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Rangnick plant Mega-Rotation - Werner soll im DFB-Pokal ran

Hat mit RB Leipzig ehrgeizige Saisonziele: Ralf Rangnick. Foto: Jan Woitas

Hat mit RB Leipzig ehrgeizige Saisonziele: Ralf Rangnick. Foto: Jan Woitas

Leipzig (dpa) - Drei Wettbewerbe, fünf mögliche Spiele in 18 Tagen: Ralf Rangnick startet mit dem Drittrunden-Qualifikationsrückspiel in der Europa League am Donnerstag (18.30 Uhr) gegen den rumänischen Pokalsieger CS Universitatea Craiova eine Mega-Rotation - personell und taktisch.

Denn drei Tage später wartet auf RB Leipzig der DFB-Pokalauftakt bei Viktoria Köln, dann beim Weiterkommen das Playoff-Hinspiel in der Europa League, ehe Borussia Dortmund am folgenden Sonntag in der Fußball-Bundesliga der erste Auswärtsgegner ist.

«Wir werden morgen mit einer ausgeruhten Mannschaft an den Start gehen, kommen in der Nacht zurück und nächsten Tag geht es weiter nach Köln. Wir nehmen das Spiel dort sehr ernst und wollen auch bei Viktoria mit frischen Spielern antreten. Vielleicht sechs, sieben oder acht Spielern, die in Rumänien nicht in der Startelf stehen», betonte Rangnick am Mittwoch.

So wird auch Nationalstürmer Timo Werner nach einer Blockade im Rücken geschont. «Das Risiko ist zu groß, er wird Freitag oder Samstag in die Vorbereitung einsteigen. Ich gehe davon aus, dass er Sonntag spielt», erklärte Rangnick. Das gilt auch für Dayot Upamecano, Konrad Laimer sowie Torhüter Péter Gulácsi, die nicht mit nach Rumänien fliegen. «Alle drei Akteure sind für das Pokalspiel am Sonntag fest eingeplant», sagte Rangnick, der nicht nur personell rotieren möchte: «Ich plane auch eine taktische Periodisierung und will die Spieler auch taktisch bestmöglich vorbereiten.»

Nach dem 3:1 im Hinspiel rechnet RB fest mit dem Erreichen der Playoffs, in denen es dann am 23. August zuerst auswärts gegen den Sieger aus der Begegnung zwischen FC Sorja Luhansk aus der Ukraine und den SC Braga aus Portugal (Hinspiel 1:1) geht. «Wenn wir das Spiel gegen Craoiva - und das haben wir fest vor - seriös und selbstbewusst bestreiten, dann können wir auch dort gewinnen. Wir haben genug Qualität», sagte Rangnick, auch wenn «unser Kader klein, aber fein ist». Es reisen nur 14 Feldspieler und zwei Torhüter nach Rumänien.

Mit Emil Forsberg, Marcel Sabitzer und Yussuf Poulsen legte sich der Sportdirektor bereits bei der Startelf fest, zudem garantierte er den Einsatz von Stefan Ilsanker, jedoch nicht von Beginn an. Parallel dazu arbeitet Rangnick weiter an den noch zwei geplanten Neuzugängen: «Die Verletztenreihen lichten sich, mal sehen was sich auf dem Transfermarkt noch tut.» Eine in den Medien bereits kolportierte Einigung mit Bayerns Nationalspieler Sebastian Rudy dementierte er heftig: «Ich kann allen klar noch mal sagen, Sebastian Rudy wechselt nach derzeitigem Stand bisher nicht zu Leipzig.»

Zudem setzt Rangnick zuallererst eine Wechselabsicht Rudys voraus. «Nach meinem jetzigen Informationsstand ist diese Entscheidung bisher noch nicht getroffen. Wenn er sich entscheidet zu bleiben, hat es sich eh erledigt. Wenn er sich entscheidet, München zu verlassen, gibt es nicht nur uns, sondern vielleicht auch andere Interessenten auf dem Markt», betonte der 60-Jährige. So soll auch Schalke 04 an dem Mittelfeldspieler interessiert sein. Selbst wenn er sich dann für RB entscheide, müsse man auch noch eine Einigung mit den Bayern finden. «Allein daran sehen Sie, dass wir noch sehr, sehr weit davon entfernt sind», meinte Rangnick.

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