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Darüber wird im Fahrerlager in Aserbaidschan auch gesprochen

Geht als WM-Spitzenreiter in Baku ins Rennen: Max Verstappen. Foto: Clive Rose/Pool Getty/AP/dpa

Geht als WM-Spitzenreiter in Baku ins Rennen: Max Verstappen. Foto: Clive Rose/Pool Getty/AP/dpa

Baku (dpa) - Max Verstappen geht erstmals in seiner Formel-1-Karriere als WM-Spitzenreiter in ein Rennwochenende. In Baku steht das Duell des 23 Jahre alten Niederländers mit Dauer-Weltmeister Lewis Hamilton im Fokus.

Doch vor dem Großen Preis von Aserbaidschan am Sonntag (14.00 Uhr/Sky) wird im Fahrerlager nicht nur darüber gesprochen.

G emütlicher Spitzenreiter : Eigentlich ist ein Rundgang um die Strecke für die Piloten vor jedem Grand Prix ganz normal - nicht aber für Max Verstappen. «Ich laufe nicht gerne», sagte der Red-Bull-Pilot in Baku. Er würde die Zeit lieber zum Schlafen nutzen und verzichtet schon seit 2017 auf die Besichtigungen. «Wenn ich die Strecke besser kennenlernen will, fahre ich ein bisschen langsamer und schaue mich um», sagte der WM-Führende vor dem sechsten Saisonrennen mit einem Lachen: «Ich bremse in der ersten Runde ein paar Meter früher.»

Starke Serie : Baku scheint Sebastian Vettel zu liegen. Bei allen bisherigen vier Rennen schaffte es der Aston-Martin-Pilot jeweils im Rennen und der Qualifikation unter die Top 4. Ob das nun so weitergeht? «Hoffentlich», sagte der 33-Jährige, der bei der letzten Austragung 2019 als Dritter auf dem Podium stand. Auch zur Pole Position und der schnellsten Rennrunde reichte es für ihn bereits - allerdings damals noch jeweils im Ferrari.

S tarker Wind : Schon am Tag vor dem ersten Training gab es rund um die Strecke und das Fahrerlager immer wieder starken Wind. Auf dem gut sechs Kilometer langen Stadtkurs könnte das am Wochenende eine große Rolle spielen. Laut McLaren-Pilot Lando Norris sei es zwischen den Häusern und Leitplanken nicht ganz so leicht, bei diesen Bedingungen problemlos zu fahren.

Skeptisch : Sein kaputter Ferrari hat einen möglichen Sieg von Charles Leclerc in Monaco verhindert. Nach der Pole Position und dem anschließenden Unfall war ein normales Rennen unmöglich. Dass die Scuderia auch in Aserbaidschan um den Sieg mitfahren kann, glaubt der ehemalige Teamkollege von Sebastian Vettel aber nicht. «Ich denke, wir werden in die Realität zurückgeholt. Ich glaube, Monaco war eine Ausnahme», sagte Leclerc. Die Hochgeschwindigkeits-Passagen in Baku wären nichts für den Ferrari, sagte der Youngster. Die Favoriten sind einmal mehr Mercedes und Red Bull.

© dpa-infocom, dpa:210603-99-854294/3

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