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Verstappen Trainingsbester in Kanada - Vettel liegt zurück

Fuhr im Training zum Großen Preis von Kanada die beste Zeit: Max Verstappen. Foto: Graham Hughes/The Canadian Press

Fuhr im Training zum Großen Preis von Kanada die beste Zeit: Max Verstappen. Foto: Graham Hughes/The Canadian Press

Montréal (dpa) - Die Hoffnungen von Sebastian Vettel auf die erste Kanada-Pole seit fünf Jahren haben einen leichten Dämpfer bekommen. Der viermalige Formel-1-Weltmeister wurde in den beiden Freitags-Trainings zum Auftakt des Grand-Prix-Wochenendes in Montréal Vierter und Fünfter.

«Wir können uns noch steigern. Wir haben das Auto noch nicht da, wo wir es haben wollen», sagte der Heppenheimer.Dagegen zeigte der zuletzt wegen Unfällen und ungestümen Fehlern viel gescholtene Red-Bull-Pilot Max Verstappen zwei makellose Leistungen und war in beiden Einheiten vorn. In 12,198 Minuten legte das 20 Jahre alte Ausnahmetalent am Nachmittag auch die Tagesbestzeit auf dem 4,361 Kilometer langen Kurs hin.

Vettel hatte im zweiten Durchgang einen deutlichen Rückstand von 0,787 Sekunden auf Verstappen. Dass der Ferrari durchaus auf der Strecke funktioniert, bewies sein Teamkollege Kimi Räikkönen, der als Zweiter nur 0,130 Sekunden langsamer als der junge Red-Bull-Fahrer war. Der WM-Führende und sechsmalige Kanada-Sieger Lewis Hamilton im Mercedes wurde Zweiter und Vierter, Monaco-Gewinner Daniel Ricciardo wurde zweimal Dritter.

Nachdem Nico Hülkenberg am Vormittag Pech hatte, als sein Renault wahrscheinlich wegen eines Getriebeproblems liegen geblieben war und ohne Zeit blieb, rangierte er im zweiten Training auf Rang 14.

Wie aussagekräftig die Trainingsergebnisse sind, wird sich erst in der Qualifikation am Samstag zeigen. Sicher erscheint, dass um die Pole Position die Titelkandidaten von Mercedes, Red Bull und Ferrari fahren werden.

Im Training war vor allem der Auftritt der Silberpfeile mit Hamilton und Valtteri Bottas mit Spannung erwartet worden. An dem Wochenende auf dem Circuit Gilles Villeneuve kann Mercedes - anders als die Konkurrenz - nicht auf neue Motoren setzen. «Das ist ausgesprochen unglücklich», klagte Titelverteidiger Hamilton.

Zumindest im ersten Training war von einem Nachteil nichts zu bemerken. Der 33-Jährige hatte seine Bestzeit auf den ultrasoften Reifen gefahren und lag nur knapp hinter Verstappen. Der Niederländer war auf den schnelleren Hypersoft-Pneus unterwegs.

Die Favoritenrolle für das Rennen am Sonntag hatte Hamilton aber Vettel überlassen. Doch so richtig untermauern konnte der Deutsche die Rolle nicht. «Wir haben alles dabei, was wir haben. Wir werden das spätestens am Samstag offenlegen», hatte er schon zuvor mit Blick auf die Qualifikation am Samstag. «Und dann sehen wir, wo wir sind.»

In der Gesamtwertung liegt Vettel mit 96 Zählern 14 Punkte hinter Hamilton. Dritter ist Ricciardo (72). Hamilton kann mit einem Erfolg mit Rekordgewinner Michael Schumacher gleichziehen, der in Kanada sieben Mal ganz oben auf dem Podest stand. Der Deutsche gewann 2013 das erste und bislang einzige Mal in der ostkanadischen Metropole.

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