weltranglisten-46. anderthalb Sätze lang mit seinem druckvolleren Spiel alles im Griff und führte im zweiten Durchgang schon 3:1. Dann steigerte sich Johnson und übernahm mehr und mehr die Kontrolle gegen den 25 Ränge schlechter im Ranking platzierten Struff, der zu viele Fehler machte. Nach 2:28 Stunden beendete Johnson das Match.

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