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PSG auf Konfrontationskurs zur «L'Equipe»

Torhüter Kevin Trapp von Paris Saint Germain sitzt nach dem 1:6 gegen den FC Barcelona Niedergeschlagen auf dem Platz. Foto: JGG

Torhüter Kevin Trapp von Paris Saint Germain sitzt nach dem 1:6 gegen den FC Barcelona Niedergeschlagen auf dem Platz. Foto: JGG

In zwei Pressemitteilungen warf PSG dem Blatt die Verbreitung von Lügen vor und monierte «fehlende Glaubwürdigkeit». Die «L'Equipe» hatte über ihren TV-Kanal behauptet, dass zwei Spieler 48 Stunden vor dem Gastspiel in Barcelona in einem Nachtclub gefeiert hätten. «Das ist eine Beleidigung für ihre Professionalität und ihren Club», teilte Paris mit und fügte hinzu: «Eine Niederlage ist nie ein Grund, die bösartigsten Gerüchte zu verbreiten. Schande über die - oftmals die L'Equipe - die sie verbreiten, ohne auch nur ihre Informationen zu überprüfen.» Der Berater eines betroffenen Spielers kündigte bereits an, dass er rechtliche Schritte vorbereite.

Dazu hatte die größte Sportzeitung Frankreichs geschrieben, dass der Club vor dem Rückspiel bei der Polizeibehörde eine Anfrage gestellt habe, im Falle eines Champions-League-Sieges eine Parade auf dem Prachtboulevard Champs Élysees abhalten zu dürfen. «Falsch, extrem falsch», antwortete der Club.

Paris hatte in einem denkwürdigen Spiel beim FC Barcelona den 4:0-Vorsprung aus dem Hinspiel durch drei Gegentreffern in den Schlussminuten noch verspielt. Die Spanier um Superstar Lionel Messi hatten damit die größte Aufholjagd der Europacup-Geschichte geschafft.

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