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Olympia-Bewerbung von Calgary geht weiter

Im kanadischen Calgary wurden bereits 1988 Olympische Winterspiele ausgetragen. Foto: Wolfgang Eilmes

Im kanadischen Calgary wurden bereits 1988 Olympische Winterspiele ausgetragen. Foto: Wolfgang Eilmes

Calgary (dpa) - In Calgary wird es am 13. November ein Bürgervotum über die Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2026 geben, obwohl der Stadtrat mehrheitlich für einen sofortigen Stopp der Kandidatur und damit auch gegen eine Volksbefragung gestimmt hat.

In der Sitzung votierten acht der 15 Mitglieder gegen die Bewerbung, nötig wären aber zehn Stimmen gewesen. Calgarys Bürgermeister Naheed Nenshi befürwortet eine Kandidatur der Olympia-Stadt von 1988, nachdem es im Streit um die Finanzierung eine grundsätzliche Einigung über ein Rahmenabkommen mit der kanadischen Regierung und der Provinzregierung von Alberta gibt. Die Vorschläge sehen vor allem geringere Kosten vor. Nenshi sprach von «einem unglaublichen Deal, ein absolut großartiger Deal für Calgary, das Beste, auf das ich hoffen konnte. Jeder weiß, dass ich Olympia liebe».

Beide Regierungen machen ihre Zusagen aber von einer Mehrheit für die Bewerbung bei der Volksbefragung abhängig. Sollten sich die Bürger gegen die Olympia-Bewerbung entscheiden, blieben nur noch Stockholm und Mailand/Cortina d'Ampezzo als Kandidaten. In Schwedens Hauptstadt gibt es ebenfalls politischen Widerstand, in Italien ist eine Finanzierung möglicher Spiele unklar. Das Internationale Olympische Komitee will im Juni 2019 in Lausanne den Gastgeber festlegen.

Bericht der Zeitung "Calgary Herald"

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