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Brasilien nach Kantersieg im Viertelfinale

Roberto Firmino (r) lässt sich nach seinem Treffer feiern. Foto: Xin Yuewei/XinHua

Roberto Firmino (r) lässt sich nach seinem Treffer feiern. Foto: Xin Yuewei/XinHua

São Paulo (dpa) - Drei Tage nach der Nullnummer gegen Venezuela hat sich Gastgeber Brasilien mit einer Gala bei der Südamerikameisterschaft an die Spitze seiner Gruppe gesetzt.

Die Seleção fertigte Peru in der Arena Corinthians von São Paulo mit 5:0 (3:0) ab und zog souverän in die K.o.-Runde ein. Für das Viertelfinale qualifiziert sind gleichfalls auch Venezuela, Kolumbien Cup-Verteidiger Chile und Argentinien, das durch ein 2:0 (1:0) gegen Asienmeister Katar das vorzeitige Aus abwenden konnte.

Brasilien gestaltete die Partie nach Belieben. Für das kurioseste Tor beim Schützenfest sorgte Liverpool-Star Roberto Firmino, der in der 19. Minute Perus Torhüter Pedro Gallese störte, als dieser den Ball nach einem Rückpass nach vorne schlagen wollte. Von Firminos Bein sprang der Ball über den Keeper an den Pfosten und wieder zurück ins Feld. Danach konnte Firmino locker verwandeln.

Casemiro hatte den Torreigen in der 12. Minute mit dem Kopf eröffnet, Everton versenkte den Ball in der 32. Minute von außerhalb des Strafraums mit einem flachen Schuss ins kurze Eck. Dani Alves (53.) und Willian (90.) sorgten mit ihren Treffern für den Endstand. «Sie waren uns von Anfang bis Ende überlegen», räumte der peruanische Trainer Ricardo Gareca ein. «Nach einem solchen Ergebnis müssen viele Dinge neu konzipiert werden.»

Venezuela schlug in Belo Horizonte die Nationalmannschaft Boliviens mit 3:1 (1:0) und zog als Gruppenzweiter ins Viertelfinale. Die Tore für die Venezolaner erzielten Darwin Machís (2., 55.) und Josef Martínez (86.), für Bolivien traf Leonel Justiniano (82.). «Wir haben uns den Respekt aller verdient», sagte der venezolanische Stürmer Martínez. «Jetzt schreiten wir weiter voran. Wir denken nicht daran, wer unser nächster Gegner sein könnte. Wir denken nur an uns.»

Brasilien schloss die Gruppenphase souverän als Tabellenführer mit sieben Punkten ab. Der nächste Gegner wird nach den Spielen der Gruppe C am Montag feststehen. Peru hat mit vier Punkten noch die Chance, sich als einer der zwei besten Gruppendritten für die K.o.-Runde zu qualifizieren. «Jetzt hängt es nicht mehr alleine von uns ab, wir müssen abwarten,» sagte Perus Coach Gareca. «Das ist eine unangenehme Situation, wir hatten natürlich andere Erwartungen.»

Hinter den Erwartungen blieb bislang auch Erzrivale Argentinien, ehe gegen Katar doch das Weiterkommen gelang. Bereits in der vierten Minute brachte Lautaro Martínez die Albiceleste in Porto Alegre in Führung, kurz vor Abpfiff in der 82. Minute erhöhte Kun Aguero zum 2:0-Endstand. Kolumbien gewann zeitgleich in Salvador mit 1:0 gegen Paraguay und sicherte sich Platz eins in Gruppe B vor Argentinien.

Titelverteidiger Chile stand nach dem zweiten Sieg mit 2:1 (1:1) über Ecuador vorzeitig als Teilnehmer am Viertelfinale fest. Alexis Sánchez von Manchester United hatte in der 51. Minute den Erfolg perfekt gemacht. In der kampfbetonten Partie verteilte der Schiedsrichter zwölf Gelbe Karten und stellte den Ecuadorianer Gabriel Achilier in der 89. Minute vom Platz. Grund war ein grobes Foul an Ex-Bayern-Profi Arturo Vidal.

Mit sechs Punkten führt Chile die Tabelle der Gruppe C vor Rekordmeister Uruguay (4 Punkte) an. Zum Abschluss der Gruppenphase treffen beide Teams im Kampf um den Gruppensieg am Montag in Rio aufeinander. Kolumbien war nach Siegen über Argentinien (2:0) und Katar (1:0) in der Gruppe B schon vor dem Schluss-Spieltag nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen.

Copa América

Äußerungen Venezuela

Äußerungen Peru

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