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Skispringer noch nicht top - Eisenbichler: «Weiterarbeiten!»

Skispringer Markus Eisenbichler war in der Qualifikation gestürzt. Foto: Vesa Moilanen/Lehtikuva/dpa

Skispringer Markus Eisenbichler war in der Qualifikation gestürzt. Foto: Vesa Moilanen/Lehtikuva/dpa

Ruka (dpa) - Die deutschen Skispringer kommen weiter nicht in Schwung. Karl Geiger auf Rang sieben war bei einer insgesamt schwachen Teamleistung der Mannschaft von Bundestrainer Stefan Horngacher noch der beste Springer des Deutschen Skiverbands (DSV) im verschneiten Ruka.

Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler qualifizierte sich beim zweiten Saisonsieg des Norwegers Daniel Andre Tande nur ganz knapp für den zweiten Durchgang und belegte am Ende eines von Disqualifikationen geprägten Wettkampfes den 23. Platz. Richard Freitag auf Rang 15, Pius Paschke als 20. und Constantin Schmid (25.) waren die weiteren DSV-Adler, die zweimal springen durften.

«Die Sprünge von Karl Geiger waren schon auf hohem Niveau», sagte Horngacher. «Das ist schon gutes Skispringen, was er zeigt.» Der 26-Jahre alte Geiger war am Vortag in der Qualifikation noch Schanzenrekord gesprungen und konnte als einziger der arrivierten deutschen Athleten zufrieden sein. Der Oberstdorfer sprang auf 132,5 und 136,5 Meter. Von einer solchen Konstanz auf hohem Niveau sind seine Mannschaftskollegen aktuell weit entfernt.

«Wir geben alle Vollgas, aber es läuft noch nicht ganz so gut bei jedem», sagte Geiger und Horngacher stellte bereits nach dem ersten Durchgang fest: «Es stimmt mich schon nachdenklich.» Zu Eisenbichlers Sprung auf nur 121,5 Meter, den der Bayer im zweiten Versuch noch mal um sieben Meter unterbot, sagte der österreichische Coach: «Der Markus hat einen großen Fehler gemacht.»

Eisenbichler war am Freitag in der Quali gestürzt und erklärte in der ARD: «Das Selbstbewusstsein ist noch nicht da.» Er gab die Devise aus: «Einfach weiterarbeiten!» Die nächste Chance auf Besserung haben er und seine Teamkollegen bereits an diesem Sonntag, wenn es in Finnland erneut um Weltcup-Punkte geht.

Über Rang zwei und drei durften sich am Ende der Österreicher Philipp Aschenwald und der Slowene Anze Lanisek freuen. Die beiden profitierten davon, dass der eigentlich zweitplatzierte Norweger Marius Lindvik und der zunächst Dritte, Peter Prevc aus Slowenien, wegen unerlaubter Anzüge nachträglich aus der Wertung genommen wurden. Nach weiten Sprüngen im ersten Durchgang waren bereits Johann Andre Forfang und Robert Johansson aus dem gleichen Grund disqualifiziert worden.

Aussagen von Stefan Horngacher

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