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Dank Elfmeter: Bayer Leverkusen müht sich weiter

Der Leverkusener Lucas Alario traf vom Elfmeterpunkt. Foto: Uli Deck

Der Leverkusener Lucas Alario traf vom Elfmeterpunkt. Foto: Uli Deck

Pforzheim (dpa) - Glanzlos hat sich Bayer Leverkusen in die zweite Runde des DFB-Pokals gequält und eine Blamage gerade so abgewendet. Mit mehr Mühe als erwartet setzte sich der Fußball-Bundesligist beim Fünftligisten 1. CfR Pforzheim knapp mit 1:0 (1:0) durch.

Ein verwandelter Foulelfmeter von Stürmer Lucas Alario (26. Minute) erlöste den Pokal-Halbfinalisten der Vorsaison, der sich für das Bundesliga-Pflichtprogramm steigern muss.

Vor knapp 5000 Zuschauern wehrte sich der badische Oberligist im größten Spiel der jungen Vereinsgeschichte nach Kräften und brachte den Favoriten gelegentlich in Verlegenheit. Der Gastgeber hatte beim Pfostenschuss von Dominik Salz (73.) die Chance zum Ausgleich und ließ Bayer bis zum Ende zittern. Am nächsten Samstag bei Mönchengladbach wird Leverkusen ganz anders gefordert sein.

Im kleinen Holzhof-Stadion an der Enz hatte der Erstligist mit dem früheren Berliner Mitchell Weiser als einzigem Neuem in der Startelf deutlich mehr Ballbesitz, Chancen blieben lange Mangelware. Trainer Heiko Herrlich hatte seine Profis vor Überheblichkeit gewarnt. In einer Trinkpause nach gut 20 Minuten redete der Coach eindringlich auf sie ein, hätte dann aber beinahe das 0:1 gesehen.

Der österreichische Torhüter Ramazan Özcan, Ersatz für den finnischen Neuzugang Lukas Hradecky, war zur Parade gezwungen, als Pforzheims Stürmer Stanley Ratifo allein vor ihm auftauchte (23.), den Ball aber nicht genau platzierte. Eine Ecke führte dann zur Bayer-Führung: Sven Bender wurde im Strafraum umgerissen - beim berechtigten Elfmeter ließ Alario CfR-Torwart Manuel Salz keine Chance.

Wie vor zwölf Monaten beim 3:0 nach Verlängerung in der ersten Runde beim Karlsruher SC tat sich Leverkusen schwer und musste kurz vor der Pause den Ausfall von Julian Baumgartlinger verkraften. Der Mittelfeldspieler verletzte sich offenbar am linken Knie und wurde vom Platz getragen. Ohnehin hatte Bayer auf Stammkräfte wie Karim Bellarabi und Leon Bailey verzichten müssen.

Auch nach dem Seitenwechsel glückte dem Bundesligisten im Angriff zu wenig. Nationalspieler Julian Brandt (62.) und Kai Havertz (72.), der die Unterkante der Latte traf, verpassten es, die Führung des Favoriten auszubauen. Die Pforzheimer forderten kurz nach ihrem Pfostenschuss Strafstoß, als Sven Bender den Ball an die Schulter bekam. Mit einer Ecke ging es weiter, auch mit Dusel machte der Bundesligist das Weiterkommen perfekt.

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