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Juve fast sicher Meister - Neapel patzt und spielt nur 2:2

Piotr Zielinski (l) aus Neapel im Zweikampf mit Afriyle Acquah. Foto: Cesare Abbate/ANSA/AP

Piotr Zielinski (l) aus Neapel im Zweikampf mit Afriyle Acquah. Foto: Cesare Abbate/ANSA/AP

Turin (dpa) - Juventus Turin um die deutschen Fußball-Weltmeister Sami Khedira und Benedikt Höwedes ist der siebte Meistertitel nacheinander in der italienischen Serie A fast nicht mehr zu nehmen.

Verfolger SSC Neapel patzte beim 2:2 (1:0) gegen den FC Turin und hat nun bei noch zwei ausstehenden Partien sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter. Zudem hat Juve die deutlich bessere Tordifferenz. Juventus hatte am Samstag vorgelegt und auch dank Khedira mit 3:1 (0:1) gegen den FC Bologna gewonnen.

Die Alte Dame erfüllte ihre Pflichtaufgabe trotz eines Fehlstarts. Juve war durch einen Strafstoß von Bolognas Simone Verdi (30.) zunächst in Rückstand geraten. Doch dann drehten Khedira (63. Minute) und Paulo Dybala (69.) mit ihren Toren das Spiel. Zudem traf Bolognas Sebastian De Maio ins eigene Tor (52.).

«So wichtig, dass wir das Spiel in der 2. Halbzeit gedreht haben. Näher an unserem Ziel», schrieb Khedira bei Twitter - da wusste er noch nicht, wie nah Juve dem Ziel nun wirklich ist. Die Turiner haben eine Tordifferenz von +61 und stehen damit 16 Tore besser da als Napoli.

Daran hat der 31 Jahre alte Khedira durchaus seinen Anteil. In der laufenden Spielzeit hat er in der Liga bereits neunmal getroffen. Deutlich unerfreulicher läuft die Saison für Teamkollege Höwedes. Der Abwehrspieler fehlte gegen Bologna wegen einer Adduktorenverletzung, die er sich im Training zugezogen hatte. Insgesamt machte der vom FC Schalke 04 nach Italien verliehene 30-Jährige wegen mehrerer Verletzungen nur drei Ligaspiele in dieser Saison.

Für Neapel hatten am Sonntag Dries Mertens (25. Minute) und Marek Hamsik (71.) getroffen. Daniele Baselli (55.) und Lorenzo De Silvestri (83.) glichen zweimal für die Gäste aus. Am kommenden Wochenende kann Juve den Triumph endgültig perfekt machen. Die Turiner spielen bei der AS Rom, Neapel tritt bei Sampdoria Genua an. Hellas Verona steht nach einer 1:4 (0:2)-Niederlage am Samstag gegen den AC Mailand nach Benevento Calcio als zweiter Absteiger fest.

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