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Torschütze Poulsen nach Sieg über Peru: «Bin glücklich»

Leipzigs Yussuf Poulsen (l) schießt zum 1:0 für Dänemark ein. Foto: Martin Meissner/AP

Leipzigs Yussuf Poulsen (l) schießt zum 1:0 für Dänemark ein. Foto: Martin Meissner/AP

Saransk (dpa) - Bundesliga-Profi Yussuf Poulsen strahlte über das ganze Gesicht, doch in die Miene von Dänemarks Trainer Age Hareide mischten sich Sorgenfalten. Denn Mittelfeldspieler William Kvist droht nach dem erfolgreichen 1:0 (0:0)-Auftakt gegen Peru schon das WM-Aus.

Bei einem Zusammenprall mit dem Ex-Schalker Jefferson Farfan brach sich der ehemalige Bundesliga-Profi des VfB Stuttgart wahrscheinlich eine Rippe. «Wenn es ein Rippenbruch ist, ist die WM für ihn beendet», sagte Hareide etwas betrübt.

Ausschließlich Grund zur Freude hatte Poulsen. Einen Tag nach seinem 24. Geburtstag gelang dem Angreifer von RB Leipzig am Samstag in Saransk der Siegtreffer zum glücklichen Erfolg gegen die starken Peruaner in der 59. Minute. «Ich bin total glücklich, vor allem weil ich vorher noch einen Elfmeter verursacht habe», sagte er mit Verweis auf sein Foul an Christian Cueva. Doch Perus Mittelfeldspieler schoss den fälligen Elfmeter (45.+1) weit über das Tor und verpasste so die Chance zur Führung. «Christian macht keiner einen Vorwurf. Das kann passieren», meinte Perus Trainer Ricardo Gareca.

Bedenklich stimmt dagegen, dass Perus Angreifer gleich reihenweise weitere hochkarätige Chancen ausließen oder am großartig aufgelegen dänischen Keeper Kasper Schmeichel scheiterten. «Wir haben gegen eine starke dänische Mannschaft gespielt», befand Gareca. «Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir einen großen Fight geliefert und hätten ein Unentschieden verdient gehabt. Aber Fußball ist Effektivität. Und Dänemark war effektiver.» Laut Farfán fehlte das Glück im Abschluss. «Das war schon hart. Wir hoffen jetzt, dass es besser wird», so der 33-Jährige nach dem Ende der Serie von 15 Spielen ohne Niederlage.

Peru startete ohne den ehemaligen Hamburger und Münchner Paolo Guerrero engagiert und offensivfreudig in seine erste WM-Partie seit dem Vorrunden-Aus 1982 in Spanien. Der 34 Jahre alte Rekordschütze seines Landes, dessen Dopingsperre vom Schweizer Bundesgericht erst kurz vor der WM aufgehoben worden war, saß zunächst nur auf der Bank, wurde aber nach dem 0:1-Rückstand eingewechselt. «Paolo ist ein sehr wichtiger Spieler und hat für Belebung gesorgt», lobte Gareca seinen Kapitän.

Womöglich rückt Guerrero im zweiten Gruppenspiel am Donnerstag gegen Tabellenführer Frankreich, der zuvor Australien mit 2:1 bezwang, wieder in die Startelf. «Ich denke jetzt noch nicht an Frankreich. Wir müssen diese Partie erstmal abhaken und uns so schnell wie möglich erholen. Aber noch ist nichts verloren», sagte Gareca.

Erst nach dem Wechsel intensivierte der Europameister von 1992 seine zuvor zaghaften Offensivbemühungen. Auch Dänen-Star Christian Eriksen agierte nun auffälliger. Vor dem Führungstreffer spielte er Poulsen frei, der Torhüter Pedro Gallese mit seinem Flachschuss überwand. Gleichwohl räumte Hareide ein, dass es unter dem Strich ein schmeichelhafter Sieg war. «Wir waren heute auf der glücklichen Seite.» Und Poulsen betonte: «Wir haben schon bessere Spiele gemacht. Aber vom Einsatz und Willen her war es okay. Das müssen wir mitnehmen in das nächste Spiel gegen Australien.»

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