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Rosberg: 2019 wird für Vettel kein Knackpunkt-Jahr

Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg glaubt an weitere Chancen für Sebastian Vettel beim Kampf um den WM-Titel. Foto: Britta Pedersen

Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg glaubt an weitere Chancen für Sebastian Vettel beim Kampf um den WM-Titel. Foto: Britta Pedersen

Abu Dhabi (dpa) - Nico Rosberg hält die nächste Saison von Sebastian Vettel bei Ferrari nach dem erneut verpassten WM-Titel nicht für dessen «letzte Chance oder ein Knackpunkt-Jahr».

Das schrieb der Formel-1-Weltmeister von 2016 in einem Beitrag für die «Bild am Sonntag». Rosberg ergänzte: «2019 ist einfach eine weitere Chance.»

Für Vettel wird es die fünfte Saison bei Ferrari, 2015 belegte der 31 Jahre alte Heppenheimer WM-Rang drei, 2016 wurde er Vierter. In diesem und im vergangenen Jahr kam der viermalige Weltmeister (2010, 2011, 2012 und 2013 mit Red Bull) jeweils auf den zweiten Gesamtrang. Im fünften Jahr bei der Scuderia hatte sein großes Vorbild Michael Schumacher 2000 den ersten seiner fünf Titel mit dem italienischen Rennstall gewonnen.

Vettel habe ein hartes Jahr durchgemacht, viel Kritik einstecken müssen, betonte Rosberg: «Das nimmt einen mit.» Hinzu kam, dass Rivale Lewis Hamilton eine nahezu perfekte Saison ablieferte und auch dank einer entsprechenden Strategie des Mercedes-Teams seinen fünften WM-Titel holte. Vettel habe es nicht geschafft, den «Flow» des 33 Jahre alten Hamilton zu durchbrechen, «auch weil er viele eigene Probleme hatte».

Die seien leider ein Stück weit hausgemacht gewesen, meinte Rosberg und spielte auch auf die klare Rollenverteilung bei Mercedes an, wo Valtteri Bottas notfalls auch mal einen sicheren Sieg hergeben musste. «Bei Ferrari war das anders. Das ist komisch, in Sachen Team-Order waren sie eigentlich immer führend. Das Problem ist: Wenn du als Fahrer spürst, dass du nicht den kompletten Support hast, dann ist das sehr frustrierend.»

Wenn man als Fahrer nicht einer Meinung mit dem Team sei «und in Sebastians Fall meiner Meinung nach zu Recht», werde es schwierig. Um es im kommenden Jahr zu schaffen, müsse sich Ferrari bei der Strategie und im Team-Zusammenhalt verbessern.

Rosberg-Beitrag in der Bild am Sonntag

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