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«Mixed» bei US-Reise bringt dem FC Barcelona Ärger ein

Durften im Gegensatz zu den Frauen in die Buisness-Klasse: Die Profis vom FC Barcelona. Foto: Xavier Bonilla/gtres

Durften im Gegensatz zu den Frauen in die Buisness-Klasse: Die Profis vom FC Barcelona. Foto: Xavier Bonilla/gtres

Barcelona (dpa) - Es sollte ein Zeichen im Kampf für die Gleichberechtigung im Fußball sein: Als erster spanischer Spitzenclub schickte der FC Barcelona seine Profi-Mannschaft der Männer zusammen mit dem Frauenteam in einem Flugzeug in die USA.

Der gemeinsame Flug über den Atlantik brachte Barça jedoch unverhofft Ärger ein. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Männer in der Business- und die Frauen in der Touristen-Klasse reisten.

Ein Vereinssprecher rechtfertigte dies damit, dass das Frauenteam seine US-Tournee später geplant habe und die Plätze für den Trans-Atlantik-Flug erst gebucht habe, als nicht mehr genügend Sitze in der Business Class zur Verfügung gestanden hätten. Der Club habe daher für jede Fußballerin jeweils drei Plätze in der Touristenklasse reserviert, damit die Spielerinnen sich während es Fluges hinlegen und schlafen konnten. «Die Jungs haben bei uns keinen Vorrang», sagte der Sprecher der Zeitung «El País». «Keines der Mädchen hat sich über die Reise beklagt.»

Im fußballerischen Alltag besteht bei den Reisen allerdings durchaus ein Unterschied: Barças Männerteam um den Weltstar Lionel Messi reist normalerweise im Flugzeug zu seinen Punktspielen der Primera División, die Frauen sind dagegen zumeist im Bus unterwegs.

Bericht in El País

Bericht in El Periódico

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