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Besänftigte Kritiker: Heiligenschein stört Piloten nicht

Auf dem Rennwagen von Fernando Alonso ist die Bügelkonstruktion zum Schutz der Fahrer gut zu erkennen. Foto: zuma

Auf dem Rennwagen von Fernando Alonso ist die Bügelkonstruktion zum Schutz der Fahrer gut zu erkennen. Foto: zuma

Barcelona (dpa) - Die Optik bleibt gewöhnungsbedürftig. Die erste große Aufregung um den neuen Formel-1-Cockpitschutz hat sich aber schon gelegt.

«Es ist nicht schön, aber alles andere ist fein», meinte Daniel Ricciardo, der mit einer Tagesbestzeit in die Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya gestartet war. «Du kannst dich dran gewöhnen», befand sogar Nico Hülkenberg, bekennender Kritiker des sogenannten Heiligenscheins. Grässlich findet der Renault-Pilot ihn auch immer noch.

Als störend beim Fahren hat Hülkenberg die Bügelkonstruktion aber ebenso wenig empfunden wie Ricciardo oder der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso von McLaren. Die Strebe, die den Titanbügel mit dem Chassis in der Mitte vor dem Cockpit mit dem Bügel verbindet, nimmt auch er praktisch nicht wahr, wenn er im Wagen sitzt. «Beim Fahren fokussierst du eine längere Distanz», erklärte Alonso. «Es mag doof klingen, aber ich habe ihn nicht bemerkt», betonte Ricciardo.

Halo soll die Fahrer bei Unfällen vor allem vor herumfliegenden größeren Teilen schützen. Allerdings hält die Konstruktion nebenbei auch Regen ab, was die Einschätzung der Streckenbedingungen für die Fahrer erschwert. Es habe geregnet, das Visier sei aber völlig trocken gewesen, meinte Hülkenbergs Teamkollege Carlos Sainz.

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