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Australischer Fußballklub und Usain Bolt trennen sich

Das Fußball-Engagement von Usain Bolt in Australien ist bereits wieder beendet. Foto: Brendan Esposito/AAP

Das Fußball-Engagement von Usain Bolt in Australien ist bereits wieder beendet. Foto: Brendan Esposito/AAP

Canberra (dpa) - Nach nur zwei Monaten ist der große Traum von einer Fußball-Karriere in Australien für Sprint-Legende Usain Bolt vorerst beendet.

Der 32-Jährige konnte sich mit den Central Coast Mariners nicht auf einen Vertrag einigen. Die Zusammenarbeit ende daher mit «sofortiger Wirkung» wie der Club aus der australischen A-League mitteilte. «Ich danke allen, dass ich mich hier so willkommen fühlen durfte. Ich wünsche dem Verein Erfolg für die kommende Saison», sagte der frühere Leichtathletik-Star.

Ob der große Traum von einer Fußball-Karriere für den Sprinter damit endgültig vorbei ist, blieb offen. Bolt äußerte sich zunächst nicht zu seinen weiteren Zukunftsplänen. Seit dem Ende seiner Leichtathletik-Karriere 2017 bemüht sich der achtfache Sprint-Olympiasieger um eine Karriere als Fußballprofi. Nach einer Einheit beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund trainierte Bolt seit Ende August bei dem australischen Club mit.

Für die Mariners war Bolt unter anderem bei einem Wohltätigkeitsspiel vor drei Wochen zum Einsatz gekommen und hatte zweimal getroffen. «Dein erstes Tor in einem Profi-Spiel zu erzielen, ist schon eine große Sache. Das war ein tolles Gefühl», sagte der Jamaikaner.

Nun scheiterte seine Zukunft bei dem A-League-Club wohl am Geld. Bolts Vertreter und die Mariners hatten sich wegen des Gehalts auf keinen Vertrag einigen können, hieß es. Medienberichten zufolge sollen die Mariners ihm einen mit umgerechnet 93 000 Euro dotierten Vertrag geboten haben. Bolt soll ein Vielfaches verlangt haben.

«Obwohl wir keine Einigung erzielen konnten, mit der Usain Bolts Fußball-Reise bei den Central Coast Mariners fortgesetzt werden kann, war es mitreißend, den Sprint-Olympiasieger und Weltrekordhalter für einige Wochen hier bei uns zu haben», sagte Club-Besitzer Mike Charlesworth. Die Mariners hatten Bolt bereits vergangene Woche vom Training ausgeschlossen, im ersten Spiel des Clubs in der A-League im Oktober fehlte der Jamaikaner ebenfalls im Kader des Vereins.

Ein Angebot für einen Zwei-Jahres-Vertrag vom maltesischen Club Valletta hatte Bolt im Oktober abgelehnt. Vor seiner Zeit in Australien war er neben dem Training beim BVB auch für einen norwegischen Club in einem Testspiel aufgelaufen und hatte in Südafrika trainiert. Zudem gab es Kontakte in die amerikanische Major League Soccer. Eine Karriere als Fußballer sei ein Kindheitstraum von ihm, hatte Bolt selbst erklärt. «Das ist ein persönliches Ziel. Mir ist es egal, was andere Leute darüber sagen», sagte er

Seine Ambitionen als Fußballer sehen manche als reinen PR-Gag, andere erkennen bei ihm tatsächlich gute Anlagen - allen voran seine enorme Schnelligkeit. Der damalige BVB-Trainer Peter Stöger zeigte sich nach Bolts westfälischem Gastspiel aber kritisch: «Er ist in einem Alter, wo ich sage, er ist nicht mehr so wahnsinnig entwicklungsfähig.»

Vereinsmitteilung

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