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Nur ALBA überzeugt: Top-Clubs siegen zum Playoff-Start

ALBA-Manager Marco Baldi applaudiert zum erfolgreichen Start in die Playoffs. Foto: Lukas Schulze

ALBA-Manager Marco Baldi applaudiert zum erfolgreichen Start in die Playoffs. Foto: Lukas Schulze

Berlin (dpa) – ALBA Berlin begeisterte mit einer Offensiv-Gala, der FC Bayern und Meister Brose Bamberg kamen erst langsam in Schwung. Die drei Anwärter auf die deutsche Basketball-Meisterschaft sind mit Siegen in die Bundesliga-Playoffs gestartet.

Dabei stellte der Hauptrundenchampion aus München seine Titelambitionen beim 85:72 gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt anders als der Hauptstadtclub erst nach einem Holperstart unter Beweis. Auch Bamberg konnte gegen Bonn erst nach der Pause überzeugen.

«Es ist eine alte Krankheit unserer Mannschaft, dass sie es am Anfang relativ langsam angehen lässt», analysierte Bayern-Präsident Uli Hoeneß bei Telekomsport in der Halbzeit des ersten Viertelfinals. «Wir haben am Anfang der Saison überragende, begeisternde Spiele gemacht. Aber in den letzten Wochen müssen wir uns immer zum Sieg quälen, die Leichtigkeit fehlt im Moment.» Erst nach einem 20:35-Rückstand kam das Team des neuen Trainers Dejan Radonjic immer besser mit der zunächst starken Frankfurter Defensive zurecht.

Ein lockerer Gang erwartet die Bayern aber auch im zweiten Spiel der Best-of-Five-Serie am Mittwoch nicht. «Wir hätten dieses Spiel gewinnen können», sagte Gäste-Center Jonas Wohlfarth-Bottermann. «Jetzt geht es nach Frankfurt und wir sind sehr heimstark.»

Der Auftritt von ALBA beim 114:88-Auftaktsieg machte hingegen den EWE Baskets Oldenburg keine große Hoffnung auf eine längere Serie. Gegen völlig überforderte Niedersachsen trafen die Berliner nach Belieben, führten schon zur Pause mit 69:43. «In der ersten Halbzeit wurden wir auf dem Feld überrannt», gestand Oldenburgs Coach Mladen Drijencic.

Alle zwölf eingesetzten ALBA-Akteure - darunter auch die Youngsters Jonas Mattisseck und Franz Wagner - punkteten, sechs Spieler gleich zweistellig. Vor dem zweiten Duell am Dienstag in Oldenburg warnte Berlins Coach Aito Garcia Reneses jedoch vor Übermut: «Wir haben zwar deutlich gewonnen, aber am Ende ist es auch nur ein Sieg. Mehr nicht.»

Serienmeister Bamberg scheint rechtzeitig im Titelkampf in Fahrt zu kommen. Beim 87:74 gegen die Telekom Baskets Bonn hatten die Franken allerdings auch lange Zeit Probleme. Mit einer Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel und einem starken US-Duo Dorell Wright (24 Punkte) und Augustine Rubit (16) setzte sich das Team von Trainer Luca Banchi durch. «Für uns ist alles möglich. Wenn wir weiter als Team agieren, sind wir für alle Mannschaften gefährlich», erklärte Bambergs Nationalspieler Lucca Staiger.

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