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Schmuckloser Pokalsieg für Wolfsburg - 1:0 in Elversberg

Der Wolfsburger Jerome Roussillon (r) kommt vor Elversbergs Nils Winter an den Ball. Foto: Arne Dedert

Der Wolfsburger Jerome Roussillon (r) kommt vor Elversbergs Nils Winter an den Ball. Foto: Arne Dedert

Elversberg (dpa) - Mit einem schmeichelhaften 1:0 (0:0) beim Südwest-Regionalligisten SV Elversberg hat Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Neuzugang Daniel Ginczek erzielte nach 78 Minuten den Treffer des Tages.

Die Elf von Trainer Bruno Labbadia offenbarte gegen den frechen Regionalligisten vor 5321 Zuschauern altbekannte Schwächen. Torhüter Koen Casteels rettete in den letzten Minuten den knappen Vorsprung über die Zeit.

Zunächst ohne den unter der Woche kränkelnden Admir Mehmedi und den neuen Stürmer Wout Weghorst, der in der niederländischen Heimat auf Nachwuchs wartet, schickte Labbadia sein derzeit bestes Ensemble auf den Platz. Renato Steffen und Yunus Malli, die ebenfalls Vater werden, waren dagegen mitgereist ins Saarland und wirkten mit.

Der Werksclub nährte nicht die Hoffnung auf bessere, vor allem sorgenfreie Zeiten. Ohne Konzept im Mittelfeld und mit vielen leichten Ballverlusten war dem tapferen Regionalligisten nicht beizukommen. Erst nach 42 Minuten gab Neuzugang Daniel Ginczek den ersten Schuss ab, der auch das Elversberger Tor traf.

Die Gastgeber, die nach vier Punktspielen mit nur einem Punkt das Ende der Regionalliga Südwest zieren, beherzigten den Rat des Trainergespanns mit Chefcoach Roland Seitz und dem einstigen Trierer Pokalschreck Rudi Thömmes, unbelastet aufzuspielen. Vor allem über schnelle Konter war das Wolfsburger Tor in Gefahr. Im Übereifer aber fehlte die Konzentration beim letzten Pass.

Der deutliche Klassenunterschied war auch nach dem Wechsel nicht zu erkennen. Elversberg drängte auf den Führungstreffer und wurde dann doch noch kalt erwischt. Eine Flanke von Josip Brekalo drückte Ginczek freistehend in Netz. Die Saarländer mobilisierten noch einmal alle Kräfte, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr: Casteels rette mit einem Reflex gegen Manuel Feil den Sieg für den DFB-Pokalsieger von 2015.

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